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Universität Regensburg - UR

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Entwicklungspsy­cho­logie nach Jean Piaget Kognitive Entwicklung Jean Piaget wurde am 9. August 1986 in Neuchâtel geboren und verstarb am 16. September 1980 in Genf. Er war ein Schweizer ‚Entwickl­ung­spsychol­oge und Epistmologe. Er hatte drei Kinder, welche für ihn unter anderem geeignete Studienobjekte für seine Forschung zur Entwicklung der Intelligenz von der Geburt bis zum Spracherwerb waren. Assimilation und Akkommodation Hauptaugenmerk seiner Theorie legte er auf die Assimilation und Akkommodation.…

Kognitive Entwicklung eines Kindes

Die kognitive Entwicklung eines Kindes beschreibt die Gesamtheit aller Funktionen um Informationen aus der Umwelt zu erfassen, zu verarbeiten und zu speichern, diese Funktionen sind meiner Meinung nach stark an die äußeren Umweltbedingungen gekoppelt, jedoch hängen sie auch stark mit der genetisch vererbten Anlange zusammen.

Die Wahrnehmung eines Kindes, was die Grundlage für die kognitive Weiterentwicklung bildet, kann durch sehr viele genetische sowie umweltbedingte Faktoren beeinflusst werden, so zum Beispiel durch die biologische Beschaffenheit einzelner Organe, wie Augen, Ohren, die durch die Eltern an das Kind vererbt werden.

Es kann also dazu kommen, dass ein Kind von Geburt an einen Hörschaden oder Sehschaden hat, der aber nicht sofort erkannt und behandelt wird, was dazu führt, dass das Kind zum Beispiel Defizite in der Sprachentwicklung aufweisen kann.
Der menschliche Körper, beziehungsweise die menschlichen Sinne, werden jedoch auch stark durch die Umwelt mit beeinflusst.

Da die Aufnahmekapazität der einzelnen Sinne begrenzt ist, kann es dazu kommen, dass eine Situation falsch oder verändert wahrgenommen werden kann, da nur ein Teil der Informationen aus der Umwelt aufgenommen werden. Die Situation kann aber auch durch andere Wahrnehmungen mit beeinflusst, welche zu einem früheren Zeitpunkt gemacht wurden und durch die Erziehung der Eltern zum Beispiel als positiv oder rechtens gewertet werden.

Ein Kind A kann also eine Situation als ganz normal bewerten, welche von anderen Kindern negativ bewertet wird. Ein Beispiel hierfür wäre Gewalt, gegen eine weibliche Person, was von Kind A, welches Tag täglich diese Gewalt des Vaters gegen die Mutter mitbekommt als normal empfunden wird und bei Kind B, welches Gewalt als negativ von seinen Eltern vermittelt bekommen hat, entsetzen auslöst.
Hier ist also zu erkennen, dass die unterschiedlichen Erziehungsstile der Eltern maßgeblich zu der Bewertung von einzelnen Situationen beitragen und somit auch direkten Einfluss auf die kognitive Entwicklung hat.

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Es gibt aber auch noch angeborene Fähigkeiten beziehungsweise Störungen einiger Fähigkeiten die sich auf das Lernverhalten negativ auswirken können. Die Hyperaktivität oder auch ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom kann dazu führen, dass ein Schüler sich nur sehr schwer auf den Umwelt und später Unterricht konzentrieren kann und damit sein Umfeld, Mitschüler stört.

Beides ist hierbei angeboren, kann jedoch durch gezieltes entgegenwirken der Eltern bereits in frühen Stadien abgeschwächt werden, sodass weniger stark ausgeprägt wird.
Doch treten solche Auffälligkeiten auf, muss eine Lehrkraft Konsequent eingreifen, jedoch auch Verständnis für das Kind aufbringen, denn oft werden solche Krankheiten nicht erkannt und die Schüler als Störenfriede, oder lediglich Frech eingestuft.

Mit dem Schuleintritt verlässt das Kind das Elternhaus und entdeckt neue Umgebungen, in denen andere Personen Einfluss auf die kognitive Entwicklung nehmen. Die neue Umwelt regt das Kind dazu an, sich mit anderen zu vergleichen und anderen überlegen wollen zu sein, somit würde die Schere zwischen altersgerecht entwickelten Kindern und Kindern mit Defiziten immer größer werden.

Dieses starre Gerüst muss der Lehrer, in Zusammenarbeit mit den Eltern versuchen zu durchbrechen. Der erste Schritt für den Lehrer ist es, eine genaue Diagnose zu stellen, auf welchen Entwicklungsstand sich das Kind befindet, wo die Defizite liegen und der wichtigste Aspekt ist, zu ergründen, weswegen es zu diesen Defiziten kommt.

Der soziale Hintergrund, das Lernumfeld und familiäre Situation spielen wie bereits oben erwähnt eine entscheidende Rolle und deswegen sind diese Faktoren auch für eine genaue Diagnostik des Lehrers wichtig.
Der zweite Schritt, ist es, ein spezielles Förderprogramm zusammen mit den Eltern zu entwickeln, sofern dies möglich ist, denn die Institution Schule kann dies aufgrund der Vielzahl an Schülern nicht allein bewältigen.

Um gravierende Defizite ausgleichen zu können bedarf es jedoch der Unterstützung der Eltern, oder einer Fachkraft, Ergotherapeuten oder Logopäden. Sollte dies nicht möglich sein, so ist eine Zurückstellung in Betracht zu ziehen, was jedoch nur das letzte Mittel sein sollte.


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