Internship Report

Praktikumsbericht im Kindergarten Gemeinde Plaus / Meran

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Internship Report
Pedagogy

University, School

Freie Universität Bozen

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Masterstudiengang Bildungswissenschaften für den Primarbereich


Praktikum im Kindergarten



Inhaltsverzeichnis


  1. Einleitung

  2. Analyse und Reflexion zur Situationsanalyse

  3. Reflexion zu den Zielen

  4. Reflexion zur ersten Bildungsaktivität

  5. Reflexion zur zweiten Bildungsaktivität

  6. Reflexion zur Beobachtung

  7. Essay

  8. Fazit/Ausblick

  9. Anhang

    9.1 Auflistung meiner Ziele in der SMART-Methode

    9.2 Ausführung der beiden Bildungsaktivitäten

    9.3 Liste aller Aktivitäten

    9.4 Ausgewertete Beobachtungen

  10. Literaturverzeichnis

1.Einleitung


In der Zeit vom 14.11. bis 30.11. habe ich das diesjährige Praktikum im Kindergarten der Gemeinde Plaus im Rahmen meines Studiums absolviert. Vorab kann ich bereits sagen, dass es für mich eine sehr aufregende und bereichernde Zeit gewesen ist. Direkt von der Uni durfte ich eintauchen in die vielfältige

Welt des Berufsalltages einer Kindergärtnerin. Ich konnte einen Vorgeschmack bekommen auf das, was es bedeutet, als Kindergärtnerin den Alltag der Kinder mitzugestalten. Schnell ist mir dabei klar geworden, dass eine Kindergärtnerin nicht nur als Begleiterin und Erzieherin auftritt, sonder auch als Spielpartnerin, als Vorbild, als Planerin, als Künstlerin, als Beobachterin und vieles mehr.

All diese Rollen habe ich in meinen zweieinhalb Wochen im Praktikum kennengelernt. Zu meinen Eindrücken und Erfahrungen möchte ich später noch ausführlich werden. Im Folgenden aber möchte ich zunächst eine Analyse zur Institution durchführen. Anschließend werde ich meine persönlichen Ziele und die durchgeführten Bildungsaktivitäten, sowie meine ausgewerteten Beobachtungen reflektieren.

Zum Abschluss werde ich Erfahrungen und Herausforderungen des absolvierten Praktikums erörtern und über die Ausblicke und zukünftig an mich gerichteten Entwicklungsaufgaben protokollieren.


2. Analyse und Reflexion zur Situationsanalyse


Der Gemeindekindergarten Plaus gehört zum Sprengel Meran und besteht aus einer großen Gruppe, welche 29 Kinder beinhaltet. Dabei sind zwölf Kinder, Kinder mit Migrationshintergrund, von denen nur fünf deutsch sprechen können.

Der Kindergarten öffnet von Montag bis Donnerstag jeweils von 7.30- 14:30 und am Freitag von 7:30- 12:30 seine Tore.

Der Kindergarten Plaus richtet sich auch nach den Rahmenrichtlinien, die das Kind ins Zentrum stellen. Die Eltern werden als die Hauptverantwortlichen für ihre Kinder und als wichtigste Partner des Kindergartens betrachtet. Die kindliche Entwicklungsbiographie ist der Angelpunkt aller Bildungsbemühungen. Das Kind selbst ist dabei aktiv als Mitgestalter seiner eigenen Entwicklung und Bildung. (Aus dem Vorwort der Rahmenrichtlinien)

Diese knüpfen auch am lebensbezogenen Ansatz an den der Gemeindekindergarten vertritt. Im Mittelpunkt dieses Ansatzes steht Leben. Damit ist das tägliche Leben und Erleben der Kinder gemeint. Und da bei diesem Ansatz die Bedürfnisse der Kinder einen großen Stellwert einnehmen, ist das Freispiel im Kindergarten Plaus stark vertreten. Von 7:30 – 10:30, und von 13:30-15:30. Die Kinder können sich aussuchen was sich machen möchten, mit wem sie spielen möchten und in welchem Raum sie sich aufhalten möchten.

Da es im Kindergarten oft nur drei pädagogische Fachkräfte gibt, aufgrund Personalmangels und es im Kindergarten genau drei Räume gibt, den Gemeinschaftsraum mit Bauplatz, das Malatelier und den „Kuschelraum“ der auch ein kleiner Sportraum ist die freie Raumauswahl der Kinder oft schwierig. Denn so kann es zu Stande kommen, dass eine Erzieherin dreizehn Kinder in ihrem Raum hat während die anderen beiden jeweils nur fünf Kinder haben.

