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Literaturanalysen zur Epoche Expressionismus: Die Abitur & Hausaufgabenhilfe: Interpretationen zu Alfred Lichtenstein, Franz Kafka, Jakob van Hoddis, Georg Trakl, Georg Heym (Textanalysen, Band 4)
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German studies

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Flois-Gymnasium Berlin

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Literaturanalys­en zur Epoche „Romantik“ Die Abitur & Hausaufgabenhil­fe Interpretatione­n zu Joseph v. Eichendorff, Clemens Brentano, Heinrich Heine, Wilhelm Müller, Heinrich von Kleist Inhalt 1. Achim von Arnim: „Ritt im Mondenschein“ Formale Analyse. 4 2. Bettina von Arnim: „Auf diesem Hügel überseh ich meine Welt!“ Gedichtinterpre­tat­ion. 6 3. Adelbert von Chamisso: „Peter Schlemihls Wundersame Geschichte“ Analyse der Figur Schlemihl 7 4. Joseph von Eichendorff: „Abschied“ Gedichtanalyse. 12 5. Joseph von Eichendorff:…
Dieses Bild wird allerdings im nächsten Quartett wieder zerstört. Vers 5 berichtet davon, wie der Mensch nicht nur sein eigenes Werk zerstört, sondern auch das Werk der Natur. Aber in Vers 6 rückt auch der Mensch in den Fokus der Vergänglichkeit­, der noch «itzt so pocht und trotzt», aber dennoch «morgen zu Asch und Bein» wird. Gryphius zeigt auf, dass der Mensch zwar das Werk der Natur zerstören könne, sie ihn aber selbst im Laufe der Zeit vergehen lasse. Doch auch die Natur selbst vergeht im Laufe der Zeit durch eigenes Wirken: «kein Erz,…

Literaturanalysen zur Epoche „Expressionismus“
Die Abitur
& Hausaufgabenhilfe


Interpretationen zu Alfred Lichtenstein, Franz Kafka,
Jakob van Hoddis, Georg Trakl, Georg Heym

BAND IV


Inhalt

1.           Alfred Lichtenstein: „Sonntagnachmittag“ Gedichtinterpretation. 4

2.           Alfred Lichtenstein: „Sommerfrische“ Gedichtinterpretation. 9

3.           Alfred Lichtenstein: „Die Dämmerung“ Kurzer Vergleich mit Jakob van Hoddis: „Weltende“. 11

4.           Alfred Lichtenstein: „Winter“  Gedichtvergleich mit „Winterbilder(4)“ August Heinrich Hoffmann von Fallersleben  12

