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Inklusion: Der Umgang mit Heterogenität

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Social work

University, School

Universität Duisburg-Essen - UDE

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Heterogenität nutzen– Mit Lernumgebungen arbeiten Grundschulpädag­ogi­k: Heterogenität in der Grundschule Eine Herausforderung für die Lehrkräfte Gliederung Einleitung 1. Herausforderung Heterogenität 1.1 Umgang mit Heterogenität 1.2 Individualisier­end­er Unterricht 2. Lernumgebungen 2.1 Zum Begriff der Lernumgebung 2.2 Die äußere und innere Lernumgebung 2.3 Arrangement von Lernumgebungen 2.4 Mit Lernumgebungen unterrichten 3. Aufgaben als Bestandteile von Lernumgebungen 3.1 Aufgaben der Lehrkraft…
Umgang mit Heterogenitä Wie kann Unterricht heterogenitätsa­ng­emessen gestaltet werden? Grundsätzliche Überlegungen und praktische Möglichkeiten: Offener Unterricht als Möglichkeit der Differenzierung und Individualisier­ung Ausgangspunkt: Kinder können aufgrund ihrer Verschiedenheit nicht auf gleiche Weise unterrichtet werden! Bayerischer Lehrplan: Differenzierend­e­r und individualisier­end­er Unterricht orientiert sich am Leistungsspektr­um der Klasse und soll auf die unterschiedlich­en Lernvoraussetzu­nge­n,…
Inklusion: Der Umgang mit Heterogenität

Inhaltsverzeichnis

  1. EINLEITUNG 2

  2. THEORETISCHERHINTERGRUND 3

2.1 DIEBEDEUTUNG DERINKLUSIONFÜRSCHULEN 3

    1. INKLUSIVEBILDUNG UNDIHREZIELE 4

    2. ZUMBEGRIFFHETEROGENITÄT 5

    3. MERKMALEDERHETEROGENITÄT 6

  1. BEFUNDLAGE 8

  2. PRÄZISIERUNGDERFRAGESTELLUNG 10

  3. VERTIEFENDEPROBLEMBESCHREIBUNG 10

  4. DISKURSMÖGLICHERLÖSUNGSSTRATEGIEN 12

    1. INKLUSIVEUNTERRICHTSENTWICKLUNG 12

    2. KOOPERATIVESLERNEN FÜR EINEOPTIMALEFÖRDERUNG 13

  5. EINORDNUNG IN BEDINGUNGEN UND ENTWICKLUNGEN DESBERUFSFELDESSCHULE 16

  6. FAZIT 19

  7. LITERATURVERZEICHNIS 22

  1. Einleitung


Die Inklusion ist seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahre2009,sowohlinderGesellschaftalsauchimplizitimpädagogischenBereich ein zentrales Thema geworden. Denn durch die Behindertenrechtskonvention wird die Beschulung von Kindern mit Behinderung in den Regelschulen ermöglicht, woraufhinFragenaufkamenundweiterhinnochaufkommen,wiedieseBeschulung gelingen und sichergestellt werden kann, dass Kinder mit Behinderung optimal gefördert werden können.

Deswegen stehen die Schulen und insbesondere die Lehrerinnen und Lehrer, vor einer großen Aufgabe bzw. Verantwortung. Denn sie sollendasFunktionierendesgemeinsamenLernensvonSchülerinnenundSchülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf ermöglichen. Es wird vondenLehrkräften vor allem erwartet, dass sie auf die Vielfältigkeit der heterogenen Klasse eingehen und sie individuell fördern sollen.

Die Lehrerinnen und Lehrer sollendenUnterrichtsoplanen,dassdieserdenInteressenderLernendenentspricht bzw. sie anspricht, damit sie motiviert und aktiv am Unterricht teilnehmen. Aufgrund dessen stehen die Lehrkräfte vor einer wichtigen Verantwortung und dürfen es nicht vermeiden, sonderpädagogische Fähigkeiten und Fachwissen im Umgang mit inklusiven Kindern anzueignen.

Das heißt, sie sollen einerseits eine professionelle Einstellung verfügen und andererseits ihren Wissensstand über die Förderbedarfe der einzelnen inklusiven Kinder erhöhen, damit man als LehrkraftinklusionsorientiertalleKinderindividuellihrenbesonderenFörderbedarfenunterrichten kann (Werning & Baumert 2013, S.47).


