<
>
swopdoc logo
Download
a) trade for free
b) buy for 10.60 $
Document category

Specialised paper
Biology

University, School

Fachhochschule Mannheim - FH

Grade, Teacher, Year

1 2015

Author / Copyright
Text by Giovanna H. ©
Format: PDF
Size: 0.29 Mb
Without copy protection
Rating [details]

Rating 4.0 of 5.0 (1)
Networking:
1/1|74.0[0.0]|1/7







More documents
Demenz im Alter Ein kurzes Referat zum Thema Alzheimer Viele ältere Menschen leiden unter Vergesslichkeit­, weil das Kurzzeitgedächt­nis und die Konzentrationsf­ähi­gkeit im Alter abnehmen. Vergesslichkeit alleine bedeutet aber noch nicht, dass man an einer Demenz leidet. Von Demenz spricht man, wenn die geistige Leistungsfähigk­eit sich kontinuierlich verschlechtert und der kognitive Abbau stärker verläuft als beim gesunden Altern. Neben der Vergesslichkeit kommt es bei der Demenz auch zu einer Abnahme des Denkvermögens,…
Unterrichtsplan­ung Die musikalische Speisekarte Praktische Arbeit mit rhythmischen Bausteinen Inhaltsverzeich­nis 1 Was möchte ich als Lehrerin erreichen? 1 2 Welche Bedeutung hat der Inhalt der Stunde für die Schüler? 2 3 Wo sehe ich Grenzen oder Schwierigkeiten­? 3 4 Welche differenzierend­en oder individualisier­end­en Maßnahmen ergreife ich aufgrund des beschriebenen Lernstandes? 4 5 Lernarrangement 5 5.1 Warum eignet sich die gewählte Methode für die Umsetzung der Lerninhalte? 5 5.2 Wodurch zeigt sich der Lernzuwachs…
Jahresarbeit Alzheimer: Einjährige Forschung über Demenz - Praktische Arbeit im Pflegeheim Rhein- Pfalz- Stiftes Waldsee

Vorwort


Die Inspiration für mein Thema gaben mir meine Großeltern, bei beiden konnte ich im vergangenen Jahrzehnt mitverfolgen, welche Formen Alzheimer Demenz annehmen kann.

Das Auftauchen der Alzheimer Demenz war bei meiner Großmutter zu Beginn noch amüsant. Doch ihr geistiger Abbauprozess war stets mit zu verfolgen und die Alzhei­mererkrankung machte sich immer stärker bemerkbar.

Als Einstieg möchte ich im Folgenden eine kurze Situation schildern, in der mir die fortschreitende Veränderung meiner Großmutter deutlich wurde:

Wie so viele Großmütter war auch meine eine begeisterte Kuchenbäckerin. Zu jedem Anlass zauberte sie die besten Torten. Doch von Zeit zu Zeit wurden ihre Kuchen immer außergewöhnlicher: mal fehlte der Zucker, das nächste Mal war das Gebacke­ne verkohlt. Und wenn man meine Oma darauf ansprach, war jedes Mal der Backofen schuld.
Zu diesem Zeitpunkt war meine Großmutter etwa 70 Jahre alt und noch gut auf den Beinen.
Doch blieb es leider nicht bei den verkohlten Kuchen.

Allmählich traten immer mehr Schwierigkeiten im Alltag auf. Unterhaltungen wurden zäher, Spaziergänge mühsamer und meine Großmutter verlor immer mehr an Selbstständigkeit.

Ihr geistiger Abbauprozess ging so weit, dass sie vollständig von einer Pflegekraft abhängig wurde.


Auch wenn Alzheimer eine gnadenlose Krankheit ist, fasziniert mich der mentale und körperliche Zerfall so sehr, dass ich entschied, mich in meiner Jahresarbeit intensiver mit diesem Thema auseinanderzusetzen.


Anmerkung:

In meiner Arbeit werde ich mal die weibliche, mal die männliche Bezeichnung der Alzheimerkrankheit verwenden. Es sind jedoch immer beide Geschlechter gemeint und nur aufgrund der besseren Leserlichkeit wird jeweils nur ein Geschlecht genannt. Sollte die weibliche oder männliche Form häufiger gebraucht werden, so ist dies nicht beabsichtigt und hat keinerlei Bedeutung.

