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Orchideen

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Biology

University, School

BG/BRG Klusemannstraße Graz

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Einheimische Orchideen Österreichs

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Widerstand im Nationalsoziali­smu­s Formen des Widerstandes: 1. Nonkonformität : Unmutsbekundung­en 2. Verweigerung Resistenz, nicht Anpassung Aufrechterhaltu­ng der eigenen Position 3. Öffentlicher oder Androhung Öffentlicher Kundgebungen 4. aktiver Widerstand : Loyalitätsbruch . Attentate , Pol Umsturz des Systems Verteilung von Flugblättern , Demonstrationen , Organisation von wiederstandsgru­ppe­n Terroranschläge Verschiedene Zielsetzung der Widerstandsgrup­pen­: Kirchliche Unabhängigkeit ,…
Vorlesung Teil 3 – Landpflanzen – Blütenpflanzen – Nacktsamer Gemeinsame Merkmale der Spermatophyta = Samenpflanzen Heteromorpher, heterophasische­r Generationswech­sel (wie Bryophyta, Pteridophyta) Produktion von Mega- und Mikrosporen (Heterosporie II) Megasporangium (= Nucellus) von zumindest einer zusätzlichen Hülle umgeben (= Integument) Samenanlage Megaspore verläßt das Megasporangium nicht mehr Gametophyt entsteht und verbleibt auf der sporophytischen Pflanze nur die Mikrosporen (= Pollenkörner) werden…

Orchideen (Orchidaceae)


Vorkommen: alle Kontinente

750 Gattungen, 20.000 – 25.000 Arten

Einkeimblättrig

Bedecktsamer


Allgemein


Orchideen stellen unter den Einkeimblättrigen den Entwicklungs- und Entfaltungshöhepunkt dar, wie ihn bei den Zweikeimblättrigen nur die Korbblütler (Asteraceae) erreichten.

Hinter den Korbblütlern sind die Orchideen die zweitgrößte Pflanzenfamilie.


Alle Orchideen Europas wachsen terrestrisch, das heißt sie wurzeln im Erdboden.

Rhizome und Knollen sind für die Stoffspeicherung zuständig.

Beispiel für sympodiale Entwicklung, wie sie bei den Erdorchideen (aber auch für viele Epiphyten) charakteristisch ist: Bei den Knabenkräutern wird zu Beginn einer Vegetationsperiode aus der Achsel eines Niederblattes eine junge, ständig anschwellende Speicherknolle angelegt. Inzwischen wird die vorjährige Knolle mit dem Austrieb des endständigen, beblätterten Blütensprosses aufgebraucht.

Statt unterirdischen Sprossabschnitten entwickeln sich in der Laubblattzone an der rhizomartigen, sympodialen Achse stark verdickte aufrechte Sprossabschnitte (Pseudobulben). Die Anschwellung kann auf ein Internodium beschränkt sein (heteroblastische Pseudobulben), oder sich über mehrere erstrecken (homoblastische Pseudobulben). Die Grundform der Blütenstände ist eine Traube (razemöse Blütenstände), sie entfalten sich meist endständig an den Pseudobulben oder an deren Basis.

Bei anderen Orchideen ist die vegetative Achse ein Monopodium, welches gleichmäßig verdickt ist.

In den Tropen und Subtropen überwiegen die epiphytischen Orchideen. Diese bewohnen die Astnischen von Baumkronen und sind speziell an diesen Lebensraum angepasst. Ihre verdickten Blattspreiten und ihre sukkulent angeschwollenen Sprossabschnitte und Wurzeln sind zur Nährstoff- und Wasserspeicherung fähig.

So kann die Pflanze zeitweilige ungünstige Bedingungen unbeschadet überstehen, z.B. werden die Laubblätter während der alljährlichen Dürren in den Subtropen abgeworfen und die Aktivität wird zeitweilig eingeschränkt. Stärkere Niederschläge können in so einer Situation störend, wenn nicht gar schädigend wirken.

An der Assimilation sind Blätter (deren Oberfläche oft durch eine dicke Kutikula die Transpiration stark herabsetzt), Sprosse und bei den meisten Arten auch die Wurzeln beteiligt. Fehlen Laubblätter völlig, übernehmen die Wurzeln allein die Assimilation.

So genannte Luftwurzeln sind durch ihre Oberfläche (Velamen) zu sehr schneller Wasseraufnahme fähig.