Dies ist meiner Meinung nach ein größeres Problem auch für mich gewesen. Sonst bin ich vom lebensbezogenen Ansatz sehr positiv überrascht, den durch ihn unternimmt der Kindergarten jede Woche ein Ausflug in den Wald in der Nähe. Auch die Räume des Kindergartens sind gut ausgestattet, außer dass einige mehrsprachige Bücher oder Spiele fehlen. Hier stimmt das Angebot mit der Nachfra.....[read full text]

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4. Reflexion zur ersten Bildungsaktivität


Meine erste Bildungsaktivität war der Bau der Kulissen für das anstehende Theaterstück. Wir hatten in der Teamsitzung besprochen, dass Ch. sich nie auf eine Sache konzentrieren kann und bei Aufgaben sie fast von alleine beendet. Daher wurde beschlossen, dass ich mich darum kümmer sollte das Ch. die Kulissen für das Theaterstück bauen solle. Ich habe mich zu Beginn mit Ch. zusammengesetzt und mit ihr kurz über den Nikolaus gesprochen, der ja Thema vom Theaterstück ist, dann hat Ch. den Auftrag von mir bekommen einen Plan vom Schiff anzufertigen den wir dann gemeinsam umsetzten können.

Als sie dass erledigt hatte kamen andere Kinder hinzu die uns helfen walten und so bemalten wir alle zusammen den Karton, der später zu unserem Schiff wurde, mit brauner Farbe. Später kamen noch Wellen und Bullaugen hinzu und zu guter letzt bastelten wir noch alle einen Masten mit Fahne und schnitten das Schiff zurecht. Als letzten Schritt haben wir noch alles im Kuschelraum aufgestellt, und um das Schiff blaue Tücher gelegt, welche das Meer darstellen sollten.


Ich hatte mir diese Aktivität einfacher vorgestellt, als sie wirklich war. Der erste teil mit Ch. hat sehr gut funktioniert, da ich bereits ein gutes Verhältnis zu ihr aufgebaut habe hat sie mir auch zugehört. Sie hat den Schiffsplan ganz schnell und nach ihren Ideen aufgezeichnet und dann haben wir den Karton mit der Farbe die sie wollte anmalen. Dann kam L. dazu der uns helfen wollte, doch er wollte seine Ideen umsetzen.

Schon musste ich ihm klarmachen, dass dies Ch.s Schiff ist und sie alles bestimmen darf. L. hat sich dann nach kurzen mäkeln doch dazu entschieden Ch.s Ideen umzusetzen. Wir drei haben dann einige Tage damit verbracht das Schiff zu bemalen.

Dann ist Ch. krank geworden und ich und L. haben weitergearbeitet. Wir haben begonnen die Wellen auf das Schiff zu malen, doch plötzlich sind immer mehr Kinder ins Malatelier gekommen und wollten uns helfen. Mittlerweile waren es schon fünf Kinder im kleine Malzimmer. Alle wollten etwas anderes tun und von dem Zeitpunkt an merkte ich, dass ich nicht mehr alles so unter Kontrolle hatte wie ich es mir wünschte.

L. wollte beim Schiff weiter malen, die anderen wollten ein Bild malen, welches sie dann ausschneiden wollten. Dabei musste ich alle Kinder natürlich im Auge behalten dass, sie sich nicht wehtun und konnte nicht eingreifen, da sie ja schon selbst schneiden sollten. Danach wollte F. Fuß- und Handabdrücke machen, Michelle machte es ihr gleich nach und ehe ich es mich versah war die ganze Aquarellfarbe am Papier.

In diesem Moment war ich überfordert, doch dann kam zum Glück eine Erzieherin und half mir bei diesem Schlamassel. In den nächsten Tage lief alles wieder glatt und wir konnten das Schiff noch rechtzeitig beenden.


Diese Aktivität hat mich gelehrt, rechtzeitig nach Hilfe zu fragen, wenn ich merke ich schaffe es nicht mehr alleine. Und ich hoffe dass ich es in den zukünftigen Pra.....

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Ich habe mit der Zeit immer mehr Sachen probiert zu beobachten und diese zu verschriftlichen, dabei ist mir aufgefallen, dass auch wenn ich es versucht habe, es nicht möglich war alles bis aufs kleinste aufzuschreiben, sondern nur das notwendigste.

Zudem habe ich die Wichtigkeit von Beobachtungen erkannt, denn durch sie werden Lernerfolge schnell der Kinder gesehen.



