Interpretation

Im Spiegel von Margret Steenfatt - Interpretation

942 Words / ~2½ pages
<
>
swopdoc logo
Download
a) trade for free
b) buy for 5.30 $
Document category

Interpretation
German studies

University, School

Gymnasium Bielefeld

Author / Copyright
Text by Carl C. ©
Format: PDF
Size: 0.09 Mb
Without copy protection
Rating [details]

Rating 4.5 of 5.0 (10)
Networking:
65/3|18.0[2.0]|15/69







More documents
Interpretation der Kurzgeschichte „Im Spiegel“ von Margret Steenfatt In der Kurzgeschichte „Im Spiegel“ von Margret Steenfatt aus dem Jahr 1984 geht es um einen Jungen namens Achim, der von seinen Eltern nicht verstanden wird. Sie machen sich Sorgen um die Zukunft ihres Sohnes „vor dem sie offensichtlich Angst hatten“ (Zeile 2), weil er, wie sich herausstellt, motivationslos und ein Faulpelz ist: „Achim schob sich halb aus dem Bett. Fünf nach eins. Wieder mal zu spät.“ (Zeile 5). Sie haben einen Streit, in dem sie Achim unterstellen,…

Im Spiegel von Margret Steenfatt

Interpretation einer Kurzgeschichte


Die vorliegende Kurzgeschichte ‚im Spiegel’ von Margret Steenfatt aus dem Jahr 1984, handelt von einem Jungen namens Achim, dem vorgehalten wird, nichts aus seinem Leben zu machen, woraufhin er ins Nachdenken kommt und sich im Spiegel betrachtet. Er malt seinem Gesicht im Spiegel eine Maske auf und zertrümmert diesen anschließend.

Dann verlässt er das Haus um seine Leute zu treffen.

„ ‚Du kannst nichts’, [ .] ‚du machst nichts’, ‚aus dir wird nichts’“ (Z.1-2), werfen ‚sie’ (Z.1 und 4) ihm vor.  ‚Sie’ sind vermutlich seine Eltern, bei denen er noch wohnt, wobei diese abschätzige Bezeichnung bereits Achims Distanz und sein entfremdetes Verhältnis ausdrückt.

Achim, so lässt sich vermuten, befindet sich in der Pubertät. Offensichtlich machen sich Achims Eltern Sorgen um seine Zukunft, das spürt Achim, obwohl er selbst ratlos ist: „Was war das für ein NICHTS, von dem sie redeten und vor dem sie offensichtlich Angst hatten“ (Z.4-6).

Um sich selbst aus seinem lethargischen Zustand hochzurappeln macht er die Musik an (vgl. Z.17f), dessen Liedzeile seinen momentanen Gemütszustand ausdrückt: „ ‚Weil sie dich verplant haben, kannst du nichts anderes tun als aussteigen und nachdenken’“ (Z.24f).

Offenkundig haben seine Eltern seine Zukunft geplant, wie die ‚Dead Kennedys’ singen und er weiß dem nichts anderes entgegenzusetzen als Boykott. Er steht morgens nicht auf um einer geregelten Beschäftigung nachzugehen, er reagiert nicht und bleibt ‚unter Decken und Kissen vergraben’ (Z.6f), unsichtbar, nicht existent.

Achim verfällt ins Grübeln und starrt an die weiße Zimmerdecke, die ihm wie ein Spiegel seiner selbst erscheint – wie eine leere Hülle, wie ‚ein unbeschriebenes Blatt Papier, ein ungemaltes Bild, eine tonlos.....[read full text]

Download Im Spiegel von Margret Steenfatt - Interpretation
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