Da dem Unterricht eine große Bedeutung bzw.einewichtige Rolle zugeschrieben wird und in dem größtenteils die Erziehung und die Bildung der Schülerinnen und Schüler stattfindet, richtet sich das Augenmerk der folgenden Hausarbeit auf den inklusiven Unterricht. Hierbei möchte ich mich der Fragestellung widmen, wie denn eine inklusive Unterrichtsplanung aufgebaut werden sollte und welche MethodenimUnterrichtfürdeninklusivenUnterrichtbzw.deninklusivenKlassen geeignetwären.


Vorerst wirdimtheoretischen Hintergrund auf die Bedeutung der Inklusion fürdie Schulen und auf die inklusive Bildung und ihre Ziele eingegangen. Anschließend wird versucht die Befundlage des Themas aufzulisten und daraufhindie

Fragestellung zu präzisieren. Infolgedessen wird eine vertiefende Problembeschreibung erfolgen und daran anknüpfend werden dann mögliche Lösungsstrategien aufgeschrieben, welche anschließend in die Bedingungen und Entwicklungen des Berufsfeldes Schule eingeordnet werden.


  1. TheoretischerHintergrund


2.1 Die Bedeutung der Inklusion für Schulen


Mithilfe der UN-Behindertenrechtskonvention aus dem Jahre 2009, soll die Förderung von Kindern mit und ohne Behinderung an den Regelschulen gegeben werden, was außerdem dazu führt, dass Kinder mit Behinderung nicht dazu gedrängt werden auf Förderschulen zu gehen. Die Staaten haben im Sinne desÜbereinkommensüberdieRechtevonMenschenmitBehinderungArtikel24Absatz 1 (BGBl Teil 2 2008, Nr. 35 vom 31.12.2008) den Zugang zu einem integrativen Bildungssystem anerkannt.

„Um dieses Recht ohne Diskriminierung undaufderGrundlagederChancengleichheitzuverwirklichen,gewährleistendie VertragsstaateneinintegrativesBildungssystemaufallenEbenenundlebenslan.....[read full text]

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Lehrer sollten dieinklusionsbedürftigenKinderinderSchuledazubefähigen,selbstständigzuarbeiten,indemsiefürsiez.B.individuelleArbeitsaufgabenerstellen,andenensiealleineoderinderGruppearbeitenkönnen.EsisthierbeiwichtigdieAufgabennachihrenBedürfnissenanzupassen,denndiesträgtdazubei,dasssie,wennsiemitProblemeninderGesellschaftinBerührungkommen,dieseohneSchwierigkeitenbewältigenkönnen.


    1. ZumBegriffHeterogenität


Warnecke (2012,S. 28) zufolge ist dieAnerkennung derHeterogenität ein wichtiger Schritt der Inklusion. Aufgrund dessen ist es von großer Bedeutung sich mit der Begrifflichkeit der Heterogenität näher auseinanderzusetzen.


DieBedeutungdesBegriffesHeterogenitätistimDuden(DudenOnline2016)als

„Verschiedenartigkeit, Ungleichartigkeit, Uneinheitlichkeit im Aufbau, in derZusammensetzung“definiert.DerBegriffHeterogenitätwirdauchalsSynonymfür

„Diskrepanz, Divergenz, Gegensatz, Inkonsequenz, Kontrast, Unterschied, Verschiedenartigkeit, Verschiedenheit“ (ebd.) verwendet.


Das Adjektiv heterogen bedeutet „nicht gleichartigiminneren Aufbau; uneinheitlich,ausUngleichartigemzusammengesetzt;ungleichmäßigaufgebaut, ungleichartig, nicht homogen“ (ebd.). Die Synonyme des Adjektivs heterogensind

„andersartig, uneinheitlich, ungleichartig, verschiedenartig, vielschichtig“ (ebd.).WenndieBedeutungenderbeidenBegriffe–Heterogenitätundheterogen,im schulischen Kontext benutzt werden, wird deutlich, dass hierbei von derVerschiedenartigkeitbzw.UnterschiedlichkeitderSchülerinnenundSchülerinBezug auf deren Merkmale gesprochenwird.

Trautmann und Wischer (2011, S. 38ff.) gehen zudem auf Spezifizierungen derHeterogenitätein.EinerihrerSpezifizierungenist,dasssichdieHeterogenitätaufeine Gruppe bezieht – sei es in der Klasse oder sei es in der Schule und nicht aufeinzelnePersonen.AußerdembeziehtsichnachihnendieHeterogenitätaufdie Gleichartigkeit(en) und auch auf die Differenz(en). Also „alle Gruppenmitglieder lassen sich nach gemeinsamen Merkmalen beschreiben (z.B. nach Alter,Geschlecht,Intelligenz),derenAusprägungenkönnenaberbeidenEinzelnensehrunterschiedlichsein(jüngeroderälter,männlichoderweiblich, .).“(Trautmann&Wischer 2011, S. 39).

