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Kinderrechte: Unterrichtsentwurf in der Grundschule

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Lesson plan
Juvenile Law

University, School

Technische Universität Chemnitz - TU

Grade, Teacher, Year

2,3 2017

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Station 1: Gedicht „Im Lande der Zwerge“ von Heinrich Seidel Hier sollen die Schülerinnen und Schüler die passenden Reimwörter am Ende einer Zeile einsetzen. Das Ziel bei dieser Aufgabe ist, dass die Kinder ihre Kenntnisse über die Struktur von Gedichten anwenden. Für die schwächeren Kinder habe ich die Lösung am Ende des Arbeitsblatts verkehrt herum aufgeschrieben, was auch zur Selbstkontrolle dienen soll. Station 2: Gedicht „Das große, kecke Zeitungsblatt“ von Josef Guggenmos Dieses Gedicht soll von den Schülern mit Hilfe…
Unterrichtsentw­urf Meine 5 Sinne Inhaltsverzeich­nis 1. Thema der Unterrichtseinh­eit und Unterrichtsstun­de. 2 2. Stellung der Unterrichtsstun­de in der Unterrichtseinh­eit 2 3. Sachanalyse. 2 4. Didaktische Analyse und Lehrplanbezug. 5 5. Lernziele. 6 6. Methodische Vorüberlegung. 7 7. Literaturverzei­chn­is 9 1. Thema der Unterrichtseinh­eit und Unterrichtsstun­de Schulart:­ Grundschule Klasse:­ 2 Fach:­ Sachunterricht Thema der UE: Körper und Gesundheit Thema der US: Meine 5 Sinne 2. Stellung der Unterrichtsstun­de…
Kinderrechte: Unterrichtsentwurf in der Grundschule


Inhaltsverzeichnis

  1. Lernvoraussetzungen der Schüler 1

  2. Thematische Analyse 1

    1. Fachwissenschaftliche Analyse des Inhalts 1

    2. Geförderte Lernziele und Lernkompetenzen 2

  3. Fachdidaktische und methodische Analyse 3

    1. Fachdidaktische Analyse 3

    2. Methodische Analyse 4

Literaturverzeichnis 7
Anhang 9


1 Lernvoraussetzungen und Kompetenzen der Schüler


Das Thema „Kinderrechte“ der 90-minütigen Planstunde wird zum ersten Mal behandelt und den Kindern nähergebracht. Es sind keinerlei Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler bezüglich der Thematik vorauszusetzen.

Die Kinder sind Viertklässler und befinden sich im zweiten Halbjahr. Die Klassenstärke liegt bei 20 Kindern, wobei 9 Jungen und 11 Mädchen diese Klasse besuchen. Des weiteren sind die Kinder einen homogenen Leistungsstand der Klassenstufe vier entsprechend zuzuordnen. Verhaltensauffälligkeiten sind nicht bekannt. Die Schule und das Klassenzimmer sind technisch auf dem neusten Stand und mit vielen Medien ausgestattet, wodurch sich für die Lehrkraft eine breite Medien- und Abwechslungsvielfalt ergibt.

Die Schülerinnen und Schüler kennen die Gruppenarbeit gut, können sich Wissen selbstständig und untereinander aneignen und arbeiten gerne und viel in Gruppen. Ihnen macht diese Form des Wissenserwerbs große Freude und sie sind hochmotiviert. Innerhalb der Klasse herrscht ein freundlicher und liebevoller Umgang miteinander.
Allgemeine sprachliche Kompetenzen und sprachliche Mittel können eingesetzt werden. „Die Schüler sind in der Lage, Erzähl- und Gesprächssituationen sprachlich angemessen zu gestalten“
(Sächsisches Staatsministerium für Kultus, 2004/2009, S.28).

Die Kinder dieser vierten Klasse können aus Texten, Vorträgen, Gesprächsbeiträgen, etc. das Wesentliche mit eigenen Worten zusammenzufassen (ebd.). Der Gebrauch und das Arbeiten mit Medien kann vorausgesetzt werden. „Sie können Informationen aus verschiedenen Medien gezielt auswählen“ (ebd.). Es wurde schon in vorherigen Stunden mit Tablet und Computer im Internet gearbeitet und recherchiert.

Die Schülerinnen und Schüler können sich eine eigene Meinung zu verschiedenen Problemstellungen bilden und begründen. Sie akzeptieren und schätzen die Meinungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Der Umgang mit Materialien und Geräten ist sachgerecht und sicher (Sächsisches Staatsministerium für Kultus, 2004/2009, S.21).

2 Thematische Analyse
2.1 Fachwissenschaftliche Analyse des Inhalts

Jeder Mensch hat die gleichen Rechte – die Menschenrechte. Diese sind unveränderlich und gelten für weltweit alle Menschen ohne jegliche Unterschiede (Kittel, 2008, S.20).
Menschenrechte sind Geburtsrechte und sind demnach auch Kinderrechte (Bundeszentrale für politische Bildung, 2008, S. 54). Kinder haben in Bezug auf ihre Entwicklung, ihre Mitbestimmung und ihre Förderung besondere Bedürfnisse und Rechte.

Sie haben Anspruch auf besonderen Schutz, denn sie können noch nicht für sich selbst sorgen. Alle Menschen sollen in Frieden, Glück und Wohlbefinden aufwachsen können. Die junge Generation soll weltweit geschützt, gefördert und am gesellschaftlichen Leben beteiligt werden.
In den Vereinten Nationen (UN) haben sich fast alle Länder der Wel.....[read full text]

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3 Fachdidaktische und methodische Analyse

3.1 Fachdidaktische Analyse


Ziel der sozialwissenschaftlichen Perspektive ist es, Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler für das Zusammenleben in der Demokratie zu fördern“ (Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts, 2013, S. 27).
Kinder hören von Krankheit, Armut, Krieg und Flucht. Heutzutage sind das keine seltenen Themen in unseren Medien. Nicht nur Erwachsene, die ihre Entscheidung selbst treffen können sind betroffen, sondern auch Babys, Kinder und Jugendliche, denen die Meinungen größtenteils (ab)genommen werden.

Kind sein heißt nicht, keine Entscheidungen zu treffen, keine Meinung zu äußern oder keine Urteile fällen zu können. Bereits Grundschulkinder kommen in ihren Lebenswelten mit Politik und Recht in Berührung (Sander, 2005, S.187). „Kinder sind sowohl indirekt als auch direkt von politischen Entscheidungen und Prozessen betroffen“ (Sander, 2005, S.188). Die Kinder sind diejenigen, die die langfristigen Auswirkungen jetziger politischer Entscheidungen zu tragen haben, haben aber keinerlei Anteil an den Entscheidungsprozessen.

Es ist für die Zukunft wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Rechte kennen, denn nur dann können sie darauf aufmerksam machen, wenn jemand diese Rechte im Alltag verletzt. Leider passieren auf der Welt viel zu viele Kinderrechtsverletzungen. Kinder haben Hunger, müssen Arbeiten, können nicht in die Schule oder werden krank wegen mangelnder medizinischer Betreuung.

Die Kinder in den Grundschulen sollen dafür sensibilisiert werden, dass es anderen Kindern auf der Welt leider nicht so gut geht, diese aber auch das Recht darauf haben, dass es ihnen genauso gut geht, wie einem selbst. Sie sollen verstehen, welche Rechte sie selbst haben und wie sie diese einsetzen können. Kinder können mit ihrer Meinung und ihren Äußerungen auch Entscheidungen bewirken und sich im gesellschaftlichen und politischen Leben einbringen.
Das Sensibilisieren der Kinder für sozialwissenschaftliche Themen ist gerade heutzutage so wichtig, weil die derzeit aktuellen Themen, wie Flüchtlingspolitik, Kinderrechte und Kinderrechtsverletzungen, sowie Armut auch im Leben der Grundschulkinder eine wichtige Rolle spielt, sie tagtäglich damit konfrontiert werden, sie sich damit beschäftigen und mit Sicherheit die ein oder andere Frage in den Kinderköpfen anstellt.

Exemplarisch steht das gewählte Thema für Toleranz und Respekt gegenüber allen Menschen auf der Welt. Jedem Menschen stehen Grundrechte zu – jeder Mensch ist einem anderen gleichgestellt.
Ziel sozialwissenschaftliche bzw. politischer Bildung im Sachunterricht soll sein, dass die Kinder lernen „sich situationsbezogen, sachangemessen und persönlichkeitskultivierend in der Welt des Politischen mit ihren materiellen wie ideellen Voraussetzungen, Bedingungen und Folgen zu orientieren“ (Claußen, 2003, 40f.). Hierzu sollten der kindliche Lebensweltbezug und die lebensweltlichen Erfahrungen der Kinder verbunden und b.....

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Hierbei arbeiten sich die Kinder in die Thematik ein, reagieren aufeinander und führen die Gedanken anderer fort (ebd.). Die Lehrkraft gestaltet mit den Schüleräußerungen ein Tafelbild, um die Beiträge zu visualisieren. In der Erarbeitungsphase arbeiten die Kinder in Fünfergruppen an vier verschiedenen Stationen. Es erfolgt eine kooperative Erarbeitung der Unterrichtsinhalte. „Diese Arbeits- und Sozialform fördert die persönliche und soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler, da während der Gruppenarbeit – stärker als im lehrerzentrierten Unterricht – Selbststeuerung, Entscheidungsfähigkeit und Kooperation gefordert sind (ebd., S. 42).

Der Stationswechsel erfolgt ausschließlich als Gruppe, um das Gruppengefühl zu stärken. Die Gruppenbildung erfolgt durch Auslosung. An jeder Station liegt jeweils der zugehörige Arbeitsauftrag (Anhang 2 bis Anhang 5).

