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Pflanzenheilkunde

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Medical Science

University, School

BORG Birkfeld

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Doping – Wie sich anabole Wirkstoffe auf Korper und Leistung auswirken 1 Inhaltsverzeich­nis Definition von Doping 3 Anfänge der World-Anti-Dopi­ng-­Agency .4 Geschichte des Dopings 5 3.1. Doping im Altertum .5 3.2. Doping im Mittelalter – die Methoden der Inkas .5 3.3. Doping in Europa (19. und 20.Jhr) 5 3.4. Jupp Elze – erstes deutsches Dopingopfer .6 3.5. Doping in der DDR 6 Grundsatzliche Funktionsweise von Dopingmitteln .7 Doping – Einteilung in 3 Klassen .8 Kurzfristig wirkende Mittel 9 6.1. Stimulanzien 9 6.2. Narkotika…

Pflanzenheilkunde


Diese Kunde ist die Wissenschaft, die sich mit der Anwendung pflanzlicher Heilmittel beim Menschen befasst. Entwickelt aus der Kräutermedizin. Die ersten, die sich mit Heilpflanzen beschäftigt haben:

° Priesterarzt IMHOTEP aus Ägypten

° Leibarzt GALEN vom Kaiser Konstantin

° MARCAUREL

° PARACELSUS

° HILDEGARD VON BINGEN


Aufkommen der Chemie î Wissenschaft der Heilkunde trat in den Hintergrund, obwohl Wirkstoffe der einzelnen Pflanzen nicht chem. hergestellt wurden.

2 Wirkstoffe:

° NATURSTOFF î im Zusammenhang mit anderen Stoffen in einer Pflanzen

° REINSUBSTANZ î ein spezieller Stoff, der aus der Pflanze herausextrahiert wird.


z.B.: Acetylsäure aus der Weide î ASPIRIN

gelingt nicht chem. herzustellen weil: NATURSTOFF


Warum ist Heilkunde nicht mehr wichtig geworden?

Bestimmte Rezepte wurden nicht ausprobiert.


EMPIRIE: Lehre von den Erfahrungen aus Beobachtungen am Menschen.


AUSBILDUNG VON ERFAHRENEN ÄRZTEN


WISSENSCHAFTLICHE ERFASSUNG SÄMTLICHER STOFFE um die Beurteilung der Pflanze sicherzustellen.


NEBENWIRKUNGEN

Bsp.: dunkle Hustenzuckerl (Lakritze) î süchtig machend î zu viele î wirkt abführend, verlangsamt den Herzschlag und führt zu Wasseransammlung in den Beinen.


Kartoffelsaft î enthält ATROPIN î kann in Übermengen zu Atemlähmung und zu Nervenerkrankungen führen


Wichtig! Faktor Zeit: Magenprobleme î Tee î bewirkt nichts î gewisser Zeitraum konsumiert, aber nicht zu lange (Empirie wichtig!)


Eine Pflanze kann nicht für alles wirken. (z.B. Kamillentee – Bauchweh)

Heilpflanzen keine homäopatischen Mittel


MITEPHYTOTHERAPEUTIKA (Mittel, die schwach wirken):

·        ohne Rezept zu erhalten

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Herzbeschwerden, Nervosität, zu hohen Blutdruck

2.   Kamille (CHAMOMILLA Sp.)

Bauchschmerzen, Blähungen, Entzündungen im Auge


FORTE-PHYTOTHERAPEUTIKA (Mittel, die stark wirken):

·        stark wirkende Naturstoffe, nicht rezeptfrei

1. Tollkirsche (ATROPA BELLADONNA)

(Atropin)

2. Fingerhut (DIGITALIS)

(Digitoxin) aktiviert langsame Herztätigkeit, bei gesundem Herzen î Tod


PHYTOTHERAPEUTIKA (Mittelgruppe)

·        sämtl. Drogen

·        Arnika î durchblutungsfördernd

·        Mohn

·        Hanf


TEES: Nach 3 Wochen sollte der jeweilige Tee gewechselt werden, sonst: Nebenwirkungen.


