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Paris im Film, alles nur Klischee?: Die Darstellung einer Stadt im Film zwischen Klischee und Realität
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Cinematics / Movies

University, School

Richard-von-Weizäcker-Schule Öhringen

Grade, Teacher, Year

2012, 1-

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Text by Amadea Guttenbrunner ©
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0854423 Klischee versus Realität Florenz die Hauptstadt der Toskana, wer kennt sie nicht,zumindest aus Filmen, Reiseprospekten­, Fernsehbeiträge­n oder aus Erzählungen von Personen welche schon dort waren. So gut wie jeder hat wohl das Bild vom Dom, seinem Glockenturm und der mächtigen Kuppel vor seinem geistigen Auge wenn er an die Stadt denkt. Vor der Abfahrt hat man die Klischees der Stadt im Kopf, wie man sie von Verwanden, Bekannten und Freunden vermittelt bekommt. Es werden den Reisenden auch „gute Tipps“ gegeben. Sehr beliebte…
Vergleich: Buch und Film Kurzer Vergleich zwischen dem Buch“ Die Welle von Morten Ruhe“ und dem Film „Die Welle“ von Dennis Gansel · Das Buch spielt in US amerikanischen Kleinstadt · Der Film hingegen in Deutschland · Der Film fängt mit einer Projektwoche über Autokratie an · Das Buch beginnt mit einem Film über Nazi-Deutschlan­d · Im Buch sind die Schüler daraufhin geschockt · Im Film diskutieren sie darüber, ob eine Diktatur in Deutschland noch möglich wäre · (Buch) Im Buch fängt Ben das Experiment „The Wave“ an · (Film) Im Film fängt Herr…

Einwohnern. Das sind 20% der französischen Gesamtbevölkerung, auf 4% der Gesamtfläche des Landes. Zusätzlich zu den 11,5 Mio. Bewohnern des Ballungsraums gesellen sich noch 27 Mio. Touristen pro Jahr.22 Wenn man diese Zahlen kennt ist es beachtlich, dass in Paris ein nicht noch größeres Verkehrschaos herrscht. Das öffentliche Hauptverkehrsmittel der Stadt ist die Métro.

Es ist das bestausgebaute U-Bahnnetz der Welt.23 Kein Haus ist mehr als 500Meter von einer Haltestelle entfernt. Mit dem Auto durch die Stadt trauen sich hauptsächlich Pariser. Der Pariser Straßenverkehr wirkt auf Nicht-Pariser chaotisch. Als gäbe es keine Verkehrsregeln. Drängeln, hupen, überholen, jeder fährt wie es ihm passt. Scheint es. Rein in den Kreisverkehr, raus aus dem Kreisverkehr, Fahrbahnmarkierungen unnötig, Vorfahrt beachten – keine Zeit, wer wartet kann lange warten. Genau dieses Bild der französischen Straßenanarchie wird in französischen Filmen gezeigt.

Die Protagonisten laufen einfach ohne zu zögern in den fließenden Verkehr, nichts passiert. Paris, „die Stadt des Verkehrs“ (1.2) kein Klischee, sondern Realität.


Paris gehört nach wie vor zu den Modemetropolen dieser Welt. Das Geschäft mit dem Luxus floriert. Der Luxusgüterkonzern LVMH konnte im 1.Quartal 2012 seinen Umsatz um ganze 25% steigern.24 Paris ist der Sitz vieler Banken, Versicherungen und Verwaltungen, von hier aus werden viele Unternehmen in ganz Frankreich geleitet, in Paris wird das große Geld verdient.„Paris die Stadt der Mode“- ja, denn die Pariser, die es sich leisten können, nehmen die Mode ausgesprochen ernst.

Sie analysieren und diskutieren die neuesten Kreationen und sind auch bereit, sehr viel Geld in ihre Garderobe zu investieren. Friederike Zirker fand bewundernswert, dass die meisten Pariser mit einem Mode-Gen ausgestattet zu sein scheinen. Selbst der Vierjährige Alexandre griff zielsicher in seinen Kleiderschrank zu fabelhaft modernen und stilsicheren Kleidungskombinationen.

Ich kam mir mehr als einmal vor wie ein ranzig, verschlissener, drittklassiger Migrant, der kein Geld für angemessene Kleidung hat und keinen Funken Gespür für Mode. Klar rennt dort nicht jeder rum wie aus dem Ei gepellt und einem Modekatalog entsprungen, aber wer darauf achtet muss zugeben, sehr viele Menschen zu bemerken, die tatsächlich perfekt und einwandfrei gekleidet sind.

