Interpretation

Liebe Mom, lieber Dad (Irene Dische)

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Interpretation
German studies

Liebe Mom Lieber Dad Analyse

University, School

BBS Neustadt an der Weinstraße

Grade, Teacher, Year

2, Frau Maus, 2014

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Text by Sarah R. ©
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Interpretation Liebe Mom, lieber Dad von Irene Dische Aufgabenstellun­g: 1. Charakterisiert Sarah, Ralph, Sarahs Eltern und Jackie. Schreibt in vollständigen Sätzen und belegt es anhand von Zitaten. 2. Diskutiert, in welcher Beziehung Sarah zu den anderen Figuren steht und welche Bedeutung diese für sie haben. 3. Untersucht die Verwendung des Begriffes Katastrophe. Charakterisieru­ng / Interpretation der Einzelpersonen anhand von Belegen und Diskussion über den Begriff Katastrophe in Relation zu unserer Interpretation von Sarahs Vater der Kurzgeschichte Liebe Mom, lieber Dad von Irene Dische 1. Charakterisieru­ng von Sarah, Sarahs Eltern, Ralph und Jackie SARAH Sarah ist auf Harmonie in der Familie bedacht. Das ist erkenntlich an den Entschuldigunge­n an die Eltern gleich in der ersten Briefzeile (Z.1:[.] bitte entschuldigt [.]) und in der drittletzten Briefzeile (Z. 49: Entschuldigt den ersten Absatz [.]). Zudem versucht sie mit dem Brief, die Beziehung zu ihren Eltern wieder aufzunehmen, die sich allen Anscheines nach selbst nicht gemeldet haben (Z. 5: Nach unserem Streit vor sechs Wochen [.]) und diese Beziehung wieder in normale Bahnen zu lenken (Z. 51: Besucht uns mal.). Neben ihrer Liebe zu den Eltern existiert als Streit- und Reibepunkt zwischen den Parteien Ralph, Sarahs Freund und nun Ehemann. Auch ihm scheint eine hohe Zuneigung seitens Sarahs zuteilzuwerden. In mehreren Aussagen
„Liebe Mom, lieber Dad“ von Irene Dische Inhalt, Charakterisieru­ng und Interpretation Inhaltsverzeich­nis Inhaltsangabe. 1 Charakterisieru­ng der Protagonistin. 2 Interpretation. 3 Fazit 4 1. Inhaltsangabe In der Kurzgeschichte „Liebe Mom, lieber Dad“ im Jahr 2007 von Irene Dische verfasst, schreibt eine Tochter einen Brief an ihre Eltern. Auf sehr ungewöhnliche Art erzählt sie, dass sie schwanger von ihrem Freund, den ihre Eltern nicht mögen, ist und geheiratet hat. Sarah, die Tochter als Ich-Erzähler, schreibt einen Brief an ihre Eltern. Aus dem Inhalt der Briefes lässt sich deuten, dass sie ihre Eltern besucht hatte und von der Beziehung zu ihren Freund Ralph, einem Künstler, den sie nicht für gutheißen erzählte. Daraufhin haben die Eltern ihrer Tochter verdeutlich gegen die Partnerschaft zu sein. Beide machten ihr Vorwürfe, der Vater bezeichnete die Beziehung als eine Katastrophe und die Mutter brach in Tränen aus. Nach dem verlassen des Elternhauses beginnt Sarah einen erfundene Geschichte zu schreiben. In ihr beschreibt sie, wie mitgenommen sie nach ihrem Streit war und obwohl sie sehr aufgebracht war, in ihr Auto stieg und los fuhr. Sie fuhr viel zu schnell, verlor an einen Baustelle die Kontrolle und rammte ein Auto. In dem Auto saß einen indische Familie und mit nur einer Ausnahme, eins kleinen Jungen, starben alle Insassen. Aber auch Sarah ist schwer verletzt gewesen

Liebe Mom, lieber Dad (Irene Dische)

Textinterpretation


Inhaltsverzeichnis

1.   Geschichte auf einem Blatt: Liebe Mom, lieber Dad (Irene Dische) 2

2.   Literarische Figuren: 3

3.   Zitate: Die Geschichte des Unfalls auf Gefühle von Sahra bezogen. 4

4.   Erzähler und Erzählerhaltung: 5

5.   Textinterpretation. 7

  

Anleitung - Charakterisierung einer Figur:

1.  Namen nennen

2.  Rolle in der Geschichte (z. B. Haupt- oder Nebenfigur)

3.  Äußere Fakten (Herkunft, Beruf, Familienstand, Standort)

4.  Gefühlszustand

5.  Beziehung/Verhältnis zu anderen Figuren

6.  Charakterisierung (persönliche Eigenschaften, Weltsicht, Einstellung zum Leben, etc.)

Wichtig! Aussage immer am Text belegen!


1.   Geschichte auf einem Blatt: Liebe Mom, lieber Dad (Irene Dische)


Sahra

Eltern

1.

Sahra


2.

Hauptfigur

Nebenfiguren

3.

- Amerika (Z. 1-4, 36)

- Familienstand: verheiratet (Z. 94-95)

- Wohnt in Maine (Z. 97-99)

- Amerika (Z. 1-4, 36)

- Familienstand: verheiratet (Z. 1-4)

4.

- Wütend (Z. 12-19, 28-32)

-Aufgelöst (Z. Aufeglöste Gefühle /Fassunslos (Z. 34-36, 37-39)

- Durcheinander, um Fassung ringend (Z. 39-50)

- Glücklich (Z. 97-99, 90-91)

- Um Verständnis bemüht (Z. 91-94)

- Entäuscht, anklagend/Druck ausübend (Z. 12-19, 28-32)

5.

Tochter ihrer Eltern – Beziehung distanziert nach Streit (Z. 12-19) – Meinungsverschiedenheiten lassen auf stete Unterdrückung ihrer Entscheidungen schließen

Anklagend gegenüber Tochter, aus Sorge herrührend?

6.

Hat schon länger Klagen der Eltern aushalten müssen und kämpft für ihre Liebe

Hat Angst vor direkter Konfrontation, weswegen sie einen Brief schreibt, der überdies noch Manipulierend wirkt, um einen weiteren Streit eventuell abzuwickeln

Ist sehr geplagt unter Momentanem Verhältnis zu Eltern und klagt über Verhalten

Steht einer Versöhnung offen entgegen

Autoritär (Vater) Z. 30-31

Emotional (Mutter) Z. 32

Besorgt

Bestimmend



Rhetorische Mittel:

Anapher

Z. 38-39

Ellipse

Z. 21-25, 50-54, 61-63, 63-67, 67-69, 78-79

Vergleich

Z. 12-19

Inversion

Z. 69-70

Parallelismus

Z. 63-67

Epipher

Z. 56-58

2.   Literarische Figuren:

Sarah benutzt in ihrem Brief einen einfachen Sprachstil mit kurzen Sätzen. Dies unterstützt die Dramatisierung des geschriebenen. Damit will sie ihren Eltern schwerwiegende Tatsachen nahebringen, um sie zu schocken. Um ihnen in diesem Fall zu zeigen, was ihr Streit hätte auslösen können.

Außerdem lässt es Sarah sehr entschlossen wirken. Sie lässt keine umschmückenden Beschönigungen zu und wählt somit den direkten Weg. Obwohl sich diese Entschlossenheit hinter einem Brief und nicht in einer offenen Begegnung zeigt. Meint man, dass sie ihre Entscheidung ihren Eltern klar machen will und keine Einwände gelten lässt. Da sie wie oben erwähnt nicht das persönliche Gespräch gesucht hat, lässt sich daraus schließen, dass sie möchte, dass ihre Eltern intensiv über das geschriebene nachdenken.

Sie möchte einen weiteren Streit abwenden. Entscheidungsfreiheit anstrebend.

Durch den Streit und die Anklage der Tochter sieht man eine gewisse Besorgnis der Eltern um die Zukunft der Tochter. Obwohl die Beziehung zwischen Kind und Eltern distanziert scheint, muss man in Betracht ziehen, dass wenn keine Liebe im Spiel wäre nie ein so heftiger Streit entstanden wäre. Man könnte sogar meinen, dass dieser schockierende Brief aus Überfürsorge und somit Erdrück.....[read full text]

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Aufgrund dessen beschreibt Sahra in diesem Brief, wie sie sich und ihre Freundin in einen Unfall mit einer Kleinfamilie verwickelt, der Tote und Verletzungen mit sich trägt. Sie selbst liegt im Krankenhaus und wird von ihrem Freund Ralph umsorgt, während sie sich der Auswirkungen des Unfalls bewusst wird. Es ist ihre Schuld. Gegen Ende richtet sie sich an die Eltern und meint, dass der Unfall, die Toten und die Verletzungen erfunden waren, um die Tatsachen, dass sie schwanger und mit Ralph verheiratet ist, positiv hervorzuheben.


Bei Sahra handelt es sich um die Tochter ihrer Eltern, was gleich in den ersten vier Zeilen durch: „Liebe Mom, lieber Dad, […]“ erkannt wird. Sahra wohnt derzeit mit ihrem frisch angetrauten Ehemann Ralph in Maine auf einer Farm, was man den Zeilen 94-95 und 97-99 durch Sätze mit genau diesen Informationen entnehmen kann.

In 4 Monaten erwarten sie ein Kind, was man in den Sätzen: „[…], dass ich schwanger bin. Jetzt bin ich im fünften Monat.“ nachlesen kann. Sie ist überall dies „[…] ungeheuer glücklich […]“ (Z. 97-99). Im Brief kann man jedoch den Unfall und dessen Entwicklungen mit ihrem traurigen und aufgewühlten Innersten symbolisiert analysieren, was gleich zu Anfang der großen Lüge seine Beispiele findet.

In Zeile 36 bot Jackie ihr an das Auto zu fahren, da Sarahs Hände durch den Streit noch ganz zittrig und ihr Geist in heller Aufruhr und Zorn war. Aber dies lehnte sie ab. Man könnte sagen, dass Sahra damit in dem Kampf um ihren Willen und somit ihren Entscheidungen niemanden aus ihrem näheren Umkreis an sich ran gelassen hatte. Sie schien zu denken stark genug zu sein um mit ihrem inneren Druck klar zu kommen.

In dem folgenden Abschnitt wird die Raserei auf dem Highway thematisiert, was zugleich eine zu schnell abfolgende Belastung an Anklagen auf ihren Schultern zeigt. Vielleicht symbolisiert die kleine indische Familie in den Zeilen 50 und folgenden auch ihre aufgegebenen Träume, die sie durch jahrelange Unterdrückung ihrer Eltern nie verwirklichen konnte und dadurch zum erste.....

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Obwohl sich diese Entschlossenheit hinter einem Brief und nicht in einer offenen Begegnung zeigt. Meint man, dass sie ihre Entscheidung ihren Eltern klar machen will und keine Einwände gelten lässt. Da sie wie oben erwähnt nicht das persönliche Gespräch gesucht hat, lässt sich daraus schließen, dass sie möchte, dass ihre Eltern intensiv über das geschriebene nachdenken.

Sie möchte einen weiteren Streit abwenden. In dem Text kann man mehrere rhetorische Mittel erkennen, wie z. B. die Anapher in den Zeilen 38-39: „Ich konnte mich nicht konzentrieren. Ich fuhr zu schnell. Ich fuhr viel zu schnell.“. Durch das immer wiederkehrende Wort „Ich“ am Satzanfang, dramatisiert und verdeutlicht sie ihre Aussagen. Hier wirkt es in Folge dessen, wie eine Verstärkung der Worte.

Durch mehrere Ellipsen in den Zeilen 21-25, 50-54, 61-63, 67-69 und 78-79 will Sahra die Sätze intensivieren, indem sie Satzteile auslässt und sie durch Bindestriche unterstreicht und so hervorhebt. Der Vergleich in dem Satz: „…weil er kein Arzt oder Anwalt ist wie alle anderen, die ich kenne, …“ lässt in Anbetracht des Kontextes Ralph gesondert dastehen.

Mit einem Parallelismus in den Zeilen 63-67 dramatisiert sie die Gefühle der Leser, indem sie ihre Verletzungen mit gleichen Satzbauten aufzählt. Die Autorin hat in ihrem Text die Ich-Erzählform gewählt. Durch die zusätzliche Ich-Erzählerhaltung tritt der Erzähler als Teil der erzählten Welt auf und ist die Figur, die das Erzählte zugleich unmittelbar erlebt und erzählt oder rückblickend präsentiert.

Die Figur (Sahra) gibt in der Ich-Form wieder, was sie denkt und fühlt. Dementsprechend handelt es sich bei dem Brief um einen Innerer Monolog.


Ich glaube der Autor möchte mit dem Text die Flucht aus erdrückender Sorge beschreiben. Durch den Streit und die Anklage der Tochter sieht man eine gewisse Besorgnis der Eltern um die Zukunft der Tochter. Obwohl die Beziehung zwischen Kind und Eltern distanziert scheint, muss man in Betracht ziehen, dass wenn keine Liebe im Spiel wäre, nie ein so heftiger Streit entstehen könnte.

Man könnte sogar meinen, dass dieser schockierende Brief aus Überfürsorge und somit Erdrückung von Sahra entstand. Könnte man daraus nicht schließen, dass Sahra eventuell einfach dem Zwang entfliehen möchte, der eine erdrückende Übermutterung für sie darstellt. Mit diesem schockierenden Brief, wollte sie die Gemütszustände ihrer Eltern dazu .....

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