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Literature

University, School

Universität Regensburg

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Jahr 2006

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Mediengeschicht­e Mitschrift Skript 1 – Medien in der 1. Republik Ergänzung Unterhaltungs-, Bildungs-, und Kulturinstrumen­te:­ Film und Radio Kino: erste Art von Fernsehen → etwas dass sich in der Ferne abspielt selbst authentisch zu sehen → spielt in Imperialismus, Kolonialismus, erste Globalisierungs­pha­se 1911 Erste Nationalratswah­len­: Auch Frauen dürfen wählen → Sozialdemokrate­n und Christlichsozia­le bilden Koalition → trotzdem Demonstrationen von Wählern → Parteien hatten in Bezug auf Kirche und Staat unterschiedlich­e Auffassungen Trennung von Kirche und Staat war Thema der Sozialdemokrate­n → für Christlichsozia­le ein Untergang der Kultur 1920er: (D) in der Nachkriegszeit wird Zensur abgeschafft → neues Medium Film → Kino boomt → Soldaten kehren aus dem Krieg zurück → viele Invaliden → bewegliche Gelenke werden erfunden → berühmter Arzt Sauerbruch fertigt Prothesen an → diese können sich jedoch nur reiche Bürger leisten → viele betteln → neuer Lebensstil wird verlangt, vor allem von Jugendlichen → in Natur, keinen Alkohol konsumieren, wandern,. → Wandervogel (idealistische Jugendliche treffen sich zum wandern) → viele andere Bünde gründeten sich → Abgrenzung von bürgerlichen Normen → erste Hippies Modernisierungs­sch­ub:
Coco Chanel Jugend Coco Chanel verließ das Weisenhaus des katholischen Klosters Aubauzine im Alter von 16 Jahren . Im Weisenhaus erlernte sie den Beruf als Näherin . Danach hatte Chanel Unterricht im Persionat Norte-Dame der Stiftsdamen von Saint Augustin im Moulis am Allier. In Paris fing Coco Chanel an in Nachtclubs als Sängerin und Tänzerin aufzutreten. Sie trat als Sängerin zusammen mit ihrer Schwester Adrienne im „Rotonde“ im Moulis auf. Durch ihren Nebenberuf als Tänzerin und Sängerin erhielt sie ihren Bühnennamen: “Coco“. Nach einer Weile wurde ihr Bühnenname Coco zu ihrem Rufnamen. Da Chanel zwei Lieder sang die einmal Qui quá vu Coco? hieß. Und das andere Lied: Ko-Ko-Ri-Ko Hieß wird vermutet das Coco Chanel ihren Rufnamen wegen den beiden Liedern bekommen hätte da diese ihrem sehr Rufnamen „coco“ sehr ähnlich klingen . Da Chanels Schwester Adrianne aber heiratete konnte sie nicht weiter mit Chanel auftreten. Coco Chanel fing an all..

Universität Regensburg 18. Juli 2006

Institut für Romanistik

Sommersemester 2006

HS Intermediales Erzählen in der spanischen Gegenwartsliteratur

Kursleiter: PD Dr.

Christian von Tschilschke

Referentin:


Mediengeschichte und Medienreflexion in Julio Llamazares

      1. Escenas de cine mudo


  1. I.

    Fotografie


Kurzer Überblick über die Fotografie:

  • 1727: Der deutsche Arzt Johann Schulze entdeckt die Wirkung des Sonnenlichts auf Silbersalze

  • 1802: Thomas Wedgwood gelingt die Herstellung von Bildern auf Glas, allerdings noch ohne Fixierung

    • Bilder aus der Realität können mit künstlichen und technischen Mitteln geschaffen werden

  • 1827: Nièpce gelingt ein dauerhafter Abdruck eines Bildes aus einer Camera obscura

  • 1839: Daguerre gelingt die Fixierung von Bildern aus der Realität (Daguerreotypie), aber noch eine Reproduktion möglich -> jedes Bild ein Unikat

  • 1839: Henry Fox Talbot gelingt erstmals die Reproduktion

  • Bereits vor der Wende zum 20. Jahrhundert wird das Fotografieren zur Massenbeschäftigung: George Eastman trennt mechanischen Vorgang des Fotografierens von den chemischen Vorgängen und macht somit das Fotografieren für jedermann möglich.

