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German studies

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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

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Literarische Traditionen III: Pflichtlektüren­, Autoren und Texte, Daten und Fakten, Zahlen und Zitate Vorlesung: Literarische Traditionen III: 1848–1945 (B. Müller-Kampel) Autoren und Texte, Daten und Fakten, Zahlen und Zitate Pflichtlektüre fett hervorgehoben! Es wird empfohlen, die Pflichtlektüre jeweils in Vorbereitung der entsprechenden Vorlesungseinhe­it zu leisten (d. h. von Woche zu Woche). Österreichische Komödie vor und nach 1848 Theater in Wien Theater nächst der Burg (Hofburgtheater­, jetzt Burgtheater),‭¦
TRADITIONEN IV ab 11.10.2012 Gruppe 47 Es gab in dieser Gruppe eine Art Wettbewerb und Preise Der spätere Ingeborg Bachmannpreis hat fast die gleiche Struktur wie dieser Wettbewerb. Richter sagt in seinen Erinnerungen: Der Ton seiner kritischen Äußerungen .(hat bei IBP Eingang gefunden) Welche Gattung wird bevorzugt? Es gibt viel Lyrik im Fokus stand die Prosa Günther Eich – Inventur (Lyrik der Gruppe 47) Ein Soldat zählt seine Habseligkeiten in einem Lager (eine Inventur) Die Aufzählung selbst transportiert aber mehr. Es geht…

Literarische Traditionen IV

Inhalt

Die kulturelle literarische Situation nach 1945. 1

Stationendrama. 2

Die Gruppe 47. 2

Das Theater. 4

Die Kurzgeschichte. 4

50er Jahre. 5

Friedrich Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame. 6

Der Schelmenroman. 7

Günther Grass: Die Blechtrommel 7

Denken und Literatur in Österreich nach dem Krieg. 8

Gerhard Fritsch: Fasching. 10

Hans Lebert: Die Wolfshaut. 10

Albert Drach: Das große Protokoll gegen Zwetschgenbaum 10

Die Macht der Masse. 11

DDR-Literatur. 12

Felix Wanderer: Der 7. Brunnen. 12

Uwe Johnsson: Mutmaßungen über Jakob (1959). 13

Geschichte der Familie Cresspahl 13

Brigitte Reimann: Ankunft im Alltag. 14

Christa Wolf: Der geteilte Himmel 14

Christoph Hein: Drachenblut. 14

DDR-Literatur in den 70ern und 80ern. 15

Heiner Müller: Germania. 15

Ernst Jandl 15

Oswald Wiener: Die Verbesserung von Mitteleuropa (Roman, 1962 – 1967). 16

Politisierung der Literatur. 16

Peter Weiss: Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats. 16

Deutschland: 17

Konkrete Poesie. 17

Gomringer: Schweig. 17

Ernst Jandl: Stanzen. 18

70er Jahre: Gewaltfragen. 18

Brigitte Schweiger: Wie kommt das Salz ins Meer. 19

Martin Walser: Ein fliehendes Pferd. 19

Neue Subjektivität (70er Jahre). 20

Es gab einen "Erfahrungshunger" (Mitscherlich). 20

Väterromane. 20

Bernward Vesper: Die Reise. 21

Peter Härtling: Nachgetragene Liebe (1980). 21

Brigitte Schwaiger: Lange Abwesenheit. 21

Autobiografische Romane. 21

Max Frisch: Mondhauch. 22

80er Jahre. 22

Literatur der 80er Jahre. 23

Boto Strauß: Kalldewey, Farce. 23

Peter Handke: Versuch über den geglückten Tag (1991). 23

Frauenliteratur. 24

Svende Merian: Der Tod des Märchenprinzen (1980). 24

Elfriede Jelinek: Lust. 24

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Er lehnte die Rückkehr nach Deutschland ab und verarbeitete die deutsche Geschichte drei Jahre später in "Doktor Faustus", in dem er das Schicksal des deutschen Geistes in Form von Adrian L. berichtet, der sich bei einer Prostituierten ansteckt (wie Nietzsche).

Es entstand eine neue Zeitschrift: Der Ruf (Hrsg. v. Alfred Andersch und Hans Werner Richter). Diese Zeitschrift sollte die Redemokratisierung fördern. Re-education galt als Leitidee der amerikanischen Besatzung Deutschlands à Umerziehung zum demokratischen politischen Leben. In Deutschland wurden 2000 Zeitungen mit diesem Ziel gegründet, z.B. "Die Gegenwart" (Hrsg. v.

Alfred Döblin), allerdings gab es eine Zensur durch die Besatzung. Der Ruf nahm eine sozialistische Ausprägung mit Kritik an der Besatzungspolitik an und wurde im April 1947 wegen Nihilismus verboten.

Stationendrama

Wolfgang Borchert: Draußen vor der Tür

Eine Figur wird in verschiedenen Situationen durch mehrere Szenen geschickt. Borcherts Hauptfigur ist Beckmann, der vom Krieg heimkehrt. Die erste Station ist beim Oberst; Beckmann berichtet von seinem Traum (ein großer Teil dieses Stückes sind Träume in expressionistischen Stil); Beckmann träumt von grausigen Leichen, die seinen Namen rufen. Beckmann will die Verantwortung dem Oberst zurückgeben.

Als Beckmann heimkehrt, hat seine Frau einen anderen und will ihn nicht mehr zurück; einzig ein Mädchen gibt ihm Unterkunft. Er verlässt dann aber das Mädchen, da er mit seinem gespaltenen Schuldbewusstsein nicht leben kann (zum einen fühlt er sich für den Tod vieler Soldaten verantwortlich, zum anderen sieht er sich als Ehebrecher).

Die Figuren in Borcherts Stück haben keine Namen, sondern sind nur Allegorien. Die Stationen werden alleine von Beckmann bestimmt, die Realitätsebenen verwischen sich.

Carl Zuckmayer: Des Teufels General

In der Verfilmung des Dramas ist Kurt Jürgens die Verkörperung des kräftigen, redlichen Deutschen.

Historischer Bezug des Dramas: Luftwaffengeneral Udet beging Selbstmord, weil er von Hitler für Misserfolge verantwortlich gemacht wurde; offiziell wurde aber die falsche Meldung verbreitet, Udet sei beim Ausprobieren einer neuen Waffe tödlich verunglückt.

Inhalt des Dramas: Hauptfigur Harras (Udet) bemerkt, dass immer mehr Kampfmaschinen abstürzen; er vermutet Sabotage. Harras ist ein normaler Soldat und wird verdächtigt, die Sabotage zuzulassen. Er ermittelt selbst und erkennt seinen Freund Oderbruch verantwortlich ist. Harras ist im Konflikt: seinen Freund verraten oder neue Kampfmaschinen auszuprobieren.

Er wählt die zweite Möglichkeit und legt sein Schicksal in Gottes Hände. Er stürzt ab und stirbt. Er bekommt ein Staatsbegräbnis.

Die Gruppe 47

Hans Werner Richter wurde vom "Ruf" entbunden, weil die Zeitschrift zu politisch wurde, daher sammelte er die Autoren des "Rufs" um sich und gründete eine literarische Gruppe. Einer las, die anderen kritisierten. Einer der stärksten Kritiker war Reich-Ranitzky.

Günter Eich: Inventur

Gedicht eines Kriegsgefangenen, einfache Sprache. Dieses Gedicht zeigt Nullpunktbewusstsein. Männliches lyrisches Ich, "Welche Wörter kann ich noch verwenden"? Das Gedicht dreht sich um persönliche Habseligkeiten, kleine Dinge. Es gibt eine klare Ausrichtung, der Höhepunkt ist "Pappe und Bleistift". Das Gedicht ist aufgebaut, als würde man Deutsch neu lernen: "Das ist…" à wie im Sprachunterricht.

Eich zeigt die Erfahrungen eines Soldaten: knappe, denotative Sprache, eindeutige Wörter: Zeigt von großem Misstrauen in die Sprache. Lanzer-Spra.....

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Böll bezieht auch ethische Komponenten in seine Weltanschauung, er ist Linkskathole. Auch Bölls andere Texte sind von seinem christlichen Humanismus getragen: …und sagte kein einziges Wort: Böll kritisiert die Hartherzigkeit und meint, die Kirche könnte mehr tun. Es gibt aber einen Lichtblick der Liebe.

Existentialismus: französische Deckrichtung

Radikalhumanismus: humanistische Position zu erringen

Der Mensch ist von Grund auf ein Handelnder: jeder ist für seine Handlungen verantwortlich (Absurdität)

Arno Schmidt sollte bei der Gruppe 47 lesen, übersetzt aber lieber. Arno Schmidt: Leviathan. Das Ich ist Registrator, bleibt objektiv und verarbeitet nichts mehr. Er zeigt damit das integrale Bewusstsein eines zersplitterten Ichs. Menschen kommen stumm vom Felde, weil diese Erlebnisse nicht in eine kongruente (übereinstimmende) Wahrnehmungsform gebracht werden können.

Arno Schmidt benutzt "Wahrnehmungsschablonen". Leviathan ist ein mythisches Untier aus der Apokalypse. Inhalt: Menschen versuchen mit einem Zug, der Kriegsfront zu entfliehen; der Zug bleibt auf einem zerschossenen Viadukt stehen und es gibt kein Vor und Zurück mehr, nur den Sprung ins Ungewisse.

Theodor Weisenborn: Die Illegalen

Weisenborn gehörte zur Nazi-Widerstandsgruppe "Die rote Kapelle", die Gruppe wurde jedoch verraten und Weisenborn zum Tode verurteilt. Die Russen waren aber schneller und retteten ihn. Das Stück "Die Illegalen" berichtet vom Widerstand gegen die Nazis. Auf der einen Seite greift er auf Brechts Mittel zurück: Nummerierung der Szenen, Lieder, von der Handlung getrennte Reflexionen usw., andrerseits beschreibt er eine Tragödie: Walter und Lill sind im Konflikt zwischen der von der Widerstandsarbeit geforderten Distanz und ihrer Liebe.

Am Ende stirbt Walter, was die Vergeblichkeit der Widerstandsarbeit und die Zerstörung der Liebe bedeutet. Dieses Stück kam beim Publikum .....

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Es ist eine adäquate Form für eine Welt, in der kein Verständnis mehr möglich ist.

Hemingway war stark vertreten.

Ilse Eichinger: Spiegelgeschichte: Eine Frau stirbt bei einer Abtreibung; die Geschichte wird "rückwärts" erzählt, wie es zu der Abtreibung gekommen ist, am Ende steht die Geburt der Frau.

Die größere Hoffnung: Ein junges Mädchen mit jüdischer Mutter lebt im zweiten Weltkrieg.

  1. Hoffnung: nach Amerika auswandern zu können
  2. Hoffnung ist von religiöser Bedeutung

Das Mädchen stirbt am Ende von einer Granate getroffen.

50er Jahre

Zeit des Wiederaufbaus und der Wirtschaftswunder (durch die Währungsreform in Deutschland). Alles wurde in Wiederaufbau und Stabilisierung investiert. Woran kann man das Wirtschaftswunder messen? Jeder Haushalt kann eine Waschmaschine haben (Ludwig Erhart). Günter Neumann verfasste das Kabarett "Die Insulaner".

Es kam zur Restauration, nicht nur zum Wiederaufbau der Gebäude, sondern auch der gesellschaftlichen Machtpersonen. Es kam zur Aufrüstung und viele Nazigeneräle wurden wieder eingesetzt. Literatur wird zum Gegendiskurs der Ideologie des Wirtschaftswunders.

Günter Eich: Träume

Das ist ein Hörspiel; es wurden viele Hörspiele produziert, da es wenig Papier und schlechte Buchproduktionen gab. Aber alle hatten ein Radio, daher waren Hörspiele effektiv ("Hörspielkreis der Kriegsblinden"). Eich beschreibt fünf Träume, die in fünf unterschiedlichen Erdteilen geträumt wurden. 1. Traum: Passagiere in einem Zug, der immer schneller in einen ungewissen Tod fährt 2. Traum: Auf dem Bikiniatoll werden Atombomben gezündet 3. Traum: Termiten fressen die Häuser in New York usw.

Es sind apokalyptische Träume, die darauf hinweisen sollen, dass nichts in Ordnung ist. Das Schlussgedicht in Träume handelt davon, dass man unbequem sein soll und .....

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Gerade als Biedermann eine Ahnung hat, dass es wirklich Brandstifter sind, findet er ein Apostelbuch von Max Mell, in dem zwei Menschen unschuldig verdächtigt werden, und er sieht das als Zeichen. Auch als alles bereits vorbei ist, leugnet er, dass die zwei Brandstifter waren à Selbstbelügung.

Friedrich Koeppen: Das Treibhaus: Koeppen führt Roman, Realität und Fiktion zusammen. Er stellt die Situation eines Intellektuellen dar, dessen Ehe misslingt; seine Frau wird lesbisch, er wird zum Alkoholiker und stürzt sich am Ende von der Brücke. Der Held verkörpert das "Nicht-Angekommen-Sein" (Außenseiter); es gibt politische Diskurse und sein Scheitern wird sehr gut wiedergespiegelt.

Friedrich Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame

Tragische Komödie: Zeichen für die Komödie:

  • Personen: Verallgemeinerte Darstellung, sind Typen ("Der Lehrer", "Der Bürgermeister" usw)
  • Komödienschema: Kollektiv ó Außenseiter: Ein Außenseiter kommt als Störenfried zum Kollektiv
  • Güllen = Gülle

Zeichen für die Tragödie:

  • Tragödien können nur dort entstehen, wo das Einzelschicksal im Kontrast zum Lauf der Welt steht. Die Tragödie setzt Schuld und Verantwortung voraus. Die Distanz wird aufgehoben (Komödie will Distanz), Identifikation, Sicht von außerhalb (nur in der Komödie ist der Überblick möglich) à wir können das Tragische aus der Komödie herausbringen
  • Ill wird zu einer plastischen Figur, gewinnt Individualität, nimmt seine Schuld hin und es folgt Sühne
  • Schrecken im ganzen Stück; beginnt, wo man Gerechtigkeit durch Geld erwerben kann
  • Die alte Dame hat alles um das Städtchen aufgekauft, um sie in diese Misere zu bringen

Ills Panik: Bürger beginnen, sich mehr zu leisten à Zeichen und Hinweise verdichten sich (tragödientypisch). "Verfolgungswahn" von Ill wird zur Schicksalsgewissheit, es gibt keinen klaren Kipppunkt, sondern die Richtung verändert sich konstant. Man merkt an der Sprachverwendung, dass Ills Schicksal besiegelt ist à Bürger rechtfertigen sich: "Mit unseren Idealen müssen wir ernst machen, blutigen Ernst" à Sprache wird determiniert.

Es gibt symptomatische Erlebnisausdrücke, sprachliche Ausrutscher, z.B. "Wirst zum Bürgermeister gewählt" – "Todsicher" à verrät geheime Absichten. Es beginnt eine ständige Entlarvung (Komödie). Die parallele Handlung mit dem Panther bestätigt Ills Schicksal: Der Panther bricht .....

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Thelen schildert die spanische Gegenwart und erinnert sich an seine Kindheit. Er meint, dass sich die Welt nicht verstehen lasse, sondern ein Schlacht- und Irrenhaus sei. Thelens naive Perspektive ist in einer lapidaren Darstellung von Grausamkeiten reproduziert. Thelen schreibt beinahe Barock; es gibt viele Todesdrohungen, aber die Botschaft ist, möglichst viel vom Leben zu genießen (Carpe diem).

Er greift zu einer extrem sinnlichen Sprache.

Die Gruppe 47 wollte Thelen nicht, und nachdem die Gruppe 47 führend in Literatur und Kritik war, blieb Thelen weitgehend unbekannt. Er hatte einen Auftritt bei der Gruppe 47, die jedoch nicht einmal seinen Namen kannte. Thelen las eine Stunde, und Hans Werner Richter beurteilte sein Werk als "Emigrantendeutsch", das überarbeitet werden müsse.

Somit wurde Thelen aus dem Literaturbetrieb eliminiert. "Die Insel des zweiten Gesichts" war Thelens zweiter Roman; er betitelte ihn mit "Das zweite Gesicht", weil jeder auf Mallorca ein zweites Gesicht hat.

Thomas Brussig: Helden wie wir

"Helden wie wir" erschien 1995 und ist ein Wenderoman (s. Wendeliteratur).

Günther Grass: Die Blechtrommel

Grass war früher Lyriker und bekam den Preis für die Gruppe 47. 1960 sollte Grass den Bremer Literaturpreis bekommen, wurde aber wegen "jugendgefährdender Schriften" abgelehnt, da in der Blechtrommel Ablehnung des Vaterbildes usw. vorkommt.

Inhalt von "Die Blechtrommel": Im Roman kommen mehrere surreale Elemente vor:

  • Oskar Matzerath erlebt seine Geburt bewusst
  • Er beschließt, nicht mehr zu wachsen
  • Er kann Glas zersingen
  • Er drückt Jesus eine Trommel in die Hand
  • Er kann die Wirklichkeit trommeln

Der Beginn des Romans ist bereits ein Verweis auf Goethes "Dichtung und Wahrheit": Der Merkur steht im Zeichen der Jungfrau… Oskar liest Goethe (das Schöne, Geistige) und Rasputin (Das Wilde). Er will Künstler und nicht Kolonialhändler werden.

Beginn des Romans: "Zugegeben, ich bin Insasse einer Heil- und Pflegeanstalt". Der Roman ist in dr.....

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