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Lesson plan
Geo Sciences

University, School

Kippenberg Gymnasium Bremen

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Text by Fritz M. ©
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Dennoch definieren sich die Filmfrauen am häufigsten über private Lebensbeziehung­en. Die berufstätige Frau als handlungstragen­de Figur spielt nur eine Nebenrolle, Männer hingegen definieren sich vorrangig über ihren Beruf. Die Aufgaben der Frauen sind die einer Freundin, Mutter, Tochter oder Ehefrau, ihr Beruf erscheint als modernes, dem Zeitgeist entsprechendes Beiwerk. Frauen sind in erster Linie für das Private und damit verbunden für die Gefühlswelt zuständig. Sie sind überwiegend ledig und alleinstehend. Menschen,…
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Unterrichtsentwurf

(Geographie)

Titel:

Landflucht Teil 1 – Zwischen Traum und Wirklichkeit (Push- und Pull-Faktoren)


Kompetenzen:

  • Die SuS können erklären, warum Menschen ihre Heimat verlassen. (fachlich)

  • Die SuS können die Push- und Pull-Faktoren erklären, die zur Landflucht führen. (fachlich)

  • Die SuS können die Inhalte einer Geschichte kategorisieren und verallgemeinern. (methodisch)


Didaktisch-methodische Überlegungen:

Der unkontrollierte bis unkontrollierbare Zuwachs der Millionenstädte1 ist mit immer größer werdenden ökologischen Problemen verbunden. Hier spiegelt sich die Zukunftsbedeutung des Themas wieder. Einen Gegenwartsbezug für die SchülerInnen erhält es dadurch, dass sie sich bewusst werden, wie Menschen handeln, obwohl die Gründe auf den ersten Blick nicht immer ersichtlich sind.

Dieses Wissen sensibilisiert sie, selbst verantwortungsbewusst unter Berücksichtigung der jeweiligen Konsequenzen zu handeln.

In den vergangenen Stunden haben die SchülerInnen an Beispielen wie Mexiko Stadt oder Lagos besonders schnell wachsende Millionenstädte mit ihren Gegensätzen zwischen luxuriösem Leben in Gated Communities und den elenden Bedingungen der Armenviertel kennengelernt.

Auch die daraus resultierenden Probleme dieser Städte sind thematisiert worden. Die Gründe, warum immer mehr Menschen vom Land in diese Großstädte ziehen, wo sie meist kein besseres Leben erwartet, sind für sie noch unklar und sollen in dieser Stunde erschlossen werden.

Die Frage nach diesen Gründen wird den SchülerInnen zu Beginn der Stunde bewusst gemacht. Die Geschichte des jungen Ricardo soll sie beispielhaft motivieren, zu reflektieren, warum so viele Menschen, auch in ihrem Alter, ihre Heimat verlassen, um in Großstädte zu ziehen.

Das führt sie schließlich zu der Leitfrage: „Was bewegt Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen, um in eine große Stadt zu ziehen?“ Eine ähnlich große Entscheidung können auch sie irgendwann zu treffen haben. Deshalb sollen sie erkennen, dass neben der meist schlechten Situation in der Heimat au.....[read full text]

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Dies führt sie direkt auf die Hausaufgabe „Verfasse eine Geschichte, die das weitere Leben von Ricardo in Rio de Janeiro schildert.“, so dass diese nicht zwangsläufig erst am Stundenende gestellt wird.

Phase

Lehr- und Lernaktivitäten

didaktischer Kommentar

Rückblick


In der letzten Erdkundestunde sind anhand einer Bildercollage die großen Gegensätze bezüglich der Lebensbedingungen in Großstädten der Entwicklungsländer thematisiert worden.


Begrüßung

2

L begrüßt die S und leitet mittels der in der letzten Stunde erarbeiteten unterschiedlichen Lebensbedingungen in Großstädten armer Länder auf das heutige Thema über.

Der Stundenverlauf erlangt Transparenz für die S. S erkennen die Verknüpfung dieser Stunde mit bisher Gelerntem.

Einstieg

8

L erteilt AA und liest die Geschichte „Ricardos Schicksal“ vor. S hören zu und machen sich Stichpunkte.

S strukturieren im UG die Geschichte und äußern ihre spontanen Interpretationsansätze.

L notiert im Verlauf des UG die Wörter Gründe, Hoffnungen und Wirklichkeit und die im UG entwickelte Leitfrage an die Tafel.

Mit der Erteilung des Arbeitsauftrags wird gewährleistet, dass die S der Geschichte aufmerksam folgen.


Die Motivation der S wird erweckt, sich über die Gründe der Landflucht Gedanken zu machen.


Entwicklung der Leitfrage

Erarbeitung I

10

L stellt die Methode Think Pair Share am OHP vor und teilt die S in Gruppen ein. S finden sich in ihren Gruppen ein und erarbeiten sich zunächst in EA anhand des AB die Gründe (Push-Faktoren) und Hoffnungen (Pull-Faktoren) für die Landflucht und verknüpfen sie mit der Wirklichkeit, die die Menschen in der Stadt erwartet.

L zeichnet die Tabelle an die Tafel/ beobachtet und berät die S.

An dieser Stelle bekommen die S die Möglichkeit, den Inhalt der Geschichte mit ihrem Vorwissen zu verknüpfen.

Mit der EA wird gewährleistet, dass alle S aktiv mitarbeiten.

Erarbeitung II

(Minimalziel)

10

S tragen innerhalb ihrer Gruppe der Reihe nach ihre Tabelleneinträge vor und ergänzen die Stichpunkte der anderen S. Gemeinsam ordnen sie die Begriffe Push- und Pull-Faktoren den entsprechenden Stichpunkten ihrer Tabelle zu, erklären sie und einigen sich auf eins ihrer Beispiele, an dem sie ihre Lösung präsentieren.

L beobachtet und berät die Gruppen.


Gruppen werden leistungsheterogen zusammengesetzt, damit schwächeren S innerhalb der Gruppe besser geholfen werden kann und stärkere S dadurch gefordert werden, gute Erklärungen der Begriffe zu liefern.

Präsentation/ Sicherung

10

Mehrere zufällig ausgewählte Gruppen stellen ihre Ergebnisse vor, indem ein S präsentiert, während ein weiterer S dieser Gruppe das entsprechende Beispiel in die Tabelle an der Tafel einträgt. Die anderen S hören zu und ergänzen ggf. ihre Tabelle, sowie ihre Erklärung der Begriffe.

Alle S werden auf den gleichen Wissensstand geführt. Es wird gewährleistet, dass alle S die gleiche Vorstellung der Fachbegriffe erlangen.

Rückblick/

Hausaufgabe/ Sicherung/ Feedback

5

S beantworten im UG die Leitfrage anhand der Tabelle.

L erteilt die Hausaufgabe.

Feedback mit der Methode Feedbackwürfel

In der Hausaufgabe bündeln die S ihre Erkenntnisse der vergangenen Stunden und bringen ihr Vorwissen bzgl. der Konsequenzen der Landflucht mit ein, welches in der nächsten Stunde Relevanz erhält.

Ausblick


In der nächsten Erdkundestunde erörtern die S am Beispiel des informellen Sektors die Konsequenzen der Landflucht für die Menschen, die in die Großstadt ziehen, aber auch für die Menschen, die in dieser Stadt leben.



Ricardos Schicksal

(Reisebericht eines Journalisten)


Es sind noch über 300 km bis Rio de Janeiro. Der Bus fährt mit hohem Tempo auf der BR116. Mir gegenüber sitzt ein junger Caboclo, ein „Kupferfarbener“, wie die Nachkommen aus der Verbindung portugiesischer Siedler mit indianischen Frauen bezeichnet werden. Da ich portugiesisch spreche, kommen wir langsam ins Gespräch.

Mein Name ist Ricardo und ich bin 15“, sagt er. „Ich bin auf dem Weg nach Rio, um Arbeit zu suchen. Ich komme aus einem kleinen abgeschiedenen Bergdorf nahe dem Städtchen Ipanema im Bundesstaat Minas Gerais. Dort bin ich auf einem kleinen Hof im Bergland der Serra de Chaparao zusammen mit meinen fünf Geschwistern aufgewachsen.

Wir hatten das große Glück, etwas Land zu besitzen, denn das meiste Land gehört wie seit Jahrhunderten noch immer den Großgrundbesitzern. Auf den wenigen guten Weideflächen grasen ihre riesigen Viehherden. Damit machen sie das große Geld und uns lassen sie auf den armseli.....

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Endlich kann ich einmal den Traumstrand von Rio kennenlernen, abends am Strand Fußball spielen, auf den Zuckerhut klettern und den Touristen beim Shopping zuschauen. Ich kann es kaum erwarten, endlich dort leben zu können…“

Als wir nach ungefähr drei Stunden entlang einer Bucht auf der Avenida Brasil den Stadtrand von Rio erreichen, ist Ricardo von ihrem Anblick fasziniert. Am Busbahnhof Rodoviaria Novo Rio trennen sich unsere Wege. Ich wünsche ihm zum Abschied viel Glück auf der Suche nach dem Glück.

Aufgabe Einzelarbeit (5 min):

Nicht nur Ricardo, auch viele andere Menschen verlassen überall auf der Welt ihre Heimat, um in eine Großstadt zu ziehen. Nenne mindestens drei Gründe, die Menschen dazu bewegen ihre Heimat zu verlassen, sowie drei Hoffnungen, die sie damit verbinden und tragt sie in die Tabelle ein. Ordne den Hoffnungen in der rechten Spalte jeweils die Wirklichkeit zu, die in der Stadt zu erwarten ist.

Gründe

Hoffnungen

Wirklichkeit









Aufgabe Gruppenarbeit (10 min):

  1. Lest euch gegenseitig eure Einträge vor und ergänzt so eure Tabelle.

  2. Bezüglich des Themas Landflucht verwendet man die Fachbegriffe Push-Faktoren und Pull-Faktoren. Ordnet sie den entsprechenden Spalten in der Tabelle zu und erklärt sie auf der Rückseite.

  3. Einigt euch auf zwei eurer Beispiele, an dem ihr den anderen Gruppen die Begriffe Push- und Pull-F.....

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