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German studies

Kleider Machen Leute Fragen

University, School

Kantonsschule Sargans

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Portfolio Gottfried Keller: Kleider machen Leute Thema: Novelle Inhaltsverzeich­nis Textteil Kontext Inhalt Protagonistinne­n und Protagonisten Erzähltechnik und Erzählhaltung Aufbau Sprache Anliegen und Aussage Persönliche Stellungnahme Rezension Literaturverzei­chn­is Abbildungsverze­ich­nis Textteil Kontext Gottfried Keller wurde am 19. Juli 1819 in Zürich geboren. Er besuchte die Armenschule, später die kantonale Industrieschule­, von der er 1834 wegen eines Schülerstreichs verwiesen wurde. 1837-1838…
Thema der Unterrichtseinh­eit Erstlektüre einer Novelle – „Kleider machen Leute“ von Gottfried Keller Thema der Unterrichtsstun­de Strapinskis innere Einstellung zu seinem Aufstieg und Fall als polnischer Graf 1 Bild der Lerngruppe Die 16 Schülerinnen und 5 Schüler der Klasse 8F begleite ich seit dem 29.09. 2016 im Ausbildungsunte­rri­cht bei StR’ Wehmeyer im Fach Deutsch. Darüber hinaus unterrichte ich die Lerngruppe seit Beginn des Schuljahres im Fach Kunst. Die Lernbereitschaf­t der Klasse ist geteilt: Auf der einen Seite…

Buchprojekt

Gottfried Keller
Kleider machen Leute


Inhaltsverzeichnis

1      Zusammenfassung. 1

2      Analyse. 2

2.1      Gattung/Aufbau. 2

2.2      Die Figuren. 2

2.3      Erzählperspektive. 4

2.4      Sprache des Textes 5

2.5      Eigene Ansätze und Fragestellungen. 5

3      Interpretation. 5

3.1      Zentrale Problemstellung und Kernaussage. 5

3.2      Erklärungsansätze gemäß der Sekundärliteratur 6

4      Textbeispiel mit Interpretation. 7

5      Hintergrund und Merkmale der Epoche. 8

5.1      Begriff und Gesellschaft 8

5.2      Historischer Hintergrund. 8

5.3      Merkmale realistischer Literatur 9

6      Der Autor und sein Werk. 9

7      Persönliche Kritik. 10

8      Quellenangaben. 11

 


1      Zusammenfassung

Die Geschichte handelt von einem Schneidergesellen, den es aufgrund des ausfallenden Lohnes seines Lehrmeisters, von Seldwyla nach Goldach zog. Er ist sehr elegant und romantisch gekleidet und ist zudem sehr schüchtern. Als es dann zu regnen beginnt, nimmt ein Kutscher den Fussgänger mit. Kaum in Goldach vor einem Wirtshaus angekommen, erregt der vermeintliche Grafensohn grosses Aufsehen.

Ihm fehlt der Mut, seine eigenen Wege zu gehen und wird so in die Wirtsstube eingeladen, wo man sich nach seinen Befehlen erkundigt. Der Wirt tischt dem Gast nur das Beste auf, und deutet sein zimperliches Zulangen als vornehme Geste. Mittlerweile hat sich der Kutscher den schlechten Scherz erlaubt, seinen Fahrgast als den polnischen Grafen Strapinski auszugeben.

Nun wird er nur noch als “Herrn Graf“ angesprochen, da er nicht zu widersprechen wagt und der Hunger stärker wird. Es gesellen sich noch weitere angesehene Bürger von Goldach hinzu, darunter der Buchhalter Melchior Böhni. Bei einem Kartenspiel gewinnt Strapinski überraschend und kann seine Rechnungen beim Wirten begleichen. Er beschliesst, Goldach zu verlassen.

Doch er begegnet dem Amtsrat und seiner liebreizenden Tochter Nettchen, in die er sich verliebt. Da der Gast sein Gepäck nicht dabei hatte, glauben alle, der Kutscher hätte es entwendet. Sie schenken ihm darauf allerlei Geschenke. Strapinski lernt sich wie ein echter Graf zu verhalten und lässt die Goldacher weiterhin in ihrem Glauben. Ihn plagt jedoch das schlechte Gewissen und er setzt einen Geldbetrag in die Lotterie, um die Stadt zu verlassen.

Er gewinnt erneut. Nun verkündet er, er müsse weiterreisen und besonders Nettchen war traurig. Wieder ändert er sein Vorhaben und hält um Nettchens Hand an. Der Vater ist begeistert und leitet die bevorstehende Verlobung ein. Leider suchen die Leute von Seldwyla das gleiche Gasthaus auf, in dem die Verlobung stattfinden soll. Darunter befindet sich auch der ehemalige Arbeitgeber von Wenzel.

Dieser verkündet lauthals, dass Wenzel gar kein polnischer Graf, sondern nur ein einfacher Schneidergeselle sei. Es macht sich im Saal Enttäuschung und Ernüchterung breit, sodass der Schneider davonschreitet und sich auf den Weg nach Seldwyla macht. Er flieht vor der vorbeifahrenden Schneidergesellschaft und versteckt sich im Schnee. Nettchen jedoch, eilt ihm nach und find.....[read full text]

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In seiner Rolle als Graf fühlt er sich nicht ganz wohl, denn die Angst vor der Enttarnung und das schlechte Gewissen sind seine ständigen Begleiter. Strapinski sieht jedoch die verzwickte Situation als seine Chance "mehr bzw. etwas Besseres sein zu können" und stolpert somit über sein eigenes Ich. Er kann die anderen belügen und täuschen, jedoch nicht sich selbst.

Er sieht sich selber nicht als Hochstapler und Betrüger, wird aber von den andern als solch einer betrachtet.

2.2.2  Nettchen

Nettchen ist die Tochter des Amtsrats und trifft zufällig auf den vornehmen und zurückhaltenden Wenzel Strapinski. Sie verliebt sich zuerst in das Aussehen und Benehmen des vermeintlichen Grafen Strapinski. Erst als die Fassade des Grafen bröckelt und die ganze Wahrheit zum Vorschein kommt, lernte sie, die anderen Werte und Charakterzüge ihres "Fast-Verlobten" zu lieben.

Nettchen beweist Charakterstärke und bekennt sich trotz aller Verachtung zu Strapinski. Sie liebt ihn und sie erkennt sein wahres Ich. Die wahre Liebe der beiden setzt sich über den Standesunterschied hinweg.

2.2.3  Melchior Böhni

Er ist ein gescheiter und tüchtiger Mann, der einen rötlichen Backenbart trägt. Aber er ist neidisch auf Strapinski, weil er selbst Nettchen heiraten wollte. Er genießt großen Respekt unter den Leuten und man sagt, dass er noch große Geschäfte machen wird. Wegen des roten Backenbarts und weil er aus einem silbernen Döschen schnupft, macht sich Nettchen über ihn lustig.

Nach der Entlarvung von Strapinski nutzt er zugleich die Ernüchterung im Saal und macht Nettchen klar, dass sie doch einen starken Mann an ihrer Seite brauche.

2.2.4  Wirt

Der Wirt ist ein typischer Vertreter der Goldacher Gesellschaft, der es versteht, seine Geschäfte zu machen und dem ein guter Ruf überaus wichtig erscheint. Er verweist auf die Wirte Seldwylas, von denen gesagt wird, dass sie die „alles Gute selber fressen und die Abfälle den Gästen vorwerfen.“ Auch die Köchin zeichnet sich durch ihre Kenntnisse über die hohe Gesellschaftsschicht und ihre Benimmregeln aus.

Sie deutet in jedem Schritt, den der vermeintliche Graf unternimmt, das Tun, wie es ein Mann des hohen Ranges auch tun müsse.

2.2.5  Goldacher

Die Goldacher sind sehr gutgläubig und denken ja nicht im Entferntesten daran, dass der Graf Strapinski nur ein vermeintlicher Graf sei. Sie sind sehr gastfreundlich, gönnerhaft und großzügig zu ihm, denn sie stellen ihm sogar Kleidung, Schuhe, Toilettenartikel usw. zur Verfügung. Durch die bevorstehende Verlobung mit Nettchen sehen sie ihn schon "als einen von ihnen" an.

Doch als sie dann die Wahrheit über Strapinski erfahren und Nettchen (als eine von ihnen) trotzdem zu Strapinski hält, glauben sie an eine Entführung Nettchens durch Strapinski. Die Goldacher wollen Nettchen mit Gewalt aus Seldwyla befreien, .....

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In der Sekundärliteratur wird auch auf die distanzierte und ironische Haltung von Keller hingewiesen, wobei ich letzteres nicht in seinem Werk wiederfinde. Vielmehr fällt mir die aussergewöhnlich präzise Ausdrucksweise bei der Beschreibung von Gefühlen auf.


3      Interpretation

3.1    Zentrale Problemstellung und Kernaussage

Die zentrale Aussage der Novelle liegt in der Bestätigung des gängigen Sprichworts „Kleider machen Leute“. Eine Gesellschaft lässt sich allein durch das äussere Auftreten hinters Licht führen. Diese Oberflächlichkeit und das regelrechte Verlangen nach Abwechslung in einem einfachen, bescheidenen Leben sind dabei von zentraler Bedeutung.


3.2    Erklärungsansätze gemäß der Sekundärliteratur

Keller kritisiert die überhöhte Bedeutungszumessung des Geldes sowie die Unterwürfigkeit gegenüber der Oberschicht, die ohne zu arbeiten ihren müßigen Alltag in Saus und Braus bestreitet, während das arbeitende Volk vom Reichtum ausgeschlossen ist
Hauptsächlich wird aber die Determination des Seins durch den Schein entlarvt – nicht zuletzt in den nach Tugenden benannten Stadtgebäuden, in denen anstatt Tugend Gewinnstreben, stupide Langeweile und Beschränktheit hausen.
Keller weist oft auf das dubiose Geschäftsverhalten, Vorteilsdenken und die Habsucht der Gesellschaft hin.

Es ging ihm um Tagesprofitler, Konkursaktionäre und all jene, die sich ihr Glück ergaunerten, zumeist auf Kosten anderer. In jener Zeit hat ein tief greifender Strukturwandel die Erwerbsgrundlagen von Menschen mit heimischen Kleinindustrien ausgesondert und das Aufstreben von schadenfrohen Gewinnrittern begünstigt. Gründe dafür sind einerseits der technische Fortschritt, andererseits durch Zusammenbrüche derer, die ebenso rasch wie rücksichtslos das grosse Geschäft machen wollten.

Auch bei Strapinski scheint es, als ob er vom Glück ausgeschlossen bliebe. Er gerät in die Gefahr, jenen Menschen zugeordnet zu werden, die nichts mehr zu verlieren haben. Strapinski wird sowohl unfreiwillig, als später durch seine Anstrengungen auch freiwillig in die Welt der Besitzenden hineingezogen und erlernt rasch, welche Menschen in der Hierarchie der Gesellsc.....

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Der tolle Zug fuhr vorbei und verhallte endlich in der dunklen Ferne, ohne dass der Flüchtling bemerkt worden war; dieser aber, nachdem er eine gute Weile reglos gelauscht hatte, von der Kälte wie von den erst genossenen feurigen Getränken und seiner gramvollen Dummheit übermannt, streckte unvermerkt seine Glieder aus und schlief ein auf dem knisternden Schnee, während ein eiskalter Hauch von Osten heranzuwehen begann.“ (Auszug S.40)

In diesem Abschnitt wird praktisch keine Handlung vollzogen, stattdessen wird die Verlorenheit und Einsamkeit Strapinskis nach seiner Entlarvung deutlich. Dies erreicht Keller durch geschickte Verwendung von Verben wie „taumelte, lauschte“ und einprägsame Bilder wie „Gedanken an der schweren Kette, die kalt glänzenden Sterne, auf dem knisternden Schnee“.

Dabei werden Haupt-und Nebensätze durch Konjunktionen verknüpft, um die zeitliche Abfolge von Gedanken und Handlungen nachzuvollziehen. Alle Sätze geben das unsichere Handeln, die Gedanken und Gefühle Strapinskis wieder. Zudem rekapituliert der letzte Satz die Gegensätze (Ferne und Nähe, Licht und Dunkelheit, Leben und Todesnähe, Behaglichkeit und Ausgesetztsein), die in diesem Abschnitt auftauchen.


5      Hintergrund und Merkmale der Epoche

5.1    Begriff und Gesellschaft


Realismus ist abgeleitet vom Lateinischen und bedeutet „Ding, Sache, Wirklichkeit“.

Der Begriff Realismus bezeichnet in der Literaturgeschichte die vorherrschende literarische Strömung zwischen 1848 und 1885. Als realistisch bezeichnet man eine bestimmte Form der künstlerischen Annäherung an die Wirklichkeit. [1]

Das Gemeinwesen war bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts noch ständisch gegliedert, d.h. der Geburtsstand konnte nicht verlassen werden. Das Gesellschaftsleben war durch Kaufmannsgilden und Handwerkerzünfte geregelt. Zudem war der Stand, in dem man geboren wurde, an der Kleidung abzulesen.

 

5.2    Historischer Hintergrund

Schriftsteller dieser Epoche sind geprägt durch das Scheitern der bürgerlichen Revolution im Jahre 1848. Diese Revolution hat traditionelle Bindungen und Normen wahrlich erschüttert, sowohl in der Ständegesellschaft als auch im kleinen Rahmen der Großfamilie.

Wirtschaftliches Kennzeichen der Zeit des Realismus ist die rasch fortschreitende Industrialisierung auf der Grundlage eines rapide anwachsenden technischen und naturwissenschaftlichen Wissens. Soziale Kennzeichen sind der Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft, das Zensuswahlrecht und die neue Trennlinie zwischen Herrschenden und Beherrschten.

Einerseits waren da der Adel und der Klerus mit gesicherten Privilegien und die Bourgeoisie (abschätzig für höhere soziale Schicht) mit mehr Profit, andererseits das Proletariat mit 14 Arbeitsstunden, ohne Sicherheit bei Krankheit, Alter oder Arbeitslosigkeit. Solche Missstände veranlassten Schriftsteller zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem .....

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Er war neben seiner Schwester Regula, das einzige Kind der ursprünglich sechs Kinder, die die Kindheit überlebten. Von ihr lernte er Redlichkeit und Phantasiedenken. Keller versuchte sich als Landschaftsmaler, kam aber nicht weit in der Malerei und kehrte zurück in die Schweiz, immer noch in der Hoffnung, Maler zu werden. Im Jahre 1861 wurde er Staatsschreiber, aber es waren seine Schriftstücke, die seine Leidenschaft gewannen, und es war da, wo sein Talent lag. (vgl. Freund-Spork, Walburga: Lektüreschlüssel Gottfried Keller: Kleider machen Leute)

Den Anstoß zur Geschichte des Schneidergesellen Wenzel Strapinski, verdankte der Dichter seiner Tätigkeit im Zentralkomitee für Polen und seiner Verbindung mit dem polnischen Emigranten Wladyslaw Plater. Keller erkannte, dass er seinen Lebensunterhalt mit der Schriftstellerei verdienen könnte – als Staatsschreiber stand ihm keine Pension zu.

So legte er im Juli 1876 sein Amt nieder um sich uneingeschränkt der Schriftstellerei zu widmen. Er entwickelte sich zum Meister der Novelle. Die Novelle Kleider machen Leute ist ein gutes Beispiel von Kellers politischen Ansichten über die Hierarchie in der Gesellschaft, und wie wichtig es ist, sich selbst und anderen gegenüber ehrlich zu sein. Keller betonte die Wichtigkeit einer Lebensführung, die nicht auf Täuschung der andern beruht, sondern dass man genauso ausgeben soll, wie man ist.

Heute gilt Keller als Meister der Novelle und als bedeutendster deutschsprachiger Erzähler des 19. Jahrhunderts. Gottfried Keller starb am 15.7.1890.

(vgl. )


7      Persönliche Kritik

Mir gefällt diese Anspielung auf das bekannte Zitat: „Kleider machen Leute“ sehr gut. Die Goldacher widerspiegeln eine Gesellschaft, die nur auf Äusserlichkeiten und Oberflächlichkeit zurückgreift. Für mich ist diese Problematik sehr aktuell, da in unserer Zeit, die von äusserem Eindruck und künstlicher Schönheit geprägt ist, eine ernsthafte Kritik angebracht ist.

Auch unser Leben beschränkt sich häufig nur auf das äusserliche Erscheinungsbild und schenkt dem Innenleben eines Menschen häufig nur auf den zweiten Blick Beachtung. Des Weiteren werden uns mittels Medien, Idealbilder von superdünnen Models vorgegaukelt, die unsere Sichtweise sicherlich stark beeinflussen. Strapinski wird in Interpretationen meist nur als der unschuldige und von äusseren Einflüssen gezwungene Schneider dargestellt, obwohl er meiner Ansicht nach das grösste Verschulden hat.

Auch wenn er vom Kutscher als polnischen Grafen betitelt wird, so stellt sich mir die Frage, warum er diesen Irrtum nicht aufgeklärt hat. War es pure Schüchternheit oder vielleicht doch die ersehnte Erfüllung von sozialer Aner.....

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