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Interpretation
German studies

Streuselschnecke Analyse

University, School

Abendgymnasium Graz

Grade, Teacher, Year

Gut, Pontesegger, 2015

Author / Copyright
Text by Michèle L. ©
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Interpretation der Kurzgeschichte „Streuselschnec­k­e“ Julia Franck Die meisten Menschen misstrauen fremden Männern die auf öffentlichen Plätzen kleine Kinder ansprechen, meist werden sie als Pädophilie abgestempelt und man lehrt seinen Kindern bereits früh, diesen kein Vertrauen zu schenken. Anders ist es in der Kurzgeschichte „Streuselschnec­k­e“ von Julia Franck aus dem Jahr 2000. Dort wird ein 14 jähriges Mädchen, das keinen Vater hat von einem Fremden angerufen und trifft sich oft mit diesem Mann. Da er weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat, erklärt er ihr seine Gefühle. Dieser Mann war ihr Vater und musste Sterben, bevor sie ihn richtig kennenlernen konnte. Durch das geringe Interesse der Mutter an ihrer Tochter, lebt das Mädchen in Berlin bei ihren Freunden (vgl. Z.1 f), dadurch wird ihr Vater zum Fokus der Geschichte (Z.1 f). Das Verhältnis von Vater zu Tochter wird verstärkt dargestellt. Anhand der Ich-Erzählerin wird der Text subjektiv und es gibt einen begrenzten Blickwinkel, dadurch erfährt der Leser das Geschehen so, wie es die Ich-Erzählerin erlebt hat. Diese Erzählstruktur spiegelt die Entwicklung der Beziehung der Figuren, sodass der Leser an gewissen Stellen die logischen Beziehungen selbst herstellen muss. Außerdem kann man sich besser in die Personen hineinversetzen und ihre Gefühle und Gedanken nachvollziehen. Durch diese Erzählperspekti­ve

Streuselschnecke“ (Julia Franck)


Die vorliegende Kurzgeschichte „Streuselschnecke“ von Julia Franck aus dem Jahr 2000 schildert den Verlauf einer Vater-Tochter-Beziehung aus der Sicht eines Trennungskindes.

Dieses Thema ist besonders in der heutigen Gesellschaft aktuell angesichts der steigenden Scheidungsraten und die Zunahme Alleinerziehender. Sie handelt von einem jungen Mädchen, das seit ihrem dreizehnten Lebensjahr nicht mehr zuhause, bei ihrer Mutter und ihren Schwestern, sondern bei Freunden in Berlin wohnt. Sie musste bereits früh lernen eigenständig zurechtzukommen und für sich selbst sorgen.

Ihren Lebensunterhalt bestreitet sie durch Putzen und als Kindermädchen.


Im Alter von 14 Jahren erreicht sie plötzlich ein Anruf eines fremden Mannes, der sie kennenlernen und sich mit ihr verabreden möchte.

Daraufhin folgen mehrere Treffen zwischen den beiden. Außerdem darf sie ihn einige Male bei seiner Arbeit als Drehbuchautor und Filmregisseur besuchen. Zwei Jahre später, teilt der Mann ihr mit, dass er krank ist. Als sich sein Zustand stark verschlechtert, besucht sie ihn im Krankenhaus. Eines Tages gesteht er ihr seine Todesangst und bittet sie, ihm Morphium zu besorgen.

Obwohl sie darüber nachdenkt, geht sie trotz seiner wiederholten Nachfrage nicht auf seine Bitte ein und backt ihm stattdessen zwei Bleche warmen Streuselschnecken. Kurz vor dem Tod gesteht ihr der Mann, dass er doch noch gerne mit ihr zusammen gelebt hätte, doch dass er diese Gelegenheit nun verpasst hat. Drei Jahre nachdem die beiden sich kennengelernt haben, stirbt er schließlich.

Auf der Beerdigung des Mannes, der sich erst am Ende der Geschichte als der Vater des Mädchens herausstellt, erscheint außer ihr noch ihre kleine Schwester, während die Mutter dieser fernbleibt.


Die Kurzgeschichte wird in der personalen Erzählperspektive aus der Sicht des jungen Mädchens in der ICH-Form wiedergegeben, wodurch der Leser die Geschehnisse ausschließlich durch den Blickwinkel des jungen Mädchens sieht.

Der Leser wird von Beginn an (durch den Anruf des fremden Mannes) in das Geschehen hinein gezogen. Die Geschichte gehört zur Textgattung Kurzgeschichte und besteht überwiegend aus kurzen Sätzen und einem einfachen Sprachstil. Sie beschränkt sich auf das Wesentliche. Der Erzählstil ist nüchtern und sachlich. Allerdings besitzt die „Streuselschnecke“ kein offenes Ende, sondern schließt mit dem Tod des Mannes und der Aufklärung .....[read full text]

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Zudem erscheint der Charakter der Mutter eher gefühlskalt und oftmals sehr beschäftigt.

Hier liegt die Vermutung nahe, dass ihre Töchter weitestgehend auf sich alleine gestellt waren. Dies wird besonders darin ersichtlich, dass die Mutter des Mädchens weder am Tod des Vaters, noch an der Trauer der Töchter Anteilnahme zeigt. Das Mädchen scheint sich bereits mit dem Verhalten ihrer Mutter abgefunden zu haben und versucht ihr Fernbleiben von der Beerdigung dadurch zu entschuldigen, dass sie wohl mit anderem beschäftigt war und ihren Vater zudem zu wenig gekannt und nicht geliebt hatte.


Ihre Äußerung, sie habe die Bitte ihres Vaters vergessen, dass er sie nach dem Morphium fragte, beantwortet sie mit der Frage, ob er .....

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