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Communication Technology

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Schneesportausbildung

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Text by Kamma G. ©
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Kommunikation und die Unterschiede der Geschlechter

Historischer Rückblick

Skelettfunde deuten darauf hin, dass vor mehr als 100.000 Jahren erstmals ein aufrecht gehender Mensch gelebt hat. Wie Forschungen zeigen, übernahmen die bereits damals kräftiger gebauten Männer die Nahrungs- und Wohnraumbeschaffung. Sie bewiesen Mut und Stärke, indem sie ihre Frauen vor wilden Tieren und anderen Gefahren beschützten.

Ihr Selbstwert wuchs mit Grösse und Anzahl erlegter Tiere und stellte somit eine messbare Menge dar.

Frauen kümmerten sich um die Nahrungszubereitung, die Pflege der Behausung sowie die der Nachkommen, was Harmonie und Einfühlsamkeit voraussetzte. Ihr Erfolg mass sich an familiären Kompetenzen und ihr Selbstwert bestimmte sich mit der Würdigung der familiären Fähigkeiten durch ihren Partner und war somit nicht quantitativ messbar.


Nun wie verbindet sich dieses Verhalten mit der heutigen Kommunikation?


Natürlich hat sich in den letzten Jahrhunderten unsere Gesellschaft weiterentwickelt und verändert.

Die Rolle der Frau unterscheidet sich heutzutage stark, von der zu Zeiten des Homosapiens. Es ist dennoch erstaunlich, dass sich trotz allen Wandels gewisse kulturell bedingte Rollenmuster nach wie vor in der Kommunikation spiegeln.


Kommunikation ist nahezu in allen Bereichen des menschlichen Lebens zentral, da sich alle Menschen mit anderen Menschen austauschen. Bei diesem Prozess übermittelt ein Sender einem Empfänger Informationen. Er transportiert diese über einen Kanal, beispielsweise über Sprache, Schrift, Körpersprache oder Bilder.

Was Menschen in gesprochener oder geschriebener Sprache ausdrücken, nennt sich verbale Kommunikation.


Der Sender sendet gleichzeitig vier Botschaften, er spricht sozusagen mit vier Schnäbeln. Der Empfänger empfängt gleichzeitig vier verschiedene Botschaften, er hört sozusagen mit vier Ohren. Oft hört und versteht der Empfänger aber etwas anderes, als der Sender gemeint und gesagt hat.

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Sachebene:

Beinhaltet die reinen Sachaussagen, Daten und Fakten, die in einer Nachricht enthalten sind.

Selbstoffenbarung:

Der Sprecher vermittelt - bewusst oder unbewusst - etwas über sein Selbstverständnis, seine Motive, Werte, Emotionen etc.

Beziehungsebene:

Drückt aus, wie der Sender zum Empfänger steht und was er von ihm hält.

Appell:

Beinhaltet einen Wunsch oder eine Handlungsaufforderung.


Verschiedene Sprachmuster

Männer kommunizieren vermehrt auf der Sachebene, das heisst, sie drücken sich sachlich mit Fakten sprechend aus. Im Gegensatz dazu verständigen sich Frauen selbstoffenbarend, das heisst die Gefühle spielen eine bedeutendere Rolle. Vergleichen wir dieses Verhalten mit den Aufgaben und Werten vor 100‛000 Jahren können wir einzelne Gemeinsamkeiten feststellen (Messung der Leistung durch Fakten oder Gefühle).

Männer weissen ein direktes Sprachmuster auf und kommunizieren einfacher und allgemein verständlicher als Frauen, die häufig umschreibend und abschwächend formulieren.


Beispiel „umschreibend“

Aussage eines weiblichen Gasts: Das ist aber steil!

Aufgefasst Mann: Es ist steil.

Aufgefasst Frau: Weiblicher Gast hat Respekt oder Angst.


Situation: Steiler Hang

Aussage eines weiblichen Gasts: Eigentlich muss ich schon sagen, wobei ich nicht unangenehm sein möchte, wäre es mir lieber, wenn wir an einem anderen Ort herunter fahren könnten.

Aussage eines männlichen Gasts: Das ist mir zu steil. Da fahre ich nicht herunter.


Nonverbale Kommunikation

Verständigung bezieht sich größtenteils auf nonverbale Kommunikation.

Die Körpersprache umfasst den ganzen Körper, Gestik, Mimik, Blickverhalten und Körperhaltung, sie

übermittelt ca. 2/3 aller sozial relevanten Informationen, wie z.B. Gefühle, Sozialstatus, Selbstbild,

Im Skiunterricht spielt die nonverbale Kommunikation eine zentrale Rolle. Vor allem die der Körperhaltung, da während des Fahrens nicht oder nur wenig verbal kommuniziert werden kann. Auch die Mimik kann helfen, doch durch Distanz, Kältemasken oder verschiedene andere Faktoren, ist dies oft ein unzuverlässiges Kommunikationsmittel.

Der Skilehrer beurteilt den Schüler also an der Körperhaltung und findet in dieser nicht nur technische Defizite, sondern auch physische oder psychische Mängel. Oft kommuniziert der Gast z.B. durch Rücklage, dass ihm das Gelände wohl doch zu steil ist und der Respekt oder die Angst ihn auf seiner Fahrt begleitet.


Grundregeln der Kommunikation:

Für eine offene, ehrliche und eindeutige Kommunikation ist es wichtig, dass wir unseren Gästen viel

Aufmerksamkeit schenken und diese durch Blickkontakt unterstützen. Die Sprache soll dem Gast angepasst werden, infolgedessen wird mit Kindern, Jugendlichen, Frau und Mann unterschiedlich kommuniziert.

Aussagen sollen klar und einfach formuliert werden, damit keine Unklarheiten oder Missverständnisse entstehen. Durch ständiges Rückfragen sollte kontrolliert werden, ob die Vorgaben beziehungsweise Korrekturen sinngemäss verstanden wurden. Ein aktives Zuhören hilft, allfällige verborgene Probleme aufzuspüren.


Fazit:

Die Kategorien „weiblich“ und „männlich“ sind zu grob, um das Sprachverhalten von Individuen zu erklären.

Ein Mensch hat nicht nur ein bestimmtes Geschlecht, sondern kommt aus einer bestimmten Schicht, durchlebt eine bestimmte Erziehung, hat einen bestimmten Bildungsgrad, einen Beruf und verkehrt in einem bestimmten Milieu. Deshalb ist die Unterteilung der Kommunikation in Geschlechter grob und formuliert Tendenzen, ist jedoch nicht allgemein gültig.


Eine Frau und ein Mann mit ähnlichen sozialen Merkmalen können sich sprachlich näher stehen als zwei Frauen (Männer) mit einer völlig unterschiedlichen sozialen Schichtzugehörigkeit. Darüber hinaus variieren Personen ihr Sprachverhalten, je nachdem mit wem und in welcher Situation sie sprechen (Frank, 1992).


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