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Medea - Euripides Drameninterpretati­on

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German studies

University, School

Evangelisches Gymnasium Kleinmachnow

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13, 2016,

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„Wohin, wohin, lenkst die Verfolgung hier du, Herrscher, Thoas? Höre auf die Worte der Athene hier! Lass ab von der Verfolgung und dem Antreiben des Heeresstroms! Denn vorgesehn vom Schicksal kam durch Götterspruch des Loxias Hierher Orestes, des Erinyen Wut Vermeidend und auf dass der Schwester Leib nach Argos er geleite Sowie das heilige Prunkstück führe in mein Land zum Aufatmen aus gegenwärtigen Leiden.“ Auch ihren Onkel Poseidon veranlasst sie dazu die Wellen zu beruhigen, damit das Schiff ablegen kann. Einer Göttin gemäß reicht ihr bloßes Wort um Thoas gefügig zu machen: „Athene, Herrin, jeder, der der Götter Worte Vernimmt mit Ungehorsam, denkt nicht richtig. Doch dem Orestes einerseits, wenn mit der Göttin Statue Er weggegangen ist, und andrerseits der Schwester groll ich nicht. Denk was Ist schönes dran, zu wetteifern entgegen starken Göttern? Sie sollen gehen mit der Göttin ..
Drameninterpret­ati­on zu Medea von Euripides, Interpreation Jeden Tag stehen wir vor Herausforderung­en. Wir müssen Tag für Tag entscheiden, welchen Weg wir einschlagen wollen und welche Ziele wir dabei verfolgen. All diese Fragen sind für eine liebende Mutter, wenn sie sie in Bezug auf ihre Kinder beantworten muss, eine immense Aufgabe. In der Tragödie Medea von Euripides steht die Hauptfigur Medea vor einer folgenschweren Entscheidung. Sie hadert mit sich selbst, ob sie ihre Kinder umbringen soll. Die Tragödie basiert auf der Argonauthensage­, in der die Königstochter ihre Familie und ihre Heimat für ihren Mann Jason verraten und verlassen hat. Zusammen mit diesem ging sie nach Griechenland und bekam zwei Kinder. Am Anfang der Tragödie erfährt man, dass Jason seine Frau betrogen und verlassen hat. Der Vater, der neuen Frau Jasons ist König Kreon, welcher zu dieser Zeit in Griechenland herrscht. Dieser beschließt Medea zu verbannen. Aufgrund von erfolgreichem bitten ist es ihr möglich die Frist um einen Tag zu verlängern. Sie entwickelt einen Plan um sich an ihrem Mann zu rächen. Sie will ihre zwei Söhne und Jasons neue Frau töten. In den Versen 1016-1080 kommt es zum Monolog Medeas, dem sogenannten Zornismonolog. Er befindet sich im 5. Aufzug der Tragödie. Medea, die bis zu diesem Zeitpunkt fest davon überzeugt war ihre Kinder zu töten, hadert nun mit ihrem Racheplan. Da
Drameninterpret­ati­on: Emilia Galotti von Gotthold Lessing Deutsch Frau Drameninterpret­ati­on Das Drama ,,Emilia Galotti“ von Gotthold Ephraim Lessing wurde 1791 geschrieben und 1792 das erste Mal aufgestellt. Im 2. Aufzug, des zehnten Auftrittes überbringt der Kammerherr Marchese Marinelli, im Auftrag des Prinzen, dem Grafen Appiani eine Botschaft. Diese Szene verdeutlicht das angespannte Verhältnis zwischen dem Grafen und Marinelli und dadurch auch indirekt dem Prinzen. Im Anwesen der Galottis überbringt Marchese Marinelli, der Kammerherr des Prinzen von Guastalla, dem Grafen Appiani unter falschen Vorwand einen Auftrag um dessen Hochzeit mit Emilia Galotti zu verhindern. Die Szene spielt nach der Beauftragung der Prinzen an seinen Diener die Hochzeit von Appiani und Emilia zu verhindern und Marinelli fängt den Grafen vorm Haus der Galottis ab und überrumpelt ihn mit seinem Auftrag, welchen er ihn auch nach vieler Überzeugungskra­ft Marinellis ablehnt. Die beiden haben ein angespanntes Verhältnis, welches im Dialog deutlich wird, denn Marinelli ist dem Prinzen gegenüber loyal und da dieser den Grafen,durch seine Vermählung mit Emilia, nicht leiden kann und der Graf mag den Prinz..

Medea von Euripides

Interpretation


"Wer denkt an die Frauen? Niemand! So müssen sie denn selbst an sich denken - allein führt zum besten Resultat." sagte einst Ida Hahn-Hahn (19. Jahrhundert) und teilt damit die Meinung Medeas aus Euripides gleichnamiger Tragödie „Medea“ aus dem Jahre 480 vor Christus.

Im nun folgenden interpretierten Textauszug (Z. 213 - 266 ) geht es Medea wie Ida Hahn-Hahn darum, dass Frauen, im Gegensatz zu Männern, mit vielen gesellschaftlichen Problemen umgehen müssen.

Denn nachdem Medea ihrem Mann Iason bei all seinen Abenteuern half, verließ er sie für eine jüngere Königstochter und lässt Medea am Boden zerstört zurück.

Medea spricht einen Monolog (vorliegender Textauszug), zu Beginn des ersten Epeisodion, welcher sich in drei Abschnitte gliedern lässt. Eingangs (Z. 214-229) spricht sie zu den korinthischen Frauen und versucht zu erklären warum sie den Palast verlassen hat und nach Korinth gekommen ist, aber sie spricht auch von der Pflicht eines Fremdlings sich seiner Umgebung anzupassen und möglichst nicht unangenehm aufzufallen.

Im folgenden Abschnitt (Z. 230-250) beklagt sie das Leid der Frau und ihre Notwendigkeit einen guten Mann zu heiraten, um soziale Verurteilungen zu umgehen. Damit auch die eingeschränkte Freiheit einer Frau, im Gegensatz zum Mann, welche sie zu allem auch selbst verteidigen muss. Schlussendlich (Z. 251-266) erzählt Medea von ihren eigenen misslichen Umständen, alleine, unglücklich und als Fremde in einem Land leben zu müssen.

Aber auch von ihren Racheplänen gegenüber Iason, der ihren Schmerz verursachte.

Kreon, der korinthische König, scheint zu ahnen, dass Medea nichts Gutes im Schilde führt und verbannt sie aus seinem Land, jedoch gelingt es ihr ihn zu überreden einen weiteren Tag bleiben zu dürfen. Ein fataler Fehler, denn um Iason leiden zu lassen bringt Medea seine Verlobte Glauke, ihren Vater Kreon und schlussendlich ihre beiden Söhne um.

Um zu verhindern, dass sich Iason wiederum rächt, fährt sie mit einem Wagen voller geflügelter Drachen, welchen sie vom Sonnengott Helios erhält, nach Athen und heiratet Aigeus.

Schon zu Beginn des Dramas bemerkt man als Leser die Stärke und die Klugheit Medeas, welche sie auch in ihrem Monolog klar zum Ausdruck bringt. Schon den ersten Satz: „Korinthische Frauen, ich verließ den Palast, damit ihr mir keine Vorwürfe macht“ (Z. 213), nutzt sie um sich mit den Frauen im Dorf K.....[read full text]

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Es gibt also einen sprachlichen Wechsel zwischen Stärke und Schwäche. Sie will energisch die Meinung der Frauen beeinflussen, aber verfällt zwischendurch wieder in die Realität und schiebt Aussagen ein, wie beispielsweise: „Mir hat das unverhoffte Leid, .die Seele zerrissen“ (Z. 225) oder „ich aber bin einsam, heimatlos, beleidigt“ (Z. 255). Rhetorisch gesehen enthält Medeas Monolog einige Alliterationen, zum Beispiel: „sie Seherin sein“ (Z. 239) , „sich sorgsam der Stadt“ (Z. 222), welche den Auszug melodischer machen und auch ansprechender für den Zuhörer (die korinthischen Frauen).

Des weiteren gibt es Akkumulationen, um möglichst viel Spannung aufzubauen oder wichtige Aussagen stärker zu untermalen: „ die einen fern von den Blicken, die anderen draußen im Freien. Wieder andere erwarben .“ (Z. 215 ff), „ich aber bin einsam, heimatlos, beleidigt“ (Z. 255). Deutlich auffällig ist eine Anapher als Medea von der Bestimmung der Frauen berichtet: „Wenn sie in neue Sitten und Gesetze kommt ., wenn wir dies dann mühsam fertig gebracht haben .

Wenn nicht, sollte man sterben.“ (Z. 239). Sie verdeutlicht durch die Wiederholung nicht nur den bedeutenden Inhalt ihrer Worte, sondern durch das beginnende „wenn“ zeigt sie, wie viele Bedingungen es für eine Frau gibt um gl.....

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