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Communication Technology

University, School

Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft Bremen

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Einsendeaufgabe Kommunikationsk­ont­exte und Grundlagen der Gesundheitskomm­uni­kation, GKOMM02 Online- Code: GKOMM02-XX1-A03 Inhaltsverzeich­nis Lösungsvorschla­g zu Aufgabe 1a) ...............­.1 Lösungsvorschla­g zu Aufgabe 1b)............­...­.1 Lösungsvorschla­g zu Aufgabe 2..............­...­2 Lösungsvorschla­g zu Aufgabe 3a)............­...­.2 Lösungsvorschla­g zu Aufgabe 3b) ...............­.3 Lösungsvorschla­g zu Aufgabe 4..............­...­4 Lösungsvorschla­g zu Aufgabe 5a)............­...­.4…
Einsendeaufgabe Kommunikationsk­ont­exte und Grundlagen der Gesundheitskomm­uni­kation (GKOMM02) GKOMM02-XX1-A04 05.05.2014 Inhaltsverzeich­nis 1a) Voraussetzungen und Inhalte der konstruktiv- kooperativen Strategie im Rahmen der Konfliktlösung . 2 1b) Unterschied: Guter und fauler Kompromiss 2 2) Persönlichkeits­in­stanzen der Methode der Transaktionsana­lys­e . 2 3a) verdeckte Transaktionen . 3 3b) empfohlene Transaktionen für Führungskräfte . 4 4) TZI: Aufgaben eines Diskussionsleit­ers 4 5a) VAKOG…

 

Kommunikationskontexte und Grundlagen der Gesundheitskommunikation

 

 

Kapitel 1: Konflikte

 

Auch ohne Kommunikationsstörungen können Konflikte auftreten. Konflikte können sogar ein Zeichen für eine gelungene Kommunikation sein, nämlich dann wenn Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Interessen kommuniziert werden.

 

!!! Ein Konflikt ist ein Aufeinandertreffen zweier Absichten, die nicht gleichwertig erfüllt werden können!!!

 

  • .Destruktive Konflikte: sie verschärfen sich mit der Dauer und es kommt zu einer Konflikteskalation, die Beziehungsebene der Gesprächspartner spielt dabei eine wichtige Rolle 

  • .Konstruktive Konflikte: sie sind keine Kommunikationsstörungen, es werden hier unterschiedliche Positionen offen diskutiert, die Problematik wird auf der Sachebene diskutiert  

 

Konflikte sind nur so lange notwendig wie sie konstruktiv sind

 

  • .offene Konflikte haben eine direkte Auseinandersetzung 

  • .verdeckte Konflikte sind Kommunikationsstörungen, die Auseinandersetzung wird nicht offen ausgetragen 

 

Verdeckte Konflikte verlaufen immer destruktiv

Es gibt interpersonelle und intrapersonelle Konflikte

Innere Konflikte

 

  • .Annäherungskonflikte: hier muss zwischen 2 ähnlich attraktiven Optionen entschieden werden, es ergibt sich immer ein positives Ergebnis 

  • .Vermeidungskonflikte: Entscheidung über 2 Optionen die negative Konsequenzen hat, es sollte die weniger schlechte Option gewählt werden 

  • .Ambivalenzkonflikte: es kann positive und negative Konsequenzen geben, man muss abwägen welche die bessere Variante ist 

Bei Entscheidungskonflikten sollte nicht in typischen Reaktionsmustern entschieden werden

 

Soziale Konflikte

 

Interpersonelle Konflikte: Konflikte zwischen 2 Personen

Intra-Gruppen-Konflikte: mehrere Personen in einer Gruppe sind an einem Konflikt beteiligt

Inter-Gruppenkonflikte: 2 unterschiedliche Organisationen stehen im Konflikt miteinander

Personen-Gruppen-Konflikt: eine Person steht im Konflikt mit einer Gruppe

Themen für soziale Konflikte sind:

Verteilungskonflikte

Zielkonflikte

Methodenkonflikte

Rollenkonflikte

Wertekonflikte

Persönliche Konflikte

 

Konflikte sollten frühzeitig erkannt und gelöst werden das es zu keiner Konflikteskalation führt.

Konflikte verändern die Wahrnehmung, die Einstellung, die Kommunikation und den Aufgabenbezug. Daraus entsteht ein Konfliktkreislauf (nach Berkel, 1985)

 

Es gibt 6 Kategorien zur Konfliktlösung:

 

 

 

 

 

 

 

Kapitel 2: Theorien der Kommunikationssteuerung

 

Der systemische Ansatz baut auf Theorien der Kommunikationssteuerung auf. Kommunikation wird hier als fundamentales Element von Gesellschaft gesehen. Sie kann nie losgelöst stattfinden. Der Konstruktivismus räumt damit auf das Kommunikation als objektivierbar betrachtet wird.

Einige Aspekte der systemischen Kommunikationsgestaltung sind hier dargestellt.

  • .Die systemische Sichtweise: kein soziales Phänomen ist losgelöst von seinem Kontext zu verstehen. Ereignisse, Prozesse, Konflikte etc. in der Kommunikation sind Bestandteil und Ausdruck eines Systems. Die Frage von Schuld bei misslungener Kommunikation ist unbestimmbar und irrelevant. 

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  • .Konstruktivistische Sichtweise: Besagt das die Realität in unserem Gehirn konstruiert wird. Besonders gilt das bei soziale Realitäten 

  • .Lösungsorientierung: Die Mehrheit der systemischen Ansätze sind lösungsorientiert 

  • .Endogene Lösungsstrategien: Jedes System trägt die Lösung für seine Probleme in sich  

  • .Positive Haltung: Man sollte seinem Gegenüber eine wertschätzende und aufgeschlossene Haltung einnehmen 

  • .Fragetechniken: richtige Fragetechniken sind essenziell. Eine typische Form ist das zirkuläre Fragen dadurch wird zu einem Perspektivwechsel aufgefordert 

  • .Refraiming: Problematisch verstandene Verhaltensmuster wird eine positive Bewertung gegeben 

  • .Analoger Code: Man sollte vermehrt in Bildern sprechen. Aussagen im analogen Code werden eher als Angebote als als Fakten wahrgenommen 

  • Ein weiterer Aspekt ist die Reflexion im Team so kann man das Feedback direkt miterleben.

     

    Feedbackregeln:

    • .unaufdringliche und konstruktive Sprache 

    • .Gleichheit der Ideen 

    • .Einfache Sprache 

    • .Konkret bleiben 

    • .Direkte Ansprache vermeiden 

    • .Positiv formulieren 

     

    Die Transaktionsanalyse

     

    Sie betrachtet die Kommunikation und damit die Beziehung der Interaktionspartner zueinander. Es wird zwischen drei Instanzen des Erwachsenen unterschieden:

    • .Der Eltern-Ich-Zustand (Exteropsyche): Großteil der ATL´s wird mit diesem Zustand bewältigt. Dieser Zustand ist kritisch oder fürsorglich 

    • .Der Erwachsenen-Ich-Zustand (Neopsyche): Er ist anpassungsfähig und rational überprüfend, es wird aus allem immer das Vernünftigste ausgewählt 

    • .Der Kindheits-Ich-Zustand (Archeopsyche): Die Verhaltensmuster sind impulsiv, intuitiv oder gehemmt und verschüchtert 

    Das Erwachsenen-Ich sollte nach Berne bei Entscheidungen und in der Kommunikation die Führung übernehmen. Da dies normalerweise nicht immer eintrifft weil die Kommunikationspartner  Probleme mit dem Eigen- oder Fremdbild haben. Zur Beschreibung dieser Zusammenhänge gibt es die 4 Lebensanschauungen:

     

     

    Alle diese Lebensanschauungen spiegeln sich in den Kommunikationsstilen der Interaktion wieder.

     

    Die Transaktionen bestehen aus einem Transaktions-Stimulus und einer Reaktion. Die Reaktion in jeder vorhergehenden Transaktion dient der nächsten wiederum als Stimulus. Jede Kommunikation erfolgt in Gestalt derartiger Abfolgen von Transaktionen. Es gibt mehrere Transaktionsformen:

  • .Die Überkreuz-Transaktion: Dazu kommt es wenn auf einen Reiz eine unerwartete Reaktion folgt d.h. Ein anderer als der angesprochene Ich-zustand aktiviert wird. Man kommuniziert nicht mehr auf einer Wellenlänge, die Kommunikation ist gestört. Um dies aufzuheben muss einer oder beide den Ich-Zustand ändern. Beispiel hierfür ist eine Kind-Eltern Reaktion oder eine Eltern-Kind Reaktion. 

  • .Verdeckte Transaktionen: sind am häufigsten. Hier enthalten Botschaften auf den 3 Erwachsenen-Ichs noch Botschaften auf der Beziehungsebene. Sie finden meist zwischen Eltern- und Kindheits-Ich statt und werden über das non- bzw. paraverbale System transportiert.  

  •  

     

     

    Die Themenzentrierte Interaktion (TZI)

     

    Sie kommt zum Einsatz in Arbeitsbereichen wo Gruppenarbeit im Vordergrund steht. Sie verbindet die beiden aus Cohns Sicht wichtigsten Aspekte der Gruppenarbeit. Nämlich die gezielte und konzentrierte Arbeit in einer Gruppe. Dies beruht auf der Einsicht das sinnvolles Lernen den Menschen als Ganzes, also als rationales, emotionales und körperliches Wesen betrifft.

     

    Die Axiome:

    Cohn baut auf 3 Grundannahmen auf die das Herzstück der TZI sind.

    • .Der Mensch befindet sich in einem Spannungsverhältnis zwischen Eigenständigkeit und Abhängigkeit 

    • .Die Menschlichkeit steht im Zentrum, alles unmenschliche ist bedrohlich für das Wertvolle. Die Grundeigenschaft alles Lebendigen, das Wachstum, wird als besonders förderungswürdig hervorgehoben 

    • .Innere Grenzen der Persönlichkeit werden durch die Vergangenheit und das Leistungsvermögen des Einzelnen gesetzt. Äußere Grenzen durch Naturgesetze, das Recht und das persönliche Umfeld jedes Einzelnen. 

     

    Das Strukturmodell stellt das Spannungsverhältnis für jede Gruppenarbeit dar:

     

                                       gewicht zu halten. Dynamisch bedeutet das sich das Gewicht in          sch                              verschiedenen Phasen verlagert.

     

     

     

     

    Grundregeln der TZI:

    • .Sei deine eigene Chairperson! 

    • .Störungen und leidenschaftliche Gefühle haben Vorrang! 

    Sie stellen sicher das die 3 Axiome verwirklicht werden.

     

    Hilfsregeln der TZI:

    • .Versuche, in jedem Gespräch und in jeder Gruppenkommunikation das zu geben und zu empfangen, was du selbst geben und empfangen möchtest! 

    • .Sei authentisch und selektiv in deinen Kommunikation! Mache dir bewusst, was du denkst und fühlst, und wähle, was du sagst und tust! 

    • .Unterbrich das Gespräch, wenn du nicht wirklich teilnehmen kannst! 

    • .Nur einer zur selben Zeit bitte! 

  • .Sei zurückhaltend mit Verallgemeinerungen! 

  • .Wenn du eine Frage stellst, sage, warum du fragst und was deinen Frage für dich bedeutet. Sage etwas über dich und deine Gefühle aus und vermeide Interviews! 

  • .Es ist beinahe immer besser, eine persönliche Aussage zu machen als einen Frage an andere zu stellen! 

  • .Halte dich mit Interpretationen des Verhaltens anderer zurück! Sprich stattdessen diene persönlichen Reaktionen aus! 

  • .Beachte die Körpersignale! 

  • Neurolinguistisches Programmieren (NLP)

     

    Neuro = enthält die Sinnesorgane und das Verhalten das daraus resultiert

    Linguistisch = betont wie wichtig die Sprache ist

    Programmieren = gelernte Verhaltens- und Denkweisen gezielt zu verändern

    NLP ist eine Methodensammlung.

    Man geht davon aus das jeder Mensch eigene Vorstellungen entwickelt von der Welt. Dies bezeichnet man als konstruktivistische Weltansicht.

     

    !!!Sinnes-Eindrücke + Vorwissen + Erwartungen = Wahrnehmung!!!

     

    Es werden beispielhaft 4 ausgewählte Methoden vorgestellt:

    1. 1.Die sinnliche Sprache 

    • .Bringen sie mehr Farbe in ihre Sprache! Der Zuhörer soll verführt werden und an seine postiven Erlebnisse anknüpfen. So ist die betreffende Person am Text interessiert und begeistert, außerdem kann sie sich später daran erinnern 

    • .Vermeiden sie Nominalisierungen! Dies sind Substantive die aus Verben entstanden sind. Die Verwendung von Verben machen den Stil lebendiger und dynamischer. Bei Nominalisierungen ist der Zuhörer gezwungen zu interpretieren, wenn er dem Substantiv einen Sinn verleihen will 

     

    Das Sinnessystem gilt in der NLP als Repräsentationssystem. Die fünf Sinne werden als VAKOG abgekürzt:

    - visuell

    - auditiv

    - kinästhetisch

    - olfaktorisch

    - gustatorisch

     

    Jeder Mensch setzt ein Sinnessystem für die bewusste Orientierung bevorzugt ein. Dies nennt man bevorzugtes Repräsentationssystem. Man sollte um einen guten Kontakt zum Gesprächspartner aufzubauen soll man sinnesspezifische Prädikate verwenden. Am Besten solche die sich auf das bevorzugte Repräsentationssystem beziehen. Bei einem Vortrag in der Gruppe sollten jedoch eine ausgewogene Mischung von Prädikaten bevorzugt werden.

     

    2. Rapport

    Ist ein intensives, wechselseitiges Aufeinanderbezogensein zweier Kommunikationspartner. Ein spontaner Rapport entsteht durch spontane Sympathie und entdeckte Gemeinsamkeiten.

    !!!Es gilt stets: Rapport vor Intervention!!!

     

    !!!Mit Pacing (spiegeln) bauen sie Rapport auf und damit eine Brücke zu ihrem Kommunikationspartner. Wenn Rapport aufgebaut ist und die Brücke besteht, können sie ihren Kommunikationpartner durch Leading über die Brücke führen!!!

    3. Reframing

    Die Beurteilung eines bestimmten Ereignisses hängt vom Rahmen (frame) ab, indem wir das Ereignis betrachten. Wenn man den Rahmen wechselt wird eine andere Deutung vorgenommen.

    Dieses „Rahmenwechseln“ wird als Reframing bezeichnet.

    Verbales Umdeuten ist die Fähigkeit ein gewöhnliches Ereignis in einen neuen Rahmen zu stellen, der nützlich und unterhaltsam ist wie z.B. Witze. Es gibt 2 grunsätzliche Arten von Reframing: Inhalts- und Kontext-Reframing

    Kontext-Reframing: Es wird ein im bisherigen Kontext negativ beurteiltes Ereignis ein neuer Kontext definiert. Dadurch erscheint dieses Ereignis sinnvoll oder nützlich und wird entsprechend positiv bewertet.

    Es gibt verschiedene Reframing Techniken.

    a) mit „aber“, „und“ oder „obwohl“ verbundene Aussagen

    b) Power Reframing

    c) positives Denken durch positives Umdeuten

    d) Verändern der Rahmengröße

    e) Die „zweite Person“ einnehmen

     

    4. Das wohlgeformte Ziel

    Das Ziel hat in der NLP einen zentralen Stellenwert. Sie als Person müssen wissen, was sie wollen, um das Leben zu leben, das sie möchten. Es ist wichtig das gesetzte Ziel genau zu formulieren, Wunschvorstellungen sollten dabei abgegrenzt werden.

    b) ohne Vergleiche

    c) festgelegte Zeitrahmen

    d) im Präsenz

    e) selbst erreichbar und aufrechtzuerhalten

    f) klarer Kontext

    g) sinnesspezifisch konkret

    h) attraktiv

    i) angemessene Größe

    j) messbar

    k) ökologisch

    Nachdem der ursprüngliche Zielsatz auf diese Weise alle Kriterien durchzulaufen hat, liegt das wohlgeformte Ziel vor.

     

    Kapitel 3: Besonderheiten der Gesundheitskommunikation

     

    Health Communication

    Gesundheitskommunikation bedeutet health communication. Durch interaktive Informationstechniken wird die Gesundheitskommunikation zur „Gesundheitstelematik“ oder E-Health. Gesundheitskommunikation ist die Summe aller Kommunikationsprozesse, die im Zusammenhang mit der medizinischen Versorgung und Information der Bevölkerung stehen.

     

     

    Das Spannungsfeld Ökonomie und Medizin. Die fortschreitende Ökonomisierung der Gesellschaft hat auch vor der Medizin nicht halt gemacht und das Gebot der Wirtschaftlichkeit das Gesundheitswesen erreicht. Produkte und Dienstleistungen werden im Wettbewerb angeboten die um die Kunden konkurrieren. Gesundheit ist zum Wirtschaftsgut geworden. In großen Unternehmen findet eine differenzierte Aufgabenteilung statt.

    Es gibt Mitarbeiter die sich um die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens kümmern und Mitarbeiter die den medizinischen Bereich übernehmen. Diese zwei unterschiedlichen Arbeitsfelder sind häufig mit Kommunikationsproblemen belastet. Es sind folgende Aspekte für die Unterschiede der Kommunikation verantwortlich. Mediziner und Pflegepersonal sind für die Heilung und die Zuwendung des Patienten zuständig.


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