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"Leise Begleitung" - Rainer Maria Rilke

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Interpretation
German studies

University, School

Gymnasium Ravensburg

Grade, Teacher, Year

11, Hr. Mayer, 2016

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Ich habe mich schon immer für Sprache und Literatur, sowohl deutsche, als auch russische interessiert. Und meine beliebte Gattung ist Poesie, und besonders Lyrik. In der deutschsprachigen Literatur finde ich die Werke von R. M. Rilke hervorragend. Deshalb möchte ich eine kurze Präsentation
Rainer M. Rilke Biographie Das Frühwerk (1875-1902) Die mittlere Schaffensperiode (1902-1914) Das Spätwerk (1914-1926) 1. 1875: 4. Dezember in Prag geboren / wuchs bei Mutter auf / Tot ersten Kindes (73) 1882: Eintritt in die Volkshochschule der Piaristen /Abgrenzung
Rainer Maria Rilke Dann geht ein Bild hinein, geht durch der Glieder angespannte Stille - und hört im Herzen auf zu sein. (Der Panther­) Jahr Ort Ereignis Alter 1875 Prag 04.12 René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke wird als einziger Sohn des Bahnbeamten Josef Rilke und der Sophie

Interpretationsaufsatz:

Leise Begleitung von Rainer Maria Rilke


Die Kurzgeschichte „Leise Begleitung“ von Rainer Maria Rilke (1898), die aus dem Expressionismus stammt, handelt von einer Mutter-Sohn Beziehung, in welcher der Sohn nach Freiheit strebt, die Mutter ihm diese jedoch nicht erlaubt, da sie Angst hat ihren Sohn zu verlieren.

Der Sohn Miroslav, auch „Miro“ genannt, ist ein 18 jähriger, blonder Mann, der sich nach Freiheit sehnt und ein eigenes Leben unabhängig von seiner Mutter führen möchte. Die Mutter hingegen ist eine ruhige und ängstliche aber zugleich geschickte Frau, die im Laufe der Geschichte dem Sohn fiktiv eine Geschichte erzählt.

Zu Anfang sitzt die Mutter an einem Fenster und stickt. „Gestern und heute und morgen und auch alle Tage.“ (Z.1). An dieser Stelle wird bereits deutlich gemacht, dass die Mutter eine typische, alltägliche Lebensroutine führt. „Der Läufer ist noch kaum zur Hälfte fertig und schon welk.“ (siehe Z.1f).

Die Arbeit der Mutter scheint, wenn auch noch sehr unvollständig, schon zu verwelken. Bei dieser Metapher wird bereits ein Bezug zur Mutter-Sohn Beziehung hergestellt. Die Beziehung zwischen den Beiden ist noch nicht komplett ausgereift aber bereits am verwelken, was auch im Verlauf der Geschichte zunehmend verdeutlicht wird. „Aber die Hände sind einfach müd und bleiben liegen mitten im Weg.“ (Z.3f).

Die Hände stehen hier für das Leben allgemein und die Beziehung der Mutter zu ihrem Sohn: die Mutter ist müde und das Heranwachsen der Beziehung zu ihrem Sohn blieb mitten im Weg stehen. Mit dem Satz „Und Schiffe sollten doch in Freiheit fahren über die vielen Flüsse, ins Meer, in alle Meere.“ (Z.5f) wird veranschaulicht, dass die Mutter glaubt, dass ihr Sohn in die Freiheit segelt, sie also genau weiß, dass Schiffe, genau wie ihr Sohn in die Freiheit segeln sollten bis hinaus in das große weite Meer.

Das Meer ist hierbei ein Sy.....[read full text]

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Sie gibt dem fiktiven Miro zu verstehen, dass Kommunikation zwischen zwei Menschen sehr schwierig sein und zu einem Teufelskreis werden kann. Die Zeit ist nicht die Richtige. Beide kommen von verschiedenen Orten und lernen mit der Zeit sich zu hassen (siehe Z.33f). Das letzte Szenario findet auf einem Kirchhof statt und beide, der fiktive Miro und die fiktive Freundin finden es plötzlich ganz angenehm wie dem Leser an dem Satz „Denn [sie] wollen nichts mehr, als irgendwo ruhig sitzen dürfen vor lauter Müdigkeit.“ (Z. ) .....

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