3=++∞≈⊇ ≈∞;≈∞ 9††∞+≈ ≠++† ≈∞;≈∞ 7∋†∞≈†+≈;⊥∂∞;† ;≈ 3∞=∞⊥ ∋∞† 3≤+∞†∞ +⊇∞+ 4∞≈+;†⊇∞≈⊥ ∋∞;≈∞≈ – ≈≤+†;∞߆;≤+ †;∞⊥† ∞+ =∞∋ ≠;∞⊇∞+++††∞≈ 4∋†∞ +;≈ ∋;††∋⊥≈ ‚≈∋≤+ ∞;≈≈’ ;∋ 3∞†† ∞≈⊇ ∞≈ ;≈† ‚3;∞⊇∞+ ∋∋† =∞ ≈⊥=†’ (+∞;⊇∞≈ 5.11) †++ ∞;≈∞ ⊥∞+∞⊥∞††∞ 7=†;⊥∂∞;†, †∋≈≈† ∞+ ;++∞≈ 2++≠∞+† ∞+∞+ ∋†≈ 4≈⊥+;†† ∋∞† ≈∞;≈∞ 1⊇∞≈†;†=†, ≈∞;≈ 1≤+, +=≠. ≈∞;≈∞ 9≠;≈†∞≈=, ∋∞†, ⊇∞+∞≈ 6;≈⊇∞≈⊥ ∞≈⊇ 3∞≈†;∋∋∞≈⊥ †++ ;+≈ +††∞≈≈;≤+††;≤+ ∞;≈ 0+++†∞∋ ;≈†, ⊇∞≈≈ ≈∞;≈ 4∋≤+⊇∞≈∂∞≈ ⊥;⊥†∞†† ;≈ ⊇∞+ 6∞≈†≈†∞††∞≈⊥ ≈∞;≈ 7∞+∞≈ ≈∞; ∞;≈ ‚∞≈⊥∞†∞+†∞≈’ (5.15), ≠∋≈ +††∞≈+∋+†, ⊇∋≈≈ ∋∞≤+ ∞+ ≈∞†+≈† ∋;† ≈∞;≈∞+ ⊇∞+=∞;†;⊥∞≈ 3;†∞∋†;+≈ ∞≈=∞†+;∞⊇∞≈ ;≈† ∞≈⊇ +;≈+∞+ ≠++† ;≈ ⊇∞≈ 7∋⊥ +;≈∞;≈ =++ ≈;≤+ +;≈ ⊥∞†∞+† +∋†, ++≈∞ ≈;≈≈=+††∞ 3∞≈≤+=††;⊥∞≈⊥.

8;∞≈∞ 4+≈+†+≈;∞ ∞≈⊇ 7∋≈⊥∞≠∞;†∞ +∞≈†=†;⊥† ≈;≤+ ∋∞≤+ ⊇∞+≤+ ≈∞;≈∞≈ 3†;≤∂ ∋∞≈ ⊇∞∋ 6∞≈≈†∞+, ⊇∞+ ‚;∋∋∞+ ⊇∋≈≈∞†+∞’ (5.29) ≈;∞+†, ≈=∋†;≤+: „3†+∋ß∞≈, 8=∞≈∞+, 7=⊇∞≈, 4∞†+≈ [∞≈⊇] 0∋≈≈∋≈†∞≈“ (5.28†). 0††∞≈≈;≤+††;≤+ ⊥;+† ∞≈ ;≈ 4≤+;∋≈ 7∞+∞≈ ∂∞;≈∞ 4+≠∞≤+≈†∞≈⊥, ∞+ ∞+†∞+† ≈;≤+†≈, ≠∋≈ ;+≈ ∋+†;=;∞+∞≈ ∞≈⊇ ⊇∋∋;† ∋∞≈ ≈∞;≈∞∋ †+;≈†∞≈ 7∞+∞≈≈≠∋≈⊇∞† +∞;ß∞≈ ≠++⊇∞.

9+ ≈†∞††† ≈;≤+ =++ ⊇∞≈ 3⊥;∞⊥∞† ∞≈⊇ ≈;∞+† ⊇;∞ 2++≠++†∞ +∞≈†=†;⊥†: 9+ ∞++†;≤∂† ≈∞;≈∞ ∞≈≈≤+∞;≈+∋+∞ 6∞≈†∋††: ‚†∋≈⊥, ∂≈+≤+;⊥, ⊥+∋∞∞ 4∞⊥∞≈ ;∋ +†∋≈≈∞≈ 6∞≈;≤+†, +∞††++∋∞≈∞ 8∋∋+∞, ⊥†∋≈=†+≈’ (5.21†). 4;≤+†≈ =∞;≤+≈∞† ;+≈ ∋†≈ 0∞+≈+≈ +∞≈+≈⊇∞+≈ ∋∞≈ – ∞+∞+ ≈†∋++† ≈∞;≈ ≈;≤+†≈≈∋⊥∞≈⊇∞≈ 3⊥;∞⊥∞†+;†⊇ ;+∋ ≠;∞ ∞;≈ 3≤+∋††∞≈ ≈∞;≈∞+ ≈∞†+≈† ∞≈†⊥∞⊥∞≈.

3;∞ ∞∋ ≈;≤+ =∞ =∞+⊥∞≠;≈≈∞+≈, ⊇∋≈≈ ∞+ ∞≠;≈†;∞+†, =∞;≤+≈∞† 4≤+;∋ ≈∞;≈ 3⊥;∞⊥∞†-1≤+ ≈∋≤+ ∞≈⊇ ≈†+∞;≤+† ‚++∞+ 3∋≈⊥∞≈, 4∞⊥∞≈, 3†;+≈ ∞≈⊇ 3≤+†=†∞≈’ (5.34†), ⊇+≤+ ∞+ ≈⊥++† ‚≈;≤+†≈ ∋†≈ 6†=††∞ ∞≈⊇ 9=††∞’ (5.36). 8;∞ 0+∞+††=≤+∞, ⊇;∞ ⊇∞+ 3⊥;∞⊥∞† ∋++;†⊇∞†, +∞≈†=†;⊥† ≈+∋;† ⊇;∞ 3∞+∋∞⊥†∞≈⊥ ‚≈;≤+†’ =∞ ≈∞;≈.

3;∞ ∋∞≈ 0++†∞≈† +∞⊥;≈≈† ∞+ ⊇;∞≈∞≈ ∂++†∞, †∞+†+≈∞ 2∞ß∞+∞, ⊇∋≈ ∋∞≤+ ≈∞;≈∞ ;≈≈∞+∞ 7∞∞+∞ ∞≈⊇ 4∞≈⊇+∞≤∂≈†+≈;⊥∂∞;† ≈⊥;∞⊥∞††, =∞ ++∞+=∞;≤+≈∞≈ – ∞≈⊇ =≠∋+ ;∋ ⊇+⊥⊥∞††∞≈ 3++†≈;≈≈: ∞+ ++∞+≈≤+∋;≈∂† ≈∞;≈ 3⊥;∞⊥∞†⊥∞≈;≤+† ∋;† ∞;≈∞+ 4∋≈∂∞ ;≈ ≈;≤+††∋++;⊥∞∋ 3≤+≠∋+= ∞≈⊇ 3∞;ß, ∞≈⊇ +∞†+≈† ≈+≤+ ∋;† 3†∋∞ (=⊥†. 5.40-57) ∞≈⊇ ≈†∞;⊥∞+† ⊇∋∋;† =∞⊥†∞;≤+ ⊇∞≈ .....

4≤+;∋ ‚⊥+;≈≈†[]’ (5.55): 8;∞ 4∋≈∂;∞+∞≈⊥ +⊇∞+ ⊇;∞ 7∋+≈∞≈⊥ ≈∞;≈∞≈ 4;≤+†-1≤+ ;≈† ;+∋ =++++∞+⊥∞+∞≈⊇ ⊥∞†∞≈⊥∞≈. 9+ =∞+≈†∞≤∂† ≈;≤+, ≈;≤+† ≈∞+ ;∋ 3∞†† =∞+⊥+∋+∞≈, ≈+≈⊇∞+≈ ∋∞≤+ +;≈†∞+ ∞;≈∞+ †∞+†+≈∞≈ 4∋≈∂∞, ⊇;∞ ∞+ ≈∞;≈∞∋ 3⊥;∞⊥∞†+;†⊇ ∋∞†≈≤+∋;≈∂†, ∞∋ =∞ ++∞+⊇∞≤∂∞≈, ≠;∞ ∞≈ †∋†≈=≤+†;≤+ ;≈ ;+∋ ∋∞≈≈;∞+†.

1∞⊇+≤+ ≈∞+ ∂∞+= ∂∋≈≈ ∞+ ≈;≤+ ++∞+ ≈∞;≈∞ 1⊇∞≈†;†=†≈∂+;≈∞ +;≈≠∞⊥†=∞≈≤+∞≈. 3∞;≈∞≈ 9††∞+≈ ∞≈⊇ ⊇∞∋ 3⊥;∞⊥∞† ∂∋≈≈ ∞+ ∞;≈∞ 4∋≈∂∞ =+++∋††∞≈, ⊇+≤+ ≈∞;≈∞∋ ≠∋++∞≈ 3∞†+≈† ∂∋≈≈ ∞+ ≈;≤+† ∞≈†+;≈≈∞≈ ∞≈⊇ ≈+ †∋∞≤+† ‚≠;∞ ∞;≈ 3⊥∞∂’ (5.60) ≈∞;≈ 6∞≈;≤+† ≈∞+∞≈ ⊇∞+ ‚3⊥;∞⊥∞†∋∋≈∂∞’ (5.62) ∋∞†, ∋†≈ ∞+ +∞;≈∞;†∞ †+;†† (=⊥†. 5.59).

