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Medical Science

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Allerdings verbietet das EschG die PID nicht ausdrücklich. 5.2 Richtlinienentw­urf­ der Bundeärztekamme­r (BÄK) Nach einem Richtlinienentw­urf­ der Bundesärzekamme­r 2000 soll PID erlaubt sein für „eine restriktive Anwendung bei Paaren, für deren Nachkommen ein hohes Risiko für eine bekannte und schwerwiegende genetische Erkrankung̶­0; (1) vorliegt. 5.3 Empfehlung der Enquete-Kommiss­ion­ Bei einer Abstimmung der Enquete-Kommiss­ion­ des 14. Deutschen Bundestages stimmte die Mehrheit für ein…
, Facharbeit im Seminarfach Gesundheit „Präimplantatio­­nsdiagnosti­k – Chancen und Risiken“ Fachlehrer/-in: Frau Schmahl, Herr Ormandy Schuljahr: 2013/2014 Präimplantation­sd­iagnostik - Chancen und Risiken Inhaltsverzeich­nis 1 Einleitung 3 2 Was ist PID? Medizinische Grundlagen 4 2.1 In vitro-Fertilisa­tio­n 4 2.2 Das Verfahren 5 2.3 Bisherige Erfolgsquoten 6 3 Chancen mit Hilfe der PID 7 4 Risiken der PID 7 5 Ethische Sicht 9 6 Rechtliche Lage in Deutschland 10 7 Eigene Stellungnahme 13 Einleitung Haben Sie schon…

Präimplantationsdiagnostik ,

Präimplantationsdiagnostik

Interdisziplinärische Arbeit

,


  1. Einleitung


Schon seit den 1960er Jahren waren Untersuchungen von Embryos ausserhalb der Mutterleibes möglich. Jedoch verzeichnete sich ein enormer Wissenszuwachs in der Genetik und Medizin, dass es heuzutage vielen Paaren ermöglicht, neue Optionen und Handlungsmöglichkeiten in diesem Gebiet vorzunehmen. In einem Reagenzglas wird die befruchtete Eizelle zuerst zu einem Zygote entwickelt.

Nun können ausserhalb des Mutterleibes mit der Eizelle gendiagnostischen Untersuchungen vorgenommen werden.

Hier kommt die PID (Präimplantationsdiagnostik) zur Anwendung. Bevor der künstliche Embryo in die Gebärmutter imlantiert wird, wird anhand des PID zahlreiche Untersuchungen an Chromosomen und Erbgut vorgenommen. Dabei werden mehrere Embryonen künstlich hergestellt. Obwohl die selektive Auswahl des perfekten Embryos zur Wunschbefriedigung noch nicht alltäglich praktiziert wird, ist es schon fast sicher, dass es ist naher Zukunft durchgeführt wird, da es schon heute gentechnisch gesehen im Bereich des Realisierbaren befindet.

Zu ewähnen ist, dass das Ändern der DNA der Eizelle für persönliche Bedürfnisse wie z.B Geschlechterwahl in vielen Ländern unzulässig ist.i

Auf der anderen Seite können dank der Präimplantationsdiagnostik auch polygene und monogene Erbkrankheiten vermieden werden. Mit dem PID-Verfahren können gezielt unpassende Embryonen aussortiert werden und der Bestpassendste selektioniert werden.

Doch genau diese Selektionierung ist politisch und gesellschaftlich stark umstritten. Kritiker werfen vor, dass die Selektion des menschlichen Lebens nach bestimmten Kriterien und Bedürfnissen einen Missbrauch darstellt.


Die Anzahl der nach PID-geborenen Kindern wächst stetig. Heute vermutet man die Zahl bei 5000. Dies ist jedoch nur eine Schätzung, da viele Paare bewusst nicht bekanntgeben, dass sie sich für ein PID-Verfahren entschieden habenii


Ziel unserer Interdisziplinärischer Projektarbeit ist es nun:


  • wissenschaftlich gesehen das Verfahren vertieft zu bearbeiten und die möglichen Methoden für Paare aufzuzeigen.

