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Essay
German studies

University, School

Gymnasium Dresden

Grade, Teacher, Year

2, Frau Ditmeyer 2017

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“Leben wir jetzt in einem augeklärten Zeitalter?“ Erörterung Ausgehend von neuen wisenschaftlich­en und technischen Erkenntnissen entwickelte sich im 17. Jahrhundert ein neues Weltbild, welches die von der Kirche und Bibel vorgefertigten Erklärungen und Theorien ablehnt. Die kritische Vernunft alleine wurde zur Quelle des Wissens erklärt und einer der grossen Philosophen dieser Zeit, Immanuel Kant, fasste im Jahre 1748 die Ziele der Aufklärung in einer Veröffentlichun­g zusammen. In diesem Manifest fordert er die Menschen…

Ein Bürger Deutschlands produziert jährlich eine Müllmenge von 453 Kilogramm. Dazu gehören auch die 81,6 Kilogramm an Lebensmitteln, die in der Tonne landen. Viele davon könnte man theoretisch nochmal aufbereiten oder weiterverarbeiten, doch dies scheint die meisten Menschen nicht geringsten zu stören.

Auch wenn das alte Handy nicht mehr funktioniert wird es oft weggeschmissen. Aber wie kann das sein, dass so übermäßig viel Müll entsteht? Leben wir in Deutschland in einer Wegwerfgesellschaft?


Auf der einen Seite könnte man sagen, dass dies nicht stimmt. Es wird versucht so viel wie möglich der Abfälle die entstehen wiederzuverwenden. Doch dies betrifft nur die Plastik und Elektronik-Abfälle. So gibt es in Deutschland zum Beispiel das Pfandsystem. Man bezahlt je nach Flaschentyp einen Pfandbetrag, damit die Flasche nicht im Müll landet, sondern in den Supermarkt zurückgebracht wird.

Die Materialien können noch einmal wiederverwendet werden und es entsteht weniger Abfall.

Auch das „Cradle to Cradle“ spielt eine wichtige Rolle. In der Theorie können alle biologischen Restbeständen ohne Rückstände weiterverarbeitet werden. Dieses Prinzip wird zwar noch nicht in Deutschland umgesetzt allerdings verwenden manche Unternehmen schon gezielt bei der Produktion Rohstoffe, die bei Rückgabe gut wieder zu verarbeiten sind oder bei Entsorgung leichter Abbaubar.

Aber nicht nur Unternehmen machen sich Gedanken über die Reduzierung der Rückstände. So ist es zur Zeit Trend, auch einmal „Second-Hand“ einzukaufen oder man benutzt Autos, die per „Carsharing“ zur Nutzung bereitgestellt werden. Viele meiner Freunde tragen so zum Beispiel Kleidung aus „zweiter Hand“ und retten diese dadurch vor der Tonne. „Carsharing“ ist für manche Leute der Ersatz des Autos, sie sich kein Eigenes mehr kaufen müssen und so keinen Abfall produzieren.

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Auch die Supermärkte schmeißen noch einmal viel weg. Krumme Gurken oder Möhren schaffen es nicht ins Sortiment, da sie schwerer zu verpacken oder durch den Verbraucher zu verarbeiten sind.

Das zum Beispiel in Bäckerreinen so viel weggeworfen wird hat die Ursache, dass sie keine Käufer verlieren wollen. Da haben sie lieber zu viele Produkte im Angebot als eigentlich von Nöten sind, als dass ein Kunde, dessen Lieblingskuchen schon ausverkauft ist, die Bäckerei nicht mehr besucht.

So entstehen am Ende des Tages natürlich viele Abfälle-für die Bäckerei jedoch der geldbringendere Weg. Ich habe in Kiel schon selber beobachtet wie in einem Müllcontainer hinter einer Konditorei Überreste weggeschmissen wurden.

Eine weitere Ursache für die Verschwendung ist ebenfalls die unverantwortliche Lebensweise vieler Menschen. Denn sie kaufen unüberlegt ein. Sie machen sich keinen Plan was genau sie einkaufen wollen und wieviel davon. Zusätzlich werden sie dann noch im Supermarkt durch Angebote wie „Nur jetzt-halber Preis“ oder „Nimm drei zum Preis von zwei“ abgelenkt.


angeschnitten werfen sie viel zu viel weg. Dabei ist das Mindesthaltbarkeitsdatum nur eine ungefähre Richtlinie und kein Tag an dem plötzlich aus guten Lebensmitteln Schlechte werden.


Meiner Meinung nach leben wir in Deutschland in einer Wegwerfgesellschaft. Das liegt zu großen Teilen an dem schlechten Lebensstil, den viele an den Tag legen. Es muss auch nicht sein das „schlechtere“ Ernte auf dem Feld liegen bleibt. Diese könnte auch einfach günstiger verkauft werden.

Es gibt zwar Bestrebungen wie Recycling, um Abfälle wieder zu verwerten, doch setzen die Bestrebungen am falschen Punkt an. Man müsste die Bevölkerung nur dazu bringen überlegter einzukaufen und statt Plasteverpacktem lieber „lose“ Ware erwerben. Sofort würde in den Haushalten viel weniger weggeworfen werden.



Frankfurter Allgemeine Zeitung(6.9.2011): Die große Verschwendung. Wegwerfgesellschaft. URL: (Zugriff am: 1.11.2017)

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Warum schmeißen wir so viel weg?. URL: (Zugriff am: 1.11.2017)

Nachhaltigsein.info(2015): Wie viel Wegwerfgesellschaft sind wir?. URL: (Zugriff am: 1.11.2017)

Sott.net(1.3.2012): Wegwerfgesellschaft: Jeder Deutsche wirft jährlich 81,6 Kilo Essen weg. URL: (Zugriff am: 1.11.2017)


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