Alois Alzheimer



(


Alois Alzheimer geboren am 14. Juni 1864 in Unterfranken, als ältester Sohn einer streng katholischen Familie. Sein Vater war Justizarzt sowie Notar. Alois besuchte das Gymnasium in Aschaffenburg, schon während seiner Schulzeit begeisterte er sich für Naturwissenschaften und für den Menschen. Nach seinem Abitur begann er mit dem Medizinstudium an der Universität Würzburg, welches er nach einem Zwischen­aufenthalt in Tübingen mit der Note sehr gut abschloss.

Seine Dissertation schrieb er über die Funktionen der Ohrenschmalzdrüsen. Nach dem Studium begegnete Alzhei­mer einer Patientin namens Auguste Deter, die ihn berühmt machen sollte.

Alzheimer protokollierte seine ersten Untersuchungen:

Er fragte:Wie heißen Sie?“

Auguste.“

Familienname?“

Auguste.“

Wie heißt ihr Mann?“ – Auguste Deter zögert, antwortet schließlich:

Ich glaube . Auguste.“

Ihr Mann?“

Ach so.“

Wie alt sind Sie?“

51.“

Wo wohnen Sie?“

Ach, Sie waren doch schon bei uns.“

Sind Sie verheiratet?“

Ach, ich bin doch so verwirrt.“

Wo sind Sie hier?“

Hier und überall, hier und jetzt, Sie dürfen mir nichts übel nehmen.“

Wo sind Sie hier?“

Da werden wir noch wohnen.“

Wo ist Ihr Bett?“

Wo soll es sein?“

Zu Mittag isst Frau Auguste D. Schweinefleisch mit Karfiol.

Was essen Sie?“

Spinat.“ (Sie kaut das Fleisch)

Was essen Sie jetzt?“

Ich esse erst Kartoffeln und dann Kren.“

Schreiben Sie eine fünf.“

Sie schreibt: „Eine Frau“

Schreiben Sie eine Acht.“

Sie schreibt: „Auguste“ (Beim Schreiben sagt sie wiederholt: „Ich habe mich sozusa­gen verloren“.)

Alzheimer bemerkte das Frau D. Keine Orientierung über Zeit oder aufenthalts Orte hatte und die Fragestellungen oft ohne Zusammenhang beantwortete. Es war nicht das erste mal das Alzheimer einen Patienten betreute der unter stark geistigen Verwir­rungen litt. Die früheren Fälle wiesen oft ähnliche Befunde auf doch die Patienten waren meist annähernd 70 Jahre alt. Frau D. Hingegen wurde mit 51 Jahren in .....[read full text]

Download Jahresarbeit Alzheimer: Einjährige Forschung über Demenz - Praktische Arbeit im Pflegeheim Rhein- Pfalz- Stiftes Waldsee
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Jahresarbeit Alzheimer: Einjährige Forschung über Demenz - Praktische Arbeit im Pflegeheim Rhein- Pfalz- Stiftes Waldsee
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Durch die Krankheit sind vor allem die Nerven­zellen betroffen, die für die Produktion dieses Botenstoffes zuständig sind. Genauer: Durch die senilen Plaques kommt es innerhalb der Zellen zu Veränderungen, die den regulären Stofftransport behindern. Folge dieser Veränderungen ist, dass immer mehr der Azetylcholin produzierenden Nervenzellen absterben. Im Gehirn entsteht also ein Mangel an Azetylcholin, wodurch das geistige Leistungsvermögen beeinträchtigt wird.

Diese Beeinträchtigung macht sich schon früh als Störung des Kurzzeitgedächt­nisses bemerkbar und werden mit Zunahme des Mangels immer ausgeprägter.



(


Der Verlauf der Alzheimer Krankheit


Der Abbau von Nervenzellen beginnt viele Jahre, bevor sich die ersten Symptome einer Demenz sichtbar machen. Dass dieser Krankheitsprozess über Jahre und Jahr­zehnte unbemerkbar bleibt, liegt an den enormen Reservekapazitäten unseres Gehirns. Wenn die Diagnose gestellt werden kann, ist der Prozess des Untergangs der Nervenzellen schon in vollem Gange. Man geht davon aus, dass die Krankheit schon vor 15- 30 Jahren eingesetzt hat, bis sich überhaupt die ersten Anzeichen bemerkbar machen und für alle Beteiligten nicht mehr zu übersehen sind.

Die Diagnose wird also in den meisten Fällen erst gestellt. Deshalb müssen Möglichkeiten der Früher­kennung besser genutzt und gefördert werden, um früher mit der Therapie zu beginnen, wenn auch bislang keine heilende Methoden zur Verfügung stehen. Denn die Schädigungen des Gehirns, die als Ursache der Erkrankung gelten, können nicht rückgängig gemacht werden.

Im Gegenteil – es tritt eine schleichende Verschlechte­rung ein. Einzelne Symptome werden stärker, andere verändern sich, neue kommen hinzu.

Wenn Betroffene von Ihrer Erkrankung erfahren, haben sie schon einen langen Weg hinter sich. Wie die weiteren Etappen aussehen, hängt nun von vielen Faktoren ab: von ihrer Persönlichkeit, ihrem Alter, ihrer körperlichen, geistigen und emotionalen Verfassung, ihrem Bildungsstand und den Lebensumständen allgemein. Wer im Großen und Ganzen gesund ist, eine stützende Familie oder Partner hat und in seinem bisherigem Leben sehr viele Denkstrategien und Lösungsmöglichkeiten erworben hat, wird längere Zeit „unauffällig“ bleiben als jemand, der alleine lebt, unter chroni­schen Krankheiten wie Altersdiabetes oder Übergewicht leidet.

Dennoch gibt es Muster, nach denen der Demenzprozess ablaufen wird.


Die Krankheitsstadien von Alzheimer


Frühes Krankheitsstadium:

Im Frühen Krankheitsstadium bemerkt der Betroffene bzw. dessen Angehörige erste Gedächtnisstörungen. Die Betroffene Person hat Lücken in ihrem Erinnerungsvermö­gen, das Kurzzeitgedächtnis kündigt seinen Untergang an.

Die Angehörigen aber auch der Betroffene selbst spürt, dass sich die kognitive Leis­tungsfähigkeit verändert.

In der frühen Krankheitsphase werden die Einschränkungen im Alltag häufig auf das Alter geschoben, ein Besuch bei dem Arzt wird nicht in Erwägung gezogen. Auch Angehörige erkennen die Symptome der Demenz oft nich als Vorboten einer m.....

Download Jahresarbeit Alzheimer: Einjährige Forschung über Demenz - Praktische Arbeit im Pflegeheim Rhein- Pfalz- Stiftes Waldsee
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Jahresarbeit Alzheimer: Einjährige Forschung über Demenz - Praktische Arbeit im Pflegeheim Rhein- Pfalz- Stiftes Waldsee
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Endstadium

Der Patient muss rund um die Uhr betreut werden. Nun schwindet auch das Langzeit­gedächtnis, das Sprachvermögen beschränkt sich auf wenige Worte.

Vertraute Personen, wie Ehepartner, Kinder und nahe Angehörige werden nicht mehr erkannt.

Kauen, Schlucken, Atmen fällt schwer, was dazu Führt das die Nahrungsaufnahme verweigert wird so magern betroffene stark ab. Da das Immunsystem von Alzheimer­patienten im Endstadium nicht mehr richtig in Takt ist, leiden sie häufig an Lungen­entzündungen, Infektionen oder diversen anderen Krankheiten.


Checkliste


Für Entscheidungen des Patienten

-Wie erlebe ich die derzeitige Situation ?

-Weiß ich alles über meine Krankheit, was muss ich wissen? Was will ich wissen?

- Wo möchte ich leben, solange ich mit Hilfe mein Alltagsleben meistern kann?

- Wo möchte ich leben, wenn ich nicht mehr alleine für mich sorgen kann?

- Wem vertraue ich so weit, dass derjenige Entscheidungen zu meinen Finanzen, meinem Aufenthaltsort und meiner medizinischen Behandlung treffen kann?

- Von wem möchte ich mir helfen lassen, wenn ich meinen Alltag nicht mehr alleine meistern kann? Wen wünsche ich mir bei intimen Hilfen wie Körperpflege und Toi­lettengang?

-Kann ich mir einen Umzug vorstellen? Wohin?

- Was möchte ich meinen An.....

Download Jahresarbeit Alzheimer: Einjährige Forschung über Demenz - Praktische Arbeit im Pflegeheim Rhein- Pfalz- Stiftes Waldsee
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Jahresarbeit Alzheimer: Einjährige Forschung über Demenz - Praktische Arbeit im Pflegeheim Rhein- Pfalz- Stiftes Waldsee
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

- Aus welchen Gründen kann ich mir die Begleitung und Pflege vorstellen?