7. Essay


In meinem Praktikum im Kindergarten Plaus habe ich zum ersten mal richtig mitbekommen, das mittlerweile sehr viele Kinder mit Migrationshintergrund (das bedeutet somit auch mehr mehrsprachige Kinder) in Südtirol leben. Alleine schon im kleinen Gemeindekindergarten waren zwölf von 29 Kindern, Kinder mit Migrationshintergrund. Von diesen Zwölf konnten sich gerade mal fünf Kinder in deutscher Sprache verständigen.

Doch warum stellt sich die Sprachentwicklung von mehrsprachigen Kindern als ein solches Problem dar? Gerade wo der Spracherwerb im Vorschulalter das Fundament für das spätere Leben bilden sollte, bleibt er bei manchen Kindern aus. Doch nun stellt sich mir die Frage: Wie kann man das Erlernen der deutschen Sprache bei gleichzeitiger Wertschätzung und Präsenz der Muttersprache fördern und somit den Spracherwerb begünstigen? Und wie setzt sich der Kindergarten mit der heutigen Heterogenität auseinander?


Mehrsprachige Kinder und Kinder mit Migrationshintergrund schätzen meist ihre Mehrsprachigkeit und sprechen daher auch gerne in mehreren Sprachen in ihrem alltäglichen Leben.

Auch ihre Eltern heißen diese Kompetenz der Mehrsprachigkeit gut, denn die Zweitsprache Deutsch ermöglicht den Austausch im Kindergarten, der Schule und allgemein in der Öffentlichkeit, während die Erstsprache im familiären .....

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Das Erlernen der deutsche Sprache ermöglicht zudem den Eintritt in die Gesellschaft des Landes.

Daher gehen viele Eltern davon aus, dass sich die Erzieher im Kindergarten um den deutschen Spracherwerb ihrer Kinder kümmern müssen. Auch im Kindergarten Plaus konnte ich dieses „Phänomen“ beobachten. Eine Mutter hatte sich beschwert, dass die Erzieherinnen ihr fünfjähriges Mädchen, nächstes Jahr noch nicht in die Schule schicken möchten. Auf die Begründung der Erzieherin, dass das Mädchen noch zu wenig Deutsch sprechen könne, um die Schule zu besuchen und das erste Schuljahr erfolgreich zu bestehen, reagierte die Mutter empört.

Sie gab die Schuld den Erzieherinnen, den ihrer Meinung nach war die Aufgabe der Erzieher eindeutig das beibringen der deutschen Sprache.


Zu diesem Praxisdruck kommt bei manchen noch die nicht ausreichende Ausbildung hinzu. Da die Bevölkerungsschicht von Personen mit Migrationshintergrund erst in den letzten Jahren stark angestiegen ist, haben viele Erzieher während ihrer Ausbildung das Thema der Heterogenität nur am Rande betrachtet.

Zudem beeinträchtigen und erschweren ein Personalmangel und große Kindergruppen die Arbeit der Erzieher, was ich auch im Gemeindekindergarten beobachten konnte.


Wird jedoch im Kindergarten nur alleinig die deutsche Sprache gesprochen, sei es, besonders bei uns in Südtirol als Schutzmaßnahme für den Erhalt der deutschen Sprache, oder aufgrund mangelnder Materialien,erfahren bilinguale Kinder eine Entwertung ihrer Muttersprache und somit auch ihrer eigenen Persönlichkeit und Identität. (vgl. Dr. Gisela Mayr)

Eine Erzieherin erzählte mir, dass manche Erzieher mit den Kinder, welche eine andere Erstsprache hatten, in sehr vereinfachter Form gesprochen haben. Doch genau dieses Verhalten unterfordert den Spracherwerb der Kinder.

Damit jedoch ein gutes Klima im Kindergarten herrscht, sollte die Erzieherin dafür sorgen, dass alle Kinder die Opportunität haben, eine Sprachenvielfalt im Kindergarten aktiv mitzuerleben. Damit diesen Sprachenbewusstsein überhaupt angeregt werden kann, muss der Erzieher über die Stufen der Sprachentwicklung von ein- und mehrsprachigen Kinder Bescheid wissen, um sie dann korrekt zu unterst.....

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Dadurch fühlen sich Eltern und ihre Kinder im Kindergarten erwünscht. Dies stärkt nicht nur das Selbstvertrauen der Kinder, sondern sind auch im Zuge der Anerkennung ihrer Kultur und Sprache offen für neue Sprachen(Ziel 2 der vorurteilsbewussten Arbeit mit Kindern).
Ziel drei des vorurteilsbewussten Arbeit mit Kindern ist „das kritische Denken von Kindern über Vorurteile, Einseitigkeiten und Diskriminierung anzuregen, dies heißt auch, mit ihnen eine Sprache zu entwickeln, um sich darüber verständigen zu können, was fair und was unfair ist.


Das vierte und letzte Ziel soll Kinder ermutigten, sich aktiv und gemeinsam mit anderen gegen einseitige oder diskriminierende Verhaltensweisen zur Wehr zu setzen, die gegen sie selbst oder gegen andere gerichtet sind“ (Wagner Petra)

Kinder werden des weiteren gefördert, wenn sie die Verbindung zwischen ihrer Kultur und der Kultur des Kindergarten erkennen und darüber sprechen können. Michelle, ein anderes Mädchen des Kindergarten Plaus, erzählte mir freudig, nachdem ich mein Interesse an ihrer Kultur gezeigt habe, woher sie eigentlich kommt und wie es dort aussieht.


Der Kindergarten ergänzt das Familienleben durch seine gemeinsamen Spiele und Beschäftigungen und bereitet die Kinder durch harmonische Entwicklung all dieser Anlagen auf die spätere Schule des Lebens vor. Er muss jedoch in seinem Streben von der elterlichen Erziehung unterstützt und gefördert werden und macht dieselbe in keiner Weise überflüssig.“ (Lina Morgenstern)

Denn nicht nur die Erzieher sind für die Sprachentwicklung der Kinder zuständig, sondern natürlich auch die Eltern zu Hause. Denn wenn die Kinder in ihrer Erstsprache keine Förderung erhalten, werden sie auch keinen Erfolg in der Zweitsprache haben ( Dr. Gisela Mayr)

Auch bei meinem Praktikum gab es ein Kind, welches letztes Jahr kein Wort deutsch sprechen konnte. Ihre Muttersprache war arabisch, doch in dieser Sprache konnte sie sich ebenfalls nicht verständigen. Als die Erzieher sich mit den Eltern zusammensetzten und über den Spracherwerb ihrer Tochter sprachen, begannen die Eltern sich im Erlernen der arabischen Sprache ihres Kindes zu beschäftigen.

Kaum konnte das Mädchen arabisch sprechen, begann es erste deutsche Wörter zu sagen. Zu meiner Praktikumszeit konnte sie sich schon recht gut verständigen, was .....

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Ich habe alle Kindern sehr schnell ins Herz geschlossen, weshalb der Abschied um so schwerer fiel. Ich durfte die Kinder beim Spielen und Spaß haben begleiten und konnte sie beobachten, wie sie im Laufe der Zeit Fortschritte gemacht haben. Was mich selbst sehr bestärkt hat, war die offene und unkritische Umgebung, wenn man mit den Kindern zusammen war. Denn Kinder beurteilen einen nicht nach dem Aussehen oder wenn man etwas falsches sagt und genau diese reine naive Art hat mich in meiner Praktikumszeit sehr unterstützt.

Auch meine Tutorin und die anderen pädagogischen Fachkräfte sowie der Koch des Kindergartens waren alle sehr freundlich und beantworteten auch jeder meiner Fragen.


Die vergangene Praktikumszeit hat mich ein wenig an mir wachsen lassen und ich möchte in Zukunft an meinen Entwicklungsaufgaben arbeiten, welche zum eine die sprachgewandten Aspekte als auch die bessere Gestaltung von Bildungsaktivitäten beinhaltet


9.Anhang

9.1 Ziele in der SMART-Methode:

Spezifisch

Ich beobachte einzelne Kindergartenkinder nach der Methode von Margaret Carr

Messbar

Ich selbst erkenne dass erreichen meines Ziels, indem ich mich für zehn Minuten hinsetzte und ein Kind beobachte.

Die anderen erkennen mein Erreichen des Ziels, durch meine geschriebene Beobachtung und der ausgewerteten Beobachtung

Aktionsplan

Ich richte vorn herein Blätter her, nehme mir Zeit ein Kind zu beobachten, schreibe die erste Beobachtung ohne zu werten, bearbeite diese dann anhand der fünf Lerndispositionen und schreibe dann eine Lerngeschichte in der Du-Form für das Kind

Realistisch

Mein Vorwissen bzw. Fachwissen, welches ich an der Schule und der Universität erlernt habe

Terminiert

Bis zum Ende des Praktikums (30.11.2016)

Mein zweites Ziel:

Spezifisch

Ich beteilige mich täglich, aktiv im Kindergarten

Messbar

Ich selbst erkenne mein Erreichen meines Ziels, daran dass ich jeden Tag mit den Kinder etwas gemacht habe

Die Anderen erkennen mein Erreichen meines Ziels, z.B an dem Endprodukt des Schiffes.