5.           Georg Trakl: „Verfall“ Gedichtinterpretation. 14

6.           Georg Trakl: „Verfall“  Gedichtvergleich mit Andreas Gryphius: „Abend“. 17

7.           Georg Trakl: „Der Gewitterabend“ Gedichtanalyse. 20

8.           Georg Trakl: „Der Herbst des Einsamen“ Gedichtsanalyse. 22

9.           Georg Trakl: „Dämmerung“ Gedichtanalyse. 25

10.         Georg Trakl: „Grodek“  Gedichtanalyse. 29

11.         Georg Trakl: „Grodek“  Lyrikinterpretation. 31

12.         Georg Trakl: „Im Winter“ Gedichtanalyse. 33

13.         Georg Trakl: „Ein Winterabend“ Interpretation. 35

14.         Alfred Wolfenstein: „Städter“ Gedichtsinterpretation. 36

15.         Alfred Wolfenstein: „Städter“ Gedichtanalyse. 38

16.         Alfred Wolfenstein: „Städter“ Gedichtanalyse. 40

17.         Franz Kafka: „Die Verwandlung“ Kurzinterpretation. 43

18.         Franz Kafka: „Die Verwandlung“ Inhalt und Deutung. 45

19.         Franz Kafka: „Die Verwandlung“ Vergleich mit Siegrfried Kracauer „Die Angestellten“. 48

20.         Franz Kafka: „Das Urteil“ Inhalt, Charakterisierung und autobiographische Bezüge zur Vaterrolle. 51

21.         Armin T. Wegner: “Das Antlitz der Städte“ Interpretation. 55

22.         Georg Heym: „Der Gott der Stadt“ Gedichtanalyse. 57

23.         Georg Heym: „Der Gott der Stadt“ Analyse des Gedichtes. 58

24.         Georg Heym: „Der Gott der Stadt“ Interpretation. 61

25.         Georg Heym: „Berlin“ Gedichtanalyse. 70

26.         Georg Heym: „Die Stadt“ Gedichtanalyse. 72

27.         Georg Heym: „Die Stadt“ Gedichtanalyse. 75

28.         Georg Heym: „Frühjahr“ Gedichtanalyse. 78

29.         Georg Heym: „Träumerei in Hellblau“ Interpretation. 80

30.         Georg Heym: „Der Krieg“ Gedichtinterpretation. 81

31.         Georg Heym: „Abends“ Vergleich mit Robert Gernhardt „Einmal hin und zurück“. 84

32.         Georg Heym: „Der Gott der Stadt“ Gedichtvergleich Alfred Wolfenstein: „Städter“. 63

33.         Jakob van Hoddis: „Mittag“ Gedichtinterpretation. 87

34.         Jakob van Hoddis: „Weltende“ Gedichtanalyse. 89

35.         Jakob van Hoddis: „Weltende“ Gedichtanalyse. 92

36.         Else-Lasker-Schüler: „Höre!“ Interpretation des Gedichtes. 94

37.         Else Lasker-Schüler „Weltende“ Analyse und Vergleich mitt Jakob van Hoddis Weltende. 95

38.         Wilhelm Klemm: „Meine Zeit“ Gedichtanalyse. 99

39.         Ernst Wilhelm Lotz: „Die Nächte explodieren in den Städten“ Gedichtinterpretation. 101


1.            Alfred Lichtenstein: „Sonntagnachmittag“
Gedichtinterpretation

In dem Gedicht „Sonntagnachmittag“ von Alfred Lichtenstein wird ein typischer Sonntagnachmittag in einer Großstadt zur Zeit des 20. Jahrhunderts beschrieben und dargestellt wie die zunehmende Verstädterung und Industrialisierung der Orte in dieser Zeit das Leben der Menschen verändert hat. Genauer gesagt zur Zeit des Expressionismus im Jahre 1911, in dem das Gedicht veröffentlicht wurde.

Auf den ersten Blick wirkt es so, als habe der Erzähler eine relativ neutrale Einstellung gegen das Verhalten in der Stadt und sei nur gegen ein paar Dinge und Verhaltensweisen abgeneigt.

Das Gedicht besteht aus insgesamt 4 Strophen und 16 Versen. Jede einzelne Strophe besitzt 4 Verse aus jeweils 5-9 Wörtern. Es hat 97 Wörter die in 12 Sätzen untergebracht sind. Es besteht komplett aus Kreuzreimen und ist im Jambus geschrieben. Die Geschehnisse werden von einem lyrischen Ich erzählt, welches ein indirekter Erzähler und Beobachter ist, der schon länger in der Stadt lebt und all ihre Marotten kennt.

Aufgrund einiger Aussagen könnte man meinen, dass das lyrische Ich gerade durch die Straßen der Stadt schlendert und alles erzählt, was es so auf seinem Weg zu Gesicht bekommt. Es erzählt von den Aktivitäten der Menschen an einem sonnigen Nachmittag und macht dem Leser schnell klar, dass das Leben damals in einigen Punkten anders war als es heute ist.

In der ersten Strophe des Gedichts, wird die Faulheit und Leblosigkeit in der Stadt beschrieben, die am Sonntagnachmittag herrscht. Er spricht von langweiligen, fast leblosen Straßen, die wie leergefegt wirken. Mit der Personifizierung in der ersten Zeile „Auf faulen Straßen lagern Häuserrudel“ (S. 1, Z. 1) macht er dies sehr gut deutlich. Denn wenn eine Straße faul ist spricht das meistens dafür, dass niemand sich auf und/oder durch diese Straße bewegt und sie deswegen natürlich leer und faul ist.

