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Nursing Sciences

University, School

Fos Vechta

Grade, Teacher, Year

12.10.11, 3

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Text by Roswitha J. ©
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Praxistagebuch Sozialpraktikum - - 23.-25. April 2014 Gliederung Institution Erlebnisse & Tätigkeiten Meine Erfahrung & mein Empfinden Fazit 1. Institution Das Haus Guldenhof ist ein Alten- und Pflegezentrum in Hirschlanden, welches von Frau Hessler geleitet wird. Das Haus besteht aus drei Stockwerken wobei sich in den zwei oberen Wohnräume befinden und das Erdgeschoss für die Tagespflege, die Büros, einen Friseur und ein großes Café Platz bietet. Wohnbereich / 2. Stock Wohnbereich / 1. Stock Die Senioren im Alter von 66 bis…

Praktikumsbericht Altenpflege


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung/ Kurze Vorstellung der Praktikumsstelle. - 1 -

2. Erwartungshaltung vor Beginn des Praktikums. - 1 -

2.1 Gründe für die Wahl der Einrichtung:. - 1 -

2.2 Motivationslage:. - 2 -

2.3 Persönliche Zielsetzung/ Erwartung im 1. Blockpraktikum:. - 2 -

2.4 Selbstwahrnehmung:. - 2 -

3. Die Organisation Pro Vita. - 2 -

3.1 Organisationszweck der Einrichtung; Trägerschaft:. - 2 -

3.2 Begründung der Arbeit, ggf. mit Konzept:. - 3 -

3.3 Organisation, Leitung:. - 3 -

4. Aufgaben der Praktikantin/des Praktikanten. - 4 -

4.1 Darstellung des Einsatzbereiches:. - 4 -

4.2 Tagesablauf:. - 4 -

4.3 Beschreibung des eigenen Tätigkeitsbereiches:. - 5 -

5. Auswertung des Praktikums/ Schlussüberlegung/ Reflexion. - 5 -

5.1 Darstellung und Auswertung von Schlüsselerlebnissen:. - 5 -

5.2 Darstellung und Bewertung der persönlichen Erfahrung als Praktikantin in dieser Einrichtung:  - 6 -

5.3 Darstellung des im Praktikum Gelernten:. - 6 -

5.4 Abschließende Gedanken:. - 7 -

5.5 Ausblick:. - 7 -


1.Einleitung/ Kurze Vorstellung der Praktikumsstelle

Ich erhielt die Möglichkeit mein achtwöchiges Praktikum bei pro vita in x zu absolvieren.

2. Erwartungshaltung vor Beginn des Praktikums

2.1 Gründe für die Wahl der Einrichtung:

Ich habe mich für ein Praktikum bei pro x entschieden, da meine Großtante in einer der Wohngemeinschaften lebt. Um meinen Eindruck dieser Lebensform zu vervollständigen, wollte ich mir gerne den Blickwinkel und die Aufgaben der Pflegekräfte anschauen um das Leben in einer Seniorenwohngemeinschaft auch aus einer anderen Perspektive kennen zu lernen.

2.2 Motivationslage:

Meine Gefühle vor dem ersten Blockpraktikum waren sehr gespalten. Einerseits freute ich mich sehr auf das Praktikum, um viel Neues kennen zu lernen, vor allem die Menschen. Andererseits war ich aber auch ziemlich skeptisch, ob ich mich auch gut einleben würde und sorgte mich, dass mich die Mitarbeiter evtl. nicht mögen könnten oder falsch einschätzen könnten.

Am meisten machte ich mir Sorgen, dass ich mich in der Einrichtung  nicht wohl fühlen könnte und mir aufgetragene Arbeiten mich an meine Grenzen stoßen lassen könnten.


2.3 Persönliche Zielsetzung/ Erwartung im 1. Blockpraktikum:

Meine Ziele im 1. Blockpraktikum waren: Einen genaueren Eindruck des betreuten Wohnens zu bekommen und möglichst viele neue Erfahrungen in der  Arbeit mit Menschen zu sammeln und eine Menge Eindrücke von den pflegenden Berufen zu gewinnen. Außerdem hatte ich die Erwartung/Hoffnung, dass  ich  von den Mitarbeitern der Seniorenwohngemeinschaft wahrgenommen, respektiert  und bei Problemen verstanden werde.

Ich war mir  sicher, dass ich die acht W.....[read full text]

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Der Hauptaufgabenbereich bezieht sich auf die Erstellung der Tourpläne für die Pflegekräfte. Die PDL`s stehen im direkten Austausch mit der (stellvertretenden) Geschäftsführung, so dass die regelmäßige Kommunikation zwischen den Stationen gewährleistet ist. An jedem Standort arbeitet eine Stellvertretung der PDL mit entsprechender Vertretungsmacht. Am Ende des Organigramms stehen zunächst die examinierten Alten- und Krankenpfleger(-innen), die von den Altenpflegehelfer(-innen) und letztlich den Pflegeschülern in ihrer Arbeit unterstützt werden.

Insgesamt existieren drei Stabstellen, die von 3 Mitarbeiterinnen besetzt sind. Es handelt sich hierbei zum einen um zwei Verwaltungsangestellte, dessen Aufgabenkreis hauptsächlich buchhalterischer Art ist. Zum anderen ist eine Mitarbeiterin für die Qualitätssicherung angestellt. Die Betreuung der Bewohner wird durch Präsenzkräfte gewährleistet, die keine staatlich anerkannte Ausbildung absolviert haben müssen, aber hauswirtschaftliche Erfahrungen oder die Ausbildung zum Pflegehelfer/in vorzuweisen haben.

Die medizinische, pflegerische Versorgung dagegen übernimmt der ambulante Dienst des Hauses. Abgesehen von dem Geschäftsführer und dem Hausmeister beträgt der Frauenanteil100%.


4. Aufgaben der Praktikantin/des Praktikanten

4.1 Darstellung des Einsatzbereiches:

Mein Einsatzbereich war in der Wohngemeinschaft 2. Dort leben 6 Frauen im Alter von 92-97 Jahren, bei denen die Demenz noch nicht sehr weit ausgeprägt ist und die für ihr hohes Alter noch relativ mobil und geistig fit sind.


4.2 Tagesablauf:

Arbeitsbeginn war um 08:00 Uhr. Während meine Arbeitskollegin von Zimmer zu Zimmer ging um die Körper-Pflege durch zu führen, habe ich in der Küche den Tisch gedeckt, Brötchen geschmiert, die Tabletten gestellt und Kaffee gekocht. Nach und nach trafen dann die Bewohner in der Küche ein.

Nach dem gemeinsamen Frühstück saßen wir noch einige Minuten zusammen um uns über den Ablauf des restlichen Tages zu unterhalten. Anschließend gingen einige Bewohner wieder in ihre Zimmer oder haben Fernsehen geschaut. Während dessen haben meine Kollegin und ich die Küche wieder aufgeräumt, Wäsche gewaschen, aufgehängt und gebügelt, eingekauft und begonnen das Mittagessen zu kochen.

Gab es zwischendurch noch einige Besorgungen zu machen, bin ich mit einer Bewohnerin ( im Rollstuhl) einkaufen gefahren. Gegen 12:00 Uhr gab es dann Mittagessen. Ich habe wieder den Tisch gedeckt, Tabletten gestellt und die Bewohner wenn nötig zu ihren Plätzen geholfen/begleitet. Die Bewohner haben meist nach dem Mittagessen ein Mittagsschläfchen gehalten, also half ich beim Umziehen und Schla.....

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Und ich solle schon mal Fleisch für das Mittagessen aus der Gefriertruhe holen.

 Ich war völlig  irritiert, denn Frau K. wohnt schon seit mehreren Jahren in der Seniorenwohngemeinschaft. So desorientiert und verwirrt hatte ich sie bis dahin nie erlebt. Sie schien plötzlich in ihrem alten Leben zu leben und konnte sich in der tatsächlichen Umgebung nicht orientieren. Als meine Kollegin die morgendliche Pflege bei den anderen Damen beendet hatte, kam sie dazu.

Ich erzählte ihr ganz aufgeregt und erstaunt von den Äußerungen und dem ungewohnten Verhalten von Frau K.  und fragte, warum  sich Frau K. so seltsam verhalte. Sie erklärte mir, dass sie am Vortag neue Medikamente von ihrem Hausarzt verschrieben bekommen hätte,  sie sich aber nicht sicher sei, ob es daran liegen könne. Wir müssten mal schauen ob sich die Verwirrtheit wieder legen würde.

Nach dem Frühstück bin ich mit Frau K.  im Garten Spazieren gegangen, um sie auf andere Gedanken zu bringen, sie abzulenken und einen „kühlen Kopf“ zu bewahren. Doch nichts half. Nachdem sich ihr Zustand  bis Mittag nicht verbesserte, riefen wir in der Pflegedienstleitung an und schilderten  die Situation. Unverzüglich wurde beim Hausarzt angerufen, von dem die Medikamente verschrieben worden waren, um zu erfragen, ob das stark veränderte Verhalten von Frau K. durch den Medikamentenwechsel erklärbar sei.

Der Arzt stellte fest, ein falsches Medikament verschrieben zu haben und ordnete an, das Medikament sofort abzusetzen. Alle Bewohner halfen mit, Frau K. abzulenken und ihr zu erklären, dass sie ja schon lange in ihrer WG wohne und nicht mehr auf dem Hof in ihrem ehemaligen Zuhause lebe und „hier“ ihr Zuhause sei. Sie fing an zu weinen und sagte, dass sie nicht wisse, was mit ihr geschieht und wir aufhören sollten, Spielchen mit ihr zu spielen.

Sie tat mir so Leid ! Um sicher zu stellen,  dass Frau K. in ihrer Verwirrtheit nicht versucht wegzulaufen, schlossen wir die Fenster. Im laufe des Tages jedoch verbesserte sich ihr Zustand allmählich. Alle waren erleichtert, denn es war sehr anstrengend, ihr minütlich zu erklären, dass sie schon seid Jahren bei pro vita in ihrer WG wohnt und keinen Hu.....

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Beispiel:

Gegen Mitte meines Praktikums kam eine neue Bewohnerin in die WG2. Sie erzählte täglich, wie schrecklich sie ihr Zuhause vermisse. Die Endscheidung in eine Wohngemeinschaft zu ziehen, war zwar die ihre, aber sie sagte, es wäre schon eine ziemliche Umstellung von einem großen Haus in  „nur“ 26qm persönlichen Wohnraum zu ziehen.

Die ersten Tage ging es ihr nicht gut, sie aß kaum und schaute gequält und traurig. Doch nachdem wir einen Vormittag zusammen gesessen und über ihr Leben und ihr Zuhause geredet hatten, und sie ausgiebig erzählen konnte, wurde sie täglich zufriedener und akzeptierte langsam den Gedanken, dass dies nun  ihr neues Zuhause ist.


5.4 Abschließende Gedanken:

Das Praktikum bei pro vita wird mir sehr sehr positiv in Erinnerung bleiben. Die acht Wochen waren eine schöne Zeit. Es gab nette, teil auch intensive Gespräche  und viel zu Lernen. Mir wurde eine Menge Vertrauen geschenkt. Ich  hatte ein tolles, herzliches Verhältnis zu den Bewohnern und meinen Kolleginnen.

Es war fast wie eine zweite Familie dort. Es fiel mir schwer zu gehen, denn ich hatte „meine“ Bewohner sehr ins Herz geschlossen und vor allem auch das Personal wirklich schätzen gelernt. Zum Abschied gab es Tränen auf beiden Seiten.


5.5 Ausblick:

Ich bin froh, dass ich mein Praktikum bei pro vita gemacht habe. Im Nachhinein hätte ich mir keine bessere Einrichtung vorstellen können. Nun habe ich einen neuen Blickwinkel der etwas anderen Lebensform im Alter kennen gelernt und weiß, dass der Beruf der Altenpflegerin zwar nicht unbedingt das Richtige für mich ist, jedoch habe ich eine Menge fürs Leben gelernt. Ich freue mich schon auf die .....

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