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German studies

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Brüder Grimm Schule Neu-Isenburg

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Johann Wolfgang von Goethe: Zwinger aus Faust (Szenenanalyse - 3587-3619)

Szenenanalyse „Zwinger“ (3587-3619)

Als erstes werde ich eine kurze Zusammenfassung über vorangegangene Szenen schreiben. Gretchen lernt Mephistopheles und Faust kennen (vgl. Z. 2605- 2610). Aus den Annäherungsversuchen Fausts entsteht auch eine Verliebtheit bei Gretchen (vgl.

Z. 3390-3413). Das passt jedoch nicht zu Gretchen, die eigentlich als braves und ehrenvolles Mädchen bekannt ist. Gretchen trifft Lieschen am Brunnen und spricht mit ihr über Bärbelchen, die von einem Mann, mit dem sie nicht verheiratet ist, ein Kind erwartet (vgl. Z. 3544-3549). Lieschen möchte über Bärbelchen lästern, dabei fällt Gretchen jedoch auf, dass sie selbst nicht besser ist als Bärbelchen („Und bin nun selbst der Sünde bloß!“ (Z. 3584)) und das obwohl sie Menschen, die nicht ehrenvoll leben, früher verabscheute und verurteilte.

Sie spürt eine Veränderung in sich.

In der Szene „Zwinger“ steht Gretchen bei einer Marienfigur, die den Tod ihres Sohnes Jesus beklagt. Sie erhofft sich bei der heiligen Mutter Trost und Beistand zu finden, da eine Mutter die ihren Sohn zum Grab getragen hat ihren Schmerz verstehen sollte.

Sie vergleicht sich mit Maria, was man von einer Gottesfürchtigen Christin nicht unbedingt erwarten würde (vgl. Z. 3596-3601). Sie erzählt der heiligen Mutter von ihrem Schmerz und erhofft sich Hilfe von ihr. Die Szene ist eigentlich ein Monolog, denn Gretchen spricht allein zu Maria. Aber vielleicht könnte man sie im weitesten Sinne auch als Dialog bezeichnen, da Gretchen „mit Maria spricht“.

Außerdem ist Auffällig, dass .....[read full text]

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Gretchen redet über den Tod Jesu und möchte so darstellen, dass sie mit Maria mitfühlen kann. Danach spricht sie von Gott und sagt, dass ja auch Maria sich ihm zuwendete und hofft insgeheim, dass Gott auch ihr hilft, genau wie Maria in ihrem Schmerz (vgl. Z. 3593-3595). Aber hier macht sie auch deutlich, dass sie zwar zu Maria betet, aber trotzdem Gott über ihr sieht.

Grete hofft auf Verständnis von Maria, denn sie fragt sie, wer denn ihren Schmerz genau so fühle wie sie und wer verstehe, wie „ihr Herz zittere und was es verlange (Z. 3600)“ außer Maria selbst (vgl. Z. 3596-3601). Hier vergleicht sich Gretchen also schon wieder mit Maria. Außerdem sagt Gretchen, dass sie sich schlecht fühle und er ihr auch nicht besser geht egal wo und bei wem sie sic.....

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5. 3602-3604).

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