Aktionsplan

Mit den ersten Kinder im Morgenkreis ein Fingerspiel spielen oder ein Lied singen, den Pausentisch übernehmen, für das Nikolaus Theaterstück mit einer Kleingruppe an der Kulisse arbeiten (dass wir gemeinsam eine Zeichnung vorbereiten und mit dieser das Schiff und die Säcke anfertigen) oder mit den Kindern das Theaterstück textlich durchgehen. Mich einfach so gut wie möglich an allem beteiligen.

Realistisch

Meine Kreativität hilft mir beim Bau der Kulissen und meine Erfahrung beim Theaterspielen hilft mir beim beibringen eines Fingerspiels und bei Textlernen für das theaterstück.

Terminiert

Bis zum Ende des Praktikums (30.11.2016)

9.2 Ausführung der beiden Bildungsaktivitäten

Vorbereitung einer Bildungsaktivität 1:


Pädagogisch–didaktischer Schwerpunkt: Der Schiffsbau für das Theaterstücks

Datum und Zeit: 23.11.2016

Kindergruppe: 1-3 Kinder

Anzahl der Kinder: 29 /anwesend bei der Tätigkeit:

Bildungsvision und Bildungsfeld:


Vorüberlegungen zum Lehren und Lernen

anhand der „8 Grundfragen der Didaktik“ nach Cathomas und Carigiet.



Zu beantwortende Fragen des Lehrens und Lernens:


Klärung der …


Inhaltsfragen:

  • Wir bauen ein Schiff für Nikolaus-Theaterstück



Fragen nach den Lernern:

  • Ch. hat Stärken im Handwerklichen, weshalb sie sehr geeignet ist für diese Projekt,

  • jedoch hat Schwächen im Durchhaltevermögen und in der Zusammenarbeit mit anderen Kindern


Fragen der Methodik (Verarbeitungsformen):

  • Es ist eine Projektarbeit die ich mit Ch. durchführe; andere Kinder können, wenn sie Lust haben, gerne mithelfen


Zielfragen (kognitiv, emotional/sozial, pragmatisch):

  • Konzentriert an einer Sache arbeiten

  • Kreative Fertigkeiten

  • Zusammenarbeiten

  • 3 dimensionales Denken

Begründungsfragen:

  • Ch. bastelt gerne, und soll durch die Aufgabe, ein Schiff für das Theaterstück zu basteln, zum Durchhalten motiviert werden. Des weiteren soll der Zusammenhalt gestärkt werden, indem gemeinsam am Schiff gebastelt wird

Medienfragen:

  • benötigt werden allerlei Bastelutensilien: zum Beispiel Karton, Schere, Farben, Klebstoff, Seil, Kartonrohre usw.


Zeitfragen:

  • 4-6 Jahre, 5 Tage ( 21.11-25.11 nachmittags)

Lokalfragen:

  • Im Bastelraum

  • im Kuschelraum (beim aufstellen der fertigen Kulisse)

Stichwortartige Verlaufsplanung


Einstieg


Einleitung in die Aktivität:

  • Warum machen wir das: da wir ein Theaterstück zum Thema Nikolaus aufführen und dafür ein Schiff brauchen

  • Zu Beginn brauchen wir eine Zeichnung von einem Schiff, als Plan


Material/Medien

noch kein Material

Hauptteil


  • Nach „Bauplan“ des Schiffes, sollen sich die Kinder die Materialien für das Schiff selbst aussuchen

  • Nun wird an dem Schiff gemeinsam gebaut



Material/Medien

das ausgewählte Material der Kinder (z.b Karton)

Ausstieg


  • Das fertige Schiff wird im Kuschelraum aufgestellt

  • Danach werden noch am Boden Tücher für das Meer drapiert

Material/Medien

fertiges Schiff, Klebstoff und Tücher

Vorbereitung einer Bildungsaktivität 2:


Pädagogisch–didaktischer Schwerpunkt: Das Erlernen des Fingerspiels vom Nikolaus

Datum und Zeit: 21.11.2016

Kindergruppe: die ganze Gruppe

Anzahl der Kinder: 29 /anwesend bei der Tätigkeit: 29

Bildungsvision und Bildungsfeld:


Vorüberlegungen zum Lehren und Lernen

anhand der „8 Grundfragen der Didaktik“ na.....

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