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Abstract
German studies

University, School

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Siddhartha Siddhartha, ein junger Brahmane, wird von seinem Vater nach alten Lehren erzogen. Als Samanas in die Stadt kommen, beschließt der Junge sich ihnen anzuschließen. Sein Freund Govinda folgt Siddhartha. Doch nach einiger Zeit der Enthaltsamkeit, in der den Jungen Geduld, Hunger und Entbehrung gelehrt wurde, erkennt Siddhartha, dass er bei den Asketen sein Ziel, die Erleuchtung zu erlangen, nicht erreichen wird. Govinda folgt seinem Freund Siddhartha in die Stadt Savati um dort den Buddha Gotama zu treffen. Er ist begeistert…
, Vortragsdatum 19. Februar 2014 Siddhartha von Hermann Hesse Hermann Hesse Hermann Hesse ist am 2. Juli 1877 in Calw, Deutschland geboren und verstarb am 9. August 1962 in Montagnola, Schweiz. Er war ein grosser und freier Schriftsteller, Dichter und Maler. 1946 bekam er den Nobelpreis für Literatur. Hermann Hesse war ständig im Wandel und hatte viele Stationen in seinem Leben, die er auch gerne in seine Werke einfliessen liess. Er musste auch schwere Rückschläge (Tod des Vaters, kranker Sohn, schizophrenisch­e Züge der Ehefrau)…

Siddhartha –Hermann Hesse

Die Geschichte von Hermann Hesse erzählt den Lebensweg von einem anfangs kleinen Jungen ,namens Siddhartha. Er gehört zu dem Stamm der Brahmanen und lernt dort an den Atman zu glauben. Siddhartha ist ein sehr wissbegieriger Junge und will alles Wissen, das kommt ihn gegenüber seinem Vater zugunsten. Sein bester Freund Govinda begleitet ihn auf allen Wegen, auch als Siddhartha eines Tages zu dem Entschluss kam, die Brahmanen zu verlassen und zu den Samanas zu gehen.

Siddhartha wurde immer unruhiger und unzufriedener, denn er wusste , dass die Liebe und das Wissen seines Vaters begrenzt war und nicht für alle Zeit reichen würde. Somit sprach er eines Abends mit seinem Vater, dieser jedoch zeigte eine unerwartete Reaktion. Er verließ die Hütte und kehrte erst einige Stunden später zurück. Als er Siddhartha in der selben Position wiederfand, wie er ihn vor Stunden verlassen hatte, so willigte der Vater ein.

Am Morgen darauf machten sich Siddhartha und Govinda auf den Weg zum Samanastamm.


Bei den Samanas wurden die beiden schnell aufgenommen. Siddhartha hatte ein besonders großes Talent für schnelle Lernfähigkeit. Somit wusste er mehr als manch andere des Stammes. Die Samanas lehrten den Beiden ihr Verlangen nach unnützen Sachen zu stillen indem sie fasteten. Ihr Körper sagte was anderes als Ihr Geist.

Ihre Willenskraft und mentale Stärke sind hier sehr ausgeprägt. Tagelang litten sie unter Durst, Hunger und Schmerzen . Jedoch schalteten sie das Gefühl davon aus. Sie dachten dabei an etwas anderes oder an nichts, solange bis ihr Körper sich an die Schmerzen gewohnt hatte und somit kein Gefühl mehr wahrnahm. Siddhartha konnte dies ohne lange Nachzudenken. Es aß nur einmal am Tage und das vegetarisch und roh.

Jegliches Gefühl von Fülle vergaß er. So blieb Siddhartha gemeinsam mit Govinda jahrelang bei den Samanas und lernte die Kunst des Verzichten.
Eines Tages aber, kam ein heiliger Buddha (Gotama) in die Stadt und dieses Ereignis verbreitete sich rasant. Auch Siddhartha hörte von diesem Manne und wurde neugierig auf seine weißen Lehren. Nun nahm er Abschied von dem Asketenstamm, woraufhin der Anführer in Zorn geriet, Siddhartha aber seine Gedanken kontrollieren konnte und ihm stumm und willenlos gemacht hatte.

So machte sich Siddhartha, gemeinsam mit Govinda, auf den Weg in die Stadt. Dort wurden sie von einer Frau herzlich aufgenommen und Speiß und Trank angeboten. Die Frau erklärte ihnen den Weg zu seinem Lager und daraufhin zogen die beiden, gemeinsam mit einer Menschenmenge von Pilgern, weiter zu der Lagerstätte des Buddhas. Sie gingen bis in den Abend hinein und als sie endlich ankamen , sahen sie lauter gelb gekleidete Mönche.

An diesem Abend lehrte der Buddha seine Weisheit. Davon tief beeindruckt fragten einige Pilger und auch Govinda, ob sie in Gotamas Glaubensverein aufgenommen werden können. Siddhartha hingegen saß nur da und freute sich für seinen Freund. Endlich hatte er selbst einen Schritt in seinem Leben gemacht , den er nicht hinter Siddhartha machen hat müssen. Am nächsten Morgen, als Siddhartha früh aufstand um sich etwas umzusehen, sah er den allwissenden Buddha bei seinem täglichen Bettelgang in die Stadt gehen.

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Inhaltsangabe zu Siddhartha von Hermann Hesse
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Siddhartha bat ihn um ein kurzes Gespräch, woraufhin Buddha sich die Zeit nahm um ihn seine Weisheit zu lehren. Siddhartha solle aufpassen, dass er nicht vor lauter Wissen das Eigentliche im Leben aus den Augen verliere.
Nun reiste Siddhartha alleine weiter. Unterdessen wurde aus seinem Freund ein guter Mönch, mit gelber Kutte und mit einer Glatze. Siddhartha dachte viel nach und kam schließlich Tage später zu einem seltsamen Gedanken.

Es wurde ihm klar , dass er jetzt auf sich allein gestellt ist und er für sich selber sorgen muss. Siddhartha fühlte sich alleine und verlassen. Er gehörte nun keinen Stamm mehr an und glaubte an keinen Gott. Aber an was glaubte er dann? Lange überlegte er. Siddhartha selbst bezeichnet dies als seine "Erwachung". Dinge ergeben nun einen Sinn in seinem Leben.

Kein Gott beeinflusst die Dinge , die er sah. Siddhartha hatte kein Ziel vor Augen. Er ging einfach weiter, immer weiter und weiter. Es wurde ihm klar, dass er jahrelang sich mit dem Glauben und der wahren Religion beschäftigt hatte, dabei hatte er sich selbst aus den Augen verloren und eigentlich wusste er gar nichts von ihm. Das wollte Siddhartha nun ändern. Er nahm den Entschluss sich ab diesem Zeitpunkt selber zu erforschen bzw. kennenzulernen.

Siddhartha bezeichnet dies als seine Wiedergeburt. Ein neues Leben beginnt der wagemutige Mann mit einem Marsch ohne jegliches Ziel.
Auf seinem Wege entdeckte Siddhartha Dinge , die er bis vorher noch nie wahrgenommen hatte. Sein Weg führte ihn an einem Fährmann vorbei , bei dem er die Nacht über blieb. Am nächsten Morgen bittet Siddhartha ihn über den Fluss zu setzten, woraufhin der Fährmann Siddhartha keine Bezahlung verlangt.

Kamala traf ihn und sagte ihm , dass sie ihn so wie er jetzt ist nicht belehren kann. Er müsse sich schöne Kleider, Schuhe und viel Geld besorgen. Auf ihre Frage was er denn könne, antwortete er mit folgenden Worten: fasten, denken und warten. Wenn er mit diesen Sachen wiederkäme, so wolle Kamala Siddhartha in der Kunst der Liebe lehren. Sie verabschiedete sich mit einem Kuss.

Beim täglichen Besuch von Siddhartha erfuhr er eines Tages, dass ein Kaufmann Interesse an ihm zeigte, denn Siddhartha konnte lesen und schreiben. Diese Kunst hatten nur wenige gelernt und somit war dies etwas besonderes. Der Kaufmann hieß Kamaswami und er lernte Siddhartha die Kunst des Handels. Er war davon nicht sehr beeindruckt, doch machte seinen Job sehr gut.

Trotz der Macht des Reichtums blieb er in seinem Herzen immer ein Samana. Er fasste den Entschluss, die Stadt zu verlassen und allen Reichtum hinter sich zu lassen. Siddhartha verabschiedete sich von Kamala nach einer Liebesnacht und zog los in den Wald. Was er aber nicht wusste, Kamala war schwanger.
Siddhartha ging tagelang an einem Fluss entlang, hörte seine Stimme, lauschte seine Worte und war fasziniert von diesem schönen Fluss.