Auch fehlt die Vielfalt, die man in deutschen Städten entdeckt. Weder Hippies, noch Punks, Alternative, oder vollkommen individuell - ganz speziell - gekleidete sieht man dort. Zumindest ich nicht. Entweder die Leute waren sehr elegant und chic, sehr sportlich, oder unauffällig - mainstreammäßig gekleidet.25

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Die Cafés, die Seine, die schönen Brücken, die kleinen Gässchen, die vielen Märkte: nicht hypermodern und steril, sondern alt, 'abgelebt', aber mit Charme und Liebe zum Detail, eben romantisch.


„Paris die Stadt der Liebe“ ist das einzige Klischee über Paris auf das diese Bezeichnung auch tatsächlich zu 100% zutrifft und der beste und dauerhafteste, von der Filmindustrie perfekt unterstütze, Werbeslogan überhaupt. Denn im Grunde ist Paris genauso die Stadt der Liebe wie Hamburg oder Bangkok. Denn würde man lange genug suchen, würde man auch dort hübsche, romantische Plätze finden und die Rotlichtviertel dieser Städte sind bestimmt genauso bekannt wie Pigalle.


4.1 Jenseits vom Klischee: Alltag in einer Vorstadt


Um Paris liegen die Départements 92, 93 und 94. Sie bilden ein Ghetto rund um Paris: Allons enfants de la patrie, wir sind der Abschaum Frankreichs, das gesäubert werden soll. Sie haben Araber und Schwarze in Ghettos geparkt, scheißegal, dass es für uns keine Zukunft gibt“29 So hört es sich hinter der Ringautobahn, dem sogenannten Boulevard Périphérique an. „Diese Straße unterscheidet den Menschen vom Tier“, so sagen die Einwohner von La Courneuve, denn jenseits des Périphérique beginnen die Vorstädte, die Banlieues.30 La Courneuve befindet sich im Département Seine-Saint-Denis und ist einer dieser Vororte von Paris, er liegt nur ein paar Kilometer nördlich von der Metropole entfernt und ist der Lebensraum von ca. 37.700 Einwohnern31.

Der Stadtteil ist durch Nationenvielfalt und hohe Arbeitslosigkeit geprägt. Weltweit Schlagzeilen machte La Courneuve 2005 mit Kriminalität, Gewalt und Drogen. In den 80ern wurde der Ort zu einer Drehscheibe des Heroinhandels und gilt seitdem als die gefährlichste Vorstadt Frankreichs. Vielen geht es hier wie Chaouki Arouna. Er ist 24 Jahre alt, studierte vier Jahre lang Wirtschaft und hat das Studium mit einer Auszeichnung abgeschlossen.

Er hat hunderte von Bewerbungen geschrieben, aber die einzigste Stelle, die man ihm angeboten hat, ist ein Putzjob in der Métro.32 Auch in der Politik sind die Vororte ein Thema. Nicolas Sarkozy versprach während seines Wahlkampfbesuches „ein Programm zur Stadterneuerung, während sein sozialistischer Rivale François Hollande im Falle seines Wahlsieges Tausende „Zukunftjobs“ ankündigte.“ Doch „Wir fühlen uns von dieser .....

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Das Besondere war, dass ich eine Dusche im Zimmer hatte. Das war - wie ich erst viel später heraus fand - nicht die Regel. Niemand sonst hatte eine Dusche. Wer duschen wollte füllte sich einen Eimer, ging auf das Gangklo - ein Stehklo war das - und wusch sich dort. Ich habe das nur so herausgefunden, weil ich mich wunderte, dass das Gangklo in regelmäßigen Abständen regelrecht unter Wasser stand und ich mir dies erst nicht erklären konnte.

Ich hab dann eines Tages eine Mitbewohnerin gesehen, wie sie mit Wassereimer und Bademantel + Handtuch in Besagtem verschwand. Anderntags war es eine andere die auf diese Weise duschen ging.[3.].

Friederikes Gastfamilie hatte drei Kinder, von denen zwei bereits in die Schule gingen. Beide Gasteltern waren berufstätig und arbeiteten tagsüber. Zudem hatte die Gastfamilie ein Kindermädchen, deren Aufgabe unter anderem darin bestand morgens um 8.00 Uhr die Kinder für die Schule fertig zu machen und eine 'Bügelfrau' die einmal wöchentlich kam. Ich war als Au-Pair lediglich dazu da, dieses Kindermädchen zu entlasten.

