<
>
swopdoc logo
Download
a) trade for free
b) buy for 1.42 $
Document category

Portfolio
History

University, School

BG/BRG Kirchengasse Graz

Author / Copyright
Text by Heine P. ©
Format: PDF
Size: 0.65 Mb
Without copy protection
Rating [details]

Rating 4.2 of 5.0 (3)
Live Chat
Chat Room
Networking:
0/0|0[-3.0]|0/1







More documents
Der Tod in Venedig eine Novelle von Thomas Mann Thomas Mann Thomas Mann wurde am 6. Juni 1975 als Sohn des Speditionskaufm­ann­s und späteren Senators Heinrich Mann und dessen Frau Julia in Lübeck geboren. Bereits als junger Mann schrieb er Aufsätze für eine Kunst-, Literatur- und Philosophiezeit­sch­rift. Er ging auf ein Gymnasium und arbeitete später bei einer Versicherungsge­sel­lschaft. Aufgrund seiner ersten Veröffentlichun­g der Novelle „Gefallen“ schmiss er seine Arbeit hin und begann als freier Schriftsteller…
Die geschichtliche Entstehung der Seemacht von Venedig La Serenissima Repubblica di San Marco Inhaltsverzeich­nis­ 1. Einleitung 2 2. Entstehung der Seemacht 2 2.1 Bau der Stadt 2 2.2 Der Aufstieg zur Groß-macht 3 2.3 Die Wahl zum Dogen 4 3. Die Blütezeit Venedigs 4 3.1 Kultur 5 3.2 Politische und wirtschaftliche Blütezeit 8 4. Niedergang der Seemacht 8 5. Die Rettung vor dem Untergang? 9 6. Literaturverzei­chn­is 11 1. Einleitung Alles was die Venezianer schufen mussten sie erfinden. Und so schufen sie aus triumphierender Phantasie…

La Serenissima Repubblica di San Marco

Betreuungslehrer: Mag. Maria Stummer

tian

5.b, 2007


Inhaltsverzeichnis


1.Einleitung 3

2.Entstehung der Seemacht 3

2.1 Bau der Stadt 3

2.2 Der Aufstieg zur Groß-macht 4

2.3 Die Wahl zum Dogen 5

3.Die Blütezeit Venedigs 6

3.1 Kultur 6

3.2 Politische und wirtschaftliche Blütezeit 9

4.Niedergang der Seemacht 9

5.Die Rettung vor dem Untergang? 10

6.Literaturverzeichnis 12

  1. Einleitung


Alles was die Venezianer schufen mussten sie erfinden. Und so schufen sie aus triumphierender Phantasie Venedig, den Stadtstaat, der reicher, mächtiger und gehasster wurde als jede andere Ansiedlung der Welt.1


  1. Entstehung der Seemacht

2.1 Bau der Stadt

Im 5. Jahrhundert wurde die menschenleere Lagune in der oberen Adria Zufluchtsort für die Bevölkerung Aquileias, Altinums und anderen Küstenstädten. Die Einwohner waren auf der Flucht vor den Westgoten und den Hunnen.2 Die Lagune war zwar ein sehr sicherer Platz vor Angriffen, aber der beste Bauplatz waren die verstreuten Inseln nicht.

Trotz der schlechten Umstände, wuchs die Bevölkerung stark an und somit mussten die Inselbewohner auch auf das Wasser hinaus bauen.

Die Männer rodeten die umliegenden Wälder von Cadore und als dort das Holz zu Neige ging, rodeten sie auch noch die Wälder von Dalmatien und Istrien. Das Prinzip war einfach: Die Venezianer rammten die Holzstämme dicht neben einander in den Sand der Lagune. Da das Holz luftdicht im Wasser steckte, verfaulte es nicht, sondern wurde hart wie Eisen.

Die Lücken zwischen dem Stützgerüst, über dem die Mauern aufragten, wurden mit Lehm und Schlick ausgefüllt. Auf das Pfahlwerk packten die Bauarbeiter Bohlen aus Holz und mauerten das mannshohe Fundament, das halb im Wasser liegt und halb herausragt darauf.3

Die Häuser Venedigs sind wie Seevögel, halb auf dem Land, halb in der See“, sagte Cassiodorus.

2.2 Der Aufstieg zur Groß-macht

Noch unter der Herrschaft des Dogen Angelo Partecipazio entwickelte sich in der Lagunenstadt eine rege Bautätigkeit. Man begann die einzelnen verstreuten 118 Inseln mit Brücken zu verbinden. Gleichzeitig mit dem Ausbau der Stadt, baute Venedig die Handelsbrücken zwischen dem Orient und dem Okzident immer weiter aus. Sie führten Luxusgüter aus dem Orient und auch Massenwaren aus Istrien heran.4

Als Außenposten des Byzantinischen Reiches gelang es den Venezianern, im Gegensatz zu den übrigen oberitalienischen Städten, ihre Selbständigkeit gegenüber dem Fränkischen und dem Römischen Reich zu bewahren. Im 9. Jahrhundert gelang es Venedig, obwohl es noch ein Bestandteil des Byzantinischen Reiches war, eine gewisse Autonomie zu gewinnen, die schließlich zur staatlichen Selbständigkeit führte.

Venedig konnte in der Folge erfolgreich zwischen den verschiedenen Machtzentren des Mittelmeerraumes günstige Handelsverträge erwirken, die ihm eine Jahrhundert lange Monopolstellung im Handel zwischen Westeuropa und Byzanz sicherte.5

Free of charge
Download
La Serenissima Repubblica di San Marco - Der Stadtstaat Venedig
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis


2.3 Die Wahl zum Dogen

Im Großen Ratssaal des Dogenpalastes wurde eine Urne aufgestellt mit je einer Kugel pro Ratsmitglied. 30 Kugeln waren golden. Wer sie zog, nahm teil an der Wahl „neun aus dreißig“. Das so gebildete Neunergremium bestimmte 40 Ratsherren. Aus diesen 40 wurden zwölf ausgelost, die 25 bestimmten. Durch Los wurden die 25 wieder auf neun reduziert.

Die neun bestimmten 45. Daraus wurde eine Elfergruppe ausgelost, die 41 Ratsmitglieder wählten. Dieses Gremium kürte endlich den Dogen. Der Doge war auf Lebenszeit im Amt. Er vermählte sich symbolisch jedes Jahr mit dem Meer. Dabei warf der Doge einen Ring in die Fluten der Adria und symbolisierte somit den Herrschaftsanspruch über die Adria.

(Venedig - “Die Vermählung des Dogen zu Venedig mit dem Adriatischen Meere“, Bucentauro mit vielen Schiffen und Gondeln im Hintergrund Gesamtansicht, Kupferstich um 1780)

Seine Post wurde zensiert, private Empfänge und die Annahme von Geschenken außer Blumen waren ihm untersagt. Allein das hohe Prestige und der glanzvolle Auftritt entschädigten den bei seiner Wahl meist schon recht betagten Regenten für so viel Verzicht.6


  1. Die Blütezeit Venedigs

Venedig wandte sich langsam von dem italienischen Festland ab. Es nahm weder an den Kämpfen zwischen

Papst und Kaiser Anteil noch an den Streitigkeiten der italienischen Stadtsaaten. Venedig kämpfte nur um die Macht zur See. Zwei mal verirrten sich feindliche Schiffe in die Lagune, und wurden von der venezianischen Flotte zerstört. Genua, der stärkste Rivale in Bezug auf die Handelswege, war einer dieser Feinde.7


geflügelte Löwe, wurde zum Hoheitszeichen der Republik.8

Der Legende nach soll dem Evangelisten Markus, der in Aquileia predigte, im Traum ein Engel erschienen sein. Der grüßte ihn mit den Worten: “Pax tibi, Marce evangelista meus.“ Was soviel heißt wie: Friede sei mit dir, mein Evangelist Markus.

Und dann verkündete der Engel die Gründung Venedigs, unter dem Patronat des Evangelisten.9

Der Markusplatz war und ist auch heute noch mit seinen Farben und Lichtern das Herz Venedigs. Seine Großartigkeit und seine Seltenheit zeugen von Macht und Wohlstand der Serenissima. 400 Jahre wurde an ihm gebaut, von der Gotik bis zur Renaissance.10

Die Venezianer überqueren diesen Platz nicht so wie Touristen. Sie würden nie die Säulen an der Ecke des Dogenpalastes kreuzen, nie würden sie zwischen der San- Todar- Säule und der San- Marco- Säule auf der Piazzetta hindurchgehen, wo die zum Tode Verurteilten an den Pranger gestellt wurden, denn dies würde Unheil bringen, das man nur wieder gut machen kann, indem man den Bauch des Kriegers reibt.11

Die Stadtverwaltung wurde unter Angelo Partecipazio von Malamocco an den Canal Grande verlegt. Im 9.Jahrhundert entstand an der heutigen Stelle der erste Dogenpalast, damals nur aus Holz. Einige Brände legten diesen ersten Palast und seine Nachfolger in Schutt und Asche.12

Der Rialto- Bezirk war im 9.Jahrhundert, neben San Marco, die zweite Keimzelle Venedigs. Während sich um San Marco von Anbeginn die Staatsorgane konzentrierten, war das Rialto- Viertel das Handelszentrum der Stadt. durch die dichte Bebauung in diesem Viertel, kam es bei Bränden oft zu verheerenden Zerstörungen. Das heutige Erscheinungsbild ist aus dem 16.Jahrhundert; sein wichtigstes Bauwerk ist die Ponte di Rialto.

Aus 12.000 Eichenpfählen wurde ein Fundament in den Schlamm getrieben, das die Last des eleganten Brückenbogens aus istrischen Marmor trägt. Drei durch eine doppelte Ladenreihe getrennte Wege führen über die Brücke. Die von Bögen überfangene Mitte ist unbebaut geblieben, so dass man von der für alle venezianischen Brücken charakteristischen oberen Plattform den Canal Grande in beide Richtungen überschauen kann.

Die Bauzeit betrug drei Jahre.13

Die Seemacht der Stadt beruhte zum großen Teil auf der großen Werft, dem heutigen Arsenale, die so groß und leistungsfähig war, dass 2000 Arbeiter hunderte Schiffe zugleich bauen oder reparieren konnten. Die Galeeren wurden im Fließbandverfahren gebaut und alle Ausrüstungsteile, vom Mast bis zu den Rudern waren genormt. So konnten Ersatzteile in jeden venezianischen Hafen geliefert und Reparaturen ausgeführt werden.14

Schiffen ein bequemes Anlegen ermöglichte. Darum entstanden gleich gegenüber die wichtigsten Gebäude: der Dogenpalast, die Basilika und die gesamte Anlage von Palästen rund um den Markusplatz.15 Als 991 Pietro Orseolo zum Dogen von Venedig gewählt worden war, begann ein Aufschwung in der Stadt. Er vernichtete mit der venezianischen Flotte die Piraten vor der dalmatinischen Küste und riss somit die Seeherrschaft in diesem Teil der Adria an sich.

Als schlussendlich klar war, dass man nun mit Venedig in Zukunft über Seerechte verhandeln musste, baute Pietro Orseolo auf diplomatischer Ebene den Status der Stadt aus. Er verheiratete einen Sohn mit der Nichte des byzantinischen Kaisers und einen Sohn mit der Schwägerin des deutschen Kaisers. Somit wurde er Verbündeter des deutschen und byzantinischen Reiches und konnte gegenüber Genua, dem Hauptkonkurrenten, ganz anders auftreten.16


Im 17.Jahrhundert wuchs die Zahl der Piraten in der Adria dramatisch an. Die venezianische Flotte verlor sehr viele ihrer stolzen Schiffe und niemand wollte mehr in neue Schiffe investieren. Somit verlor das Arsenale an seiner Bedeutung. Die Länder England und Frankreich transportierten ihre Waren mit ihren eigenen Schiffen, da die schneller und leichter waren.

Die Umwälzung des 18.Jahrhunderts in Europa ging an Venedig spurlos vorüber. Als am 15. Mai 1797 die Truppen Napoleons vor der Stadt auftauchten, wurde ihnen kein ernsthafter Widerstand entgegengesetzt. Der letzte Doge Venedigs, Ludovico Manin dankte eilends ab, der Große Rat löste sich auf- die Republik hörte auf zu bestehen. 18


Venedig geht unter. Im Mittelalter war das Hochwasser etwas Seltenes, doch jetzt ist zu einer regelmäßigen, wiederkehrenden Bedrohung geworden. Aufgrund des Treibhauseffektes wird der Pegel der Adria im Jahr 2100 vermutlich einen halben Meter höher stehen. Dann können die Gondolieri bei Überflutung durch den Markusdom ihre Runden drehen.

Im Mai 2003, legte der damalige Premierminister Silvio Berlusconi den Grundstein für das sehr umstrittene 2,3-Milliarden-Euro-Projekt.

An den drei bocche, den Mündern, durch die die Adria schwappt, soll je ein Sperrwerk entstehen, Barrieren aus versenkbaren Stahlkästen. An der Boccha di Lido sind es 41, jeder 20 Meter breit und bis zu 28 Meter hoch. In ruhigen Zeiten liegen sie mit Wasser gefüllt am Meeresgrund, bei Alarm wird Luft hineingepresst und die Kolosse stellen sich über ein Gelenk auf.



  1. Literaturverzeichnis


Buch:

Bakos, Eva: Venedig. 7.Aufl. Köln: DuMont Buchverlag,1989


Droste, Thorsten: Venedig. 2. aktualisierte Aufl. Köln: DuMont Buchverlag,1997


Dr. Hamann, Rudolf: Tessloffs Weltgeschichte in Farben, Vom Mittelalter bis zur Reformation. 1982 Neufassung, Hamburg: Tesseloff Verlag


Santini, Lorett: Venedig, die Ganze Stadt in Farben: Edizioni plurigraf, 1979


Honour, Hugh: Venedig. erweiterte Neuausgabe 2000. München: Prestel Verlag, 1966.

Zeitschriften:


GEO-Special die Welt entdecken. Nr.1 Feb./März 2004


MERIAN- Die Lust am Reisen-Venedig


Internet:


Bilder:


Magazin: GEO-Spezial


Bilder


Fotografien von tian


1 Vgl. Bakos, Eva: Venedig. 7.Aufl. Köln: DuMont Buchverlag,1989,S.10- 12


3 Vgl.Pomp auf Pfählen. In: MERIAN- Die Lust am Reisen- Venedig. S.110

4 Vgl. Droste, Thorsten: Venedig. 2. aktualisierte Aufl. Köln: DuMont Buchverlag,1997,S.12

5 Venedig. Online in Internet:

6 Vgl. Remim, Nicolas: Merkurs Musterschüler. In: MERIAN- Die Lust am Reisen- Venedig. S. 65

7 Vgl. Dr. Hamann, Rudolf: Tessloffs Weltgeschichte in Farben, Vom Mittelalter bis zur Reformation. 1982 Neufassung, Hamburg: Tesseloff Verlag, S.246

8 Honour, Hugh: Venedig. erweiterte Neuausgabe 2000. München: Prestel Verlag, 1966.

9 Venedig. Online in Internet:

10 Vgl. Santini, Lorett: Venedig, die Ganze Stadt in Farben: Edizioni plurigraf, 1979, S.16

11 Vgl. Remim, Nicolas: Merkurs Musterschüler. In: MERIAN- Die Lust am Reisen- Venedig. S. 66

13 Vgl. Droste, Thorsten: Venedig. 2.,aktualisierte Aufl. Köln: DuMont Verlag,1997,S. 150- 152

14 Vgl. Dr. Hamann, Rudolf: Tessloffs Weltgeschichte in Farben, Vom Mittelalter bis zur Reformation. 1982 Neufassung, Hamburg: Tesseloff Verlag, S245

15 Vgl. Santini, Lorett: Venedig, die Ganze Stadt in Farben: Edizioni plurigraf,1979, S.15

16 Venezianisch Geschichte. Online in Internet: schlu.de

17 Venedig. Online in Internet:

18 Vgl. Droste, Thorsten: Venedig. 2.,aktualisierte Aufl. Köln: DuMont Verlag,1997,S.38

19 Buchverlag,1989,S.10- 12

Weber, Andreas: Die Rettung vor dem Untergang. In: GEO Special- die Welt entdecken. Nr.1 Feb./März 2004, S.36-39.




Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents