<
>
swopdoc logo
Download
a) trade for free
b) buy for 2.94 $
Document category

Interpretation
German studies

Homo Faber Vergleich Agnes

University, School

Gymnasium Stuttgart

Grade, Teacher, Year

2017, 2-, BÜcher: Dantons Tod, Homo faber, Agnes

Author / Copyright
Text by Aurelia K. ©
Format: PDF
Size: 0.04 Mb
Without copy protection
Rating [details]

Rating 5.0 of 5.0 (2)
Live Chat
Chat Room
Networking:
1/0|60.0[-0.5]|3/6







More documents
Werksvergleich DAntons Tod – Agnes - Homo Faber DANTONS TOD AGNES HOMO FABER Vorwegnahme von ereignissen Vorwegnahmen von Ereignissen erfahren wir bei Dantons Tod nicht. Zwar ahnt Danton, was in Zukunft geschehen kann, doch sagt er sich immer wieder: „Doch, sie werden’s nicht wagen.“ (S.23 Z.22). Es dienen also zum Teil Ahnungen als Vorausdeutungen­, wobei diese natürlich nicht zuverlässig sind. „Agnes ist tot“(S.9 Z.1) Das sind die ersten drei Worte des Romans. Wir bekommen Kenntnis von einem Tod, obwohl wir weder die Person noch…
Vergleichende Betrachtung von Homo Faber, Agnes & Dantons Tod - Wie gehen die Hauptfiguren mit ihren Partnern um? Übungsaufgabe 1: Untersuchen Sie in einer vergleichenden Betrachtung, wie die Protagonisten mit ihren jeweiligen Partnerinnen umgehen. Der Textauszug stammt aus dem Roman „Agnes“ von Peter Stamm, erschienen im Jahr 1998. In diesem geht es um die Beziehung des namenlosen Ich-Erzähler zu der jungen Physikerin Agnes, welche ihn darum bitte eine Geschichte über sie zu schreiben, woraufhin der Ich-Erzähler den Bezug…
Interpretation und Werkvergleich von: Agnes, Dantons Tod und Homo faber

Interpretation und Werkvergleich

In der heutigen Zeit existieren viele Menschen unter uns, die tagtäglich mit Problemen konfrontiert werden aber diesen bewusst aus dem Weg gehen, um sich damit nicht auseinandersetzen zu müssen. Auf den ersten Blick wirken sie nach außen sehr glücklich und versuchen dem Druck standzuhalten, im inneren aber sind sie sehr zerbrechlich und unterdrücken somit ihre /wahren Gefühle oder Ängste, um keine Schwäche zeigen zu müssen.

Somit verdrängen diese Personen zum Teil auch ihre eigene Realität, was sich auch bei den Protagonisten aus „Agnes“, „Homo faber“ und „Dantons Tod“ zeigt.

Der Protagonist Walter Faber aus dem Roman „Homo faber“, der 1957 zum ersten Mal erschien, ist ein 50 jähriger Schweizer Ingenieur (namens Walter Faber). Dieser lernt auf einer spontanen Schiffsreise, nach der Trennung von seiner Freundin Ivy seine Tochter Sabeth kennen, allerdings ist zu diesem Zeitpunkt sowohl Faber als auch Sabeth nicht klar, dass sie Vater und Tochter sind.

Seine damalige Jugendfreundin Johanna, welche er Hanna nennt, ist die Mutter ihres gemeinsamen Kindes, wovon er erst später erfährt, es aber von Anfang an vermutet. Hanna hat ihn nach der Trennung nämlich im Glauben gelassen, die Schwangerschaft abzubrechen. Während dieser Schiffsreise entwickelt Faber immer mehr Gefühle für das Mädchen, die für diesen Zeitpunkt für den rational-denkenden keine Rolle spielten sollten, denn nach seinem geformten Selbstbild fühlt sich ein Mann am wohlsten im Umgang mit technischen Geräten, die keine Gefühle von einem verlangen.

Zur selben Zeit also bekommt sein Selbstbild Risse. Nach der Schiffsreise treffen sich Sabeth und Walter Faber, durch „Zufall“ in Frankreich wieder und beschließen gemeinsam eine Autoreise durch Südfrankreich und Italien nach Griechenland zu unternehmen, welche ein tragisches Ende nimmt: Sabeth verunglückt durch einen Schlangenbiss und durch ein schreckhaftes Zurückweichen vor Faber stürzt sie eine Böschung hinunter, was für ihren Tod ursächlich ist.

Nach dem Unfall begegnet Walter Hanna in Athen wieder.An dieser Stelle setzt die zu interpretierende Textstelle ein. Sie befinden sich einige Zeit nach Sabeths Tod in Hannas Wohnung und diskutieren über Technik.

Hanna wirft ihm vor, dass Techniker durch additives Denken kein Verhältnis zum Tod besitzen, gleichzeitig aber versteht sie, weshalb Walter Sabeth als Repetition für seine Beziehung nutzt, da er sich dieses Weltbild geschaffen hat (Z. 13-15). Sie ist ebenfalls der Meinung, dass Walter sein eigentliches Leben vergisst und sich aus der Realität flüchtet.

Somit steht das technikbezogene Leben und Erleben von Ereignissen sich gegenüber und können nicht auf denselben Nenner gebracht werden. Er verwendet beispielsweise eine Kamera, um Ereignisse festzuhalten, aber gleichzeitig auch ni.....[read full text]

Download Interpretation und Werkvergleich von: Agnes, Dantons Tod und Homo faber
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Interpretation und Werkvergleich von: Agnes, Dantons Tod und Homo faber
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Hier wird also verstärkt deutlich, dass er sich bewusst irren möchte um sich der Wahrheit nicht Stellen zu müssen.

Faber verfälscht und reduziert somit seine Ereignisse, aus Angst sie erleben zu müssen auf seine rationalen Komponenten. Er sieht die Dinge also nicht so wie sie sind, sondern wie er sie entsprechend seinem Selbstbildnis als rational denkender Techniker sehen möchte und verdreht gleichzeitig die Wirklichkeit und lebt daran vorbei.

Auf ähnlicher Weise verhält sich der Ich-Erzähler aus dem Roman „Agnes", welcher 1998 erschien. Die Protagonistin Agnes und der Ich-Erzähler lernen sich in der Chicago Public Library kennen. Nach einem gemeinsamen Abend in einem Restaurant schläft die noch 25 jährige Jungfrau zum ersten Mal mit dem Ich-Erzähler (Künftig abgekürzt mit IE).

Agnes bittet den wenig erfolgreichen Schriftsteller kurze Zeit später um eine Niederschrift ihrer Liebesgeschichte und gleichzeitig auch um ein literarisches Portrait von ihr, da alle Fotos die von ihr existieren, sie nicht so darstellen wie sie wirklich sei. Ein weiterer Grund für ihre Bitte ist, dass sie während ihres Zusammenseins wenig oder fast gar nichts von ihm erfährt und so herausfinden möchte, was er wirklich von ihr denkt.

Die verfasste Geschichte erreicht schnell die Gegenwart und stößt kurze Zeit später auch in die Zukunft vor. Sowohl Agnes als auch der IE schlüpfen in eine Rolle und richten sich nach der Vorlage der Binnengeschichte. Beispielsweise trägt Agnes wie vom IE in seiner Geschichte vorgeschrieben ein blaues Kleid auch in der Realität und zieht anschließend auch in die Wohnung des Erzählers ein.

Der IE versucht bei der Erstellung des literarischen Portraits von Agnes auf einer fiktiven Ebene die Realität so zu beeinträchtigen, damit sie nach seiner Vorstellung verläuft und er daraus Vorteile ziehen kann. Er formt Agnes` Verhalten in seiner literarischen Fassung so um so um, wie er sie gerne in der Re.....

Download Interpretation und Werkvergleich von: Agnes, Dantons Tod und Homo faber
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Interpretation und Werkvergleich von: Agnes, Dantons Tod und Homo faber
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Im Kontrast zu diesen beiden Protagonisten steht der revolutionäre Danton aus dem Drama „Dantons Tod“, das 1835 entstand. Auch er flüchtet sich aus dem wirklichen Leben, indem er sich verstärkt dem Fatalismus zuwendet. Das heißt, er flüchtet sich aus seiner Entscheidungsnot gegenüber dem Volk in Genüsse, wie zum Beispiel sich am Spieltisch oder auch mit Grisetten zu vergnügen.

Das Drama ist in vier Akte unterteilt und spielt sich vor dem Hintergrund der Französischen Revolution ab. Danton und seine Anhänger versuchen mit gemeinsamen Mitteln gewaltlos eine Republik zu schaffen, dabei scheitern sie, da Robespierre, der zur Grausamkeit neigt, die Terrorherrschaft errichtet hat.

Man kann deutlich erkennen, dass Danton gegen Gewalt ist, da seine Worte „Ich will lieber guillotiniert werden, als guillotinieren lassen.“ (Vgl. Drama „Dantons Tod“ S. 30) lauten.

Er zieht sich somit aus der Öffentlichkeit zurück um politisch nicht aktiv werden zu müssen, da er politisches Handeln als sinnlos empfindet (Vgl. Drama „Dantons Tod“ Akt 1,1 Szene). Die Todessehnsucht Dantons verstärkt dabei die Gedanken über das Leben danach und nicht im hier und jetzt der Realität, er sieht somit den Tod als Erlöser aus dem Leben, das ihn einengt.

Durch die Flucht Dantons, wird betont, dass er der Wirklichkeit entkommen möchte, aus Zweifel wirklich von Robespierre und dem Wohlfahrtsausschuss verhaftet zu werden. Mit den Worten „Sie werden´s nicht wagen.“ (Vgl. Drama „Dantons Tod“ Zweiter Akt, 1 Szene) zeigt er, dass er nicht an eine ernsthafte Bedrohung glaubt und möchte den Ernst der Lage nicht realisieren und versucht ihn zu verdrängen, indem er sich dies einredet und gleichzeitig seinen verfälschten Worten glaubt.

Bis zum Ende des Dramas gesteht er sich selbst ein, dass er und seine Anhänger nicht zum .....

This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Interpretation und Werkvergleich von: Agnes, Dantons Tod und Homo faber
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents