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Performatives Lernen durch Theaterspielen

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Educational Science / Pedagogy

University, School

Universität Koblenz-Landau

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Forschungsarbei­t „Lernen mit Bewegung“ , In der LV H25FTÜ „Forschungsproz­e­sse planen, durchführen, schreiben und präsentieren“ Betreuerin: OStR Prof.in Mag.a Dr. Studienkennzahl­: e121 333 314, e121 333 BE, e121 333 BS Studienrichtung­: Bachelorstudium Lehramt Neue Mittelschule Deutsch und Zweitfach Matrikelnummer: , Linz, am 30. Juni 2014 Eidesstattliche Erklärung „Wir erklären, dass die vorliegende Forschungsarbei­t von uns selbst verfasst wurde und dass wir dazu keine anderen als die angeführten Behelfe verwendet…

4. Seminararbeit: Performatives Lernen durch Theaterspielen


4.1. Protokoll zum Thema „Märchenwelten“ vom 22.01.11


Seminar: „Performatives Lernen durch Theaterspielen“

Wintersemester 2010 /11 unter der Leitung von Dip. Päd. Katalin S.


Samstag den 22.01.2010: Performative künstlerische Verfahrensweisen mit Studierenden zum Thema „Märchen“


Übungen und Arbeitsschritte:

Begrüßen, Ankommen, Körper wahrnehmen (warm up)


1. Slow motion versus Zeitraffer

Beim Zuruf „Jetzt!“ in Zeitlupe Haare ordnen wollen, beim Klatsch hektisch Schlüssel suchen.

Was bewirkt diese Übung? Was habe ich erlebt, empfunden? Vielschichtigkeit eines solchen Spiels; „Alltagsmasken“ fallen lassen als Voraussetzung ästhetischer Tätigkeit. Spielfreude entwickeln. Welche Relevanz hat das Spiel für die ästhetische Tätigkeit?


2. „Ha“ weitergeben

Kooperation in der Gruppe, sich spielend aufeinander einlassen, Hemmungen ablegen.

(stärkt zudem die Konzentration und fördert Reaktion)


3. Gehen im Raum, Ferse/Spitz/Kante in Tempowechsel Musik: Gewalt 11

Übung vom Feldenkrais: nach eigener Befindlichkeit im Raum gehen, sich selbst beobachten. Anweiseungen: z.B. auf den Fersen gehen, schneller werden dabei, Was nehme ich dabei wahr? Wohin fokussiert sich meine Aufmerksamkeit? Wie verhält sich mein Körper; wo spanne ich mich an, wo strenge ich mich übermäßig an? Was könnte das mit Theaterspiel zu tun haben? Was passiert dabei in und mit der Gruppe?


4. Namensrunde mit Gesten – Heute geht´s mir so = Pantomime

Körperlich-gestisches Handeln ist angeboren, jede/r kann es. Auch Imitation. Auch Körpersprache verstehen. Sich-Präsentieren vor der Gruppe. Improvisation: wie geht es mir damit?


Autobiografisches Theater


Welcher ist mein Märchenfavorit? Warum? Begründungen in Stichwörtern festhalten. Was habe ich damit zu tun? Auf dem „heißen Stuhl“ den anderen erzählen, mitteilen.

(Märchen bieten viel Erfahrungswelt auf der Ebene der Phantasie. Sie sind zugleich emotional und intellektuell. Ich wählte das Märchen Schneewittchen, da ich es sehr oft gelesen bzw. vorgelesen bekommen habe und es mich deshalb stark an meine Kindheit erinnert mit der ich sehr positive und geborgene Gefühle verbinde.)


Technik: kreative Textarbeit

Spiele mit Märchenslogans


1. Floß

Wahrnehmungsschärfung für die Raumposition im Esemble: Gehen im Raum nach eigener Befindlichkeit, dabei Wahrnehmung auf Haltung, Gangart, Körperteile, Raumposition, Tempo. Beim „Stopp“ einfrieren= das ist das Standbild eines Floßes. Wahrnehmen, ob die Gruppe gleichmäßig im Raum verteilt ist. – Weitergehen, Wiederholen.