Die Familie war sehr reich, hatte eine sehr schöne 5-Zimmer Wohnung. Die Mutter war Chefin eines Konzerns, der etwa 600 Angestellte hatte. Der Vater hatte zwar dasselbe studiert, hatte aber weniger Erfolg als seine Frau. Wo und was er tat weiß ich bis heute nicht.[4.]. Friederikes Tagesablauf begann morgens um 8.00 Uhr mit der Sprachschule. Das Seltsame war, dass man auf der Straße um diese Zeit kaum Menschen sah.

Entweder waren die noch nicht weg, oder schon arbeiten. In meiner Gastfamilie ging die Mutter immer erst um 10 aus dem Haus zur Arbeit, kam dafür aber auch erst abends um 9.00 Uhr oder später.[5.]. Nach der Sprachschule um 15.00 Uhr ging es zur Gastfamilie, um die zwei größeren Kinder aus der Schule abzuholen. „Danach in den Park zum spielen, dann heim, alle in die Badewanne, Abendessen, spielen/Fernsehen bis der Vater kam und mich ablöste (meist gegen 20.00 Uhr).“[5.]. Allgemein machte es „den Anschein, dass alles viel später los geht.

Die allererste Métro fuhr erst um 6.07 Uhr. Und das betraf auch nur eine Linie. Alle anderen Linien starteten noch später. In der Regel um ca. 7.00 Uhr. Das ist schon sehr spät. Wann die Läden aufmachten weiß ich nicht mehr. Aber dass die Bäcker (wie in Deutschland schon um 5.30 / 6.00 Uhr aufmachten) hab ich nicht gesehen. Da bin ich mir ziemlich sicher, dass die viel später öffneten.

Sogar die Schule ging später los.“[9.].

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Extrem kontaktfreudig waren die Afrikaner. Die hat man sich teilweise gar nicht vom Leib halten können.“[8.].

Probleme hatte Friederike im Alltag keine, jedenfalls keine an die sie sich erinnern konnte. Auffallend war für sie, dass alle Straßenarbeiter schwarz waren „auch die anderen Damen, die mit mir in der 7.Etage wohnten (in einem der winzigen Zimmer) waren entweder junge Mädchen, die ein Auslandssemester machten, oder schwarze Frauen.

Allgemein gab es sehr viele Bettler. Die allerdings traf man fast nur in den unterirdischen Gängen der Métro an. Da lagen teilweise drei Kinder bei ihrer Mutter und vegetierten vor sich hin. Es ist wohl Gang und Gäbe, dass man diesen Kindern Medikamente gibt, dass sie den ganzen Tag in diesen dunklen Gängen rumhängen, ohne sich viel zu bewegen, dass sie mitleiderregender aussehen.

Das war ganz schlimm! In Neuilly gab es keinerlei Obdachlose. Dort schienen so viele Reiche zu wohnen, dass man so etwas nicht zuließ. Die Polizei schien dort sehr auf zu passen.“[11.].

Bevor Friederike nach Paris ging hatte auch sie Klischees im Kopf: „Alle Franzosen lieben das Essen und den Wein, sind freundlich und schätzen das Leben. Es ist romantisch, an der Seine zu spazieren, man lernt viele neue Leute kennen. Die Stadt lebt und wuselt wie der eigene Herzschlag.“[13.]. Sie war motiviert und freute sich auf viele neue Eindrücke.

Doch diese Stimmung hielt nicht lang an. „Die ersten Tage waren der absolute Hammer. Je länger ich dort war, desto nerviger wurde es. Die Nächte waren alles andere als belebt. Ab 9.00 Uhr traf man nur noch wenige auf den Straßen - außer in den absoluten Touristenecken (Montmartre, Pigalle, auf der Champs Elysees .) Die Stadt der Liebe . tja . wer dort hingeht MIT einem Freund/einer Freundin hat Glück.

Es ist - sofern man nicht länger als eine Woche bleibt - wirklich wunder- wunder schön und super romantisch. Doch beim näheren Hinsehen…

Ein Bsp: Im Film "Die fabelhafte Welt der Amélie" ist der komplette Film in eine Art Weichfilter getaucht. Das kleine Café ist total gemütlich und selbst der Pornoladen in dem der Hauptdarsteller arbeitet scheint nett und schnuckelig. Amélie hat freundschaftlichen und netten Kontakt zu ihren Hausmitbewohnern und alles um sie herum ist irgendwie tota.....

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Dabei sah ich weiß Gott nicht wie ein Junkie oder ähnliches aus (hoffe ich!).

Man ist nie allein, und doch ist man immer allein! Bis man mal richtig aus der Stadt raus ist, in der richtigen Natur - nicht in einem angelegten Park - ist man eine 3/4 Std. mit der RER (dem Zug) unterwegs. Das war mir (wo ich doch in einem Dorf aufgewachsen bin) zum Schluss echt zu viel. Ich hatte den Eindruck nicht mehr richtig atmen zu können, der Himmel schien mir auf den Kopf zu fallen.

Ich kenne viele, die in Paris glücklich geworden sind oder es dort waren. Doch kenne ich ebenso viele, denen es ebenso wie mir ging. Die froh waren, diesen Moloch wieder verlassen zu können. Die Mentalität ist eben eine andere als die, die ich kennengelernt habe. Vielleicht würde ich es heute noch einmal versuchen wenn sich mir die Möglichkeit böte. Doch solange dies nicht (unausweichlich) zur Option steht lege ich mich besser nicht fest.“[12.].

5. Fazit


Paris im Film, alles nur Klischee?

Zu Beginn meiner Arbeit dachte ich: ja, klar. Ansichtskartenparis, mit Akkordeonmusik und ein Croissant im Café.

Die Vielfalt und Menge der Paris-filme hat mich dann doch sehr überrascht.

Am erstaunlichsten finde ich jedoch die Erkenntnis, wie sehr die amerikanische Filmindustrie auf das Paris-bild der Welt Einfluss genommen hat. Und wie die Tourismusbranche davon profitierte.

Das Mainstreamkino und die Stadt der Liebe, eine glückliche Verbindung.

Man könnte auch sagen eine Win-win Situation, denn die Filmindustrie macht durch Liebesfilme a la Paris enorme Werbung für diese Stadt, und Paris schenkt der Filmindustrie eine fantastische Kulisse für ihre Produktionen. Der Kinogänger wird zum Tourist, und der Tourist wiederum erneut zum Kinogänger.

Natürlich gibt es auch im Filmland Frankreich den sozialkritischen Film, doch viele dieser Filme werden höchstens in den kleineren Kulturkinos gezeigt, oder kommen gar nicht erst in den deutschen Verleih.

Eine weitere interessante Erkenntnis für mich war, dass fast alle der in meiner Umfrage, und in vielen Reiseführern, benannten Paris Klischees sich bei näherer Betrachtung nicht eindeutig zuordnen lassen und tatsächlich irgendwo zwischen Realität und .....

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6. Anhang: Interview mit Friederike Zirker

[1.] Von wann bis wann warst du in Paris?

Von August 2001 bis Juli 2002


[2.] Wie lange warst du insgesamt in Paris?

Insgesamt war ich 11 Monate in Paris.


[3.] Wie war deine Unterkunft zu dieser Zeit und in welchem Stadtteil? (Vielleicht weißt du ja sogar wie viel etwa die Wohnung monatlich oder das Haus gekostet hat)

Zuerst war ich in einem Schwesternwohnheim (das kostete 10 Franc pro Tag. Das Zimmer hab ich mir geteilt mit drei weiteren Mädchen. Also knapp 6,50€ pro Tag/pro Zimmer - was extrem günstig war)


Danach wohnte ich im Luxusstadtteil Neuilly sur Seine. Und hatte da ein Chambre de Bonne. Das waren früher Zimmer für die Angestellten einer Wohnung. Sie liegen immer unter dem Dach (meist im 7. oder 8. Stock und sind durch eine Hintertreppe und einen Hintereingang zu erreichen.

Als ich ankam war da eine Dusche in die Wand eingelassen, ein Waschbecken und ein Bett. 5m² Monatliche Miete (ohne Nebenkosten) 250€. Dadurch dass meine Gastfamilie noch mit mir im IKEA war, war das Zimmer zum Schluss total gemütlich.


Das Besondere war, dass ich eine Dusche im Zimmer hatte. Das war - wie ich erst viel später heraus fand - nicht die Regel. Niemand sonst hatte eine Dusche. Wer duschen wollte füllte sich einen Eimer, ging auf das Gangklo - ein Stehklo war das .....

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