    Er stellt auch einen Entwicklungsservice für Kunden zur Verfügung

Sehr früh beobachtbare Bemühung um die Farbfotografie:

  • Experimente zur Farbfotografie werden sehr früh durchgeführt

  • 1861: Der britische Physiker Maxwell präsentiert die erste Farbfotografie

  • 1873: Vogel legt die Basis für die moderne Kleinbildfarbfotografie und den Farbfilm

  • 1930: Einführung der Farbfotografie

  • 1935: Kodak entwickelt Kodacolor-Film

  • 1936: Deutsches Pendant Agfacolor wird entwickelt

    • Farbfilm ersetzt schwarz-weiß Fotografie

    • Maximale Realitätsannäherung durch Einführung der Farbfotografie

  • Die sehr früh beobachtbare Bemühung um die Farbfotografie entspricht der grundsätzlichen Tendenz, die Bilder aus der Realität trotz aller technischen und chemischen Prozesse so realistisch wie möglich zu gewinnen

  • Farben aber anfangs sehr unnatürlich und keinesfalls realitätsnah, was auf dem Weg zur Popularität allerdings kein Hindernis darstellt

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  • Farbe verbinden die Menschen mit Realität, egal wie unecht die Farbe zu sein scheint.

    Dies lässt sich auch beim Stummfilm (Echtzeitstörungen) und beim Fernsehen beobachten. Hauptsache Farbe.


Mediengeschichte und Medienreflexion in Escenas de cine mudo:

  • Kapitel 2 Retrato de un fantasma: Alter Fotograf macht Fotos von den Schülern: „Se ganaba la vida visitando las escuelas y haciendo fotografías que luego pintaba a mano” (S.27) -> Fotograf macht schwarz-weiß Fotos, die er dann jedoch selbst bemalt. Fotos kommen ein paar Tage später mit der Post.

  • 15. Kapitel: La vida en blanco y negro: Erstes echtes Farbfoto in den 60er Jahren etwa zwischen 1963 und 1969, keine genaue Zeitangabe

    • 60er Jahre also relativ spät für Farbfotografie (normal ab 30er Jahre), war allerdings teuerer als schwarz-weiß und daher vermute ich sind viele Bilder von Julio schwarz-weiß

  • Julio ist kein Anhänger der Farbfotografie: „ [ .] prefiero el blanco y negro de aquella época a las fotografías en color.

    Se parece más al pasado y, en caso de Olleros, es el único capaz de recordar.”(S.124)

Für Julio ist schwarz-weiß gleich Vergangenheit, zudem verbindet er es mit Olleros: Olleros („[ .] un sitio en el que la vida transcurría solamente en blanco y negro.“ (S.121) auch schwarz weiß wegen der Kohle (schwarz) und dem Schnee im Winter (weiß) und den Sonnendächern im Sommer (weiß). (S.122) (in 15. La vida en blanco y negro)

Daher ist sie für ihn nicht ausdrucksstark. Er bevorzugt schwarz-weiß, welche in ihrem Farbton nicht verfälscht werden können. Für ihn wird durch Farbe nichts realistischer.

  • [ .] la fotografía se ha revelado más eficaz que la pintura o que la novela.”(S.127): generelle Einschätzungsschwierigkeiten und Fragen, ob die Erfindung der Fotografie wichtiger sei als die des Buchdrucks

  • Die Fotografie als Medium der Rettung von Wirklichkeit oder aber als Medium der chemischen Auflösung von Wirklichkeit bis heute vieldiskutiert.