Wurzelhaare fehlen bei den meisten Orchideen, dagegen kann bei allen Arten eine Pilzsymbiose (Mykorrhiza) nachgewiesen werden, welche in manchen Verwandtschaftskreisen so extrem ausgeprägt ist, dass die Sippen in ihrer Ernährung völlig auf die Stoffproduktion des Pilzes angewiesen sind. Diese Orchideen sind somit Saprophhyten.

Lithophytische Orchideen bewachsen Felsen und Steine.


Spreizklimmer: hier werden die Sprosse oft sehr lang und stützen sich (unter Verzweigung) auf Äste von Bäumen. Blütenstände entstehen in den Achseln von Laubblättern oder endständig an seitlichen Kurztrieben (charakteristisch für Vanilla). Im Laufe der Evolution haben sich die verschiedenen Verzweigungsformen in mehreren Entwicklungslinien parallel manifestiert und können nicht generell dazu benutzt werden, (primitive oder fortgeschrittene) Verwandtschaftskreise innerhalb d.....[read full text]

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Nach der Befruchtung schwillt der unterständige, schmale Fruchtknoten an und es kann bei machen Arten Monate dauern bis er aufplatzt und die Millionen winzigen Samen, welche eine Lebensfähigkeit von 2 Monaten bis zu 18 Jahren haben, freigibt. Aufgrund ihrer geringen Größe sind sie auf eine Hülle und den sich darin befindenden Embryo beschränkt.

Nährgewebe fehlt also völlig, daher ist die Symbiose mit einem Pilz nötig. Der Embryo bezieht dann über eindringende Pilzfäden Nährstoffe, indem er die Ausscheidungen des Pilzes oder Teile des Pilzes verdaut.


Verschiedene Arten haben auch die Möglichkeit, sich vegetativ zu vermehren; durch die Bildung von Stolonen (Ausläufern), Kindeln (Ablegern) oder Knollen. Die Nachkommen sind dann mit der Mutterpflanze genetisch ident.


Eine weitere Art der Befruchtung ist die Selbstbefruchtung, wie sie z.B. beim Bienenragwurz vorkommt.

Selbstbefruchtung kommt häufig bei Pionierpflanzen vor, so kann ein einziges Individuum eine große Population aufbauen.

Selbstbestäubende Pflanzen kommen vor allem auf Inseln und an Extremstandorten vor, wo Bestäuber selten sind.

So unabhängig die Selbstbestäubung auch macht: ein Nachteil ist, dass die Pflanzen sich nicht gut an Umweltbedingungen anpassen können und anfälliger für Krankheiten und Schädlinge werden.


Evolution


Wann genau sich die Familie der Orchideen entwickelt hat, konnte bisher noch nicht bestimmt werden, da es kaum Orchideen-Fossilien gibt.

Die Verbreitung verschiedener Arten (wie z.B. Vanilla) in nahezu allen tropischen Gebieten ist jedoch ein Indiz dafür, dass sie Entwicklung der Orchideen in einer Zeit begonnen haben muss, in der Afrika und Südamerika .....

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Obwohl wärmeliebend, wächst diese Pflanze bevorzugt im Schatten oder im Halbschatten.

Besiedelt werden lichte Laub- und Tannenwälder, sowie Mischwälder und lichte, krautreiche Fichtenbestände (seltener: Kiefernwälder).

In den Alpen sind Frauenschuhe bis 2000 m anzufinden, wo sie im Legföhrengebüsch wachsen.

In Österreich ist der Frauenschuh am häufigsten im Leechtal zu finden, ansonsten reicht sein Verbreitungsgebiet von Nord- bis Osteuropa über Asien bis nach Japan.

Meist sind die Pflanzen 1blütig, seltener 2 - 4blütig.

Die Lippe ist gelb, schuhförmig, aufgeblasen, schwach gestreift und etwas eingekerbt.

Die äußeren Blütenblätter sind braunviolett oder rotbraun, abstehend und seitlich meist leicht wellig oder verdreht. Der Blütendurchmesser beträgt 5-9 cm.

Varietäten in der Blütenfärbung können sein:

Cypripedium calceolus citrinum (zitronengelb)

Cypripedium calceolus fulvum (gelblich-rostrot)

Cypripedium calceolus flavum (kräftig gelb)

Cypripedium calceolus viridiflora (grün)

Der Stengel ist oft etwas gebogen, an ihm finden sich 2 bis 4 Blätter, die 6-12 cm lang und mehr als halb so breit werden können. Sie sind hellgrün u.....

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Zwischen dem Frauenschuh und den „ausgetricksten“ Insekten besteht somit ein Kommensalismus (eine Art der Symbiose, bei der ein Symbiosepartner einen Vorteil genießt, der andere hingegen werder einen Vor- noch einen Nachteil erfährt).