2. Partnerglück

Beim Gehen Zettel mit Märchensprüchen, die zweigeteilt sind, verteilen.

a.) Mit dem Text vertraut werden: Text murmelnd lesen, .....[read full text]

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2. Siamesische Zwillinge

Bein am Bein gehen: An der Außenseite der Beine zweier Spieler_innen wird Kontakt hergestellt und beibehalten. Es wird versucht sich gemeinsam fortzubewegen, OHNE SPRECHEN!!!!!, interessante und außergewöhnliche Bewegungen, z.B. sich hinsetzen, Tempo beschleunigen, u.ä. gemeinsam durchzuführen; eine Präzision wird angestrebt. – Partnerwechsel


3. Autofahren

Führen: Hand der Person A zwischen Schulterblättern der Person B. Person B lehnt sich nach Hinten, gibt sein Gewicht etwas in die Hand der führenden Person, lässt sich steuern und reagiert auf die feinen Impulse. Experimentieren mit Tempo, Richtungswechsel oft, geschlossenen Augen, usf. , mit ganz feinen Steuerungsimpulsen, ohne Sprechen!!!!

Was wird hier sensibilisiert? Austausch paarweise. In dem Konzept des kommunikativen Bewegens basierend auf Psychotonik gehört diese Übung in den Bereich der „Reagibilität“.


4. Schiffe im Nebel

Gruppe steht in Pulk mit geschlossenen Augen, sie stellen sich vor, auf einem Schiff zu sein, das im Nebel keine Sicht hat. In den 4 Ecken des Raumes stehen 4 TN als „Leuchtturme“, die unterschiedlichen Geräusche von sich geben und damit das Schiff lotsen können. Das „Schiff“ bewegt sich vorsichtig in die Richtung des jeweiligen Geräusches, die Leuchttürme wechseln sich ohne Absprache ab.

Reflexion der Empfindungen, der Schwierigkeiten u.....

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4. 2. Reflektierendes Protokoll zum Thema „Eigene Performance“ vom 05.02.11


Seminar: „Performatives Lernen durch Theaterspielen“

Wintersemester 2010 / 2011 unter der Leitung von Dipl. Päd. Katalin Stang


Samstag, den 05.02.2011: Erarbeitung eigener Performances / Übertragung

Im Foyer Gebäude “D”


Warm up “Alltagsmaske” fallen lassen, in Spiellaune kommen (künstlerische, kreative Haltung)


1. Impulskreis für den Körper: Abklopfen, Ausschütteln. Körperteile kreisen

Was erfahre ich über meine Improvisationsfähigkeit? Was hemmt mich, was macht Spaß? Spüre ich Impulse, nehme ich sie an, bejahe ich sie?


2. Impulskreis für die Stimme: Bewegung + Geräusch

Was erfahre ich über meinen Stimmeinsatz?


3. Im Raum gehen, sich bei Begegnungen mit „www“, „s“, „kr“ begrüßen

Konventionen (gewohnte Begrüßungsarten) ablegen, auch Grenzen erfahren (Psychotonik), wie weit ich andere an mich heranlasse, wie weit ich an andere herantrete.


4. Andere auf Distanz halten: mit „pl“, „brr“, „rrr“ (.....

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  • zu einem Begriff stellen 2 oder mehrere Personen verschiedene Varianten
  • zu verschiedenen Begriffen stellen 2 oder mehrere Personen Standbilder / Bewegungen
  • die Wände „öffnen sich“, Platztausch




Raumerkundung / Experimentieren mit Möglichkeiten


1. Die Architektur des Raumes

  • Formen (Bögen, Linien, Kreis, Punkt, Dreieck) finden, körperlich durch Haltung oder Bewegung nachahmen, ev. stumm kooperieren, nachahmen, Standbilder bauen
  • Möglichkeiten ausprobieren
  • Teil der Architektur werden