Das liegt daran, dass sie die Menschen alle an anderen Plätzen befinden, wie man später noch erfahren wird. Außerdem scheinen die Straßen nicht nur leer, sondern auch sehr dunkel zu sein, obwohl die Sonne scheint. Das erkennt man an dem Vers „Um deren Buckel graue Sonne hellt. “ (S. 1, Z. 2), welche einfach besagt, dass die Sonnenstrahlen gar nicht auf die Straße und in die Stadt strahlen können, weil sie von den großen Häusern, die den Strahlen den „Buckel“, natürlich eine Metapher für die Rückseiten der Häuser, zukehren, abgehalten werden un.....[read full text]

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Durch den vielen Verkehr entsteht natürlich auch Hektik, was man im zweiten Vers an der Metapher „Und lärmend kommt ein staub’ger Turnverein. “ (S. 3, Z. 2) gut erkennen kann. An dem Wort „lärmend“ erkennt man ja schon, dass dieser Tonverein sehr viel Krach macht, was ja auch logisch ist, da ein Turnverein aus vielen Menschen besteht. Wenn sich diese alle untereinander unterhalten wird es sehr laut.

Durch diese lauten Unterhaltungen kommt es schnell zu einer Hektik, da jeder so schnell wie möglich zu Wort kommen möchte und weil Lautstärke meistens auch zur Hektik führt.

Der Turnverein steht aber nicht nur für den Lärm und für die Hektik, sondern zeigt auch, dass es schon damals für die Menschen gute Möglichkeiten gab Sport zu betreiben. Der nächste Vers ist für mich einer der interessantesten des ganzen Gedichtes, da er sehr viele verschiedene Merkmale des damaligen Sonntagnachmittags erkennen lässt. „Aus Kutscherkneipen stürzen sich brutale Rufe“ (S. 3, Z. 4) Zum einen zeigt dieser Vers gut, dass die Menschen, wie schon in Strophe 2 zu erkennen war, wirklich Langeweile hatten.

In der heutigen Zeit bleiben viele gerne am Sonntag zu Hause und wollen ihr Haus gar nicht verlassen. Man ruht sich aus, liest ein Buch und wenn doch mal Langeweile aufkommt sucht man sich drinnen eine Beschäftigung. Doch damals konnten die Menschen sich drinnen nicht beschäftigen oder einfach mal entspannen, da sie es gewohnt waren, jeden Tag arbeiten zu gehen und jeden Tag nach einem festen Plan zu leben.

Und da es ihnen eben drinnen zu langweilig wurde, suchten sie sich draußen Abwechslung mit einer anderen Beschäftigung und besuchten deshalb zum Beispiel eine Kutscherkneipe.

Des Weiteren macht dieser Vers auch nochmal deutlich, dass es sehr laut war, da sich „brutale Rufe“ aus den Kneipen „stürzen“. Diese Vermutung wird durch die Personifizierung stürzen nochmal verstärkt. Die rufe stürzen sich schnell und hart aus den Kneipen, wies es sonst nur Menschen tun. Auch wenn man mit dem Nomen „Ruf“ schon lärm verbindet, wirkt das Ganze noch etwas stärker, wenn man dann noch ein Wort wie „stürzen“ und nicht „kommen“ oder so etwas liest.

Und der Vers zeigt natürlich auch, dass es anscheinend damals viel Streit und Aggressivität gab, da die Rufe laut und „brutal“ sind und man eigentlich nur laut und brutal miteinander redet, wenn man sich streitet, lässt dies einen stark an einen Streit denken. Der nächste Vers zeigt aber deutlich, dass es auch anders in der Stadt ging. Auf die Schreie aus den Kneipen „dringen nämlich feine Glocken ein“ (S. 3, Z. 4) die wahrscheinlich von einer Kirche kommen.

Denn ähnlich wie heute haben auch damals die Menschen am Sonntag die Messe besucht, um zu beten. In diesem Fall bekommt das Läuten der Glocken einen ganz anderen Eindruck, da der Autor hier das Adjektiv „fein“ benutzt. Dies lässt alles etwas lieber, heller und fast himmlisch wirken.