Manchmal lauern Raubspinnen in der Kesselfalle.


Ragwurz (Ophrys) à sehr selten


Allgemein: Brauchen kalkhaltigen, lockeren Boden mit guter Humusbeschichtung.

Die Blüten stehen in einer lockeren Scheintraube (Ähre).

Der Ragwurz ist eine „Sexual-Täuschblume“; Die Blüte täuscht durch ihre Form Männchen verschiedener Hautflügler-Arten, die, durch zusätzliche Geruchs- und Berührungsreize (Behaarung der Lippe) angespornt, versuchen die Blüte wie ein Weibchen zu begatten. Dabei wird Pollen von Blüte zu Blüte übertragen.

Die Pflanzen besitzen in der Regel 2-3 kugelige Knollen.

Es sind ca. 280 Ragwurzarten bekannt, die meisten davon sind im Mittelmeer-Raum heimisch.


Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera)


Die Blüten sehen auf den ersten Blick Fliegen ähnlich, jedoch wird der Fliegen-Ragwurz in erster Linie von Grabwespen bestäubt.

Die Lippe ist länglich und 3lappig, wobei die Seitenlappen klein und schmal („Flügel“) der Mittellappen breit und vorne nochmals .....

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Der Stengel ist aufrecht und hellgrün, die Blätter blaugrün.

Braucht sehr mildes Klima, in dem Spätfrost selten ist, besiedelt dort lichte, trockene Gehölze und Trockenrasen.

2-8 Blüten, ca. 1,5-2,5 cm lang

Blüht von April bis Mai, wird 10 bis 40 cm hoch


Hummel-Ragwurz (Ophrys holosericea)


Die Lippe ist gewölbt, an ihrer Spitze befindet sich ein meist deutlich ausgebildetes, nach oben gerichtetes Anhängsel. Sie ist hell (oder etwas dunkler) rotbraun, mit grünlich-gelber bis weißlicher, fleckiger bis linienförmiger Zeichnung.

Alle übrigen Blütenblätter sind rosa, weißlich oder grün. Der Stengel ist aufrecht, jedoch im Bereich des Blütenstandes meist etwas verbogen.

Die Blätter sind breit-lanzettlich, am Grunde rosettig gehäuft, bläulich-grün und zuweilen silbrig-glänzend. Die oberen Stengelblätter sind kleiner und laufen schmal und spitz zu.

Braucht sehr mildes Klima, in dem Spätfrost selten ist und fehlt nördlich der Ahr-Main-Linie.

Besiedelt Halbtrockenrasen, trockene, lichte Gebüsche, s.....

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Die inneren Blütenblätter („Fühler“) sind in der Regel sehr kurz (stummelartig), grünlich, rötlich oder gelbbraun, manchmal ähnlich wie die äußeren Blütenblätter, welche violett-rötlich, rosa oder weißlich sind.

Der Stengel ist aufrecht, im Bereich des Blütenstandes etwas verbogen und die Blätter sind reingrün.

Wächst in mildem Klima in lichtem Gebüsch, auf Halbtrockenrasen oder in lichten Trockenwäldern.

In den Alpen kaum über 1000m.

In Österreich gibt es noch ein paar Exemplare im Süden der Steiermark. Ansonsten reicht das Verbreitungsgebiet von Europa über Nordafrika bis nach Vorderasien.

2-8 Blüten, ca. 2-2,5 cm lang

Blüht von Juni bis Juli, wird 15 bis 50 cm hoch


Knabenkräuter (Orchis)


Brand-Knabenkraut (Orchis ustulata) àsehr selten


15-50 Blüten in dichter Scheintraube (Ähre). Blütendurchmesser: 5-9 mm.

Untere Blüten im Grundton hellrosa bis fast weiß, Knospen (und damit innere und äußere Blütenblätter der oberen Blüten) außen tief braunrot-violett bis schwarzrot (daher der Name).

Die Lippe ist kaum 5 mm lang, 3lappig und dunkelrot bepunktet. Die übrigen Blütenblätter neigen helmartig zusammen. Die äußeren Blütenblätter sind auffallend dunkler als die inneren, welche oft auf der Innenseite zartrosa gefärbt sind. Der Stengel ist rund, aufrecht und beblättert. Die Blätter sind 3-8 cm lang und 0,5-2 cm breit, blaugrün und ungefleckt.

2-3 eiförmig-kugelige Knollen. Blüte von Mai bis Juli, die Pf.....

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