Alle medizinischen Tees bestehen aus 3 Mitteln:

·        einer Reihe von Drogen

·        Rezept streng aufgebaut:

1.   Grundmittel (ADJUVANS):

beinhaltet Wirkstoff für die Erkrankung (Nerventee – Baldrian)

2.   Konsistenz:

Füllmittel gibt dem Tee eine schöne Farbe

3.   Korrigenz:

Geschmack wird korrigiert


Alle Tees, die lange ziehen wirken beruhigend, alle die kurz ziehen (Schwarztee) aufputschend.


Verwendung einer Heilpflanze:

·        auf Qualität achten (Apotheke)

·        nicht im Wald sammeln (Herbstzeitlose î Bärlauch)

·        Pflanze î trocknen, luftiger Ort, verkehrt aufhängen

·        Pfl. zerkleinern, luftdicht und lichtdicht verpacken

·        Wirkstoffe des Tees halten 1 Jahr!

·        Manchmal kontrollieren ob Motte Eier gelegt hat (klebrig…)

·        Mit Plastik oder Holzlöffel entnehmen (Metall reagiert mit Inhaltsstoffen)

·        Keine Metallkannen verwenden, niemals mit Spülmittel auswaschen!


Lateinische Begriffe für Tees:

BACC: Baccae (Beere), z.B. Wacholderbeere

BULB: Bulbus (Zwiebel)

CORT: Cortex (Rinde), z.B. Wurzel kauen gegen Zahnfleischprobleme

FLOR: Flores (Blüten)

FOL: Foliae (Blatt) z.B. Pfefferminztee

GLAND: Glandulae (Drüse)

GEM: Gemace (Knospe), z.B. Rosentee, als Zusatz im Badewasser

HERB: Herba (Kraut) z.B. Brennesseltee

LICH: Lichenes (Flechten) z.B. Hustenzuckerl, schleimlösende Wirkung

LIG: Lignum (Holz) z.B. Chinesische Tees, Bambus

PERICARP: (Fruchtschale)


Infus (Abkochung) von Blüten und Blättern:

o   Wasser erhitzen bis es kocht, 2 Minuten kochen lassen, überbrühe dann Blüten und Blätter, 10 Minuten zugedeckt stehen lassen, abseihen, schluckweise trinken, Wirkung kann durch Honig verstärkt werden oder braunen Zucker hinzufügen

o   Zitronen und Honig erst in den Tee geben, wenn Tee ein bisschen abgekühlt ist.

o   Tee lauwarm trinken


Dekokt (Abkochung) von harten Teilen wie Wurzel, Rinde und Holz (Bittertees):

o   mit kaltem Wasser ansetzen, erhitzen bis es kocht, 5-10 Minuten kochen lassen, abseihen


Naturkosmetik: Kombination von Infus und Mazerat, dann kommen ätherische Öle hinzu (Babys: Rosenöl î beruhigend, Fenchelöl î beruhigt den Bauch)


Pulver: Stark wirkende Extrakte und nicht stark wirkende Extrakte


Aromatische Wässer: Rosenwasser, Hamameliswasser (Zaubernuss) î wirkt hervorragen gegen Falten, meistens in Rasierwässern


Sirup: Wird mit Zucker aufbereitet î Pflanzenauszug


Spiritus: Wird mit Haarwasser vermengt, regt Durchblutung an


Salben: Grundlage und Extrakten von Pflanzen


INSTANT-TEES NUR FÜR KINDER SEHR GUT!


Verunreinigung von Kräutern:

BLEI 5 mg/1kg Droge

CADMIUM 0,2 mg/1kg

QUECKSILBER 0,1 mg/1kg


CADMIUM: (0,3 mg/1kg)

Leinsamen

Weißdorn

Schafgarbe


CADMIUM: (0,5 mg/1kg)

Birkenblätter

Johanniskraut

Weidenrinde


·        RADIOAKTIVE STOFFE:

CÄSIUM Pharma-Industrie kann selbst bestimmen.


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