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Literaturanalysen zur Nachkriegsliteratur - Trümmerliteratur: Die Abitur & Hausaufgabenhilfe: Interpretationen zu Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann. Wolfdietrich Schnurre (Textanalysen, Band 1)
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Dies ist ein entscheidender Punkt: wäre die Satzrhythmik im gesamten Gedicht gleich, würde der o.g. Effekt nicht erzeugt – der Leser würde in schnellem Textfluss durch die entscheidenden Verse geleitet, ohne innezuhalten. Daher nutzt Kästner die kurzen Sätze um das Fazit, die Folgen der, in den vorherigen Versen beschriebenen Ereignisse, oder Handlungen, auf den Punkt zu bringen. In der letzten Strophe unterbricht Kästner aber das Reimschema. Anstelle von ABAB finden wir dort ABAAB. Eingeschoben wirkt dabei der Vers „Am Abend saßen sie immer noch dort“. Wieder nutzt Kästner den Moment des „Erstaunens“: der Leser ist verwundert, dass das Pärchen nach Stunden immer noch im Café sitzt, obwohl es sich anscheinend nichts mehr zu sagen hat: „Und rührten in ihren Tassen“. Der Grund für dieses Stilmittel kann sein, dass in der vierten Strophe ohnehin ausschließlich kurze Sätze und ein zeilenübergreif­en­der Vers vorkommen: den Leser innehalten zu lassen, versucht Kästner daher also wohlmöglich, durch die Veränderung des Reimschemas zu erreichen. Kästners Intention aber, für das Wählen kurzer Sätze, in der letzten Strophe könnte sein, dass er mit diesen Sätzen die besondere Endgültigkeit vermitteln wollte, die dem Erkenntnismomen­t des Endes einer Beziehung innewohnt. Dies vermittelt das Aneinanderfügen kurzer Sätze, weil es wirkt, als ob die erzählende
Formal stechen die unterschiedlich­en Satzzeichen heraus, insbesondere die Bindestriche welche in den ersten zwei Strophen häufig vorkommen. Dass die Verslängen ab Strophe 2 stufenähnlich abnehmen kann mit der Verzweiflung und Hoffnungslosigk­eit des lyrischen Ichs interpretiert werden. Das weibliche lyrische Ich verweist bereits im Titel schon auf ihre Orientierungslo­sig­keit, was sie durch “wo“ zum Ausdruck bringt. Im Laufe der ersten Strophe wird diese Orientierungslo­sig­keit jedoch von Hoffnungslosigk­eit und Qualen überdeckt, indem sich das lyrische Ich selbst zu den Toten zählt (Vgl.Z.3). Ihre Verzweiflung kommt besonders mit „Wo soll ich auch noch hin“(Z.4) als rhetorische Frage zum Ausdruck und verdeutlicht ihre kritische Lage, dass es keinen Ausweg mehr für sie gibt. In ihre Heimat wird sie nicht mehr zurückkehren können. In der dritten Strophe hebt sie mit einem Ausruf hervor, dass ihre „heilige Liebe“ (Z.7), womit ihre enge Liebe zu ihrer Heimat gemeint ist, ohne Bedenken zertreten und zerstört wurde. Diese Übeltäter spricht sie in der 2. Person Plural direkt an und es lässt sich stark vermuten, dass es sich hier um die Nationalsoziali­ste­n handelt. Ihre Liebe zur Heimat personifiziert sie mit „Gottes Ebenbild“ (Z.8), wobei letzteres auf die Bedeutsamkeit ihrer Liebe zur Heimat aufmerksam machen soll. Die letzte zweizeilige Strophe

Literaturanalysen zur „Nachkriegsliteratur - Trümmerliteratur“
Die Abitur & Hausaufgabenhilfe

Interpretationen zu Isle Aichiner,Ingeborg Bachmann,
Wolfgang Borchert, Heinrich Böll, Wolfgang Koeppen,
Wolfdietrich Schnurre