    Julio: Fotografie und Erinnerungen stellen nicht die Welt dar, wie sie gewesen ist, sondern halten einen bestimmten Moment fest.

    • Ein Fotograf hält auch den Moment fotografisch fest, an dem sein Bruder, als Julio 8 Jahre alt ist, von Olleros zum Studieren nach Madrid geht

      • Die „normalen“ Menschen halten im Gegensatz zu professionellen Fotografen nur wichtige Momente im Leben fotografisch fest und nicht den Alltag

    • Julio: Die authentischsten Bilder sind die unwichtigsten, also Bilder aus dem Alltag.

      Die Fotografien spiegeln ihre Zeit besser wieder als sämtliche Literatur und Geschichte dieser Epoche.(S.127) Genauso dachten die ersten Fotografen wie der Franzose Henri Cartier-Bresson. FOLIE

    • Jean Baudrillard (französischer Philosoph und Soziologe): Das Schweigen der Fotos. Eines seiner wertvollsten Eigenschaften, im Unterschied zum Film und zum Fernsehen, denen man immer das Schweigen aufzwingen muss, ohne dass es gelingt.

    • Fotos sprechen also für sich

    • In Julio löst jedes Foto Erinnerungen in ihm aus. Folglich verknüpft er die jede einzelne Fotografie mit Erinnerungen und diese wiederum mit der Vergangenheit.

      Hierdurch wird klar, dass Julio die Schwarzweißfotografie bevorzugt: Schwarz und weiß stehen für die Vergangenheit und bringen ihm so die Vergangenheit näher!


      1. II.

        Rundfunk


    1. Kurzer Überblick über den Rundfunk:

    • Militärischer Funk als Grundlage des Rundfunks

    • 1918: Die Deutsche Post schafft sich eine Reichsrundfunkkommission, deren Aufgabe es ist einen staatlichen Rundfunk aufzubauen.

    • 23.10.1923: Erste Radiosendung in Deutschland durch den Sender Königswusterhausen (im Süden von Berlin)

  • Ziviler Rundfunk in den USA seit 1921, in GB seit 1922 (BBC)

  • Autoradio in den USA schon ab 1932

  • Volksempfänger: bis 1943 16 Millionen Exemplare gebaut: preiswert, fast in jedem deutschen Haushalt, nur ein Sender („Feindsender“ zu hören schwierig und lebensbedrohlich, schon ab 33 Empfang ausländischer Sender verboten)

    • Propaganda, starke politische Abhängigkeit

  • Sommer 1950: mehrere Rundfunksender schließen sich zur ARD (Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten) zusammen

    • politische Unabhängigkeit als wichtigstes Merkmal

  • Nachkriegszeit: „Das wichtigste Medium jener Jahre war unbestritten das Radio.“ (Höning 2001, S.336)

  • Radio als erstes elektronisches Massenmedium auch heute noch ein Massenmedium, aber „eins, das Hintergrundgeräusch produziert.“ (Hörisch S.338)


    2. Mediengeschichte und Medienreflexion in Escenas de cine mudo:

    • Das Radio ist bei Julio und seiner Familie fest in den Alltag integriert:

    Aquí Radio Intercontinental, Madrid.

    Son las nueve de la noche.

    Von 9 bis 12 Uhr nachts wird täglich, sogar beim Abendessen, Radio gehört.

    Son las doce de la noche. Noticias en Radio Nacional de Espana.

    • El murmullo de la radio acompaña, pues, como una banda sonora, el recuerdo de las noches de mi infancia.” (S.67)

      • Radio als Routine, als alltäglicher Begleiter

  • Yo la escuchaba mientras cenaba o, mientras me dormía, desde la cama e imaginaba cómo serían los países y las ciudades desde los que llegaban aquellas voces que cada noche venían a acompañarnos.