2. Klang des Raumes erkunden

  • Klänge des Raumes suchen
  • Klangqualität aussprechen (dumpf, schrill, leise, unangenehm)
  • Eine kleine Musik improvisieren (auch Stimmgeräusch)


3. Poesie des Raumes

  • Atmosphärischen Räume in der eigenen Arbeitsgruppe finden und dort beginnen, die Performance zu erarbeiten



Arbeit in den Performance-Gruppen


1. Das Thema mit einem Ort verbinden

2. Dort mit den gerade ausprobierten Gestaltungsmöglichkeiten verschiedene Aktionen ausprobieren: Standbilder, daraus in Bewegung kommen, welche Formationen, Bewegungsabfolgen, Auftrittsfolgen gibt es, welcher Text kommt, wann, usf.?

3. Gibt es eine Ve.....

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Wo ist wahre Schönheit zu finden?

ist sie mit Prinzessinnen zu verbinden?

Findet man sie nur in den Palästen

und auf großen Festen?


Reichtum, schöne Kleidung, gutes Aussehen,

viele, reiche Freunde, die mit einem gehen

das ist's was wahre Schönheit ausmacht

und viel Ansehen entfacht.


Lass mich mal kurz überlegen

und in Gedanken hegen

was mir mein Innerstes dazu sagt

wenn es nach wahrer Schönheit fragt.


Ja, last uns jetzt nachdenken,

und unsrer Blicke in die Tiefe lenken

denn nicht alles was unsre Augen sehen

so denk ich, kann man als Schön verstehen.


Du meinst wohl die Schönheit von innen her

nicht die Kleidung, sondern der Charakter.

Denn es kann ja tatsächlich sein,

dass das Äußere ist nur Schein.


Die Persönlichkeit ist da von Bedeutung

und nicht die kostbare Kleidung!

Schön ist, wer ist .....

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2. Was habe ich gelernt / erfahren? Wozu ist performatives Lernen gut?

Eine schwierige Frage, um sie zu wissenschaftlich zu beantworten, muss man Theorien über Lernen heranziehen

Genannt wurden: „Nach dem langen Sitzen gute Abwechselung, körperlich tätig zu werden“ (leibliches Lernen), „Eigene Grenzen werden erfahren, u.U. ausgeweitet“ (Persönlichkeitsbildung), „Man kommt schnell zusammen“ (soziale Kompetenzen), „Man kann sich äußern, ausdrücken“ (Authentizität, Selbstwert), „Spaß“ (dadurch wird das Fremde, das Neue „hereingelassen“), „Man zeigt sich in einer anderen Rolle als in anderen Bereichen“ (“Probehandeln“ – Westphal!), „Nicht nur kognitives, sondern auch praktisches Lernen“


Übertragung der Erfahrungen auf die pädagogische Praxis


Es wurden einige Fotos aus der theaterpädagogischen Praxis mit Grund- und Vorschulkindern angeschaut, auf Praxisbücher und Projektbeschreibungen hingewiesen. Die folgenden Fragen wurden angerissen:

1. Was ist an dem Projektbeispiel „postdramatisch“?

2. Was bot dieses Projekt den Kindern an Bildung? Wie wurden diese erreicht? Was kann man mit „Sicherheit“ behaupten, was sind „Vemutungen“?

3. Was ist für Sie denkbar, die hier gewonnenen Erfahrungen in Ihrer Praxis einzusetzen?


Eine abschließende Antwort sprengt den Rahmen des Seminars, es ist der Beginn einer Auseinandersetzung.


5. Schlussbetrachtung


Meiner Meinung ist die ästhetische Bildung in der Grundschule von großer Bedeutung. Die sinnlichen Erfahrungen bilden den Grundstein von Bildung und Entwicklung des Kindes. Leider kommt ihr in der heutigen Zeit ein zu geringer Stellenwert zu. Mit dem Fach Darstellendes Spiel erweitern sich die Möglichkeiten des ästhetisch-künstlerischen Lernens, weshalb ich der Meinung bin, dass das Fach an allen Grundschulen .....

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