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Biology

University, School

Jüdisches Gymnasium Moses Mendelsohn, Berlin

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1+, 2016

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Warum haben wir Vorurteile? Alle anderen haben Vorurteile, nur das eigene Ego ist frei davon. Bei all diesen Diskussionen um das Rauchverbot, den Mindestlohn, die Integration ausländischer Mitbürger oder die Gefährlichkeit von Computerspielen fällt eines auf: Die Argumente der anderen sind von Vorurteilen durchzogen, während man selbst der Sache relativ objektiv gegenübersteht. So ist das immer: Das Ich ist stets neutral. Verzerrte Meinungen haben die anderen. Vorurteile? Ich doch nicht! Wir bilden uns kein schnelles Urteil…

Leitfrage: Ist ein gesunder Schlaf der Schlüssel für ein glückliches Leben?


Gliederung


1. Was ist Schlaf überhaupt?

        1.1 Warum schlafen wir überhaupt?

        1.2 Unser biologischer Rhythmus (innere Uhr)

        1.3 Aufbau und Erklärung der Schlafstadien des Menschen


2. Träume

    2.1 Was sind Träume?

    2.2 Welche Traumphasen und Traumarten gibt es?

    2.3 Funktion des Traumes

3. Schlafprobleme

        3.1 Ursachen

        3.2 Arten von Schlafproblemen

        3.3 Auswirkungen von Schlafproblemen auf den Alltag

        3.4 Lösungen


4. Was ist ein glückliches Leben überhaupt?

      4.1 Definition von Glück

      4.2 Zusammenhang zwischen Glück und Schlaf


5. Auswertung der Umfrage zu Schlafprozess und evtl. Störungen

        5.1 Veranschaulichung an einem Diagramm

        5.2 Schlussfolgerung


6. Fazit und Schlussbemerkungen


7. Quellenangaben


Was ist der Schlaf ?

  • Lange wurde Schlaf als inaktiver Zustand betrachtet , als Sonderstellung zwischen Leben und Tod (Aristoteles definierte den Schlaf als das Gegenteil vom Wachsein)

  • Doch bereits der Arzt Galenus erkannte, dass der Schlaf durch das Gehirn gesteuert wird

    → Es etablierte sich die Meinung, Schlaf diene der Regeneration des Gehirns

  • Doch erst mit der Erfindung des Elektroenzephalogramm erkannte die Wissenschaft , dass der Schlaf einen eigenen dynamischen Prozess darstellt mit verschiedenen Aktivitäten und Mechanismen


Warum müssen wir schlafen ?

  • Vollständige Beantwortung nach der Funktion lässt die Wissenschaft bis heute noch offen

  • Was wir mittlerweile wissen (auch aus eigener Erfahrung) ist das Schlafentzug die Lebensqualität merklich einschränkt, in weiterer Folge zu Krankheiten und im Extremfall zum Tod führen kann

  • Die gängigste Theorie ist die Erholungstheorie

    → Dient der psychischen und physischen Regeneration

  • Andere Theorien betrachten die Nachtruhe als notwendigen Bestandteil für die Entwicklung

    des Gehirns oder als Möglichkeit , dem Gehirn Zeit zu geben, wichtige Informationen zu ordnen , um eine „Überladung zu verhindern


Unsere innere Uhr

  • Der Schlaf ist Bestandteil der sog. Zirkadianen Periodik (circa=ungefähr , dies=Tag)

  • Diese regelt den Ablauf vieler verschiedenen Körperfunktionen (So wird die Ausschüttung

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von Hormonen gesteuert, Bspw. Wird in den ersten Stunden des Schlafes Wachstumshormone ausgeschüttet, gegen Ende Stresshormon Kortisol

  • Diese Regelung wird von unserer inneren Uhr gesteuert und regelt auch unser Schlafbedürfnis

  • Unsere interne befindet sich im Zwischenhirn und besteht aus einem winzigen Zellhaufen (sog. S Körperuhr uprachiasmatischen Nucleus , kurz SCN)