    Pensaba que aquellas voces no eran reales, o por lo menos no como la mía, pues siempre decían lo mismo y sonaban casi iguales, pero a mí eso, entonces, no me importaba.”(S.68)

    • Überfliegen der Grenzen, Überwindung räumlicher Isoliertheit, Kulturimport auf den Flügeln der Welle, Lärm in der Stille, Allgegenwärtigkeit als typisches Kennzeichen für das Radio (Vgl.

      Hörisch 2001, S.319f), auch bei Llamazares zu entdecken: Julio denkt an die Ferne, träumt von der Ferne, etc .

  • En la radio volvió a sonar la música y mi padre [ .] empezó a buscar otra emisora que estuviera dando noticias de lo que había pasado.

    En seguida la encontró. Era una emisora extrana. Decía, entre continuas interferencias, que hacía sólo unos minutos, en la ciudad de Dallas, alguien había disparado contra el presidente Kennedy mientras éste desfilaba por las calles en un coche descubierto, matándolo en el acto. [ .] la voz volvió a callarse. Y, a continuación, empezó a sonar una dulzona balada: (S.68f) Strangers in the night…!(S.69)

    • Information durch das Radio

  • Un día – ya no recuerdo cuándo -, llegó la televisión y la radio pasó a un segundo plano.

  • La radio seguía sonando con su acento y su rutina de costumbre […]”(S.113)

    • Radio wird durch das Fernsehen zum Begleitmedium: läuft nur noch im Hintergrund, zum Beispiel wenn die Mutter bügelt

    • Aufgabe der Informationsverbreitung wird durch das Fernsehen übernommen, Radio nur noch zur Unterhaltung

  • Musik aus dem Radio wird mit dem Ruf des Muezzin verglichen: “Una música triste, monótona e interminable, como la del muecín de Bagdad [ .]”(S.86)

    • Musik wird als traurig und eintönig empfunden

    • Musik als Begleiterscheinung


          1. III.

            Fernsehen


    Kurzer Überblick über das Fernsehen:

    • kein anderes Medium hat unter Gebildeten einen so schlechten Ruf wie das Fernsehen

  • 1884: „Abtastscheibe zur mechanischen Bilderzeugung“ von Paul Nipkow als Grundidee zur TV-Übertragung

  • 1931: „TV-Aufnahme- und Monitorapparatur“ von Manfred von Ardenne

  • 1936: erstes englisches TV-Programm in London

  • 1939: TV-Programm auch in den USA (NBC), bald darauf gibt es schon 40 TV-Sender in den USA

  • 1952: Sendebetrieb in Deutschland; ; zwischen 1950 und 1955 beginnen die meisten Länder Westeuropas mit der Ausstrahlung von Fernsehsendungen

  • ab den 60er Jahren findet sich bereits in sehr vielen Haushalten ein TV-Gerät, ab den 70er Jahren geht die Tendenz schon zu einem Zweitgerät!

  • 1953: rund 1000 Fernsehgeräte in D, 1968: bereits über 14 Millionen (in allen anderen Ländern ähnliche Zahlen)

    • ab 1954 in den USA: Farbnorm NTSC, qualitativ schlecht („Never the same color“)

    • 1967: TV-Farbsystem PAL, qualitativ besser als NTSC

    • Fernsehen als neues Leitmedium verdrängt das Radio


    Mediengeschichte und Medienreflexion in Escenas de cine mudo:

    • Das Fernsehen übt auch auf die Einwohner des Dorfes Olleros eine ungeheuere Faszination aus.

      In der Beschreibung des Verhaltens dieser Menschen spiegeln sich die Reaktionen der übrigen Welt wider.

    • Im Jahre 1963 findet das erste Fernsehgerät seinen Platz in einer Bar in Olleros: “En 1963, llegó la televisión a Olleros. La primera llegó al bar de Martiniano y supuso todo un acontecimiento.

      Al menos, el día en que la estrenó estaba allí todo el pueblo. Ni siquiera el día del pago había visto a tanta gente.”(S.113)


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