- Warum lehne ich Begleitung und Pflege ab?

Die Rolle der Angehörigen


Wenn ein Mensch an Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz erkrankt, betrifft das auch die Familie. Im Verlauf der Krankheit gehen vor allem pflegende Angehörige durch ein Wechselbad von Gefühlen. Schmerz und Mitleid gehören ebenso dazu wie Hilflosigkeit, Ärger, Wut, Trauer und Verzweiflung. Daneben müssen sie ganz praktische Herausforderungen bewältigen.

Pflegende Angehörige verwenden einen großen Teil ihrer Zeit und Kraft darauf, sich zum Beispiel um die demenzkranke Ehefrau, den Vater oder die Schwiegermutter zu kümmern. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig Unterstützung zu holen und sich gut über Alzheimer und andere Formen der Demenz zu informieren. Mit der Zeit entwickeln viele pfle­gende Angehörige dadurch ein gutes Gespür dafür, ihre kranken Angehörigen im Alltag richtig zu unterstützen und demenzgerecht zu kommunizieren. Auch mit der Krankheit erleben sie schöne Stunden miteinander.

Manche Angehörige neigen dazu, sich aus Pflichtgefühl völlig aufzuopfern. Sie fürchten beispielsweise, dass die Nachbarn tratschen, wenn sie einen Ausflug ohne ihren demenzkranken Vater machen. Oder sie möchten nicht beim Joggen im Park "erwischt" werden, während sich ein ambulanter Dienstleister um die Schwiegermut­ter kümmert. Dieses schlechte Gewissen ist aber völlig fehl am Platz.

Expertinnen und Experten raten vielmehr: Nehmen Sie sich Auszeiten von der Pflege. Lassen Sie es nicht so weit kommen, dass die Sorge um einen pflegebedürftigen Menschen S.....

Download Jahresarbeit Alzheimer: Einjährige Forschung über Demenz - Praktische Arbeit im Pflegeheim Rhein- Pfalz- Stiftes Waldsee
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Jahresarbeit Alzheimer: Einjährige Forschung über Demenz - Praktische Arbeit im Pflegeheim Rhein- Pfalz- Stiftes Waldsee
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Tatsächlich erhöht sich das Risiko rund um das Dreifache an einer sporadischen Alzheimer- Demenz zu erkranken. Allerdings sind genauere Informationen oft nicht zu erhalten, und es ist im Rückblick häufig nicht auszumachen, ob ein Verwandter aus früherer Generation an einer Demenz nach Schlaganfall, an einer heute vielleicht behandelbaren Demenz oder an einer Demenz vom Alzheimertyp erkrankt war.

Genauso selten lässt sich rückschließen, ob es sich bei dem vermeintlichen Erbträger um eine sporadische Demenzerkrankung handelte. Familien, deren Mitglieder ein eher hohes Lebensalter erreichen, tragen ein höheres Risiko. Es gibt also auch bei sporadischen Erkrankungen genetische Einflüsse, die jedoch lange nicht so stark sind wie bei den familiären Formen mit frühem Krank­heitsbeginn.

Es muss bedacht werden, dass dies alles statistische Spekulationen sind, die nichts über die individuelle Lebensgestaltung und daraus resultieren gesundheitli­che Risiken eines Menschen aussagen.

Aus diesem Grund raten Ärzte von genetischen Untersuchungen ab, da sie keine 100prozentige Gültigkeit haben und somit nur unnötige Ängste hervorrufen.

Es ist auch nicht vorherzusagen, wie weit die Forschung sich in den nächsten Jahr­zehnten entwickeln wird und welche Therapiemöglichkeiten dann zur Verfügung stehen werden. Denn die Demenzforschung hat in der Medizin größte Aufmerksam­keit.


Einige Formen der Demenz


Demenz ist der Oberbegriff für rund 50 Krankheiten, die häufigste ist die Alzheimer Demenz, mit der ich mich in meiner Arbeit besonders auseinandersetzte. Dennoch möchte ich einen kleinen Einblick in die verschiedenen Formen der Demenz geben.


Alzheimer-Demenz :

Etwa 70 Prozent der Demenzkranken leiden unter Alzheimer Demenz .Sie tritt insbe­sondere meist in den Lebensjahren 60 – 65 auf. Die genaue Ursache ist noch unge­klärt, man weiß jedoch, dass die Gedächtnisstörungen durch die langsame Reduzie­rung von Nervenzellen ausgelöst werden.


Vaskuläre Demenz :

Die Symptome einer vaskulären Demenz sind denen anderen Demenzformen sehr ähnlich. Nach der Alzheimer Demenz ist die vaskuläre Demenz die zweithäufigste Demenzerkrankung. Allerdings unterscheidet sich diese Form der Demenz durch die Ursache und demzufolge auch in der Therapie der Erkrankung. Ursache der vaskulä­ren Demenz ist, dass durch Verengung der Blutgefäße Teile des Gehirns nicht ausrei­chend mit Sauer.....

Download Jahresarbeit Alzheimer: Einjährige Forschung über Demenz - Praktische Arbeit im Pflegeheim Rhein- Pfalz- Stiftes Waldsee
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Jahresarbeit Alzheimer: Einjährige Forschung über Demenz - Praktische Arbeit im Pflegeheim Rhein- Pfalz- Stiftes Waldsee
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Es gibt zwei Oberbegriffe der Therapiemöglichkeiten, Die medikamentöse Behand­lung und die nicht- medikamentöse Behandlung. Es werden häufig beide Thera­piemöglichkeiten angewendet, dabei müssen sie aber individuell aufeinander abge­stimmt sein, sie müssen sich sinnvoll ergänzen.

Wie diese wechselseitige Ergänzung aussieht, welche Bedeutung und Gewichtung einzelne Behandlungsansätze haben, hängt vom jeweiligen Stadium der Demenz ab. Denn es macht einen Unterschied, ob ein Patient, der am Anfang der Erkrankung steht, das Ziel formuliert, dass sein Gedächtnis wieder besser funktionieren soll, oder ob Angehörige eines Demenzkranken in einem fortgeschrittenen Erkrankungsstadium eine Linderung massiver Vierhaltungsstörungen wünschen.

Mit Fortschreiten der Krankheit werden dann die Behandlung und Betreuung der An­gehörigen immer bedeutsamer, neben der Behandlung mit Medikamenten und anderen Therapieformen. Das Ziel jeder Behandlung ist immer, die Lebensqualität und Würde des Menschen so lange wie möglich zu erhalten und die Folgen der Krankheit für die Betroffenen und ihr Umfeld so gut wie möglich in Grenzen zu halten.


Behandlungsplan Demenz


*Medikamentöse Behandlung mit Antidementiva und anderen Psychopharmaka


*Gleichzeitig sorgfältige Reduktion von Risikofaktoren und Behandlung von

Begleiterkrankungen


*Aufklärung des Betroffenen und seiner Angehörigen

*Psychotherapie (besonders in frühen Stadien)


*Übende Verfahren (regelmäßiges Training, soziale Kompetenzen, körperliche Akti­vitäten, andere Therapien )


*Sorgfältige und weitsichtige Planung der künftigen Versorgung und

Betreuungssituation


*Frühzeitige Einleitung der notwendigen juristischen Vorsorgemaßnamen (Voll­machten, Verfügungen, Patiententestament)

Die Behandlung mit

Medikamenten


Je nach Stadium der Demenz kommen verschiedene Medikamente aus der Klasse der Psychopharmaka zum Einsatz. Grundlagen der Therapie sind die sogenannten Anti­dementiva, Antidepressiva und Antipsychotika. Dies sind Medikamente, die in der Lage sind, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und in gewissen Stadien der Erkrankung die geistige Leistungsfähigkeit und Verhaltensstörungen positiv zu beeinflussen.

Eine Demenz beginnt häufig mit einer Depression, zu der erst mit der Zeit die nach­lassende geistige Leistungsunfähigkeit und andere Verluste der Fähigkeiten hinzu­kommen. Diese Depression zu Beginn des Erkrankungsprozesses hat einerseits eine nachvollziehbare psychologische Ursache. Betroffene spüren die eingeschränkte Leistungsfähigkeit meistens sehr deutlich und haben oft Ahnung, in welche Richtung sich diese Schwierigkeiten weiterentwickeln werden. Über diese psychologischen Ursachen hinaus, gibt es aber auch andererseits klare neurobiologische Wurzel.....

This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Jahresarbeit Alzheimer: Einjährige Forschung über Demenz - Praktische Arbeit im Pflegeheim Rhein- Pfalz- Stiftes Waldsee
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents