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Abstract
German studies

University, School

Realschule Balingen

Grade, Teacher, Year

2,2017

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Iphigenie auf Tauris 1 Aufzug, 3. Auftritt Analyse In dem Auszug aus dem Drama „Iphigenie auf Tauris“ (1. Aufzug, 3. Auftritt), von Johann Wolfgang von Goethe, wird der Konflikt zwischen Iphigenie und Thoas, welcher Iphigenie als Braut haben möchte, deutlicher. Iphigenie lehnt diesen Antrag Thoas ab, da sie Sehnsucht nach ihrer Heimat und ihrer Familie hat, doch droht Thoas die Menschenopfer wieder einzuführen. Vor diesem Auszug wird die Herkunft Iphigenies und deren Geschichte aufgedeckt. Diese wurde von der Göttin Diane vor…
Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe. Szenenzusamenfassung: 1. Aufzug 1.1 bis 1,4; 2. Aufzug 2.1 bis 2.2; 3. Aufzug 3.1 bis 3.3; 4. Aufzug 4.1 bis 4.5; 5. Aufzug 5.1 bis 5.6

Inhaltszusammenfassungen der Szenen


Erster Aufzug

1.Auftritt

Die Göttin Diana hat Iphigenie vor dem Tod gerettet. Aus Dankbarkeit dient diese der Göttin auf der Insel Tauris als Priesterin. Iphigenie hält einen langen Monolog, in dem sie erklärt, dass sie ihr Leben dort als zweiten Tod empfindet, da sie sich nach ihrer Heimat Griechenland sehnt.

2.Auftritt

Arkas, ein Vertrauter des Königs Thoas, kündigt Iphigenie das Erscheinen von Thoas an und rät ihr den Heiratsantrag des Königs anzunehmen. Außerdem warnt Akras Iphigenie vor der Wut des Königs, falls sie seinen Antrag ablehnen würde.


3.Auftritt

Da der König Thoas um seine Nachfolge besorgt ist, bittet er Iphigenie darum, ihn zu heiraten. Iphigenie lehnt den Heiratsantrag des Königs ab und gesteht ihm, dass sie aus dem Geschlecht Tantalus stammt, auf dem ein Fluch lastet. Gemäß dem Tantalidenfluch kommt es in jeder Generation zu Hass und Morden unter den Familienangehörigen.

Thoas ist über die Weigerung Iphigenies sehr verärgert und droht ihr, dass von ihr abgeschaffte Menschenopfer wieder einführen zu lassen. Zwei Fremde, die in Uferhöhlen von Soldaten des Königs gestellt worden sind, sollen die ersten Opfer sein.


4.Auftritt

Im Vertrauen auf deren Güte, Weisheit und Gerechtigkeit betet Iphigenie zur Göttin Diana. Sie bittet sie darum, die von Thoas auferlegte Pflicht von ihr zu nehmen.


Zweiter Aufzug

1.Auftritt

Orest fürchtet nach der Gefangennahme auf der Insel seinen Tod und erläutert in einem Dialog mit Pylades seinen Wunsch zu sterben. Aufgrund des Tantalidenfluches hat Orest seine Mutter ermordet, um seinen Vater zu rächen. Seitdem ist er von Rachegeistern befallen, von denen er sich erlöst zu sein wünscht.

Download Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe. Szenenzusamenfassung: 1. Aufzug 1.1 bis 1,4; 2. Aufzug 2.1 bis 2.2; 3. Aufzug 3.1 bis 3.3; 4. Aufzug 4.1 bis 4.5; 5. Aufzug 5.1 bis 5.6
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Pylades versucht ihn zu beruhigen und erzählt von der unbekannten Priesterin, die die Fremden schütze.


2.Auftritt

Im Gespräch mit den Gefangenen erfährt Iphigenie, dass die beiden aus Griechenland kommen. Ihre Identität bleibt ihr jedoch verschwiegen. Pylades behauptet, dass Orest sein Bruder sei und wegen Brudermordes von Furien verfolgt werde. Dann erfährt Iphigenie vom Fall Trojas und dass der König Mykenes ermordet wurde.

Iphigenie scheint von seiner Erzählung so gerührt, dass Pylades vermutet, dass sie den König gekannt habe. Er schöpft Hoffnung, durch sie Hilfe zu erfahren.


Dritter Aufzug

1.Auftritt
Iphigenie und Orest erkennen sich nicht. Sie erfährt vom Mord an Klytemnestra durch deren Sohn Orest. Sie ist tief betroffen und voller Mitgefühl für den seither von den Furien Verfolgten. Zugleich erkennt sie, dass das Schicksal des Gefangenen mit dem geschilderten Schicksal von Orest gleicht.

2.Auftritt

In einem Traum steigt Orest in die Unterwelt hinab. Dort begegnet er all seinen Vorfahren aus dem Geschlecht Tantalus. Er schließt mit ihnen Freundschaft, sodass er sogar der von ihm ermordeten Mutter Klytemnestra die Hand gibt.


3.Auftritt

Während Orest aufgrund der Furien mit seinen Gedanken in der Unterwelt gefesselt ist, fleht Iphigenie die Götter um Heilung für Ihren Bruder an. Anschließend löst sich der Fluch von Orest und er erkennt seine Schwester. Pylades drängt zur Eile, da er die Flucht nicht gefährden möchte.


Vierter Aufzug

1.Auftritt

Pylades und Orest bereiten die Flucht vor. Jedoch möchte Iphigenie den König nicht belügen, da sie befürchtet, dass weitere Lügen nur noch mehr Unheil mit sich bringen. Sie überlegt wie sie die unangenehme Situation umgehen könnte und zieht in Erwägung, dem König die Wahrheit zu sagen.


Akras bringt Iphigenie die Botschaft das Menschenopfer zu beschleunigen. Iphigenie versucht Zeit zu gewinnen und erzählt deshalb, dass sie vor der Opferung erst den durch die Furien entweihten Tempel reinigen müsse. Der Sachverwalter bittet Iphigenie erneut darum den Heiratsantrag des Königs anzunehmen, um auf das Menschenopfer verzichten zu können.


3.Auftritt

Nach dem Gespräch mit Akras wird ihr klar, dass sie Verantwortung für die Menschen auf Tauris trägt. Aus Dankbarkeit an das Volk, fühlt sie sich dazu verpflichtet, den Betrugsversuch zu verhindern.


4.Auftritt

Orest ist nun endgültig geheilt und sämtliche Vorbereitungen zur Flucht wurden abgeschlossen. Das einzige, was er noch benötigt, ist die Statue der Diane. Iphigenie schildert, dass sie große Bedenken hat, was den Raub und Verrat gegenüber Thoas betrifft, doch Pylades nimmt ihre Gedanken nicht ernst.


5.Auftritt

In einem Monolog erläutert Iphigenie ihren Konflikt, einerseits will sie die Flucht nicht vereiteln, anderseits möchte sie den Segen der Götter nicht verlieren. Sie hat Angst, dass der Fluch ewig andauern wird, wenn ihr Handeln auf Lug und Trug aufbaut. Sie denkt an das Lied der Parzen, das die Macht der Götter und die Ohnmacht der Menschen besingt.


Fünfter Aufzug

1.Auftritt

Akras ist skeptisch und ahnt einen Verrat. Er bekommt von König Thoas den Befehl, Iphigenie zu ihm zu bringen, sowie das Ufer nach den beiden Fremden abzusuchen.


2.Auftritt

Thoas fühlt sich von Iphigenie betrogen. Er gibt sich selbst eine Mitschuld, weil er zu nachsichtig mit ihr war.


3.Auftritt

Iphigenie gesteht dem König, dass sie den Kult der Menschenopfer für falsch hält, sodass Thoas ihre besondere Beziehung zu den beiden Fremden erahnt. Iphigenie gesteht dem König die Wahrheit und erzählt ihm von dem Fluchtplan. Somit legt sie ihr Schicksal und das von Pylades und Orest in Thoas Hände.


4.Auftritt

Die Truppen des Königs verfolgen Orest, der mit einem erhobenen Schwert erscheint, damit er Iphigenie den Weg frei kämpfen kann. Der König zieht sein Schwert genauso, doch Iphigenie macht dem ein Ende, um sich Thoas Gnade auszusetzen, genauso macht es folglich auch Orest. 


5.Auftritt

Zu den Vorherigen treten Arkas und Pylades, ebenfalls mit gezückten Schwertern. Thoas gebietet Arkas, die Feinde zunächst unversehrt zu lassen, denn solange noch geredet werde, werde niemand angegriffen. Orest fordert Pylades auf, Ruhe zu bewahren und abzuwarten.


6.Auftritt

Der König hegt Zweifel darüber, ob es sich bei Orest tatsächlich um Iphigenies Bruder handelt. Dieser präsentiert ihm zuerst das Schwert seines Vaters und erklärt sich bereit durch einen Zweikampf eine Entscheidung herbeizuführen. Iphigenie schreitet allerdings ein und merkt an, dass man durch derartige Kämpfe zwar leicht Geschichte schreibt, gleichzeitig das Leid der Hinterbliebenen aber völlig ignoriert. Daraufhin überzeugt sie Thoas davon, dass es sich bei Orest tatsächlich um ihren Bruder handelt.

Dadurch, dass Iphigenie über eine derartige Reinheit verfügt, sollte der Fluch für immer gebrochen werden und somit wäre seinem Haus der Väter ein neuer Segen gebracht. Als er dem König die gesamte Wahrheit offenbart, bittet er ihn um die Freiheit. Der König erlaubt den Griechen fort zu ziehen.

Iphigenie fehlt ihn überdies um seine Freundschaft an. Das Stück endet mit den Worten des Königs: „Lebt wohl.“



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