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German studies

University, School

Univerzita Komenského Bratislava

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Pädagogische Fakultät der Comenius Universität in Bratislava

Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts

Ludwig Tieck: Der gestiefelte Kater

(Seminararbeit)

doc. Mgr. A M, PhD.                                         

                                                                                              2. NJ

                                                                                              2011/2012

Sommersemester

Inhaltsverzeichnis

Einleitung. 3

1    Drama in Romantik. 4

2    Der Autor: Ludwig Tieck. 4

3    Das Werk: Der gestiefelte Kater 5

3.1    Merkmale des Märchens. 6

3.2    Merkmale des Dramas. 7

4    Zusammenfassung. 9

Literaturverzeichnis. 10

Einleitung


In meiner Seminararbeit beschäftige ich mich mit dem Werk Der gestiefelte Kater von Ludwig Tieck, das seine bekannteste Komödie ist. Ludwig Tieck ist als „König der Romantik“ benannt, weil er sich seiner Schöpfung in allen Phasen der Romantik widmet. Shakespeare war einer der wichtigsten Vorläufer und Vorbilder für Ludwig Tieck, was sich auch in diesem Werk abspiegelt.

Am Anfang weise ich auf die typischen Merkmale des Dramas in Romantik hin. Dann stelle ich den Autor, sein Leben und seine Zentralthemen der Schöpfung kurz vor. Den wesentlichsten Bestandteil der Seminararbeit bildet die Analyse des Werkes. Zuerst widme ich mich der kurzen Charakteristik des Werkes, wo ich auf die Verbindung von zwei Gattungen in einem Werk hinweise.

Mit konkreten Beispielen und auch Zitaten aus dem Werk analysiere ich die typischen Merkmale des Märchens, die im Werk vorkommen. Ebenfalls widme ich mich der formalen Seite des Werkes, den Haupt- und Nebenfiguren und auch den typischen Merkmalen des Dramas im Werk aufgrund der konkreten Zitate. Ich kann nicht auf die wichtigen Symbole und Motive vergessen, die das ganze Werk begleiten.

1         Drama in Romantik


Das Drama wurde durch die Mischung der Gattungen bestimmt. Diese Mischung bewirkte eine Auflösung der festen Umrisse, eine Verwandlung der Wirklichkeit ins Traumhafte, die zwar genuin romantisch war, dem Wesen des traditionellen Dramas aber widersprach. Die Stimmung und Atmosphäre werden mit Träumen und Visionen, Personifikationen und Allegorien verbunden.

Die Dramen der Romantiker wurden selten oder nie aufgeführt, ihre Lustspiele waren ausgesprochene Lesekömodien. Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind die Dramen der Romantik nicht sonderlich erfolgreich gewesen, das gilt sowohl für ihre Karriere auf der Theaterbühne als auch für ihren Status im literarischen Lektürekanon.

Das Vorbild für Romantiker war vor allem Calderón. Das deutsche Märchendrama ist ein genuines Produkt der Romantik, die zur Rehabilitierung und Aufwertung der Volksliteratur überhaupt angetreten war.

2         Der Autor: Ludwig Tieck

(oder auch Peter Leberecht genannt)

Er ist am 31.5.1773 als Sohn eines Seilers geboren und am 28.4.1853 in Berlin gestorben. Er war Erzähler, Dramatiker, Lyriker, Kritiker, Übersetzer und Philologe. Er studierte zusammen mit W.H.Wackenroder und er schloß mit ihm die Freundschaft. Tieck begeisterte sich an den Dramen Goethes, Schillers und Shakespeares, aber erste eigene Dramen und Erzählungen blie.....[read full text]

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Übergreifendes Thema der romantischen Komödie ist die Kollision von Sein und Schein, von Wunsch und Wirklichkeit, von idealistischen Vorstellungen und schnöder Alltagswelt.

Die Komödie hatte auf die spätere Literatur eine große Wirkung, z. B. auf E. T. A. Hoffmanns Lebensansichten des Katers Murr (1820/22). Sie gilt auch als ein Vorläufer des epischen Dramas Bertolt Brechts. Es geht um eine Märchenkomödie, was bedeutet, dass sie die typischen Merkmale des Märchens und des Dramas hat.

3.1       Merkmale des Märchens

Das Märchen nimmt eine besondere Stellung in deutscher Romantik. Märchenhaftes findet sich in allen Gattungen, nicht nur in Märchen und zum Wesen des Märchens gehört Irrationales, Phantastisches, Traumhaftes und Symbolisches. Und gerade irgendwelche Merkmale des Märchens kommen auch in diesem Werk vor. Ich habe die gewählt, die ich im Werk bemerkt und gefunden habe.

Das Sprechen der Tiere – der Kater Hinze spricht mit den Menschen.

Die Verwandlung des Menschen in verschiedenen Tieren – Popanz kann in große und auch in kleine Tiere verwandeln.

Der Kater symbolisiert einerseits eine Verkörperung des Hausgeistes, der den Hausbewohnern hilfreich zur Seite steht, andererseits ein Teil der Seele des Burschen, sein Schutzengel und besseres Ich.

Stiefel als Symbol des menschlichen Zuges - ein Grund, warum der Kater Stiefel haben musste, ist, dass das Tragen von Kleidern Mensch und Tier unterscheidet. Wenn der Kater auch nur Stiefel trägt, bekommt er dadurch menschliche Züge.

Stiefel als Symbol der Siebenmeilenstiefel – sie hatten die Eigenschaft der Siebenmeilenstiefel, die in kürzester Zeit gewaltige Entfernungen zurücklegen können.

-       Der Kater eilt immerzu seinem Herren voraus. Das wird besonders deutlich bei der Szene mit der Kutsche. Dieses Fahrzeug war ziemlich schnell. Der Kater läuft aber nicht wie ein Diener vor der Kutsche her und macht den Weg frei, sondern er trifft Vorbereitungen. Er muss mit den Leuten unterwegs reden und mit dem Zauberer verhandeln und ihn au.....

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3.2       Merkmale des Dramas

Wenn es um eine Märchenkomödie handelt, das bedeutet, dass sie nicht nur die Merkmale des Märchens, sondern auch die typischen Merkmale des Dramas hat. Die Merkmale des Dramas sind näher in nächsten Zeilen beschrieben.

Die Komposition des Dramas, das bedeutet, wie ist die Märchenkomödie geschrieben ist. Es geht um ein Lustspiel in 3 Akten mit Zwischenspielen (sie bestehen aus mehreren Rollenspielebenen, wie der Bauernstube oder dem Palast des Königs), mit einem Prologe am Anfang und mit dem Epiloge am Ende des Werkes besteht. Die Komödie ist in der Prosa geschrieben.

Die dialogische Form: Im Werk kommt kein Erzähler vor, sondern die Dialoge unter den Figuren (entweder zwischen zwei oder mehreren Figuren).

Zwischenbemerkungen des Publikums (das Stück bietet keinen festen Standpunkt):

-       Auf die Sprachbegabung des Katers reagiert ein Herr namens Fischer empört: „Unmöglich kann ich da in eine vernünftige Illusion hinein kommen.“

Hauptfiguren und Nebenfiguren

-       Hauptfiguren: Gottlieb, der Kater Hinze, der König, die Prinzessin, Prinz Nathanael von Malsinki, Leander (Hofgelehrter), Hanswurst (Hofnarr), Zuschauer, Gesetz (ein Popanz)

-       viele Nebenfiguren, die kurz spielen: ein Schuhmacher, ein Kammerdiener, das Publikum, zwei Liebende, ein Bauer, Tieren und viele andere

Dynamische Motive:

-       Die Revolution bleibt nicht verschont und wenn der Kater Hinze „Freiheit und Gleichheit“ verkündet, nachdem er den Popanz vernichtet, fügt er gleich hinzu: „Das Gesetz ist aufgefressen!“ Worauf es aus dem Publikum tönt: „Halt! Ein Revolutionsstück! Ich wittere Allegorie und Mystik in jeden Wort!“

-       Mit dem Hinweis auf König, Popanz und Revolution ist klar, dass Tiecks Komödie auch politische Satire ist. Daneben aktualisiert sie Elemente einer Literatursatire, die stark personalisiert wird: der Literaturkritiker Karl August Böttiger kommt als „Bötticher“ aus dem fiktiven Publikum direkt auf die Bühne und ständig spielt Tieck satirisch auf die trivialen Rühr- und Familienstücke Ifflands und Kotzebues in einer d.....

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Tiecks Demonstration am Ende des Werkes: Tieck demonstriert seine Komödie als ein ästhetisches Spiel mit sich selbst, das seine Regeln und Bausteine offenbart und sich selbst am Ende folgerichtig aufhebt: „Die Dekoration wird weggenommen, man sieht die kahlen Wände des Theaters, die Leute fangen an fortzugehen.“


4         Zusammenfassung


Mit dieser Seminararbeit wollte ich auf die typischen Merkmale der zwei verschiedenen Gattungen (das Märchen und das Drama) hinweisen, die in einem Werk vorkommen. Die typischen Merkmale des Märchens und des Dramas habe ich mit den konkreten Beispielen und Zitaten aus dem Werk untergelegt. In diesem Werk gibt es mehrere Ebenen der Darstellung, die miteinander vermischt werden und daher nicht nur den fiktiven sondern auch den realen Zuschauer verwirren sollen.

Ludwig Tieck übte damit Kritik am Theaterverständnis und am Theaterpublikum seiner Zeit. Ein wichtiges Instrument der Ironie und des satirischen Maskenspiels, zugleich das Hauptthema dieser Stücke, ist aber das Spiel im Spiel, das Theater auf dem Theater und die spielerische Reflexion der Zuschauerrolle und auf der Bühne selbst, die bis zum Rollentausch führt.





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Schmitz-Emans, M.: Einführung in die Literatur der Romantik. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2004. ISBN 3-534-16519-5

Grimminger, R.: Hansers Sozialgeschichte der deutschen Literatur vom 16.Jahrhundert bis zur Gegenwart. Band 4, Klassik und Romantik. München/Wien: Carl Hanser Verlag, 1987. .....

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