    • Seine Nervenzellen geben rhythmische Signale an andere Gehirnregionen

    • Auf diese Weise werden die Zeiten der Ruhe und Aktivität unserer Organe gesteuert


    • Über unsere Augen wird das von außen einfallende Licht aufgenommen und an unsere innere Uhr weitergeleitet (SCN kann sich immer wieder neu an die aktulle Umwelt anpassen

    • Gibt uns vor, wann wir abends müde und morgens wieder munter werden

    • Eine wichtige Rolle spielt dabei der Botenstoff Melatonin

    • Melatonin ist ein Hormon, das bei Dunkelheit von der Zirbeldrüse,(einer kleinen Drüse im Gehirn) gebildet wird ,

    • Hat eine schlafanstoßende Wirkung , sorgt dafür , dass wir nachts einschlummern

      Schlafstadien


      • Bereits in den 1920er Jahren entwickelte der Psychiater Hans Berger ein Gerät zur Messung von elektrischen Strömen auf der Kopfhaut (Elektroenzephalogramm)

      • Wurde ein wichtiges Instrument zur Erforschung des Schlafes

      • Ein Erwachsener mit einem gesundem Schlaf schläft etwa 7-8 Stunden täglich

      • In dieser Zeit durchläuft in der Regel 4 Non-REM-Schlafphasen, oder -stadien und eine REM-Phase (Diese sind bei allen Menschen gleich, variieren aber bei Dauer)


    • Wenn man es sich bequem gemacht und die Augen geschlossen hat verändert sich langsam die Hirnspannung

    • Die Beta-Wellen,(13-30Hz) die Gehirnstromwellen im Wachzustand verwandeln sich zu Alpha-Wellen (8-12 Hz) Sind langsamer und regelmäßiger als Beta-Wellen

    • In dieser Phase kann man noch leicht geweckt werden , die Sinneswahrnehmung vermindert sich weiter

    • Die Muskeln erschlaffen, Herzfrequenz und Atembewegung werden gleichmäßiger

    • Auch die Augenbewegung verändern sich , Im Wachzustand meistens mit großer Geschwindigkeit horizontal , während der Einschlafphase langsamer und bewegen sich mehr und mehr vertikal


    Stadium I (Leichtschlaf, Non-REM-Phase)

    • Diese Phase dauert nur wenige Minuten (manchmal auch nur Sekunden)

    • Ist Teil des Einschlafprozesses und gleichzeitig das erste Stadium der Non-REM

  • In dieser Schlafphase haben wir häufig das Gefühl zu fallen

  • Unsere Augen bewegen sich langsam und ziellos → SEM=Slow Eye Movement

  • Dabei laufen Gehirnströme auf einer Frequenz von 4-8 Hz (Thetawellen)


    Stadium II (der Non-REM-Phasen)

    • In diesem Stadium hat sich der Schlaf weiter vertieft , die Augen bewegen sich kaum noch, die Muskeln sind kaum noch angespannt

    • Hirnstromfrequenzen sind gestiegen (liegen bei 8-15 Hz , also Alpha-Wellen)

    • Auftreten von Schlafspindeln und K-Komplexen

    • Mikroereignisse , die wiederkehrend im Schlaf auftreten und etwa eine Sekunde lang dauern

    • Beim EEG erkennt man Schlafspindeln an einem spindelförmigem Muster

    • K-Komplexe erkennt man an biphasischen Wellen hoher Amplitude und niedriger Frequenz

    • Graphisch zeichnen sie sich durch einen steilen Aufstrich und einen langsamen Abfall zur Positivität aus

  • D.h. Ein zu dieser Zeit auftretendes Geräusch löst keine Gehirnreaktion aus

  • Man nimmt an , dass sich das Gehirn in dieser Zeit mit sich selbst beschäftigt ist und etwa Neues speichert oder ins Gedächtnis einordnet

  • Konflikte des Tages werden verarbeitet


    Stadium III (der Non-REM-Phasen)

    • Dieses Stadium ist eine Steigerung des vorangegangen Schlafstadiums

    • Die Frequenz der Hirnströme liegt bei nur noch 2-4 Hz


    Stadium IV (Tiefschlaf)

    • In dieser Phase erreichen wir den tiefsten Schlafzustand

    • Hier findet die eigentliche körperliche Erholung statt , bspw. Die Regeneration unseres Immunsystems

    • Die Hirnstromfrequenz liegt bei nur 0,5-2 Hz , (Delta-Wellen) deshalb auch Delta-Phase genannt , Zustand völliger Entspannung

    • Atem und Herzfrequenz sind sehr langsam und regelmäßig , Die Körpermuskeln sind erschlafft und die Augenbewegung sind minimal

  • Leicht schläft man wieder ein und wird sich womöglich gar nicht erinnern geweckt geworden zu sein

  • Diese verschiedenen Phasen werden jede Nacht mehrmals durchlaufen

  • Jeweils nach 60 bis 90 Minuten tritt der REM-Schlaf ein


    REM-Schlaf

    • REM steht für Rapid Eye Movement , besagt dass sich die Augen rapide bewegen

    • Puls und Atemfrequenz sind erhöht und unregelmäßig

    • Beim EEG lassen sich Theta und Beta-Wellen erkennen lassen

    • Während des REM-Schlafs haben wir die meisten und die intensivsten Träume, (daher auch Traumphase genannt)

    • Die Skelettmuskeln sind noch schlaffer als in der vorangegangen Tiefschlafphase, der Körper ist in einer Lähmungszustand, (So wird verhindert das die Bewegungen im Traum nicht wirklich stattfinden)

    • Die Augen werden durch spezielle Nervenfasern gesteuert , daher nicht von Lähmung erfasst

  • Die Zweite dann ist bereits doppelt so lang , gegen

  • gegen morgen haben die Traumphasen Längen von rund einer Stunde


    Träume


    Was sind Träume und warum träumen wir?

    • Der Traum lässt sich als eine psychische Aktivität während des Schlafes definieren

    • Diese werden in allen Phasen des Schlafes erlebt

    • Er wird als besondere Form des Erlebens im Schlaf charakterisiert , das häufig von lebhaften Bildern begleitet und mit intensiven Gefühlen verbunden ist

    • Darin unterscheiden wir in verschiedene Traumarten

      REM-Traum

    • Während der REM-Phase , Der Trauminhalt ist bildhaft und lebendig, irrational und inlogisch

      Non-REM-Traum (selten)

    • Während der Non-REM-Phase , Der Trauminhalt ist verwandt mit der wachen Logik

    • Es handelt sich dabei um meist kurze, eher rationale und Gedankenähnlichere Episoden

  • REM-Traum mit Angst- und panikauslösendem Inhalt und führt zum Erwachen

  • Traum handelt meist von Katastrophen, Verfolgung, soziale Bloßtellung ,eigener Tod

    Posttraumatische Wiederholungen

  • Nochmaliges Durchleben eines traumatisierenden Erlebnisses ,

  • Dabei ist das Auftreten nicht an einzelne Schlafphasen gebunden

    Klartraum

  • Traum, in dem das Bewusstsein über den Traumzustand herscht

  • Der Trauminhalt kann vom Träumer gesteuert werden (Eigene Wissenschaft)

    Funktion des Traums (Verschiedene Hypothesen)

    • Traum ist ein Überbleibsel aus der Evolution , also keine Funktion

    • Traum dient der Gehirnreifung durch den REM-Schlaf (Beleg dient der erhöhte REM Anteil bei Neugeborenen)

    • Wir organisieren träumend den Speicherplatz unseres Gehirns neu und räumen unwichtige Informationen auf

  • → emotionale Erlebnisse verarbeiten

  • Entwickeln von Lösungsstrategien für unsere Probleme (Nur bedingt in Realität umsetzbar

  • Das man schläft wird meist als selbstverständlich angesehen, wie wichtig er ist wird erst bewusst , sobald Schlafstörungen auftreten


    Quellenangaben


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