  • Wie sieht die Lage in der Schweiz verglichen zum Ausland aus. Wie erfolgte die Abstimmung vom 14. Juni 2015?

  • Die damit verbundenen gesellschaftlichen politischen und ethischen Probleme hervorheben, welche vorallem in der Schweiz eintreten könnten.

  • Meinungen von Befürworter oder Kritiker einholen. Welches sind die Beweggründe der Patienten? Was wird kritisiert?

  • Eigene Meinung bilden

  1. Inhaltsverzeichnis



  1. Hauptteil


    1. Das Verfahren der PID


Für eine Präimplantationsdiagnostik ist eine künstliche Befruchtug einer Eizelle vorausgesetzt. Das heisst, dass zuerst ausserhalb der Gebärmutter Eizelle und Samen zusammgeführt wird. Ist dies getan, gibt es mehrere Methoden der PID. Sie sind unterschiedlich, da man sich bei allen Methoden auf verschiedene Erbmaterielle konzentriert um die erforderlichen Erbinformationen zu erhalten.

Damit sich ein Paar für die geeignetste Option entscheiden kann, kommt es oft darauf an, ob es in der Famile bereits Genmutationen oder Chromosomenstörungen vorgefallen sind. Man unterscheidet bei der PID zwischen zwei Methoden. Die Pokörperdiagnostik und die Embryiobiopsie.

Der Unterschied liegrtdarin, dass bei der Polkörperdiagnostik Untersuchungen an den Chromonomensätzen durchgeführt werden. Sie werden nach Störungen oder Translokationen untersucht. Bei der Embryiobiopsie hingegen werden Information von der embryionalen Zelle gewonnen. Das bedeutet, man testet anhand der DNAiii


      1. Polkörperdiagnostik



Screening von numerischen Chromosomenstörungen (Aneuploidie)iv


Beim Aneuploidie-Screening werden die Chromosomen nach Störungen untersucht. Zahl und Struktur der Chromosomen werden analysiert und fehlerhafte Embryonen aussortiert. Das Screening ermöglicht, Nullsomie, Monosomie und Polysomie zu entdecken. So ist es in Zukunft möglich, Embryonen mit Chromosomenaberrationen wie die Trisomie 21 zu vernichten. Dies erhöht die Chance, dass das neugeborene Kind bei der Schwangerschaft gesund ist, da man nur Embryonen ohne Chromosomenstörungen einpflanzen würde.

Jedoch bedeutet das, dass man unzählige unbrauchbare Embryonen wegwirft. Genau diese Positivauslesevbringt ethische und politische Probleme mit sich, welche wir später g.....[read full text]

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Falls bei beiden Elternteilen eine Mutation im gleichen Gen (roter Punkt) nachgewiesen wird, ist es sehr gut möglich, dass das Kind die selben Veränderungen erben wird, was zu einer Erbkrankheit führen kann, wie einen Tumor.x



xi

    1. Methoden und Vorbeugungen


Immunkompatible Embryonen

In gewissen Ländern besteht die Möglichkeit, Immunkompatible Embryonen auszuwählen. Diese können als Back-Up-Babys betrachtet werden. Erkrankt das Wunschkind, liegt das Reservebaby eingefroren im Labor. Von diesem Kind können Stammzellen oder Knochenmark entnommen werden, um das Wunschkind zu heilen. Um zu schauen, ob es kompatibel ist, braucht es eine HLA- Typisierung.

Das HLA steht für: Humanen Leukozyten Antigene. Das HLA ist in allen Zellenmembranen vorhanden. Es ermöglicht dem Immunsystem, zwischen körperfremden und körpereigenen Zellen zu unterscheiden. Auch wenn die Kinder die gleichen Genetischen Vorfahren haben, kann es sein, dass sie genetisch nicht kompatibel sind. Beispielsweise können sie eine andere Blutgruppe ausweisen.

Durch die HLA-Typisierung sollen möglichst ähnliche Embryos hergestellt werden. Das ethisch kritische hierbei ist, dass noch mehr Embryonen gebraucht werden (zwischen 20 & 30). (einsteinfreun.de)xii


Geschlechterauswahl

2005 herrschte es im asiatischen Raum einen grossen Mangel an Mädchen. Betroffene Länder sind vor allem China und Indien. In Indien gab es unter den 1- bis 14-jährigen acht Millionen Mädchen zu wenig, in China fehlen in diesem Altersabschnitt rund zehn Millionen. Vorher geschah dies durch die Selektion bei der Abtreibung, nun kann man sich schon vor der Einpflanzung des Fötus entscheiden.

Wohl aus demografischen Gründen haben diese beiden Staaten wohl ein Verbot diesbezüglich angeordnet. (Frankfurter Allgemeine, 02.08.2005)xiii

In China war das wieder aufgehobene Gesetz der Ein-Kind-Politik ein Problem. In Indien ist die Tradition eine Herausforderung. Bei der Beerdigung der Eltern, muss der Sohn den Scheiterhaufen anzünden. Wenn ein Mädchen heiratet, müssen die Eltern für einen hohen Betrag aufkommen. Um dies zu umgehen, wünschen sich viele Eltern einen Sohn. (strassenkinderreport.de, 2012)xiv

Anomalie

Als Anomalie wird eine körperliche Fehlbildung bezeichnet. (Duden)xv In den USA ist es möglich, diese mittels PID zu verhindern. (admin.ch, 18. Februar 2009)xvi

Eugenik

Die Verbesserung des menschlichen Erbguts wird als Eugenik verstanden. Als positive Eugenik werden gute Eigenschaften der menschlichen Gene angesehen, welche weitergegeben werden sollen. Als negative Eugenik werden diese Gene bezeichnet, die eher unerwünscht sind. Durch eine optimale Eugenik soll das Beste für die Evolution xvii(gedenkort-t4.eu, Zugriff 31. Januar 2017)


    1. .....


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In Italien ist die Situation umstritten. In öffentlichen Krankenhäusern ist die PID verboten. Bei privaten Kliniken ist es mittlerweile möglich. Das größte private Zentrum „S.I.S.M.E.R.“ verzeichnet 140 Geburten nach PID. Es liegt in Bologna. Die katholische Kirche segnet die jedoch noch nicht ab. (gen-ethisches-netzwerk.de, Oktober 2003)xxii Ein Echo gab es von der EU.

Das Strafgerichtshof in Strassburg gab einem römischen Paar Recht, als sie nach dem ersten kranken Kind, das zweite Embryo testen liessen und anschliessend abtrieben, da es wieder krank war.(charismatismus.wordpress.com, 4. September 2012)xxiii

Deutschland scheint strikter mit der PID umzugehen. Die PID wird nur in Extremfällen durchgeführt. Im Jahr 2014 waren dies nur 16, was auf 80‘620‘000 Einwohner hochgerechnet wenig ist. Vor der Untersuchung sind die Eltern verpflichtet sich zu beraten. Die Ethikkommission muss zustimmen. Die PID darf nur an spezifischen Zentren mit Lizenz durchgeführt werden. Auch ist die Präimplantationsdiagnostik nur erlaubt, wenn eine Erbkrankheit vermutet wird. xxiv

Österreich, ähnlich wie seine deutschsprachigen Genossen, hielt sich gesetzlich vorerst zurück. Erst seit dem Januar 2015 hat sich dies verändert.Nach drei Fehl- oder Totgeburten ist es erlaubt. Auch bei einer Warscheinlichkeit von einer schweren Erbrkankheit. Diese wird definiert als Konsequenz wenn nach der der Geburt dem Kind

