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Lyrik erfahrbar machen - Wir verfassen Gedichte zum Frühlingsbeginn: Unterrichtsplan der Grundschule
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Pedagogy

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Pädagogische Hochschule Heidelberg - PH

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Angebot: Bewegungsgeschi­cht­e Planung einer Stunde im Familienzentrum Inhaltsverzeich­nis 1. Thema. 1 2. Situationsanaly­se. 2 3. Ziele. 3 4. Eigene Vorbereitung. 4 5. Didaktisch methodische Planung. 5 1. Thema 1.1 Genaue Bezeichnung des Themas Wir machen eine Bewegungsgeschi­cht­e zum Thema Winter und Schnee. 1.2 Sachanalyse Ich habe mich für eine Bewegungsgeschi­cht­e zum Thema Winter und Schnee entschieden weil sie gut zur Wettersituation passt. Ich nehme die Nachahmgeschich­te weil die Kinder durch das Nachahmen…
Diese erarbeiteten Regeln sollten die Schüler beim Feinziel 2 nutzen, um innerhalb von zehn Minuten selbst ein Elfchen zu verfassen und dieses in das Raster des ausgegebenen Schreibblattes einzufügen. Dieses Ziel haben leider nur ungefähr sieben Schüler erreicht. Die übrigen Schüler haben leider mehr als die geforderten elf Worte benutzt. Es sind aber bei den meisten Schülern sehr schöne Gedichte zum Thema Sommer entstanden. Beim dritten Feinziel sollten ausgewählte Schüler (je einer pro Tischgruppe) nach einer Übungsphase…
Lyrik erfahrbar machen: Wir verfassen Gedichte zum Frühlingsbeginn - Unterrichtsplan der Grundschule

Inhaltsverzeichnis

1. Bedingungsanalyse 2

2. Begründungszusammenhang 3

2.1 Bezug zum Bildungsplan 3
2.2 Begründung der Inhaltsauswahl 4

3. Sachanalyse 7

3.1 Abgrenzung des Kreativen Schreibens vom produktionsorientierten Literaturunterricht 7
3.2 Kreatives Schreiben 8

4. Didaktisch-methodische Entscheidungen 9

4.1 Motivations-/Einstiegsphase 9
4.2 Erarbeitungsphase I 10
4.3 Informationsphase und Erarbeitung II 12
4.4 Erarbeitung der Feedbackkriterien 14
4.5 Präsentationsphase 16

5. Unterrichtsziele 17

6. Literaturverzeichnis 18

7. Erklärung 19

1.    Bedingungsanalyse

Die Klasse 8 der ( .) Realschule ( .)  wird von 26 Schülerinnen und Schülern besucht. Darunter sind nur neun Mädchen. Es gibt einige Schüler, die man als eher schwierig bezeichnen könnte. Sie fallen häufig durch Unkonzentriertheit und damit verbundene Unterrichtsstörungen auf. Auch in dieser Stunde muss damit gerechnet werden, dass einige abgelenkt sind, andere stören oder nicht angemessen mitarbeiten.

Bisher konnten die Störungen allerdings immer recht schnell durch gezielte Ansprachen und Verwarnungen meinerseits entschärft werden.

Was die Leistungsbereitschaft und die intellektuelle Belastbarkeit der Schülerinnen und Schülern betrifft, gibt es innerhalb der Klasse enorm große Unterschiede. Es gibt einige auffallend schwache Schülerinnen und Schüler, die kaum etwas zum Unterricht beitragen, und auch bei gezielten Nachfragen keine Antworten geben können.

Bei einigen ist die Versetzung gefährdet. Ich erwarte, dass sich diese Schülerinnen und Schüler auch in dieser Stunde kaum beteiligen, werde aber einige immer wieder zu Beiträgen auffordern, damit die betreffenden Schülerinnen und Schüler nicht komplett „abschalten“ und sich anderen Dingen, wie z.B. Gesprächen mit Mitschülern oder dem Schreiben von Briefchen widmen.

Auf der anderen Seite gibt es auch Schülerinnen und Schüler, die über ein recht großes Allgemeinwissen verfügen, Zusammenhänge meist sehr schnell erfassen und die geforderten Aufgaben dementsprechend leicht bewältigen können. Der Unterricht wird vorwiegend von diesen Leistungsträgern gestaltet, wobei sich in letzter Zeit auch immer öfter auch die ruhigeren Schülerinnen und Schüler trauen und häufiger Redebeiträge liefern.

Insgesamt hat sich die Mitarbeit stark verbessert.

Generell lässt sich noch sagen, dass die Klasse recht laut und unruhig ist. Man muss die Schülerinnen und Schüler immer wieder zum Mitdenken und Mitarbeiten anhalten und gerade zu Beginn einer Arbeitsphase brauchen sie recht lange, um sich auf die Aufgaben einzulassen und mit ihrer Arbeit zu beginnen. Ich gehe deshalb meist die ersten Minuten der Arbeitsphase durch die Klasse, spreche einige gezielt an und fordere sie zum Arbeiten auf.

Es besteht sonst die Gefahr, dass die ersten zehn Minuten erst einmal gar nichts getan wird, sondern ein Plausch mit den Nachbarn geführt wird und wir für die Arbeitsphasen einfach zu viel Zeit brauchen.

Viele Schülerinnen und Schüler lassen bei der Führung ihres Deutschordners die notwendige Sorgfalt missen. Häufig werden die Arbeitsblätter nicht eingeheftet und fehlen dann in der nächsten Stunde. Bei einigen herrscht ein völliges Blätterchaos und es dauert oft einige Minuten bis sie alle benötigten Unterlagen vor sich auf dem Tisch gerichtet haben.

Ich sammle aus diesem Grund die Deutschordner in regelmäßigen Abständen ein und benote sie. Ich erhoffe mir damit, eine höhere Bedeutsamkeit eines ordentlichen Arbeitsmaterials.

Die Größe des Klassenzimmers halte ich für die Klassenstärke angemessen. Es ist mit einer Tafel und einem Tageslichtprojektor ausgestattet. Die Jalousien lassen sich herunterfahren, was allerdi.....[read full text]

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In meiner Stunde werde ich versuchen, den Frühling in das Klassenzimmer zu bringen, indem ich verschiedene Bilder zeige, Frühlingsblumen auf den Tischen verteile und passende Musik im Hintergrund abspiele. Diese Medien lassen ganz verschiedene Assoziationen zur Frühlingszeit zu. So möchte ich die Schülerinnen und Schüler auf das Thema der Stunde einstimmen und die Motivation steigern.

Falls das Wetter an diesem Tag nicht allzu frühlingshaft sein sollte, wird das der Fantasie und der Kreativität der Jugendlichen in meinen Augen keinen Abbruch tun. Die Bilder und die Musik sind so ausgewählt, dass ich davon ausgehe, dass sich die Lernenden gut in die „Frühlingswelt“ hineindenken können.

Zur Themenwahl möchte ich noch einige weitere Gedankengänge darlegen. Die Klasse hat sich in der vorangegangenen Unterrichtseinheit mit dem Thema Lyrik beschäftigt. Wir haben einige Gedichte gelesen, sie versucht zu verstehen,  Stilmittel und deren Wirkung untersucht, Reimformen kennen gelernt. Ganz klassisch haben wir Gedichte also mit Hilfe der Kategorien „Inhalt“, „Form“ und „Sprache“ analysiert.  An einigen Gedichten haben die Schülerinnen und Schüler auch produktiv gearbeitet.

Sie haben Lücken gefüllt, Tagebucheinträge verfasst sowie Gedichtfragmente in die richtige Reihenfolge gebracht. Doch immer stand der Zugang zum vorhandenen Gedicht, dessen Verständnis und Interpretation im Vordergrund. Um Gedichte und das Wirken eines Dichters noch erfahrbarer zu machen, bietet es sich an, die Schülerinnen und Schüler nun selbst in die Rolle eines Dichters schlüpfen zu lassen.

Sie sollen selbst erspüren, wie sich ein Gedicht schreibt, wie Worte auf andere Menschen wirken und vielleicht auch, dass es alles andere als einfach ist, Worte zu einem lyrischen Ganzen zusammenzufügen. Nachdem es in den vorangegangenen Stunden darum ging, herauszufinden, was ein Gedicht uns sagen möchte, können sie nun selbst kreativ sein und ihre eigenen, ganz persönlichen Gedanken zum Ausdruck bringen.

Hierfür eignet sich das Kreative Schreiben hervorragend und ich möchte es deshalb zum Thema der heutigen und der folgenden Stunde machen.

Die Schülerinnen und Schüler haben in vielen Unterrichtsstunden bewiesen, dass es ihnen sehr viel Freude macht, kreativ zu sein. Wir haben schon häufig mit Bild- oder Gegenstandsimpulsen gearbeitet, um erste Ideen und Gedanken als Einstieg in ein Thema zu sammeln. Im vergangenen Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler beispielsweise ein Haiku zum Sommer verfasst, dieses Schuljahr bereits ein Akrostichon zum Thema Stadtleben.

Beide Male waren die Ergebnisse sehr überraschend und haben mich stark begeistert.

Ich habe lange überlegt, ob und welche Schreibideen bzw. „Baupläne“ ich den Schülerinnen und Schülern anbieten kann und soll. Da es sich um eine achte Klasse handelt, erscheinen mir lyrische Kleinformen wie beispielsweise das Elfchen, das Haiku oder das Rondell als eher ungeeignet, da sie zu wenig Platz für eigene Gedanken und Gefühle lassen und die Schülerinnen und Schüler zu sehr auf die Einhaltung der Form fixiert sind.

Zudem sind die Schülerinnen und Schüler mittlerweile nicht mehr ganz unerfahren, was das Schreiben von eigenen Gedichten betrifft. Wie bereits erwähnt, haben sie im Laufe des vergangenen Jahres bereits eigene Gedichte verfasst. Auch durch die intensive Beschäftigung mit Lyrik in den vergangenen Wochen erhoffe ich mir, dass es ihnen gelingt nun „freier“, d.h. mit weniger Vorgaben meinerseits, einen lyrischen Text zu verfassen.

Im Laufe der Zeit und je öfter ich die Methode einsetzen werde, möchte ich die Hilfen dann immer weiter reduzieren. Ziel soll sein, dass die Schülerinnen und Schüler letztendlich wirklich „frei“, d.h. im besten Fall ohne Vorgabe eines Themas und/oder eines Textmusters, schreiben können. Hierfür müssen die Schülerinnen und Schüler allerdings über ein Repertoire an Textformen und die Fähigkeiten, den eigenen Schreibprozess zu planen, durchzuführen und ihre Texte im Anschluss zu überarbeiten, verfügen.  Diese Stunde stellt einen weiteren Schri.....

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Die Bedeutung von Adjektiven in Gedichten, die für das Entstehen von „Bildern im Kopf“ des Lesers auschlaggebend sind, wurde thematisiert und näher untersucht. Neben der Beschäftigung mit einem einzelnen Gedicht fand auch der Gedichtvergleich Berücksichtigung. Neben einer hauptsächlich handlungs- und produktionsorientierten Herangehensweise standen auch analytische Verfahren zur Texterschließung im Mittelpunkt.

Nach der Beschäftigung mit Gedichten drängt sich nun geradezu das eigene Schreiben eines Gedichtes auf, um Lyrik, deren Machart, Sprache und Wirkung noch intensiver erfahrbar zu machen. Nun können sich die Schülerinnen und Schüler selbst als Dichter erproben, Stilmittel und Reime verwenden und mit ihrem Gedicht versuchen, Bilder in die Köpfe ihrer Mitschüler zu zaubern.

Das momentane Aufblühen der Natur und die vielen Gefühle und Eindrücke, die der Frühling freisetzt, bilden dafür einen sehr schönen Ausgangspunkt.

Um die Fähigkeit zur Textüberarbeitung weiter zu schulen, werden wir auch in den Folgestunden an den eigenen Gedichten arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeit haben, sie noch einmal - mit der hierfür nötigen zeitlichen Distanz - zu überarbeiten und später dann auch in angemessener Form zu präsentieren.  Die Gedichte werden innerhalb einer Sitzreihe immer an den Nachbarn weitergegeben.

Jeder der vier Schülerinnen und Schüler hat dabei ein anderes Bewertungskriterium, anhand dessen er das Gedicht beurteilt (Inhalt, Sprache, Form). Am Ende erhält der Autor sein Gedicht, versehen mit dem Feedback seiner Mitschülerinnen und –Schüler, zurück und kann es nun auf Grundlage der Kommentare überarbeiten. Zum Schuljahresende ist eine kleine Ausstellung der Werke der Schülerinnen und Schüler geplant, die im Laufe des gemeinsamen Jahres entstanden sind, zu der die Eltern der Klasse eingeladen werden.

Für mich steht hierbei die Anerkennung und Würdigung der kreativen Leistungen der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund, die in der Schule leider oft zu wenig Beachtung finden (können). Ich halte diese positive Bestärkung jedoch für unbedingt notwendig, um die Freude am eigenen Schreiben zu bewahren bzw. sogar zu steigern.