Siddhartha war nun alles egal, er fühlte keinen Lebenssinn mehr und wollte sich in den Fluss stürzen. Langsam kletterte er auf einen Ast und hing sich mit den Kopf nach unten. Er nahm es ganz locker und war bereit zu sterben. Doch in dem Moment als er loslassen wollte, packte ihm der Lebenswille und er machte einen Satz runter vom Baum. Er legte sich neben ihn hin und schlief schließlich tief und fest.

Die Freude war groß. Nach einer Weile und einem langen Gespräch nahm Govinda seine Reise wieder an und Siddhartha war schließlich wieder alleine. Auch er zog seine Wege weiter und wanderte flussabwärts. Eines Tages traf er auf den Fährmann der ihn vor langer Zeit schon einmal über den Fluss transportiert hatte. Begeistert von dem Fluss fragte Siddhartha den Fährmann, ob er ihn lehren könnte und der Fährmann nahm an.

Er lud Siddhartha ein weiteres Mal in seine Hütte ein und stellte sich vor. Seine Name ist Vasudeva. Am Abend in Vasudevas Hütte erzählte Siddhartha seine Geschichte und es tat gut, einen so guten Zuhörer an seiner Seite zu haben. Gemeinsam hatten sie den Fluss sprechen hören. Siddhartha blieb nun bei Vasudeva und ihm wurde die Kunst des Zuhörens gelehrt. Als eines Tages die Botschaft umher ging, dass der heilige Buddha im Sterben liegt, so machten sich die schöne Kamala und ihr Sohn auf den Weg um ihn die letzte Ehre zu erweisen.

Der Fährmann und Siddhartha hörten ihre Rufe und kamen zu Hilfe. Vasudeva gab ihr einen Kräutertrank. Siddhartha schaute in Kamalas Augen und die beiden erkannten sich wieder. So erfuhr Siddhartha, dass er einen Sohn habe, der auch noch nach ihm benannt war. Beide wussten, dass Kamala es nicht schaffen würden und einige Stunden später verstarb die wunderschöne Kamala auf dem selben Lager , auf dem auch Vasudevas Frau gestorben ist.

Vasudeva beschloss auch Kamala auf dem Berge zu begraben, wo auch seine Frau begraben worden ist. Den beiden Siddharthas fiel der Abschied sehr schwer. Tagelang sagten sie Nichts. Besonders den kleinen Siddhartha traf es sehr hart. Sein Vater verstand seinen Sohn und er gab ihm Zeit für das Verarbeiten seiner Schmerzen. Tagelang redete sein Sohn nichts mit ihm und Siddhartha gab ihm noch mehr Zeit.

Als sein Vater am Morgen danach dies bemerkte, baute er gemeinsam mit seinem Freund Vasudeva ein Bambusfloß um auf das andere Flussufer zu gelangen. Vasudeva nahm zur Sicherheit eine Axt mit, denn er hatte den Verdacht, dass Siddharthas Sohn absichtlich das Ruder zerstört hat, damit man beschäftigt war und ihm nicht nachrenne. Siddhartha half seinen Freund nicht beim Ruder bauen, sondern suchte seinen Sohn.

Er ging und ging immer weiter, bis er am Abend endlich in der Stadt angekommen war. Müde stand er am Eingang des gepflegten Lustgartens ,den einst der schönen Kamala gehörte. Lange starrte er auf den schönen Garten und sah die Mönche unter den schönen Bäumen beim Gehen zu. Siddhartha erinnerte sich an seine erste Begegnung mit Kamala und kauerte sich auf den staubbedeckten Boden.

Vasudeva und Siddhartha machten sich nun auf den Weg durch den Wald zu der Fähre. Als Vasudeva zuhause seinem Freund Siddhartha eine Schale Kokosmilch bringen möchte, schlief er bereits auf seinem Lager. Von diesen Moment an sprach keiner mehr der Beiden über dieses Erlebnis, keiner nannte den Namen des Jungen und nie wieder wurde etwas von seiner Flucht geredet.

Doch lange Zeit danach brannte Siddharthas Wunde immer noch. Manchmal musste er Reisende über den Fluss bringen, und immer wenn sie einen Sohn oder eine Tochter dabei hatten, fragte sich Siddhartha WARUM auch die hässlichsten Gestalten einen Sohn oder Tochter haben , doch er nicht. Er beneidete sie und konnte nicht verstehen, wieso er von seinem Sohn nicht geliebt wird.

Als zum Schluss der ewige Sucher Govinda auftaucht, und seinen Jugendfreund um seine Erfahrungen befragt, kann dieser ihm keine Antwort geben. Erst als Govinda ihn küßt, erkennt er, daß Siddhartha bereits das Nirwana erreicht hat.



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