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Interpretation
German studies

University, School

Jena Schule

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2, Müller, 2010

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„Die Küchenuhr“ von Wolfgang Borchert Inhalt und Interpretation Inhaltsverzeich­nis 1.        ­  Deutung und Interpretation. 1 2.        ­  Inhalt der Kurzgeschichte. 2 3.        ­  Sprachliche Auffälligkeiten­. 3 4.        ­  Persönliche Stellungnahme. 3 5.        ­  Details über den Autor 4 6.        ­  Verwendete Literatur 4   1. Deutung und Interpretation Der Text weißt typische Merkmale einer Kurzgeschichte auf. Denn die Handlung setzt unmittelbar ein und man weiß weder wer „er“ ist, noch wer „sie“ sind. Auch im weiteren Verlauf der Geschichte bekommen die Personen keine Namen, sondern werden nur durch ihr Verhalten charakterisiert­. Aufgrund des offenen Endes gibt es keinerlei Informationen über Zukunftsperspek­tiv­en. Das zentrale Symbol in dem Werk ist die Küchenuhr. Der geringe gegenständliche Wert der Uhr steht ihrem hohen ideellen Wert gegenüber. Weiters kann die Uhr ein Symbol für verschiedene Elemente darstellen. Z.B. kann die Uhr als Zeichen gesehen werden, dass für viele Menschen nach dem Krieg die Zeit stehen blieb weil sie die aufeinander folgenden Ereignisse nicht verarbeiten konnten und deshalb den Blick in die Gegenwart oder sogar in die Zukunft verloren haben. Nach solch schrecklichen Ereignissen wie dem Krieg ist es vermutlich bei Menschen sehr
„Die Küchenuhr“ Die Kurzgeschichte „ Die Küchenuhr“ von Wolfgang Borchert stammt aus der Nachkriegszeit, genauer: aus dem Jahre 1947. Sie thematisiert die Folgen des Zweiten Weltkrieges für den einfachen Menschen. Zudem stellt der Schriftsteller die Frage nach der eigentlichen Bedeutung des Paradieses. „Die Küchenuhr“ handelt von einem jungen Mann, der während des Zweiten Weltkrieges seine Eltern sowie sein Zuhause verloren hat. Das einzige Überbleibsel ist eine Küchenuhr, welche die Erinnerungen an seine Verluste wachhält. All dies erfährt der Leser durch einen personalen Erzähler, der wie weitere Fremde, die ihm zuhören, auf der Bank sitzt. Der unmittelbare Einstieg „Sie sahen ihn schon von weitem“(Z.1), lässt den Leser direkt ins Geschehen einsteigen, was das Gefühl der Ausschnitthafti­gke­it hervorruft – Vorkenntnisse fehlen. Der junge Mann ist, wie so viele, vom Krieg gezeichnet: Der Krieg hat Spuren hinterlassen (vgl. Z.1). Durch die Antithese „ganz altes Gesicht“ (Z.1) und „erst zwanzig“ (Z.2) wird erst hervorgehoben, was der Krieg anrichten kann, nämlich eine auch äußerlich sichtbare Alterung. Der äußere und innere Zerfall ist ein besonderes Kennzeichen der Trümmerliteratu­r. Gerade das zweite Nachkriegsjahr 1947 zeigte das ganze Ausmaß der Kriegsfolgen für die Zivilbevölkerun­g. Verluste sind im Krieg unumgänglich,

Interpretation der Kurzgeschichte „Die Küchenuhr“(Wolfgang Borchert)


Wenn wir heute eine Geschichte über die Nachkriegszeit lesen, fehlt uns dank Kriegsende seit über 60 Jahre der persönliche Bezug. Wir können uns nicht vorstellen, wie es ist, wenn man alles verliert. Wir müssen uns keine Gedanken machen, ob unser Haus im nächsten Moment von einer Bombe getroffen wird. Aber stellen wir uns doch den afghanischen Familienvater vor, der in seinem Wohnzimmer sitzt mit einer Tasse Tee in der Hand.

Ein warmer Dunst liegt in der Luft, weil die Frau grade das typische Fladenbrot bäckt, was sie nur für besondere Anlässe zubereitet. Vor dem Eingang hängt ein dunkelgrüner Vorhang zum Schutz vor Wind und Blicken, der sich im Wind leicht hoch und runter bewegt. Der Mann hört fröhliche Kinderstimmen vom Hof, die dort Fußball mit einem alten, halb zerflederten Fußball und selbstgezimmerten Holztoren spielen.

Plötzlich hält ein Auto vor dem Haus und man hört nur einen lauten Knall, gefolgt von einer entsetzlich harten Druckwelle. Überall fliegen Splitter und Scherben durch die Luft. Von dem Haus ist nach diesem Attentat nicht viel übrig. Wie durch ein Wunder überlebt der Familienvater und findet zufällig die Tasse, aus der er Tee getrunken hat. Sie ist der einzige Gegenstand, der ihn an diese Idylle erinnert.

Was für eine Rolle spielt nun diese Tasse für den Vater? Eine ähnliche Kurzgeschichte schrieb Wolfgang Borchert einer der wichtigsten Autoren der Trümmerliteratur 1947. In „Die Küchenuhr“ thematisiert er, wie ein Mensch aus einer für ihn selbstverständlichen Welt gerissen wird und sich versucht mit aller Kraft an diese Vergangenheit klammert, aber auch gleichzeitig versucht sie zu bewältigen.


Die Hauptrolle in der Kurzgeschichte „Die Küchenuhr“ ist ein etwa zwanzig Jahre alter Mann, dessen Gesicht bereits sehr alt wirkt. Er setzt sich zu einer Gruppe Menschen auf eine Bank. Er berichtet die Geschichte der Küchenuhr und warum sie genau 2.30 Uhr stehen blieb. Die Uhr ist alles, was ihm geblieben ist. Die Uhr erinnert den jungen Mann an sein vergangenes, alltägliches Leben.

Er kam immer nachts nach Hause und seine Mutter bereitete ihm sein Abendessen zu und wartete in der Küche bis er fertig gegessen hatte. Damals war es für ihn etwas Alltägliches, erst rückblickend erkennt er es als Paradies. Nach seinem Bericht ist er still. Sein Nachbarn denkt nun über das Wort „Paradies“ nach.

Die Kurzgeschichte spielt in einem nicht näher bezeichneten Ort. Die „Bank in der Sonne“ (Zeile 5) könnte überall stehen: in einer zerstörten Stadt, auf dem Land, vor einer Gedächniskirche oder aber auch in einem Sanatorium. Der erste Eindruck des jungen Mannes wird durch das literarische Mittel des Gegensatzes beschrieben, das im Laufe der Kurzgeschichte noch me.....[read full text]

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Licht und Wärme stehen für Sicherheit und Geborgenheit. Dieses Licht und Wärme hat ihn seine Mutter gegeben, als es in der Nacht dunkel war. Es herrschte Krieg (Dunkelheit) und während dieser andauerte, gab ihm seine Mutter Hoffnung und Geborgenheit (Wärme und Licht). Es ist naheliegend, dass dieses Abendessen etwas sehr besonders für ihn darstellt. Er beschreibt, dass er erst jetzt erkannt hat, dass das für ihn das Paradies war.

So entsteht schon wieder ein Widerspruch. Ein Paradies ist ja offentsichtlich etwas besonders. Damals sah der junge Mann sein Abendbrot als was Selbstverständliches an. Jetzt nach dem Weltkrieg ist es etwas Besonderes. Da der Autor sehr oft mit Widersprüchen und Gegensätzen gearbeitet hat, liegt auf der Hand, dass auch das oftgenannte Paradies ein Gegensatz hat. Doch der Autor nennt nie das Wort Hölle.

Es stellt sich die Frage. Was war oder ist für den Mann die Hölle? Wenn damals für ihn das Paradies war, ist nun für ihn die Hölle? Zeigt sein Gesicht, dass er durch .....

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Alltägliche Gegenstände können für Außenstehende völlig wertlos sein. Wie viele Küchenuhren dieser Art gab es zu dieser Zeit? Genug um jeder einzelnen dieser Uhren die Besonderheit zu nehmen. Doch diese scheinbar wertlosen Gegenstände können für den Besitzer eine viel größere Bedeutung haben. Es sind die Erinnerung, die solche Alltagsdinge zu etwas Besonderem machen.

Ist es ein Wanderstock, ein ausgewaschenes, kaputtes Kuscheltier oder eine Teetasse, diese Dinge helfen den Menschen, sich an die Vergangenheit zu erinnern. Es können positive, paradiesische Erlebnisse sein oder negative Schreckenserinnerungen. Mit solchen Bruchstücken aus dem früheren Leben, da sie ja nur einen winzigen Teil des Lebensabschnitt verkörpern, können wir unsere Vergangenheit in Erinnerung behalten und vielleicht sogar bewältigen.

Denn es kann sehr schnell gehen, dass unsere alte Ordnung mit einem Schlag völlig auseinander gerissen wird. Ein Attentat, wie in Krisengebieten, ist bei uns sehr unwahrscheinlich. Doch auch ein Unfall mit Hirnschäden oder Lähmung kann uns in eine völlig neue Situation werfen. Dann fahren wir vielleicht auch mit unserem Rollstuhl zu einer Bank und erzählen die Geschichte der Turnschuhe in unserer Hand, die das schlagartig be.....


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