Die Kinder bekommen ein Arbeitsblatt „Du hast Rechte!“ (Anhang 6). Die restlichen Materialien befinden sich auf den Stationstischen. Bei Station 1 arbeiten die fünf Kinder zunächst jeder für sich. Jedes Kind hat ein Tablet mit einem Kopfhörer. Selbstständig wird ein Lehrfilm für Kinder – entwickelt von der unicef – über Kinderrechte geschaut. Die Schülerinnen und Schüler sind hierbei angehalten, sich die gesuchten Informationen aus der Filmsequenz auszuarbeiten und ihr Textverständnis unter Beweis zu stellen.

Die Ergebnisse können danach gemeinsam zusammengetragen werden. Bei Station 2 wird Memory (Anhang 7) gespielt. Die Memorykärtchen liegen auf dem Stationstisch bereit. Wichtig ist, dass das Kind beim Aufdecken einer Kinderrechte-Karte das Recht für die anderen Gruppenmitglieder laut vorliest. Die Regeln für das Memory-Spiel sind bekannt. „Die Schülerinnen und Schüler ordnen Wissenselemente spielerisch zu“ (Brenner & Brenner, 2010, S. 276).

Der Lernstoff wird mehrfach umgewälzt, indem dieser zunächst in doppelter Weise und auf verschiedenen Ebenen notiert wird (ebd.). „Schließlich ordnen sie in einem Spiel, in dem Merkfähigkeit gefordert ist, sachlich entsprechende Elemente einander zu (ebd.).

Bei der dritten Station ist die Kreativität der Kinder gefragt. Hierzu sind die Traumarbeitsblätter (Anhang 8) vorgesehen. Jedes Kind arbeitet hier selbstständig. Das Gestalten des Klassenraums mit den Traumblättern steigert die Sozialkompetenz und das Selbstwertgefühl und verändert ästhetisch die Raumstruktur. Bei der vierten und letzten Station steht die Meinungsäußerung im Vordergrund.

Die Kinder entscheiden, welches Recht für sie das Wichtigste ist und sollen dies begründen. Das Äußern der eigenen Meinung ist auch ein Kinderrecht, weshalb die Methode für diese Station gewählt wurde. Das A5-Kinderrechteplakat (Anhang 9) wird zur Visualisierung der Kinderrechte an da.....

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Primarstufe. Hamburg: Studiengesellschaft für Sozialwissenschaften und Politische
Bildung.


Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts (Hrsg.) (2013). Perspektivrahmen

Sachunterricht. Vollständig überarbeitete und erweiterte Ausgabe. Bad

Heilbrunn: Julius Klinkhardt.

Kittel, C. (Hrsg.) (2008). Kinderrechte. Ein Praxisbuch für Kindertageseinrichtungen

  1. Aufl.). München: Kösel-Verlag.


Sander, W. (Hrsg.) (2005). Handbuch politische Bildung. Kevelaer: Bercker

Graphischer Betrieb GmbH & Co. KG.


Online-Dokumente:


Macht Kinder stark für Demokratie! e.V. (Hrsg.) (2010). Praxisbuch Kinderrechte. Eine

Werkstatt für Kinder von 8 bis 12 Jahren (1. Aufl.). [PDF-document]. Letzter Zugriff: 09.08.17. Verfügbar unter:


Sächsisches Bildungsministerium für Kultus (Hrsg.) (2004/2009c). Lehrplan

Grundschule. Deutsch [PDF document]. Letzter Zugriff: 08.08.2017. Verfügbar unter


Sächsisches Bildungsministerium für Kultus (Hrsg.) (2004/2009c). Lehrplan

Grundschule. Sachunterricht [PDF document]. Letzter Zugriff: 08.08.2017. Verfügbar unter


unicef (Hrsg.) (2003). Geschichte der Kinderrechte. Kinder haben Rechte. [PDF

document]. Letzter Zugriff: 09.08.....:
kinderrechte.ch/fileadmin/nks/Geschichte_Kinderrechte/03%20CH%20unicef%20Geschichte%20Kinderrechte%20de.pdf


Unruh, T. (2011). Unterrichtsphasen [www-document]. Letzter Zugriff: 09.08.2017.
Verfügbar unter

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Anhang 4 – Arbeitsauftrag Station 3 (privates Dokument)



Arbeitsauftrag Station 4:

Auf deinem Arbeitsblatt und auf deinem Stationstisch siehst du die 10 wichtigsten Kinderrechte. Welches Kinderrecht ist dir am wichtigsten? Begründe, warum es dir so wichtig ist!

Hefte das kleine blaue Kinderrechte-Plakat mit einer Büroklammer an dein Arbeitsblatt!


Anhang 5 – Arbeitsauftrag Station 4 (privates Dokument)


Anhang 6 – Arbeitsblatt „Du hast Recht!“ (privates Dokument)


Anhang 7 – Memory
(Bildquelle:


Anhang 8 – Traumarbeitsblatt
(Bildquelle:


Anhang 9 – A5-Kinderrechteplakat (Vorder- und Rückseite)
(Quelle:


Anhang 10 – Kinderrechtpass (faltbar) (Quelle:


7


.....



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