Dies wirft die Frage auf, welche weiteren heterogenenMerkmaleSchülerinnenundSchülerbesitzenundwelchefürdenUnterrichtsverlaufrelevantseinkönnten.


    1. Merkmale derHeterogenität


Da in ein einer Klasse mehrere Schülermerkmale vorhanden sin, ist es von großer Bedeutung diese auf die wichtigsten einzugrenzen, um darauffolgend den Unterricht bzw. die Lehr- und Lernprozesse zielgerichteter gestalten zu können.


Trautmann und Wischer (2011, S. 42, zitiert nach Helmke, Weinert 1997; Arnold2010)zufolge,liegt„eineersteMöglichkeitzurIdentifikationrelevanterHeterogenitätsdimensionen( .)inderSuchenachLernmerkmalenfürdieOrganisation von Lehr-Lern-Prozessen, wie sie in der psychologischenLehr-Lern- Forschung seit Jahrzenten intensiv betrieben wird.“. Demnach ist es wichtig, sichalsLehrkraftMerkmalenzuwidmen,dierelevantfürdenUnterrichtseinkönnten,umdieGestaltung desUnte.....

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Denn Helmke schreibt, dass „der kognitive Anregungsgehalt, die elterlichen Standards und Erwartungen, ihreleistungsbezogenenErklärungenundSanktionenundihreigenesEngagementfürSchulleistungen des Kindes in niedrigeren sozialen Schichten typischerweise geringerausgeprägtsind.“(Helmke2004,S.57).


DieseaufgezähltenMerkmalederSchülerheterogenitätkannmanauchbeiderUnterrichtsplanung bzw. bei dem „Lehr-Lern-Prozess“ von inklusiven Klassenmiteinbeziehen.DennLehrkräftesolltenalldieseMerkmaleimHintergedankenhaben,umdannanschließenddenUnterrichtindividuellgestaltenzukönnen.ZudemsolltensiedarüberBescheidwissen,welchesVorwissendieinklusivenKindermitindenUnterrichtbringen,damitsiedarananknüpfenkönnen.

Außerdem sollten die Lehrerinnen und Lehrer wissen, wie inklusive Kinder motiviertwerden können, damitsie amUnterricht teilhaben können.


  1. Befundlage


Die Bedeutung der Inklusion in Deutschland ist bildungspolitisch, erziehungswissenschaftlich und pädagogisch-praktisch zu einer großen Bedeutung herangewachsen (Budde, Blasse & Johannsen 2017). Beispielsweise wird die Bedeutung der Inklusion anhand der Stellungnahme der DGfE noch deutlicher, welcher in der Inklusion eine der drei maßgeblichen „Revolutionen im bundesdeutschen Bildungswesen“ sieht (DGfE 2015, S. 1).


Doch wird darüber geklagt, dass zurzeit ein Desiderat im Hinblick auf die Erforschung pädagogischer Praktiken sowie die ihnen zugrundeliegenden sozialen OrdnungenininklusivenSettingsbesteht(Budde,Blasse&Johannsen2017).Nach Budde, Blasse & Johannsen (2017) fehlen weiterhin komplexe, multiperspektivische und qualitativeUntersuchungen.


Bereits bei der theoretischen Systematisierung zu der Begrifflichkeit der Inklusion besteht eine Unentschlossenheit. Beispielsweise unterscheidet Wocken (2014; zitiert nach Budde, Blasse & Johannsen 2017) ethische, politische und pädagogische Gründe für die Inklusion, wo hingegen Textor und Koch (2015; zitiert nach Budde, Blasse & Johannsen 2017) auf menschenrechtsbasierte, demokratietheoretische und ökonomische Argumentationslinien hindeuten.


Auch wird weiterhin darüber beklagt, dass es nicht ausreichende empirische Befunde zur inklusiven Didaktik (Feuser 2008; zitiert nach Budde, Blasse & Johannsen 2017), zur Belastung in inklusiven Schulen (Heddrich & Kecker 2009; zitiert nach Budde, Blasse & Johannsen 2017) oder auch keine empirischen BefundezudenunterschiedlichenSichtweisenvonSchülerinnenundSchülernmit sonderpädagogischem Förderbedarf (Ellinger & S.....

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    • geringeSelbstwirksamkeitsberzeugungenderLehrkräfte;

    • fehlendeRessourcen,diefrdieUnterrichtungderzuintegrierendenSchülernotwendigwären;

    • AusbildungslckenbeidenLehrkräften;

    • fehlenderHandlungsspielraumderLehrkräftezurEntwicklungeinesauthentischenLehrstils;

  • verzerrteWahrnehmung derSchülerproblemedurchdieLehrkraft.

  • Präzisierung derFragestellung


    Die Bedeutung des Unterrichts spielt eine sehr große Rolle, denn hierbei erfolgt meistenteils die Bildung und Erziehung seitens der Lehrerinnen und Lehrer. Es ist wichtig, dass man als Lehrkraft der Verantwortung gegenüber den Schülerinnen undSchülernbewusstistundaußerdemdarüber,dassmanalsVorbildfungiertund bei der Persönlichkeitsentwicklung von den Schülerinnen und Schüler zur Seite stehensollte.


    Da ich während meines Praxissemesters an einer inklusiven Schule tätig war und vielmitinklusivenKindernzutunhatte,hatsichstetsbeimirdieFrageentwickelt, wiedenneininklusiverUnterrichtaussehensollte.Des Weiterenstellteichmirdie Frage, wie man als Lehrkraft Kinder mit und ohne Behinderung optimal fördern kann, ohne eine Schülerin bzw. einen Schüler mit oder ohne Behinderung aus dem gemeinsamen Lehr- und Lernprozess auszuschließen.

    Um diesen Fragen eine optimale Antwort geben zu können, wurde während meiner Praxissemesterzeit beliebige Seminare und Fortbildungen in der Schule angeboten. Hieraus kann man erschließen,dasssicheinigeSchulenseitderUN-Behindertenrechtskonventionmit solchen Fragen beschäftigen und versuchen, das bestmögliche zu unternehmen. AuchstelltsichdieFrage,welcheUnterrichtsmethodendennals„Werkzeug“für eine optimale Förderung in inklusiven .....

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    Weigl(2009,S.195)unterstütztdieseThese,indemsieerinnert,dassjedesKind seinindividuellesWissen,seineeigenenErfahrungen,seinenindividuellenLernstil und-tempoindenUnterrichtmitbringt.Esistalso„dafürzusorgen,dassjedesKindentsprechendseinerFähigkeitenundMöglichkeitenaufbauendaufseinensubjektivenVorerfahrungenfürsichbedeutsamlernenkann.DasssichdiesnichtineinemfüralleKindereinheitlichem,engvorstrukturiertemLernwegereignen kann, liegt auf der Hand.“ (Weigl 2009, S.195).

    Hierbei ist nach Weigl (ebd.) außerdem wichtig, dass die Lehrkraft dieSchülerinnenundSchülernbeiihremLernwegunterstützt,dasLernensoattraktivundmitanschlussfähigenAnregungengestaltet,dasssiedaranSpaßunddabeikeineSchwierigkeitenhaben.Siesollendazubefähigtwerden,ihreeigenen Denkprozessestetsselbstzureflektierenundsiekritischzuhinterfragen.Demnach sollten Lehrerinnen und Lehrer neben der typischen Lehrerrolle außerdemalsLernberaterund-begleiterfungieren,wobeisiesichdieAufgabeeigenmachen,denSchülerinnenundSchülernbeiihrerLernentwicklung diegrößteStützezusein.


    Im Folgenden wird detaillierter auf die möglichen Lösungsstrategien in Bezug auf eine optimale Förderung in inklusiven Klassen eingegangen. Hierfür werden dieKomponenten aufgezählt, die für die Entwicklung desinklusivenUnterrichtsvon Bedeutungsind,welche die Lehrkräfte bei derUnterrichtsgestaltung mitberücksichtigensollten.werden geeigneteUnterrichtsorganisationen fürheterogene Klassen aufgezeigt und daran anknüpfend wird versucht geeignete Unterrichtsmethoden für inklusive Klassen darzulegen.


    1. Diskurs möglicherLösungsstrategien


      1. InklusiveUnterrichtsentwicklung


    Werning und Baumert (2013, S. 42) haben nach Swanson & Hoskyn (1998), Swanson (1999), Swanson & Sachse-Lee (2000) und nach Therrien, Zaman & Banda (2010)Komponenten herausgearbeitet, die für die Entwicklung desinklusivenUnterrichtsund vor allem für die Entwicklung vonSchülerinnen undSchüler, die beim LernenSchwierigkeiten aufweisen,wichtigsind.


    Die erste Komponente istKommunikation der Unterrichtsziele undErfolgskriterien.Hierbei ist zu verstehen, als Lehrkraft mitdenSchülerinnen und SchülerndieZieleimUnterrichtunderfolgsbringendeKriterienzukommunizieren. Außerdem sollen gemeinsam Lernziele erarbeitet werden, um diese kennenzulernen und um die Erreichung der Ziele anzustreben und zu ihnen hinzuarbeiten(WerningundBaumert2013,S.42).EineandereKomponenteistes, dieAufgaben,diedenSchülerinnenundSchülernaufgegebenwerden,inTeilschrittezuzerlegen,umsieverständlicherzumachen(vgl.ebd.).

    Desweiteren gehört es zu den Komponenten, dass dieAufgabenschwierigkeiten andie Fähigkeiten der Schülerinnen und Schülern angepasstwerden, sodass zwar deren Bearbeitung herausfordernd ist, jedoch im Bereich des Möglichen liegt (vgl. ebd.). Demnach sollten also die individuellen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schülernichtunbeachtetgelassenwerden,sodassdieseandenAufgabenangepasst werden.NachLeutner(2008,S.175)isteinesolcheVorgehensweisewichtig,denn sonst könnten die Schülerinnen und Schüler überfordert werden, wodurch deren Lernmotivation sinken würde und dadurch auch die Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schü.....

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    können. Wie Avci- Werning und Lanphen (2013, S. 150) hinweisen, sind für heterogene Klassengemeinschaften bestimmte Methoden erforderlich, welche die verschiedenen biographischen und kulturellen Hintergründe, die unterschiedlichen Lernstände,dievielfältigensozialenNormenderSchülerinnenundSchülermitund ohne Behinderung, aber auch der Lehrenden berücksichtigt. Das kooperative Lernen kann diesen Herausforderungen gerecht werden, weil es vor allem darauf ausgerichtetist,denLernendendasLerneninZusammenarbeit,seiesinderGruppe oder mit einem Partner, zu ermöglichen.

    Das wichtigste dieser Lehrmethode ist, dass es aufdieindividuellen Ressourcen abgestimmt werden kann und somit auf denLernerfolgdeseinzelnenundaufdenLernerfolgderGruppeabzielt(vgl.ebd.).


    Barkowsky (2011, S. 47) zufolge sollte die Lehrkraft Methoden praktizieren, die dieSelbstständigkeitunddasZusammenarbeiteninderGruppeherbeiführenundfördern,umeinengelungenenUnterrichtzuführen.HierzuhatBarkowsky(ebd.)dieLernpyramidenachNormundKathyGreen(2011,S.29)angeführt,alsBeispiel deskooperativenLernens,wobeiabderDemonstration,welcheszu30%dieMerk- bzw.LernfähigkeitderSchülerinnenundSchülerfördert,daskooperativeLernenund das aktive Lernenbeginnt.


    Man kann außerdem aus der Abbildung entnehmen, dass es wichtig ist, dass man als Lehrkraft den Unterricht so gestaltet, sodass die Lernenden dazu befähigt werden selbstständig zu handeln und das Gelernte anwenden.


    Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass das kooperative Lernen eine Lernmethode ist, „die günstige Bedingungen für das Lernen in der inklusiven Schule schafft und einen wichtigen methodischen Ansatz für heterogene Lerngruppen darstellt.“ (Avci-Werning und Lanphen 2013, S. 150).


    Weidner (2011, S. 35ff.)hatzudem fünf Basiselemente erarbeitet, welche dazu führen sollen, dass kooperatives LernenimUnterricht der Norm entsprechend durchgeführt werden kann. Zu den fünf Basiselementen zählt: 1. die positive gegenseitige Abhängigkeit, 2. die persönliche Übernahme von Verantwortung, 3. dieFace-to-FaceInteraktion,4.diesozialenFertigkeitenbzw.dieTeamkompetenz und 5. die Bewertung bzw. die Evaluation derGruppenprozesse.


    Eine der Bereicherungen des kooperativen Lernens ist es, dass soziale Kompetenzen wie z.B. die Fähigkeit in einerGruppezusammenzuarbeiten oder auchdasErkennenunddieBewältigungvonProblemeninGruppen,erlerntwerden .....

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