Im Anschluss an die Unterrichtseinheit zum Thema Lyrik werde ich mit den Schülerinnen und Schülern, ausgehend von den Fehlerschwerpunkten ihrer letzten Aufsätze, an einigen Rechtschreibthemen arbeiten. Zu nennen ist hier vor allem die Zusammen.....

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Das Kreative Schreiben hat sich parallel zu den handlungs- und produktionsorientierten Verfahren seit den 80er Jahren entwickelt und ist zu einem wichtigen Bestandteil des Deutschunterrichts geworden.[7]

3.2                        Kreatives Schreiben

Unter Kreativem Schreiben versteht die Fachliteratur zwangloses Schreiben unter Verwendung literarischer Formen und Mittel, das im Allgemeinen in Gemeinschaft und aus dem Stehgreif geschieht[8]. Dieser Spielart des Schreibens liegen die Kreativitätsbegriffe der 70er und 80er Jahre zu Grunde. In den 70er Jahren verstand man unter Kreativität vor allem divergentes Denken, d.h. das Abweichen und Durchbrechen sprachlicher Normen.

Im Deutschunterricht wurde deshalb häufig mit Sprache gespielt und es entstanden Unsinnstexte oder Verfremdungen von Textvorlagen. Hierdurch sollten neue Perspektiven und Wege zur Kommunikation gefunden werden[9].

In den 80er Jahren fand eine Subjektivierung des Kreativitätsbegriffes statt. Man versteht unter Kreativität nun hauptsächlich den Selbstausdruck und die Entäußerung einer verborgenen inneren Welt. Ziel war es, sich gegen eine zunehmende Anonymisierung der Gesellschaft zu wehren, in der der Einzelne immer mehr aus dem Blick gerät.

Diese Absicht findet sich auch in der so genannten Schreibbewegung, dem Schreiben von Laien, wieder und erhielt darüber einen festen Platz im Deutschunterricht[10]. Sie geht einher mit den Entwicklungen der Aufsatzdidaktik, weg von gebundenen Aufsatzformen hin zu „freiem Schreiben“, „personalem Schreiben“ und schließlich zum „Schreiben als Prozess“.

Die kreative Schreibdidaktik stellt den Schreibprozess und seine Methoden, die zum Schreiben anregen, in den Mittelpunkt. Das Kind bzw. der Jugendliche wird in seiner Persönlichkeit ernstgenommen und kann seinem spontanen Selbstausdruck nachgehen. Kreatives Schreiben bietet einen vielfältigen Spielraum für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und ermöglicht es, Erfahrungen und „Umwelterlebnisse“ zu reflektieren.

Kreative Lernprozesse finden im Rahmen eines „integrativen und fächerübergreifenden Lernens statt und verbinden kognitive, emotionale und imaginative Lernprozesse.“[11]

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Zur Intensivierung der vielfältigen Zugangsmöglichkeiten liegen auf den Tischen einige Frühblüher bereit, die befühlt und berochen werden dürfen.

Im Anschluss an das Feature soll es zu einem Gespräch kommen, in dem  die Schülerinnen und Schülern sich zu den Bildern und der Musik sowie Vermutungen bezüglich des Stundenthemas äußern. Ich erwarte, dass Begriffe wie „Sonne“, „Gute Laune“, „Blumen“ und „Natur“ fallen werden. Falls die Schülerinnen und Schüler nicht selbst auf das Stundenthema kommen, werde ich den Begriff „Frühling“ an der Tafel notieren.

Durch die verschiedenen Bilder und die Musik sollen die Schülerinnen und Schüler erste eigene Assoziationen entwickeln und sich sowohl gedanklich als auch emotional auf das Thema einstimmen. Ich habe mit den Bildern und dem Lied versucht, ein möglichst facettenreiches „Bild“ des Frühlings zu entwerfen, das für die Schreibaufgabe später viel Spielraum bietet und die Schülerinnen und Schüler nicht nur in eine ganz bestimmte Richtung (z.B. „Aufblühen der Natur“) drängt.

Da die Lehrprobe in der ersten Schulstunde nach dem Wochenende stattfindet und die Schülerinnen und Schüler häufig noch sehr träge sind am Wochenanfang, ist es besonders wichtig, sie zur Mitarbeit zu motivieren, was einen so intensiven und vielfältigen Einstieg in das Stundenthema ebenfalls rechtfertigt.

Alternativ könnte ich mir auch vorstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler als Hausaufgabe einen Gegenstand zum Thema Frühling für die heutige Stunde mitbrächten. So hätte ich ganz persönliche Assoziationen zum Thema erhalten. Da die Klasse in dieser Hinsicht manchmal jedoch recht unzuverlässig ist, war mir diese Idee für eine Lehrprobe zu heikel.

Bei schönem Wetter und einem weniger stringenten Zeitplan, wäre auch ein Ausflug in den benachbarten Kurpark möglich, um sich verschiedene Sinneseindrücke direkt aus der Natur zu holen.

Gelenkstelle

Nach dem Feature und den Äußerungen der Schülerinnen und Schüler ist es wichtig, die Motivation aufrecht zu erhalten und sie in die nächste Phase des Unterrichts mitzunehmen.

.....

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Gerade die Planung des Schreibvorganges halte ich jedoch für immens wichtig, da die Schülerinnen und Schüler - wie schon erwähnt - noch immer eher wenig Erfahrung mit Kreativem Schreiben haben und es ihnen enorm schwer fällt, zu einem Thema einfach „los zu schreiben“. Ich möchte den Schülerinnen und Schülern mit meinem Einstieg und der anschließenden Sammlung von Assoziationen einen „Ideenpool“ bieten, aus dem sie später bei der Gedichtproduktion schöpfen können und der ihnen möglichst viele Denkrichtungen anbietet.

Damit möchte ich vor allem für schwächere Schülerinnen und Schüler eine Hilfestellung schaffen, die es auch ihnen erlaubt, ein eigenes Schreibprodukt zu erstellen und damit eine Frustration vermeiden. Das Einsetzen des Ideenvierecks schult die Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler und sie erkennen es als ein mögliches Hilfsmittel, neben den bekannten Formen Cluster und Mind-Map, das sie in der Planungsphase eines Schreibprozesses (Ideenfindung) einsetzen können.

Die Vorgabe der vier Sinneseindrücke quasi als „Unterthemen“ des Frühlings habe ich bewusst vorgenommen. Zunächst wollte ich die Schülerinnen und Schüler ganz frei ihre Frühlingsassoziationen aufschreiben und an die Tafel hängen lassen. Ohne diese Vorgabe würden sich die Assoziationen der Jugendlichen eventuell nur auf Begriffe aus dem Bereich Natur beschränken und später zu wenig Spielraum für persönliche Gedankengänge beim Schreiben des Gedichtes lassen.

Ziel ist es aber, am Ende möglichst vielfältige und individuelle Schreibprodukte zu erhalten. Das Ideenviereck greift die durch das Feature angesprochenen Sinneseindrücke wieder auf und dient der unmittelbaren Schreibvorbereitung. Gerade mit dem Unterthema „Gefühle/Fühlen“ möchte ich den Jungen und Mädchen ein Thema anbieten, das ihre altersgemäße momentane Interessenlage anspricht und die Möglichkeit gibt, diese inneren Gedanken und Gefühle auch sprachlich auszudrücken.

Alternativ hätten die Schülerinnen und Schüler auch einzeln oder in der Gruppe ein Mind - Map oder Cluster erstellen können. Die Begriffe der Schülerinnen und Schüler hätte man dann an der Tafel sammeln können und so wäre ebenfalls eine Ideensammlung entstanden, die für alle zugänglich ist. Jeden ein Mind - Map entwickeln zu lassen, ist jedoch zum einem zeitlich aufwändiger, und erfordert zum anderen sehr viel „Wissen“ zum Thema von den  Schülerinnen und Schülern.

Durch die Plakatstreifen ist die Zahl der Begriffe, die ihnen einfallen „müssen“ begrenzt und auch schwächere Schülerinnen und Schüler sitzen nicht die ganze Zeit vor einem leeren Arbeitsblatt, wenn ihnen nichts einfällt. Zudem empfinde ich die besondere Form des „Ideenvierecks“ als ansprechend und motivierend für die Schülerinnen und Schüler, da sie diese Methode noch nicht kennen und erfahrungsgemäß meist sehr gut auf Neues reagieren.

Eine Erarbeitung in der Gruppe läuft Gefahr, dass sich nicht jeder an der Ideensammlung beteiligt und sich später nur Begriffe vereinzelter Schülerinnen und Schüler a.....

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