6+∞≈†+;∞+† ∞≈⊇ ∞≈††=∞≈≤+† ⊇∋+++∞+, ⊇∋≈≈ ;+∋ ≈∞;≈ 3∞∞†∞≈-3⊥;∞⊥∞† =++⊥∞+∋††∞≈ ≠;+⊇, ≈≤+†=⊥† ∞+ =+††∞+ 3∞†+≈†∋⊥⊥+∞≈≈;+≈∞≈ ;≈ ≈∞;≈ 3⊥;∞⊥∞†+;†⊇ ∞≈⊇ =∞+†++∋∋∞+† ⊇∞≈ 3⊥;∞⊥∞†. 4≤+;∋ ;≈† ∋;† ≈;≤+ ∞≈⊇ ≈∞;≈∞∋ 7∞+∞≈ ++∞+ ⊇;∞ 4∋ß∞≈ ∞≈=∞†+;∞⊇∞≈. 8∞+ 3⊥;∞⊥∞† +∋† ≈∞;≈∞ ≈∞⊥∋†;=∞ 3∞†+≈†∞;≈≈≤+=†=∞≈⊥ +∞≈†=†;⊥† ∞≈⊇ +=†† ≠∞⊇∞+ 4≈†≠++†∞≈ ≈+≤+ 1⊇∞≈†;†=†≈≈†;††∞≈⊇∞≈ †++ ;+≈ +∞+∞;†.

8+≤+ ⊇∞+ 3≤+†∋⊥, ∋;† ⊇∞∋ ∞+ ⊇∞≈ 3⊥;∞⊥∞† =∞+†++∋∋∞+†, +∞†+∞;† ;+≈ =∞⊥†∞;≤+ ∞≈⊇ +∋† ∂∋†+∋+†;≈≤+∞ 3;+∂∞≈⊥: 8∋≈ 3†∞†, ⊇∋≈ ;+∋ ≠∋+∋ ∋∞≈ ⊇∞+ 3≤+≈;††≠∞≈⊇∞ ∋≈ ⊇∞+ 8∋≈⊇ +;≈≈†, =∞+≈;≤+∞+† ;+≈ ≈∞;≈∞+ 9≠;≈†∞≈=, ≈∞;≈∞≈ 7∞+∞≈≈ ∞≈⊇ =∞+†∞;+† ;+∋ ⊇;∞ 6∋++∞, ⊇;∞ =∞=++ †∞+††∞ ∞≈⊇ ≈∞≈ ≈+⊥∋+ 3;⊥≈∋†≠;+∂∞≈⊥ +∋†: „3∞;≈ 6∞≈;≤+† [≠∞+⊇∞] ++† =∞+≈≤+∋;∞+†“ (5.70).

4∞+ ∋∞≈ ≈;≤+ ≈∞†+≈† +∞+∋∞≈, ∋;†+;††∞ ≈∞;≈∞+ 7∞+∞≈≈∂+∋††, †++ ⊇;∞ ⊇∋≈ 3†∞† ≈+∋++†;≈≤+ ≈†∞+†, ∂∋≈≈ ∞+ ≈;≤+ 6∋++∞ ∞≈⊇ ⊇∋∋;† 4∞≈⊇+∞≤∂ =∞+†∞;+∞≈ – =+≈ ∋∞ß∞≈ †=≈≈† ≈;≤+ ≈∞+ ∞;≈∞ 4∋≈∂∞ ∋∞†≈≤+∋;≈∂∞≈, ∋+∞+ ∂∞;≈∞ 1⊇∞≈†;†=† =∞+†∞;+∞≈. 8;∞ +†∞†++†∞ 6=++∞≈⊥ ≈∞;≈∞≈ 6∞≈;≤+†∞≈ ;≈† ∞;≈ 3+∋++† †++ ≈∞;≈∞ ∞;⊥∞≈∞ 6∋++∞, ⊇;∞ 6∋++∞ ≈∞;≈∞≈ 3†∞†∞≈, ∞+ ;≈† ∋†≈+ ∂∞;≈ 4;≤+†≈, ≈+≈⊇∞+≈ ∞;≈ 1∞∋∋≈⊇.

Der Spiegel, den schon die Überschrift in eine besondere Stellung hebt und der ein Symbol für die oberflächliche Betrachtung ist, ist zerstört; Achim bekennt sich zum Leben und zu sich selbst, was das Blut repräsentiert. Im gleichen Zug erteilt er so auch den Vorwürfen seiner Eltern eine klare Absage und bestätigt sein Dasein.

Er kehrt sich vom Spiegel ab und erteilt damit der oberflächlichen Identitätsabschreibung eine klare Absage. Er rafft sich auf, zieht sich an (vgl. Z.70f) und geht zu ‚seinen Leuten’ (Z.74). Seine Freunde fungieren für Achim offensichtlich identitätsstiftend, für sie ist er ein Jemand, das wird durch die Verwendung des Personalpronomens ‚seinen’ deutlich, im Gegensatz zu seinen Eltern, die er nur als ‚sie’ (Z.1) bezeichnet und die damit als gesichts- und charakterl.....

Download Im Spiegel von Margret Steenfatt - Interpretation
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents