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Term paper
Educational Science / Pedagogy

University, School

Universität Koblenz-Landau

Grade, Teacher, Year

3, Biederbeck, 2014

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Text by Ellinor D. ©
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Vergleich Realismus und Konstruktivismu­s Realismus Konstruktivismu­s 1) Unabhängigkeit der Welt vom Subjekt - Realismus: „den Tatsachen ins Auge       sehen­­ - Das Wissen muss nicht im subjektiven verharren. - beschreibt die Wissenschaft, einer hat eine Erkenntnis, welche von vielen anderen Menschen nutzbar ist. - Atome verschwinden nicht, auch wenn der Erfinder davon stirbt. - Evidenz: =Beweis der empirisch ist -Bsp: Troja Ausgrabungen: „Welt als    Subjekt“. Vorher war Troja eine Sage, bis man die Stadt ausgegraben hatte. - Die Wissenschaft liefert Subjekte - Subjekt kann Welt erkennen, aber wenn einer etwas sieht und der Andere nicht, ist es dann wirklich da? (z.B. Maria Gottes Erscheinungen) à Einbildung oder Realität? - Realist: Unabhängig von Subjekt darstellbar. - Bsp. Wenn ich ohne Brille lese, sind die Buchstaben dann da oder nicht? Mit Brille seh ich auf einmal die Buchstaben. Was ist jetzt wirklich? Verschwommene Buchstaben ohne Brille oder die scharfen Buchstaben unter Benützung eines technischen Geräte (=Brille) Unbeweisbare Ontologie - Realist ist nicht beweisbar. - Wie soll ich beweisen, dass die Wirklichkeit wahr ist. - Ontologie ist das „Sein“ bzw. die Realität - Konstruktivist bedeutet „Skeptisch sein“ Bsp.: „Wie kommst du zu dieser Theorie“? - Diese These ist nicht beweisbar, wie soll man die Wirklichkeit erkennen? 2) Erkennbarkeit
German Essay „Die Literatur zeigt Möglichkeiten auf, wie Charaktere ihren individuellen moralischen Prinzipien entsprechend leben können. Erörtern sie, wie realistisch und wirkungsvoll dies in diesem Roman verwirklicht wird.“ Der Roman „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“, von Milan Kundera der 1984 erstmals auf Französisch erschienen ist, handelt von der wechselhaften Geschichte der zwei sehr unterschiedlich­en Paare Tomas und Teresa und Sabina und Franz im Zeitraum des Kalten Krieges und des Prager Frühlings. Die Charaktere scheinen klar definierte Prinzipien zu haben und gewisse Denkweisen aufzuweisen, nach denen sie handeln. Im Folgenden wird erörtert, wie realistisch und wirkungsvoll dies in diesem Roman verwirklicht wird. Die vier Hauptcharaktere vertreten jeweils eine Denkweise oder eine Situation, die sich im Leben ereignet. Der Autor wechselt in seinem Text dabei zwischen seinen Protagonisten und erläutert jeweils die Sichtweise der einzelnen Figur auf die Gesamtsituation­. Es wird gleich im ersten Satz des Romans vom Autor Milan Kundera verdeutlicht, dass seine Figuren fiktiv sind: „Es wäre töricht, wenn ein Autor dem Leser einreden wollte, seine Personen hätten tatsächlich gelebt. Sie sind nicht aus einem Mutterleib geboren, sondern aus ein paar suggestiven Sätzen oder einer Schlüsselsituat­ion­.“­(S.1) Teile dieses

Kollegiale Supervision:

Inwiefern werden durch das Verfahren der Kollegialen Beratung Prinzipien des Sozialen Konstruktivismus berücksichtigt?“


  1. Einleitung

  2. Kollegiale Beratung

    1. Definitionen

    2. Merkmale der Kollegialen Beratung

    3. Ziele und Nutzen der Kollegialen Beratung

    4. Rollen

    5. Ablauf

    6. Methoden

  3. Konstruktivismus

    1. Definition und Entstehung

    2. Aussagen verschiedener Vertreter

    3. Radikaler und Sozialer Konstruktivismus

  4. Fazit: Inwiefern werden durch die Verfahren der Kollegialen Beratung Prinzipien des Konstruktivismus berücksichtigt?

  5. Quellen


  1. Einleitung

In unserer heutigen, schnell beschleunigenden Gesellschaft spielt Beratung eine immer wichtigere Rolle.

Durch die vielen Handlungsmöglichkeiten fühlen Menschen sich überfordert und nehmen oft eine professionelle Beratung in Anspruch.

Diese kann online, telefonisch oder face-to-face erfolgen und die Bereiche in denen Beratung angeboten wird werden immer mehr. Es gibt Eheberatung, Familienberatung, Drogenberatung, Studienberatung und Jobberatung um nur einige zu Nennen.

Eine Form der Beratung ist die Supervision.

Sie ist überwiegend im beruflichen Bereich zu finden und wird meist Betriebsintern angewandt. Supervision bietet Menschen der gleichen Berufsgruppe eine Möglichkeit sich über Probleme oder Handlungsmöglichkeiten im Job auszutauschen und kann daher auch als berufsbegleitende Weiterbildung verstanden werden. Das Ziel der Supervision ist zum Beispiel den beruflichen Alltag aus der Distanz zu reflektieren, Konflikten vorzubeugen, neue Handlungsperspektiven für schwierige Situationen zu entwickeln, berufliche Belastungen besser zu bewältigen oder Strukturen und Organisationsformen zu verändern.

Besonders im sozialen Bereich ist diese Form der Beratung sehr beliebt.

Gerade Lehrer aber auch Pädagogen anderer Einrichtungen haben zunehmende Belastungen am Arbeitsplatz und daher wird diese Sonderform der Beratung dort häufig angewandt.

Ein Modell das sich aus der Supervision entwickelt hat ist die Kollegiale Supervision oder auch Kollegiale Beratung genannt.

Der Unterschied hierbei ist, dass es keinen externen Supervisor gibt und alle Beteiligten gleichwertig sind, es also keine hierarischen Verhältnisse gibt.

Durch das gemeinsame Besprechen von Problemen oder besonderen Situationen soll das eigene Verhalten reflektiert und nach Lösungen gesucht werden.

Dabei hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit die Lösungen oder Vorschläge anzunehmen welche ihm am .....[read full text]

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    1. Merkmale der Kollegialen Beratung

Ich habe in der Einleitung bereits einige Merkmale Kollegialer Beratung genannt.

Wichtige Punkte hierbei sind:

  • Die Kollegiale Beratung findet in Gruppen statt. Für Tietze bestehen diese Gruppen aus 5 bis 10 Personen

  • Es gibt keinen professionellen Berater.

    Das notwendige Wissen bringen die Teilnehmer selbst mit und alle haben die gleiche Verantwortung im Beratungsprozess

  • Es gibt einen festen Ablauf. Der Beratungsprozess besteht aus bestimmten Phasen welche allen Mitgliedern bekannt sind

  • Jeder Teilnehmer hat eine bestimmte Rolle und nimmt aktiv an der Beratung teil

  • Es werden Lösungen für berufliche Praxisprobleme entwickelt


    1. Ziele und Nutzen der Kollegialen Beratung

Zu den Zielen der Kollegialen Beratung gehört ganz klar eine Verbesserung im Arbeitsleben.

Dazu gehören Lösungen für konkrete Praxisprobleme. Durch die Hilfe der Teilnehmer kann man in der Kollegialen Beratung Lösungsvorschläge oder Rückmeldungen erhalten. Durch die gleichen Berufsfelder bringen die Teilnehmer Erfahrungen und Kompetenzen mit, mit denen sie dem Fallerzähler bei der Problemsituation hilfreich zur Seite stehen können.

Die Reflexion der beruflichen Tätigkeit und der Berufsrolle gehört ebenfalls zu den Zielen der Kollegialen Beratung.

Die Fähigkeit zur Reflexion ist eine Schlüsselkompetenz, die uns hilft unser Verhalten kritisch zu hinterfragen und von einem anderen Standpunkt aus zu sehen. Durch die Thematisierung verschiedener Schlüsselsituationen und die verschiedenen Sichtweisen der Teilnehmer findet automatisch eine Überprüfung der Berufsrolle, der eigenen Einstellungen oder Handlungsweisen statt.

Die Teilnehmer können in einem sicheren Umfeld Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten reflektieren und lernen dabei ihr Verhalten aus einer Beobachterperspektive wahrzunehmen. Die daraus entstehende veränderte Selbstwahrnehmung ermöglicht eine andere Betrachtung des eigenen Handelns, was die Entscheidungs- und Handlungsspielräume de.....

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Er bringt zu Beginn sein Problem zur Sprache und schildert seine Sichtweise der Situation. Im Anschluss daran wird gemeinsam mit dem Moderator und den Beratern eine Schlüsselfrage benannt, deren Beantwortung sich der Fallerzähler nach der Beratung erhofft. Nach der gemeinsamen Auswahl der Beratungsmethode hört der Fallerzähler den Beratern in der Beratungsphase zu, um in der anschließenden Schlussphase seine Meinung zu den Vorschlägen zu äußern.

Eine andere wichtige Rolle hat der Moderator inne.

Er leitet immer eine komplette Beratung durch die verschiedenen Phasen hindurch. Er passt auf, dass der Beratungsablauf im Interesse des Fallerzählers ist und nicht abschweift. Damit er sich auf den Ablauf konzentrieren kann muss er sich inhaltlich nicht einbringen. Neben der Einleitung der Kollegialen Beratung und der Überleitung in die einzelnen Phasen achtet er auch darauf, dass alle Teilnehmer ihren Rollen einhalten sowie auf die Einhaltung der Zeit und der Beratungsstruktur.

Das Beraterteam besteht aus den restlichen Teilnehmern, vorausgesetzt es gibt keinen Sekretär oder Prozessbeobachter.

Sie helfen dem Fallerzähler bei der Beantwortung der Schlüsselfrage indem sie ihm mit Handlungs- oder Lösungsmöglichkeiten zur Seite stehen. Dazu hören sie dem Fallerzähler erst bei seiner Schilderung der Situation zu um später in der Beratungsphase eigene Gedanken, Erfahrungen und andere Sichtweisen mitzuteilen. Sie sind auch an der Wahl der Beratungsmethode beteiligt obwohl die endgültige Entscheidung dem Fallerzähler obliegt.

Um die Rolle als Berater ausfüllen zu können ist es wichtig, dass sie von Belehrungen, Bewertungen oder Vorhaltungen gegenüber dem Fallerzähler absehen. Die Beziehung zwischen Berater und Fallerzähler soll auf einer gleichwertigen Ebene ablaufen. Die Berater sollen die Problematik des Fallerzählers respektieren, auch wenn sie diese vielleicht nicht nachvollziehen können.

Jeder Teilnehmer hat eine andere Perspektive auf die Problemsituation. Die Ansichten und Lösungsvorschläge der Berater sollen Alternativen für den Fallgeber sein, die er als Quelle für Lösungsideen nutzen kann. Das bedeutet nicht, dass ihre Ansichten „wahrer“, „objektiver“ oder „richtiger“ sind.

Sollte die Gruppe groß genug sein kann man nach Bedarf noch die Rolle de.....

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Für jede Methode ist es wichtig, dass alle Mitglieder aktiv teilnehmen. In manchen Fällen passen mehrere Methoden, so dass die Teilnehmer eine nach ihren Vorlieben auswählen können.

Tietze unterteilt die verschiedenen Methoden in Basis-Methoden und Methoden für Fortgeschrittene.

Die Basis-Methoden sind leicht zu verstehen und eignen sich daher für Gruppen deren praktische Erfahrung noch nicht so groß ist. Die Methoden für Fortgeschrittene sind komplexer und erfordern praktische Erfahrung und ein eingespieltes Team.

Da die Auswahl sehr groß ist werde ich nachfolgend drei Basis-Methoden und eine Methode für Fortgeschrittene kurz vorstellen.