Ein Sammelband aus der Reihe Textanalysen


Inhalt

1. Ilse Aichinger: "Das Fenstertheater" Analyse der Kurzgeschichte  4

2. Ilse Aichinger: "Das Fenstertheater" Interpretation   8

3. Ilse Aichinger: "Das Fenstertheater" Interpretation   10

4. Ingeborg Bachmann: "Alle Tage" Gedichtinterpretation   12

5. Jurek Becker: "Jakob der Lügner" und Johannes Becher: "Kinderschuhe" Vergleich - Roman und Gedicht 14

6. Werner Bergengruen: "Die heile Welt" Gedichtanalyse  17

7. Johannes Bobrowski: "Mäusefest" Analyse und Interpretation   21

8. Wolfgang Borchert: "Draußen vor der Tür" Analyse und Personencharakterisierung  24

9. Wolfgang Borchert: "Draußen vor der Tür" Charakterisierung Frau Kramer  29

10. Wolfgang Borchert: "Nachts schlafen die Ratten doch" Inhaltsangabe und Interpretation   31

11. Wolfgang Borchert: "Nachts schlafen die Ratten doch" Interpretation   35

12. Wolfgang Borchert: "Die Kirschen" Interpretation   38

13. Wolfgang Borchert: "Die Kirschen" Analyse zur Kurzgeschichte  40

14. Wolfgang Borchert: "Die Kirschen" Interpretation   42

15. Wolfgang Borchert: "Radi" Interpretation   45

16. Wolfgang Borchert: "Das Holz für morgen" Interpretation   48

17. Wolfgang Borchert: "Das Holz für morgen" Interpretation   51

18. Wolfgang Borchert: "Die drei dunklen Könige" Interpretation   53

19. Wolfgang Borchert: "Das Brot" Interpretation   57

20. Wolfgang Borchert: "Die Küchenuhr" Interpretation   62

21. Wolfgang Borchert: "Die Küchenuhr" Textanalyse  66

22. Heinrich Böll: "Mein teures Bein" Analyse und Interpretation   68

23. Heinrich Böll: "An der Brücke" Interpretation   71

24. Heinrich Böll: "Wanderer, kommst du nach Spa .?" Interpretation   75

25. Paul Celan: "Todesfuge" Gedichtinterpretation   78

26. Hilde Domin: "Ziehende Landschaft" Gedichtanalyse  80

27. Günter Eich: "Inventur" Gedichtanalyse  83

28. Max Frisch: "Andorra" Interpretation   86

29. Franz Innerhofer: "Schöne Tage" Interpretation   88

30. Wolfgang Koeppen: "Tauben im Gras" Prolog und Epilog  90

31. Wolfgang Koeppen: "Tauben im Gras" (S.165-166) Interpretation   94

32. Wolfgang Koeppen: "Tauben im Gras - Analyse Philipp" Analyse  97

33. Wolfgang Koeppen: "Tauben im Gras - Kommunikation der beiden Frauenfiguren Carla und Mutter Behrend" Analyse  99

34. Elisabeth Langgässer: "Saisonbeginn" Interpretation   103

35. Herta Müller: "Arbeitstag" Analyse des Prosatextauszuges  106

36. Wolfdietrich Schnurre: "Auf der Flucht" Interpretation   111

37. Wolfdietrich Schnurre: "Die Zwerge" Interpretation   113

38. Günther Weisenborn: "Die Aussage" Interpretation   118

 

1.     Ilse Aichinger: "Das Fenstertheater"
Analyse der Kurzgeschichte

In der Kurzgeschichte „Das Fenstertheater“ das 1949 von Ilse Aichinger geschrieben wurde geht es um eine Frau die wegen ihrer Neugier und einer fehlerhaften Einschätzung der Lage missverständlich die Polizei ruft.

Dass es sich hierbei um eine Kurzgeschichte handelt lässt sich am offenem Anfang und Ende und der Spannungskurve erkennen. Die Kurgeschichte stammt wegen einigen älteren Ausdrücken (z. 32) wahrscheinlich aus der Nachkriegs Zeit. Die Geschichte besteht aus insgesamt 60 Zeilen und ist sowohl mit para- als auch hypotaktischen Sätzen geschrieben.

Sie lässt sich grob in drei Inhaltsteile zusammenfassen, erstens die Phase der Beobachtung und der Kontaktaufnahme, zweitens der Dramatik der Handling und Ruf der Polizei und zu guter Letzt die Phase der Stürmung der Wohnung und Auflösung der Missdeutung der Frau. Es handelt sich in der Geschichte um einen Allwissenden Erzähler da er weiß was der alte Mann denkt („ … entdeckte, dass er keinen Hut aufhatte“ z. 16-17), es entsteht aber gleichzeitig auch der Eindruck von einem personalem Erzähler, da in der Geschichte immer nur das erzählt wird was d.....[read full text]

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Als der Mann sich mit einem Taschentuch winkend über die Brüstung hing bekam die Frau Angst dass er überfallen könnte (z.18-20) hier bekommt der Leser und die Frau zum zweiten Mal den Eindruck dass etwas mit dem Mann nicht stimmen muss was man daran erkennen kann das die Frau ein paar Schritte zurück tritt (z. 20-21).

Als er später das Tuch aus dem Fenster warf und einen bunten Schal sich zu einem Turban um den Kopf wickelte (z. 21-24) was den Eindruck das der Mann Mentale Probleme hat nur verstärkt. Als er schließlich einen Handstand machte ruft die Frau aus Angst um den Mann und wahrscheinlich auch aus Sensationslust (welch erst später erkennbar wird als sie mit der Polizei zusammen die Wohnung stürmt „Die Frau schlich hinter ihnen her“ z.48) die Polizei.

In diesem Teil der Geschichte wird die Dramatik, welche eines der Anzeichen einer Kurzgeschichte ist, aufgebaut (gut erkennbar an der detailliert Darstellung des Handstandes „…bis sie plötzlich nur mehr seine Beine in dünnen, gefleckten Samthosen in die Luft ragen sah.“ z. 27) und als Folge dieser Dramatik ruft die Frau die Polizei. Nach einiger Zeit Kamm dann auch der Polizeiwagen welchen die Frau trotz  Verkehrslärm war nimmt (z. 31-32) was auf einen „geschultes Gehör“ deuten lässt was bedeutet das sie sich  öfters darauf konzentriert nur die Polizeiautos zu hören um nichts zu verpassen.

Der Mann fing an zu lachen es strich sich mit der Hand über das Gesicht und hörte auf zu lachen so dass es schien das er es in seiner Hand hält dann warf er es herüber(z. 34-36). Erst als der Polizeiwagen Kamm konnte die Frau sich vom Anblick des Mannes lösen (z. 36-37) was erneut zeigt das sie sehr neugierig ist und ja nichts verpassen wollte.

In der letzten Phase versammelte sich eine Menschenmenge um das Haus als die Polizisten das Haus betraten sie brachen die Türe zu dem Zimmer auf uns stürmten ins Zimmer die Frau schlich hinter her. Als sie oben ankam sah sie das die Wohnung über ihr doch nicht wie sie gedacht hatte leer stand sondern von einer Familie mit Kind bewohnt war, und das der Mann nicht sie meinte sondern das Kind.

Als sie unten ankam hatte sich bereits eine menschenmeng unten versammelt (z. 38) was zeigt das sie nicht die einzige war die neugierig ist sondern sehr viele der Bewohner was darauf schließen lässt dass die Geschichte höchst wahrscheinlich in einem Dorf spielt da diesen dafür bekannt sind das Jeder über alles was sich im Dorf abspielt weiß und wissen muss.

Kurz nachdem die Frau unten ankam stürmte die Polizei schon das Haus die Frau schlich hinterher (z.40-42) was wiedermal dem Leser zeigt das Die Frau in der Geschichte Sehr neugierig und wissensbedürftig ist. Als der man trotz klopfen die Tür nicht auf machte brach die Polizei die Tür auf (z.42-43) was bedeutet das die Polizei sich ebenfalls sorgen um dem Mann machten.

Als die Polizei kurz davor waren die Wohnung aufzubrechen schlich die Frau hinterher (z. 45-48) hier wird erneut dem Leser stark verdeutlicht das die Frau fast schon besessen davon ist alles mitzubekommen was interessant sein könnte. Als die Türe auf ging stand der Mann immer noch am Fenster, die Frau bemerkte erst als sie knapp hinter dem Mann stand das sie mit ihrer Vermutung das er sie meinte falsch lag (z. 48-55), die Wohnung über ihn stand nicht lehr es ist ein Partei eingezogen .....

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Die Kurgeschichte handelt von einer Frau und einem alten Mann. Sie wohnen gegenüber und können durch ihre Fenster den jeweiligen anderen beobachten. In der Geschichte wird nicht klar, ob die beiden Hauptpersonen sich kennen. Die Frau guckt sehr lange in die Wohnung von dem alten Mann, da dieser merkwürdigen Dinge in seiner Wohnung treibt. 

Die Frau wohnt in einer großen Stadt, in einem Mehrfamilienhaus, im vorletzten Stock. Durch den Satz: „Der Wind trieb in leichten Stößen vom Fluss herauf und brachte nichts Neues“ (Z.1), ergibt sich, dass Sie in der Nähe eines größeren Flusses wohnt.

Sie ist sensationshungrig und hat einen Mangel aus Phantasie, was sich daraus ergibt, dass sie die Polizei gerufen hat, obwohl der Mann nur seinen Spaß haben wollte. Weiterhin denke ich, dass die Frau ziemlich isoliert wohnt und evtl. nicht viele soziale Kontakte hat. Sie sucht sich Kontakt, indem sie die Polizei ruft, um ins Geschehen involviert zu werden. Die Frau scheint sehr Neugierig zu sein, da sie am Fenster bleibt und weiterhin das Geschehen beobachtet.

Sie denkt sich vielleicht, dass sich die Welt nur vor ihrem Fenster abspielt. Die Textstelle aus dem Text: „Es hatte ihr noch niemand den Gefallen getan, vor ihrem Haus niedergefahren zu werden.“ (Z.3), weißt gezielt darauf hin, da es eher unwahrscheinlich ist, dass jemand direkt vor einem niedergefahren wird und verstärkt somit meinen Gedanken.

Der Mann müsste ebenfalls in einem Mehrfamilienhaus im vorletzten Stock wohnen, da die Frau sonst nicht so einfach zu ihm rüber gucken könnte, jedoch wird dies aus dem Text nicht deutlich. Des Weiteren ist der Mann sehr offen und sucht nach Kontakten, dies wird daraus deutlich, dass er der Frau verrückte und merkwürdige Dinge am Fenster zeigt.

Weiterhin denke ich, dass der Mann schwerhörig sein muss. Er hätte sonst verhindern können, dass die Polizei in seine Wohnung „einbricht“. In der ganzen Geschichte wirkt er auf den Leser sehr freundlich und witzig. Er ist dem Leben sehr zugewandt und ist sehr phantasievoll, was er am Fenster der Frau zeigt.

Die Kurzgeschichte spielt am Nachmittag, da im Laufe der Geschichte erwähnt wird, dass es bereits dunkel wurde, und sich das Geschehen relativ zeitnah abspielt „Es war inzwischen fin.....

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Diese wartet den ganzen Tag auf ein Ereignis, welches ihr Leben bereichern könnte. Als sie am Fenster ihrer Wohnung eines Hochhauses lehnt entdeckt sie in der gegenüberliegenden Wohnung auf der anderen Straßenseite einen älteren Mann ebenfalls in seiner Wohnung am Fenster stehend. Dieser fängt auf einmal an Kunststücke vorzuführen, Fachsen zu machen und dabei unterschiedliche Emotionen zu zeigen.

Sie fühlt sich dadurch angesprochen und ruft wahrscheinlich aus Unsicherheit die Polizei als der Mann für kurze Zeit vom Fenster verschwindet (Sie ist keine Abwechslung gewohnt). Als die Polizei eintrifft bemerkt sie jedoch erst, dass dieser mit einem Jungen gegenüber in einem der oberen Stockwerke kommuniziert, der auch in seinem Bett am Fenster steht.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht der alten Frau erzählt. Dabei wird der Er/Sie-Erzählung (Zeile1 „Die Frau lehnte am Fenster“) als auch die Ich-Erzählung (Zeile 19 „Meint er mich?”) verwendet. Also kommt das personale Erzählverhalten und auch das neutrale Erzählverhalten vor.

Die Frau erscheint zunächst einmal etwas älter, sowie auch der Mann, zu sein. Wahrscheinlich sind beide alleinstehen und Rentner. Die Frau wohnt im vorletzten Stock und scheint sehr an ihre Wohnung gebunden zu sein, da sie am Anfang Zeile 20 „Die Wohnung über ihr stand leer“ behauptet das die Wohnung über ihr nicht bewohnt ist. Jedoch stellt sich am Ende heraus, dass diese doch bewohnt ist.

Zeile 95 „In die Wohnung müsste eine neue Partei eingezogen sein“ Somit wird gedeutet, dass sie nicht so oft die Wohnung verlässt, also auch nicht arbeitet und dadurch sehr gelangweilt zu sein scheint. Dies wird zum Beispiel deutlich durch Zeile 5-7 „Es hatte ihr noch niemand den Gefallen getan vor ihrem Haus niedergefahren zu werden“. Man kann also sagen, dass die Figur ein typisches Rentnerleben führt und ein Leben im Sinne von Aktivität nicht mehr stattfindet.

Durch ihre Langeweile ist natürlich ebenfalls sehr neugierig oder sensationsneugierig, wie zum Beispiel in Zeile 82 als die Polizei eintrifft „Sie schlich hinter ihnen her“.

Ein weiterer Grund für ihre Langeweile könnte z.B sein, dass sie sehr komunikationslos ist. Sie erkennt zu nächst einmal nicht, dass in die über liegende Wohnung eine neue Familie eingezogen ist. Außerdem wird in der Geschichte nicht erwähnt, dass sie sich wie üblich ihren neuen Nachbarn vorstel.....

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In der zweiten Strophe weckt die Verfasserin Hoffnungen auf ein Ende des Krieges, sie nennt jedoch für ein Ende des Krieges einige Bedingungen die erfüllt sein müssen, damit letztendlich ein Ausbruch aus diesem Alltag möglich ist und Frieden einkehren kann. Die dritte Strophe beinhaltet den Boykott des Krieges, welcher durch Befehlsverweigerungen und ähnlichem ausgezeichnet wird.

Um ihre Intention mit diesem Gedicht zu verdeutlichen, welches aufgrund der zeitlichen Entstehung und Veröffentlichungen zur Nachkriegsliteratur zu zählen ist, verwendet Ingeborg Bachmann eine Vielzahl von stilistischen Mitteln, wie an der ersten Strophe kenntlich wird – diese ist nämlich von einem Parallelismus geprägt (vgl.

Z. 1-6). Das Thema um das sich Bachmanns Gedicht dreht wird durch die Verwendung der Wörter „Der Krieg“ (Z.1) deutlich gemacht. In Vers drei und vier werden „Der Schwache“(V.4) und der „Held“(V.5) gegenüber gestellt, der Held allerdings tritt an die Position des Schwachen und der Schwache übernimmt eine Kämpferposition in der Feuerzone. Hier wird verdeutlicht, dass die Machthaber bzw. die verantwortlichen eines Krieges meist unbeteiligt sind  andere Unschuldige sterben müssen wenn sie in den Krieg ziehen.

Um gegen den Verlauf des Krieges gewappnet zu sein müsse man sich in der Geduld üben – sinnbildlich heißt es so im Gedicht „Die Uniform des Tages ist die Geduld“(Z.6). Der Titel des Gedichtes unterstreicht die Dauer des Krieges, die Dauer die ein Mensch die vorzufindende Situation ertragen muss, da „Alle Tage“ so viel bedeutet wie „Alle Zeit“.

Die zweite und dritte Strophe stehen im Gegensatz zur ersten Strophe, in den jeweils genannten Strophen ist ein inhaltlicher, als auch stilistischer Unterschied zu vernehmen. Desweiteren wird in den letzen beiden Strophen im Gegensatz zur ersten Strophe die Hoffnung auf Frieden in den Mittelpunkt gestellt.

Der Beginn der Besseren Zeit ist jedoch an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. Demnach müssen alle Anzeichen des Krieges verschwinden. Eine dieser Bedingungen ist das alle Anzeichen des Krieges und der Zerstörung verschwinden müssen. Außerdem sei erst Frieden wenn der Feind unsichtbar ist und keine Gefahr mehr von ihm ausgeht: „…wenn der Feind unsichtbar geworden ist…“(V.12).

Bachmann erwähnt jedoch auch das es niemals zu einem völligen Erliegen .....

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Trotzdem ist die Lüge Jakobs nichts Schlechtes, sie verbreitet Hoffnung und reduziert die Selbstmordrate im Ghetto auf Null. Im Gedicht Bechers kommt zwar auch eine Lüge vor, doch ist dieser nichts positives zu entnehmen. „Die deutsche Märchentante“ belügt  und hintergeht jüdische Kinder. Durch eine Lüge nimmt sie ihnen kurz vor der Vergasung ihre Angst.

Die Lüge der Deutschen hilft den Kindern nicht, sie ist zum eigenen Vorteil und macht die Vernichtung der jüdischen Jugend nur unkomplizierter.

Im Gedicht handelt es sich speziell um die Vernichtung von Kindern, die sich bereits im „Kinder“-KZ befinden, im Ghetto des Romans herrscht Kinderverbot, dort leisten die Gefangenen Zwangsarbeit. Doch die Juden in beiden Texten sind eingesperrt und leben unter menschenunwürdigen Bedingungen, unter Zwang und in Ungewissheit.

Sie leiden unter schrecklicher Angst und haben keinen Glauben an die Zukunft. In beiden Werken sind die Nazis die Täter, vor allem die Aufseher und die Opfer sind die Eingesperrten. Neben Juden auch Homosexuelle, Kranke, Alte, Behinderte und Nazigegner.  Neben dem Inhalt, ist eine weitere Gemeinsamkeit der Erzähler, den Texten ist zu entnehmen, dass es sich jeweils um einen Zeitzeugen handelt.

Im Werk Bechers könnte es sowohl ein ebenfalls jüdischer Mitgefangener sein oder ein Ankläger. Im Roman des Juden Jurek Becker wird deutlich, dass der Erzähler ein überlebender Jude ist, der im selben Ghetto gefangen war, wie der Protagonist.

Die Autoren verwenden ähnliche Stilmittel wie den Sarkasmus oder die Ironie. Obwohl der Holocaust ein schreckliches Verbrechen war und viele tausende Menschen grausam hingerichtet wurden, schreibt sowohl Becher als auch Becker mit Humor und jüdischem Witz, sie jammern nicht über das Geschehen und klagen nicht, aber sie verharmlosen auch nichts.

Beide beschreiben sachlich, ohne Übertreibung die Ereignisse. Ebenfalls verwenden beide Symbole in ihren Werken. Im Gedicht „Kinderschuhe aus Lublin“ spielt die Symbolik der Kinderschuhe eine große Rolle, sie stehen für den Tod der vielen Kinder. Jedes Paar Schuhe steht für ein umgebrachtes Kind. Die Schuhe sind heute die Zeugen der grausamen Vergangenheit. In „Jakob der Lügner“ wir das Leben von deinem Baum symbolisiert.

Das Leben und die Kraft. Er verdeutlicht die vielen Verbote und Regeln des Ghettos, die auch Pflanzen, wie den Baum, verbieten. So zeigt er auch die Wertschätzung alltägliche.....

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