  • mit moderner Medizintechnik geholfen werden muss

  • mittles intensiver Pflegehilfe am Leben erhalten werden muss

  • ein Hirnschaden davon riskiert.xxv

(aktionleben.at)

In Frankreich ist die PID seit 1994 erlaubt (cairn.info).xxvi

Bezüglich den Methoden ist ausser das Aneuploidie-Screening, jede Form von PID erlaubt. Auch hier sind die Vorgaben etwas strenger. Es gibt nur 3 Zentren und die nationale Behörde muss beim Vorgehen zustimmen. Ebenfalls muss eine Erbkrankheit als Grund vorliegen. (Wikipedia)

In den USA, Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist auf Bundesebene sehr viel erlaubt. Klar gibt es konservative Bundesstaaten, die hier Vorschriften erlassen. Aber die meisten erlauben sogar die Geschlechterauswahl. „Social sexting“, um die Familie auszubalancieren. An der Anzahl der Präimplantationsdiagnostiken, werden schätzungsweise 10% aufgrund der Geschlechterauswahl durchgeführt.(Wikipedia, Zugriff 14. Dezember 2016) xxvii In der USA scheinen auch schon ethische Debatten zu laufen.

Jedoch wird argumentiert, dass die Amerikaner keine Präferenzen hätten, ausgenommen jene mit gewissen ethnischen Hintergründen.(Huffingtonpost, 30. April 2014)xxviii

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Sehr liberal dazu ist Grossbrittanien.

Ein guter Beleg für diese liberale Politk in Engand ist Louise Brown. Sie ist das erste Kind, welches durch eine In-Vitro-Befruchtung auf die Welt kam. Dies geschah im Jahre 1978 am 25. Juli per Kaiserschnitt in Oldham, England. Dies löste eine Welle aus. Debatten wurden durchgeführt. Gewisse religiöse Gruppen meinten, der Mensch solle nicht Gott spielen. Viele Medien berichteten über dieses Ereigniss.

Louise Brown ist jedoch eher scheu gegenüber den Medien. Sie führt jedoch ein normales Leben, arbeitete an ihrem 21. Geburtstag als Krankenschwester in Bristol. Ihre Schwester ist auch ein „test-tube-baby“. Sie heisst Natalie und hat als erstes In-Vitro-befruchten Menschen ein Kind auf die Welt gebracht, welches auf die natürliche Methode gezeugt und gebohren wurde. (biography.com 2.April 2014)xxxi Auch Louise Brown ist mittlerweile zweifache Mutter.

Sie schrieb ebenfalls ein Buch über ihr Leben. (bristolbooks (Video), 1. August 2015)xxxii In Grossbrittanien sind Tests möglich, die die genetichen Komponente auf 250 Krankheiten prüfen. Sie wird Leuten empfohlen, welche Erbkrankheiten in der Familie haben oder von Krankheit betroffene Kinder auf die Welt gebracht haben.

      1. Lage in der Schweiz


In der Schweiz haben sich bekannterweise die Gesetze gelockert. Bis Juni 2015 war die Schweiz mittlerweile das letzte Land mit einem Verbot. Laut Bruno Imthun, Chef der Fortpflanzungsmedizin am Unispital Zürich, bleiben Designerbabys verboten. Man wolle nur Krankheiten vorbeugen. Auch Paare die von Unfruchtbarkeit betroffen sind, haben nun bessere Chancen auf gesunde Nachkommen.

Dank der PID können die Eltern im Reagenzglas gezeugte Embryonen auf schwere Erbkrankheiten und Chromosomenstörungen testen. Wie man anhand des Quervergleiches mit anderen Ländern sieht, wurden die Schranken in der Schweiz etwas enger gesetzt. Vor der Initiative musste das Kind noch im Bauch untersucht werden. Da die Untersuchung nun im Reagenzglas stattfindet, muss bei einem kranken Embryo kein Schwangerschaftsabbruch stattfinden.

Anstatt drei, dürfen nun zwölf Embryonen hergestellt werden. Ein weiterer Vorteil betrifft die Wirtschaft, da nun logischerweise der PID-Tourismus in der Sch.....

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  • Ermittlung von Krankheiten vor der Schwangerschaft

  • Andere, vor allem europäische Länder haben auch liberalere Gesetze

  • die Eltern nehmen sonst die PID einfach im Ausland vor


Die Gegner argumentierten folgendermassen:

  • Nur noch gesunde Menschen haben noch dann das Recht auf Leben

  • Das wäre eine Diskriminierung

  • Zu viele Embryonen werden produziert


    Alle Organe stimmten zu, der Bundesrat, die Nationale Kammer mit dem Stände- und Nationalrat und ebenfalls das Volk. Das Volks stimmte mit 61,9% zu. Der Kanton Solothurn stimmte ebenfalls zu mit 54,8%. Die Initiative zur Änderung des Bundesgesetzes über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung (FMedG)“ wurde angenommen.xxxvii(easyvote, 18. Mai 2015) Das Gesetz tritt frühestens 2017 in Kraft. (tagesanzeiger.ch, 14. Juni 2015) xxxviii


        1. Bei wem darf die PID angewendet werden?


    Für wen ist es erlaubt?

    Paare, die Träger von Erbkrankheiten sind

    Das Gesetz der PID hat nun entschieden, dass wenn eine Erbkrankheit bei einem Partner bereits vorhanden ist, die PID zur Anwendung kommen darf. Hierbei will man, dass bei einer Geburt die Chance auf ein gesundes Kind erhöht wird, da davon ausgegangen wird, dass durch die erbliche Krankheit zu grosse Gefahr für das Kind besteht, aber auch für die Schwangerschaft, da dort oft Komplikationen auftreten.

    Hier ist zu beachten, dass die Krankheit anhand von Untersuchungen zu beweisen ist. Wird eine Krankheit nur vermutet, wird die PID nicht in Erwägung gezogenxxxix

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    Für diese Beurteilung werden wir die SKIP-Argumente nutzen. Alle SKIP-Argumente versuchen zu beweisen, dass der menschliche Embryo wie jedes andere Lebewesen Würde besitzt und somit vor jeglichen Eingriffen und Untersuchungen geschützt werden muss.

    Die 4 Argumente lauten: Speziesargument, Kontinuitätsargument, Identitätsargument und Potentialitätsargumentxlii

    Identität

    Speziesargument Es heisst, dass alle Mitglieder der Spezies Mensch Würde besitzen und somit Recht auf Leben besitzen. Noch nicht eingepflanzte Embryonen gehören bereits zum Anfangsstudium zu der Rasse „homo sapiens“. Somit sind auch Embryonen schutzwürdig und haben die gleiche Rechte wie geborene Menschen auchxliii

    Kontinuitäts-

    argument Jeder Embryo macht eine Entwicklung durch, welche kontinuierlich ist. Ist dies vorhanden und ist keine moralischen Einschnitte in der Entwicklung zusehen, was beim Embryo nicht der Fall ist, ist das Lebewesen schutzwürdig.xliv


    Identitätsargument Zwischen dem Embryo und dem Mensch gibt es eine ersichtliche Identitätsbeziehung. Aus dem Embryo wird später einen Menschen daraus gemacht. Da der Mensch selber Recht auf Leben hat, müssen wir gleichzeitig auch dem Embryo Würde geben.

    Potentialitäts-

    argument Beim Embryo sind die Voraussetzungen und Potential für eine Entwicklung zum Wesen vorhanden.

    Aufgrund dieses Potentials, welcher der Embryo besitzt, sich zu einem sittlichen Wesen zu entwickeln, besitzen sie die gleichen Rechtexlv



    PID ein technischer Fortschritt oder eine Manipulation de.....

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