Basis-Methoden:

  1. Brainstorming

Das Brainstorming in der Kollegialen Beratung entspricht dem klassischen Brainstorming das man auch zur Ideenfindung oder für alltägliche Fragestellungen nutzt.

Der einzige Unterschied ist, dass am Ende nur der Fallerzähler die Ideen und deren Brauchbarkeit bewertet.

Die vier Regeln des Brainstormings sind:

  • Möglichst viele Ideen sammeln

  • Jede Idee, egal wie verrückt, darf vorgebracht werden

  • Man kann Ideen anderer aufgreifen und weiterentwickeln

  • Kritik ist verboten

    Diese stellt der Moderator zu Beginn der Beratungsrunde vor und achtet, während der Beratung, auf deren Einhaltung.

    Beim Brainstorming kommen häufig sehr viele Ideen zusammen weshalb es sinnvoll ist wenn für diese Methode die Rolle des Sekretärs besetzt ist.

    Die gesammelten Ideen müssen keine klaren Lösungen sein, es reichen Ansätze oder grobe Skizzen. Der Fallerzähler sieht sich diese am Ende an und benennt die Begriffe die ihm spontan gefallen und die er für seine Problemlösung verwenden kann.

    1. .....

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    Sie stellen keine Lösungsvorschläge vor, sondern teilen dem Fallerzähler ihre Betroffenheit und ihre Eindrücke mit. Die unterschiedlichen Reaktionen und Empfindungen können dem Fallerzähler zu mehr Klarheit über seine eigenen Empfindungen verhelfen. Dann kann dieser den unterschiedlichen Gefühlen nachgehen, sie verarbeiten und erhält dadurch seine Handlungsfähigkeit wieder.

    Methoden für Fortgeschrittene:

    1. Umdeuten

    In der Ausgangssituation beklagt sich der Fallerzähler, während seiner Schilderung der Situation, über die Umstände und über beteiligte Interaktionspartner.

    Aus seiner Sicht hat er keine Schuld an der aktuellen Situation, sonder sieht die Schuld in anderen Beteiligten. Die Methode des Umdeutens wird dann genutzt um die Perspektive des Fallerzählers zu verändern.

    Der Fallerzähler wird zu Beginn der Phase aufgefordert seine Problemsicht in fünf bis acht kurzen Sätzen darzustellen.

    Diese werden vom Sekretär auf dem Flipchart notiert. Die Berater haben nun eine Minute Zeit um für sich die Sätze so umzudeuten, dass sie einen positiven Sinn enthalten. Damit soll aufgezeigt werden, dass das Handeln anderer Personen auch mit guten Absichten verbunden ist und eher unbeabsichtigt anders erlebt wurde. Der Fallerzähler kann damit sowohl Abstand zu seiner Problemauffassung gewinnen als auch neue, positive Sichtweisen.


    1. Konstruktivismus

      1. Definition und Entstehung

    Mit jeder Aufnahme von neuen Informationen sind mir in der Lage etwas Neues zu lernen.

    Aber wir genau funktioniert dieser Lernprozess eigentlich? Um diese Frage zu beantworten muss man sich mit den verschiedenen Lerntheorien auseinandersetzten. Eine davon ist der Konstruktivismus. Er geht auf Jean Piaget (1896-1980) und Hans Aebli (1923-1990) zurück und gewann Mitte des 20.ten Jahrhunderts zunehmend an Bedeutung. Weiter wichtige Vertreter sind John Dew.....

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    Die Kompetenzen und das Wissen, dass dafür benötigt wird bringt der Lernende bereits mit.

    Der Lehrende hat in diesem Modell nicht die Aufgabe Wissen zu vermitteln oder Antworten zur Verfügung zu stellen, da der Lernende sich selbstständig mit den Lerninhalten auseinandersetzen und deren Inhalte erschließen soll.

    Er unterstützt den Lernenden in seinem individuellen Lernprozess indem er Fragen stellt die dem Lernenden helfen Inhalte zu erschließen, Zusammenhänge zu erkennen und Probleme zu Erfassen bevor die Antworten entdeckt werden.

    Konstruktivismus als Lernprogramm ist also kein Instrument zur Wissensvermittlung, sondern ein reflektierendes System.

    Jedes Individuum muss sein Wissen immer wieder konstruieren, reorganisieren und erweitern.

      1. Aussagen verschiedener Vertreter

    Im Wesentlichen beziehen sich die konstruktivistischen Ansätze auf die folgenden vier Autoren und ihre theoretischen Bezüge.


    Jean Piaget

    Piaget kommt eigentlich aus dem Kognitivismus und hat darauf aufbauend seine konstruktivistischen Ansätze entwickelt. Er hat dabei erkannt, dass ein Lernender immer aus eigener Aktion heraus lernt und sich dabei seine Wirklichkeit konstruiert, die er dann in Abgleich mit seiner Umwelt bringen muss. Dieses Wechselspiel zwischen der inneren Schematisierung (Assimilation) und dem Abgleich mit der Umwelt (Akkommodation) ist für ihn entscheidend um den Aufbau menschlicher Wirklichkeitsbildung begreifen zu können.


    Lew S. Wygotzky

    Wygotzky knüpft an Piagets Erkenntnisse an und ähnliche Ansichten. Der Unterschied zwischen beiden ist, dass Wygotzky stärker die kulturelle Lernumwelt betont. Konstruktiver Unterricht muss seiner Meinung nach als eine Zone der weiteren Entwicklungsmöglichkeit gesehen werden. Den Schülern müssen Angebote unterbreitet werden, die sie konstruktiv vorantreiben und nicht solche die nur einen bestehenden Wissenstand sichern.


    John Dewey

    Deweys pragmatische Lerntheorie betont die umfassende Bedeutung von Selbsttätigkeit und Selbstbestimmung. Die Demokratisierung beginnt für ihn im Klassenzimmer und „[…] eine Pädagogik des „Experience“ kann nicht allein theoretisch oder kognitiv vermittelt werden.“ (Vgl. Linderkamp S. 131). Wichtig ist, dass Dewey erkannt hat, dass Lernen immer in eine Kultur eingebettet ist und sich deshalb auch mit dieser Kultur verändert. Besonders für den pädagogischen Konstruktivismus sind seine Arbeiten grundlegend unter anderem, da sie stets mit der Reformdiskussion der Schulen und deren Notwenigkeit struktureller Veränderungen verbunden sind.


    Jerome S. Bruner

    Bruner fügte zu Piagets Konstruktivismus insbesondere die Bedeutung von sozialen Interaktionen hinzu. Desweiteren beachtete er auch die historisch-kulturelle Dimension und ein verändertes Sprachverständnis. Er unterstützt den Ansatz Wygotzkys, um den Aspekt sozialen Lernens als Rahmen für individuelles Lernen stärker zu betonen.


      1. Radikaler und Sozialer Konstruktivismus

    Besonders seit den 1990er Jahren haben die konstruktivistischen Ideen immer mehr Einzug in den Bildungsbereich erhalten.

    Dabei hat sich auch herauskristallisiert, dass es den einen konstruktivistischen Ansatz nicht gibt. Es haben sich mehrere konstruktivistische Ansätze gebildet. Zwei davon sind der radikale und der soziale Konstruktivismus.

    Beim radikalen Konstruktivismus gehen die Vertreter davon aus, dass der Mensch die objektive Realität nicht erkenne kann weshalb er sich sein Weltbild selbst konstruiert.

    Diese Konstruktion ist ein selbstbezüglicher Prozess, was bedeutet, dass er aktiv im inneren Repräsentationssystem stattfindet und der Mensch sich sein Wissen alleine erzeugt. Einflüsse aus der Umwelt sind nur der Auslöser, spielen aber keine wesentliche Rolle bei der Konstruktion des Wissens. Dafür spielt nur das Vorwissen des Menschen eine Rolle, denn auf diesem erschafft er sich sein Weltbild.

    Der soziale Konstruktivismus vertritt dazu die ge.....

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