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Literaturanalysen zur Epoche Exilliteratur: Die Abitur & Hausaufgabenhilfe: Interpretationen zu Bertolt Brecht, Rose Ausländer, Else Lasker-Schüler. Domin, Heinrich Heine (Textanalysen, Band 3)
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Interpretation
German studies

University, School

Marie-Curie Gymnasium Ludwigsfelde

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Schlechte Zeit für Lyrik von Bertolt Brecht Interpretation + Erläuterung „Exilliteratur“ Das Gedicht “Schlechte Zeit für Lyrik”, welches 1938 von Bertolt Brecht verfasst wurde, thematisiert die seelische Befindlichkeit des lyrischen Ichs, als auch die Unterdrückung des Widerstandes der Meinungsfreihei­t. Formal besteht das Gedicht aus fünf Strophen. Der Strophenaufbau selbst zeigt Unregelmäßigkei­ten auf und ein Reimschema ist nicht vorhanden. Diese Auffälligkeiten von fehlender bzw. mangelnder Struktur könnte die…

Interpretation

„Frühling 1938“ – Bertolt Brecht


In dem gegebenen Gedicht „Frühling 1938“, welches  von Bertolt Brecht verfasst wurde geht es um die Ausbreitung des Nationalsozialismus und den drohenden zweiten Weltkrieg.

1938 war der Kriegsvorbereitung der Nationalsozialisten in vollem Gange. Auch Österreich hatte sich kurze Zeit vorher dem 3. Reich angeschlossen. Bertolt Brechts Gedichte waren in Deutschland längst verboten worden und Brecht lebte schon einige Jahre im Exil in Dänemark. 1939 flieht er dann weiter nach Schweden.

Aus Angst vor Euphemismus des Regimes durch herkömmliche lyrische Verfahren, verwendete Brecht derzeit meist weder Reimschema noch Metren oder Ähnliches. Brecht beschäftigte sich in seinen Gedichten viel mit Selbstreflexion, Naturerlebnissen und natürlich der politischen Situation. So auch im Gedicht Frühling.

Das Gedicht hat drei unterschiedlich lange Strophen, die erste enthält 10, die zweite 11 und die dritte 8 Zeilen. Im Gedicht findet sich kein Reimschema, dafür durchziehen zahlreiche, teils mehrzeilige Enjambements das Gedicht, die den Lesefluss zunehmend behindern.

Im Gedicht gibt es viele harmonische Naturbilder, die typisch für die Jahreszeit Frühling sind und jeweils durch eine zerstörerische Naturgewalt überdeckt werden. So ist die Stimmung des Gedichtes bedrückend und auf eine Art bedrohlich. Dieses Gefühl steigert sich im Laufe der einzelnen Strophen.

In der ersten Strophe berichtet das lyrische Ich von einem plötzlich aufziehenden Schneesturm (Z. 2), der Schnee zwischen die grünenden Hecken weht (Z. 3). Es wird von seinem Sohn zu einem Aprikosenbäumchen (Z. 4) gebracht, welches die Beiden mit einem Sack abdecken (Z.9-10).

Auffällig ist hierbei der antithetische Charakter des kalten, zerstörerischen, unaufhaltsamen Sturms, der alles wegfegt und sich im immer weiter ausbreitet im Bezug zu der grünen Hecke und dem scheinbar schutzlosen Aprikosenbaum, der in Zeile 10 durch das Verb frieren mitleidserwec.....[read full text]

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Auch Strophe drei beginnt mit einem harmonischen Naturerlebnis, nämlich einem „Käuzlein“, welches in den Weiden am Sund ruft.  Im Gegensatz dazu steht jedoch die Botschaft des Kauzes, der die Menschen davon in Kenntnis setze, „daß sie nicht lang leben“.  Dies tut er „nach dem Aberglauben der Bauern“ (Z. 24), vermutlich metaphorisch für die Unterstützer der Nationalsozialisten, die deren Pläne, anders als das lyrische Ich, nicht durchschaut haben.

Dieses lyrische Ich  jedoch – man kann inzwischen mit größter Wahrscheinlichkeit sagen, dass es sich um Brecht handelt, habe von Anfang an die Wahrheit gesagt über die Herrschenden. (Z. 27-28) Deshalb brauche es der ehemals verniedlichte Kauz, der nun als Totenvogel (Z.28) bezeichnet wird, davon nicht mehr in Kenntnis zu setzen.

In dieser letzten Strophe wir noch einmal mehr verdeutlicht wie nahe der Krieg schon ist. Denn sogar die Vögel scheinen es .....

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