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Interpretation
German studies

University, School

Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

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Karl-Franzens-Univ­ersität Graz WS 08/09 Walther von der Vogelweide Si wunder wol gemachet wîp Inhaltsverzeichnis­ 1. Einleitung. 2 2. Überlieferung und Textgestalt 2 2.1. Strophenanordnung.­ 4 2.2. Vergleich der Textfassungen von Lachmann/Cormeau, Lachmann/Kuhn, Kasten und
Walther von der Vogelweide, Poetologische Strukturen und Bewegungen in ‚Si wunderwol gemachet wîp‛ Inhaltsverzeichnis­ 1 Einleitung Legere cum cupiditate oculorum 02 2 Analyse „Si wunderwol gemachet wîp“ 2.1 Infixum cum attentione 03 2.2 Curiositas e conversio
Interpretation Walther von der Vogelweide Inhaltsverzeichnis 1 Überlieferung und Edition 1.1 Strophenabfolge und Leithandschriften 1.2 Vergleich der Editionen 2 Metrik 2.1 Metrische Transkription der Strophe 1 nach Lachmann / Cormeau 2.2 Abweichungen in den anderen Strophen 3 Formale Analyse

Interpretation des Liedes

„si wunderwol gemachet wîp“ von Walther von der Vogelweide


Inhalt

Edition und Überlieferung

Editionsvergleich, Analyse der Überlieferungen

Metrik

Inhalt und Aufbau

Interpretation

Literaturverzeichnis


a)      Edition und Überlieferung

Vergleich der Editionen:

Strophe/ Vers

Lachmann / Cormeau

Lachmann / Kuhn

Kasten

Schweikle



I, 1

wunderwol


wunder wol

wúnder wol

I, 2

ir habedanc


ein habedanc


I, 4

vil werde in mînen

hôhen sanc


vil hôhe in mînen werden sanc

vil hôhe in mînen werden sanc

I, 5

Gern ich in allen dienen sol,

Gern ich in allen dienen sol:

gerne ich allen dienen sol,

gérne ich allen dienen soll,

I, 6

habe

hân

hân

hân

I, 7

die sînen wol,

die sînen wol:



I, 8

lobe er âne mînen zorn;

lob er âne mînen zorn;

lob er âne mînen zorn.

lob er âne mînen zorn.

I, 9

habe ime wîs und wort

hab ime wîs unde wort

hab im wîs und wort

hab im wîse únde wort

I, 10

lobe

lob

lob

lob

II, 1

wunnenrîch

wünnenrîch

wünnenrîch

wunnen rîch

II, 2

alse

als

als

als

II, 3

solde


möhte

möhte

II, 4

doch

ouch

ouch

ouch

II, 7

nâhe

nâhen



II, 8

möhte


mac


II, 9

und



unde

III, 1

vlîz

flîz

flîz

flîz

III, 4

hie roeseloht, dort lilienvar.

hie roeseloht, dort liljenvar.

dâ roeseloht, dâ liljenvar.

dâ roeseloht, dâ lilienvar.

III, 5

obe ichz vor sünden tar gesagen,

ob

ob ichz getar von sünden sagen:

ob íchz getar von sünden sagen:

III, 6

sô saehe ich

sô saehe ichs

ich saehe

ich saehe

III, 7

dan himel


danne alle himel


III, 9

mache

mach



III, 10

mins

mîns

mînes

mîns

IV, 3

sô stüent ich ûf ûz dirre nôt

sô stüende

sô stüende ich ûf von dirre nôt

sô stüende ich ûf von dirre nôt

IV, 4

und waere och

unt waere ouch

und waer ouch

und waer ouch

IV, 5

leget

legt



IV, 6

nâhe

nâhen



IV, 7

reget

regt



IV, 8

allez balsame

vollez balsmen

vollez balsemen

volles balsmen

IV, 9

si



diu guote

IV, 10

so dicke sô sie ez wider wil, sô gib ich ez ir.

swie dicke sô siz wider wil, sô gibe ichz ir. 

swie dicke siz hin wider wil, sô gibe ichz ir.

swie dicke siz hin wider wil, sô gibe ichz ir.

V, 3

obe

ob

ob  

ob

V, 4

sô waene ich mê

ich waene, ich mê



V, 5

hêt

hete

hete

hete

V, 6

gerüefet



Geruofet

V, 6

nacket


nackent

náckent

V, 7

mîn

mich

mich

mich

V, 7

swie

swie

V, 8

daz stichet noch, als ez dô stach

daz mich noch sticht als ez dô stach

daz mich noch stichet als ez stach

daz mich noch stichet als ez stach

V, 9

ich lobe die reinen stat,

swann ich der lieben stat

swanne ich der lieben stat

swánne ich der líeben stat

V, 10

dâ diu vil minneclîch ûz einem bade trat.

gedenke, dâ sie reine ûz einem bade trat.

gedenke, dâ si reine ûz einem bade trat.

gedenke, dâ sie reine ûz einem bade trat

Editionsvergleich, Analyse der Überlieferungen:

Die erste Strophe „si wunderwol gemachet wîp“ ist in allen Handschriften an erster Stelle, die Strophe „ir houbet ist sô wunnenrîch“ wird in Handschrift A jedoch als Schlussstrophe eingesetzt, in den Handschriften CDN steht sie jedoch an zweiter Position im Strophenschema.  Bei Handschrift A ist es die Zeile „got hât ir wengel hôhen vlîz“, die die zweite Strophe einläutet.

Lachmann / Cormeau orientieren sich an der Reihenfolge der Handschriften D und N, die völlig identisch ist. Bei Handschrift C wandert die Endstrophe aus DN in die Mitte. Durch diese unterschiedlichen Überlieferungen bekommt das Lied neue Nuancen. Die Strophenfolge der Handschrift A ist an ein konventionelleres Publikum gerichtet, nach der Einleitung folgt schon die Beschreibung des Gesichts, darauf folgend die Kussstrophe und schließlich die Badeszene.

Mit der Beschreibung des Hauptes am Liedende wird der scherzhafte Tenor der Badeszene wieder aufgehoben und inhaltlich an die Beschreibung des Gesichts angeknüpft (vgl.Bauschke, S.119). Im Höhepunkt gipfelnd schließen die Handschriften DN ab, das Überraschungsmoment wird bis zum Schluss aufgehoben, die Badende als Manifestation des Erzählten rundet das Gesamtbild wunderbar ab.

Das in Handschrift C dieser Schlusseffekt bereits in die Mitte gesetzt wird, deutet darauf hin, dass es sich im Werk um keine real erzählte Geschichte mit Pointe handelt, sondern um ein poetisches Konstrukt, ein fiktives Machwerk, den Minnesang als Literatur definierend (vgl. Bauschke, S.122).

Auch die Überlieferungen unterscheiden sich, was völlig neuen Interpretationsspielraum bieten kann. So ist bereits in Strophe I ein Bedeutungsunterschied festzustellen, Lachmann / Cormeau konkretisiert den „habedanc“ (I, 2), legt ihn bewusst auf die Frau um, wohingegen Kasten ganz anders interpretiert, und von all.....[read full text]

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Der zweite Teil des Abgesangs wird also gebildet von einem dreihebigen Kurzvers, gefolgt von einem sechshebigen Vers. Die metrische Transkription nach Lachmann / Corneau sieht dann wie folgt aus:

x|Xx|Xx|Xx|X٨|                     4 amv

x|Xx|Uux|Xx|X٨|                   4 bwkl

x|Xuu|Xx|Xx|X٨|                   4 amv

x|Xuu|Xx|Xx|X٨|                   4 bmv

x|Xx|Xx|Xx|X٨|                     4 cmv

x|Uux|Uux|Xx|X٨|                 4 dmv

x|Xx|Xx|Xx|X٨|          .....

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3: ≠|5≠|5≠|5≠|5٨|

5: ≠|5≠|5≠|5≠|0∞٨|

6: ≠|5≠|5∞∞|5≠|0∞٨|

7: ≠|5≠|5≠|5≠|0∞٨|

8: ≠|5≠|5≠|5≠|5٨|

10: ≠|5≠|5≠|5≠|5≠|5≠|5٨|

3†++⊥+∞ 12:

3: ≠|5≠|5≠|5≠|5٨|

4: ≠|5≠|5≠|5≠|5٨|

5: ≠|5≠|5≠|5≠|0∞٨|

6: ≠|5≠|5≠|5≠|5٨|

7: ≠|5≠|5≠|5≠|0∞٨|

9: ≠|5≠|5≠|5٨|

3†++⊥+∞ 2:

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2: ≠|5≠|5≠|5≠|5٨|

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10: ≠|5≠|5≠|5≠|5≠|5≠|5٨|

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