Die vierte und letzte Strophe gibt einen Eindruck auf einen ganz anderen Teil der Großstadt, welchen es heute in dieser Art nicht mehr gibt. Es geht um den Rummelplatz. Auch wenn es heute bei uns auch noch Rummelplätze gibt, sehen diese ganz anders aus als damals. Heute ist ein Rummelplatz ein fröhlicher, heller Ort und besteht aus vielen Fahrgeschäften wie der Achterbahn, den Autoskootern und der Geisterbahn, doch damals gab es diese Geräte alle noch nicht.

Damals war ein Rummelplatz ein düsterer, schmuddeliger Ort, denn das Lyrische Ich spricht davon, dass „alles schon dunkler und ungenau wurde“. Anstatt einer lustigen Vorführung von Clowns oder Piraten zuzuschauen, feuerten die Leute die „Athleten“ beim „ringen“ (S. 4, Z. 1) an. Das ist natürlich ein weiteres Zeichen für den Lärm in der Stadt, da die Kämpfer sehr laut angefeuert werden, aber zeigt auch sehr gut, dass es schon damals viel um die Unterhaltung und Beschäftigung der Menschen ging.

Außerdem macht es, wie der Turnverein in der dritten Strophe, nochmal sichtbar, dass der Sport damals schon eine wichtige Rolle spielte. Das ist ähnlich wie heute. Die Leute die es nicht mögen, den ganzen Sonntag nur zu Hause zu sitzen, nutzen diesen Tag um Joggen zu gehen oder Sport mit ihren Freunden zu machen. Der dritte Vers der letzten Strophe macht den Lärm in der Stadt ein .....

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Angesichts der drei Strophen lässt sich das Gedicht leicht in drei Sinnesabschnitte unterteilen. Der erste Sinnesabschnitt ist von dem prägnanten dritten Vers geprägt, da auf der einen Seite das lyrische ich die schöne Natur beschreibt, gleichzeitig auch den Wunsch äußert dieser Welt zu entfliehen. In dem zweiten Sinnesabschnitt beleuchtet das lyrische Ich seine Motive – nämlich, dass die Menschheit bemitleidenswert und armselig ist.

Aus diesem Grund kommt das lyrische Ich in dem letzen Sinnesabschnitt zum Schlusswort, dass die Welt durch einen gewaltsamen Sturm vernichtet werden müsse.

Das Gedicht beginnt zunächst mit dem Vergleich, indem „Der Himmel“ mit einer „blauen Qualle“ assoziiert wird (V. 1). Dieses Sinnbild steht der idyllischen Welt, welches das lyrische Ich in Vers 2 beschreibt entgegen („…grüne Wiesenhügel“). Es folgt im dritten Vers ein Gegensatz, indem das lyrische Ich die „Friedliche Welt“ als eine „großen Mausefalle“ bezeichnet (V. 3).

Am Ende des ersten Sinnesabschnittes äußert das lyrische Ich den Wunsch, aufgrund des benutzen Konjunktives „Entkäm“ (V. 4), mit Flügeln „endlich“ dieser Mausefalle zu entkommen (V. 4). Der zweite Sinnesabschnitt beginnt mit einer Aufzählung der schlechten Eigenschaften der Menschheit. Neben der Ellipse „Säuft“, ist in Vers 5 auch die Metapher „Man würfelt“ wiederzufinden.

Im darauffolgendem Vers wir dem Menschen die Eigenschaft der Tiere zugeteilt, nämlich das besitzen einer „Schnauze“ (V. 6). Mithilfe der in Vers 7 und 8 vorkommenden Symbole, „fetter Sonntagsbraten“ und „süße Sonnensauce“ verhöhnt das lyrische Ich die Menschheit. An dieser Stelle ist eine Verbindung zum Titel des Gedichtes herzustellen, weil die Anfangsbuchstaben „SONN“ und „SONNEN“ sich mit dem Sommer assoziieren lassen.

Im letzten Sinnesabschnitt sind Verse abwechselnd Verweise auf den Überschriftsanfang und Überschriftsende wiederzufinden. Bereits in Vers 9 wird erneut mit dem Konjunktiv „Wär“ ein Wunsch geäußert - nämlich ein Wind, der mit „Eisenklauen“ die idyllische Welt zerstören solle, welches sich auf den Part „…frische“ bezieht. Die erwähnte „sanfte Welt“ (V. 10) bezieht sich erneut auf „Sommer…“, wird jedoch erneut von der in Vers 11 vorkommenden Hyperbel „Sturm“, also die Steigerung zu „Wind“, zunichte gemacht.

Gleichzeitig ist zu erwähnen, dass in diesem Vers neben dieser Hyperbel die Anapher „Wär“ (V. 9, 11) in dem Reimschema mit integriert ist. Im letzen Vers erkennt man noch den Gegensatz von „Ewigen Himmel“, also etwas Gotterschaffenes und nicht vergängliches, und d.....

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Zunächst sucht dieses in der ersten Strophe verzweifelt nach einem Ausweg aus dem Käfig der Trägheit. In der zweiten Strophe sieht das lyrische Ich die wirkliche Menschheit und verachtet diese. In der letzten Strophe bleibt dem lyrischen Ichs nichts Weiteres übrig, als sich selbst zu wünschen, dass der Käfig durch äußerliche Einwirkungen zerstört wird.

Insgesamt betrachtend kann man dieses Gedicht der Epoche des Expressionismus zuordnen, da die Hauptmotive wie der Kampf gegen die bestehende Menschheit, bzw. die Umgestaltung der Welt oder das Vergänglichkeitsmotiv, nämlich der Weltuntergang, wiederzufinden sind.



Auf mich persönlich wirkt dieses Gedicht sehr dramatisch. Nach einer genauen Analyse und Interpretation auf die Interpretationshypothese beziehend, würde ich sogar sagen, dass nur der Wunsch der Apokalypse, das lyrische Ich mit einbeziehend, übrig geblieben ist.

3.            Alfred Lichtenstein: „Die Dämmerung“
Kurzer Vergleich mit Jakob van Hoddis: „Weltende“

Das erste Gedicht „Weltende“ von Jakob van Hoddis wurde im Jahre 1911 geschrieben und ist somit zugehörig zur Epoche des frühen Expressionismus. Es beschreibt ein mögliches Szenario über den Weltuntergang. Das Gedicht besteht aus zwei Strophen mit jeweils 4 Versen. In der ersten Strophe findet man einen umarmenden Reim und in der zweiten Strophe einen Kreuzreim.

In der ersten Strophe wird, wie durch den Titel vermutet, ein drohendes Unheil beschrieben, das von Vers zu Vers gesteigert wird. Es ist ziemlich stürmisch, Dachdecker sterben und an den Küsten steigt die Flut, was katastrophale Ausmaße erreichen kann. In der zweiten Strophe spitzt sich die Lage zu, die Meere peitschen wie wild, die Dämme sind zerbrochen und die Eisenbahnen fallen von ihren Brücken.

Außerdem haben viele Menschen einen Schnupfen. Die Katastrop.....

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Beide Gedichte stammen aus der Epoche des Expressionismus. In keiner anderen Epoche wird das „Hässliche“ so oft bschrieben wie in dieser. Weitere Motive sind Natur oder Krieg (die beiden finden in den beschriebenen Gedichten Verwendung) aber auch Rausch und Wahnsinn sowie der Weltuntergang und das Thema Großstadt.

Eine Gemeinsamkeit ist der Stil in dem beide Gedicht verfasst sind. Das erste Gedicht befasst sich mit dem Motiv des Weltuntergangs und das zweite Gedicht beschreibt Beobachtungen in einer „verrückten Welt“.

4.            Alfred Lichtenstein: „Winter“
Gedichtvergleich mit „Winterbilder(4)“ August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Die beiden Gedichte stammen aus verschiedenen Epochen, da das Gedicht von Alfred Lichtenstein ein expressionistisches Gedicht ist, und im Gegensatz dazu, das Gedicht von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben deutlich ein romantisches Gedicht ist. Die starke Gemeinsamkeit, die beide Gedichte teilen ist, dass die beiden eine Beschreibung des Winters darstellen.

Diese Beschreibung ist auf verschiedene Art und Weise strukturiert. Im Gedicht Winter“ steht im Mittelpunkt diese graue Stimmung, die zur Apokalypse führt. Im Gegensatz dazu, im Gedicht Winterbilder(4)“ steht im Mittelpunkt diese Sehnsucht nach dem Frühling, diese Sehnsucht nach schönem Wetter. Durchlaufend im Gedicht sieht man, dass das lyrische Ich noch eine große Hoffnung hat, was im Winter“ von Lichtenstein nicht passiert, weil das lyrische Ich eine hoffnungslose, graue Stimmung hat.

Im Winterbilder(4)“ wird der Winter auf eine schönere Art beschrieben. Im Vers 4 träumet einen langen Traum“ gibt es eine Metapher, die diese graue Welt, also den Winter, nur als einen Traum darstellt. Aber wenn dieser Traum zu Ende ist, wird es, wie im Vers 8 gesagt wird, diese grüne und fröhliche Stimme wiederkommen. Beim Gedicht von Fallersleben ist der Winter nur eine momentane Veränderung und im Gedicht von Lichtenstein ist dieser Winter unendlich, da es kein Ende gibt, sogar zum Weltende führt.

Im Gedicht Winterbilder(4)“ findet das lyrische Ich den Winter sogar schön. Im Vers 6 wird es deutlich, dass den Winter wie ein schöner Moment dargestellt ist, da das Verb spielen“ sich auf den Wind bezieht und der Wind wie ein kleines Kind spielt. Im Gegensatz dazu, beim Winter“ von Lichtenstein ist es so, das, der Wint.....

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In der zweiten Strophe ist das lyrische ich immer noch voller Harmonie, es vergisst die Zeit während es durch einen Garten spaziert und dabei träumt. In der darauf folgenden Strophe, welche ein Terzett ist, ändert sich die Lage nun komplett. Es wird von Verfall berichtet und Vögeln die in Zweigen sitzen, an denen keine Blätter mehr sind, die Stimmung ist ins negative umgeschlagen.

In der letzten Strophe verschlimmert sich dieser Zustand noch, der Winter ist nahe und es verwittert alles. Das Reimschema in den beiden Quartetten ist a b b a und in den Terzetten a b a. In Strophe eins sind die Reime meiner Meinung nach allerdings etwas unrein.

Meine Deutungshypothese ist, dass das lyrische Ich dem kalten Wetter und den damit verbundenen negativen Gedanken entfliehen will, dies ihm aber nicht gelingt, da es so in Gedanken versunken ist, dass es diese Möglichkeit verpasst.

Die erste Strophe beginnt mit einer sehr harmonischen Stimmung wie direkt in Vers eins angedeutet wird, denn „die Glocken [läuten Frieden]“. Durch diese Metapher wird dem Leser verdeutlicht in welch einer Stimmung sich das lyrische ich gerade befindet, nämlich dem Gegenteil zu dem, was der Titel des Gedichts suggeriert. Weiterhin wird beschrieben, dass das lyrische Ich den „wundervollen Flügen“ (V. 1) der Vögel zusieht die gleichmäßig wie „fromme[] Pilgerzüge[]“ (V. 3) fliegen.

In diesen beiden Zitaten wird nochmal der Zustand der Harmonie und Zufriedenheit ausgedrückt denn durch Worte wie wundervoll wird die Schönheit von dem was das lyrische ich sieht, unterstrichen. Im letzten Vers der ersten Strophe wird angedeutet, wie der weitere Verlauf des Gedichts sein wird. Die Vögel entschwinden, sie ziehen weiter (vgl. V. 4). Das Schöne verschwindet also, der Herbst zieht ein, es wird kälter und der Wunsch des lyrischen Ichs diese positiven Erlebnisse fortzuführen und wohl möglich auch fort zu ziehen, dorthin wo es wärmer ist, wird größer.

Erkennen lässt sich dies in Strophe zwei, denn es träumt während es durch einen Garten spaziert. (vgl. V. 5-6). Es träumt von „helleren Geschicken“ (V. 6), damit sind die helleren Monate, also der Sommer gemeint, in dem keine triste Stimmung herrscht und die Natur in voller Blüte steht. Auch das Wort „hinwandelnd“ (V. 5) zeigt, dass das lyrische ich sich versucht in Gedanken zu fliehen um der Realität zu entkommen, denn wenn man wandelt ist oft ein Zustand gemeint, in dem man nicht mehr alles von der .....

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