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Document category

Abstract
Sociology

University, School

Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Grade, Teacher, Year

1,3, Reheis, 2011

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The Land Has No End Erzählstufen von Guiseppe Tornatores Film ,,The Legend of 1900“ aus struktureller Perspektive Hausarbeit zum Seminar Filmanalyse 3./4.Studienjah­r eingereicht an der Deutschen Fakultät der Fudan-Universit­ät Shanghai Name: Yue Yuan Betreuer: Thomas Willems Datum: 14. 1. 2010 Inhaltsverzeich­nis­ 1. Einleitung . 3 2. Kurze Inhaltsangabe des Films „The Legend of 1900“ von Guiseppe Tornatore (1998) . .4 3. Was ist die ,,Kappenstufen&­#82­20;: Analyse der Erzählstufen des Films. . .4 3.1. Verschiedene Erzählstufen im Film ,,The Legend of 1900“ .5 3.2. Die Funktionen der Erzählstufen im Film ,,The Legend of 1900. 7 4. Schlusswort . .10 5. Literaturverzei­chn­is 11 1. Einleitung Die vorliegende Arbeit mit dem Titel ,,The Land Has No End“ untersucht die verschiedenen Erzählstufen von Tornatores Film ,,The Legend of 1900“ aus struktueller Perspektive. Die struktuelle Erzähltheorie (auf Englisch: Structual Narratology) wurde erstmals 1969 vom französischen Semiotiker Tzvetan Todorov in seinem Werk ,,Grammaire du Décaméron“­ aufgestellt und kennzeichnete die Gründung von struktueller Erzähltheorie als ein selbstständiges Fach[1]. In der Anfangsphase wurde erforscht, wie die Zeit und der Raum die Entwicklung einer Geschichte beeinflussen werden. Inzwischen sind viele Theorien und Modelle aufgebaut und die Grundlage
Rolle des Monetarismus im Staat. Ausarbeitung von Aufgaben zum Film: „Wie Denken die Welt bestimmt“ des ZDF. SoWi Zusatzkurs 25.11.2015 Langzeithausauf­gab­e zum Thema „Monetarismus“ Aufgabe 1: Fasse den Film in seinen wichtigsten Aussagen zusammen. Der gezeigt Film ist eine Folge der ZDF-Fernsehsend­ung „Wie Denken die Welt bestimmt.“, wurde im Jahr 1987 ausgestrahlt und befasst sich mit dem Monetarismus. Dieser wird zu Beginn auch kurz vorgestellt. Hierbei handelt es sich um ein wirtschaftliche­s bzw. politisches Konzept, das vom US-amerikanisch­en Volkswirtschaft­ler Milton Friedman in der Mitte des 20. Jahrhunderts, als Gegenströmung zum Fiskalismus, einer Art der Nachfragetheori­e, etabliert wurde. Beim Monetarismus handelt es sich daher um Angebotstheorie­, die zum Neoliberalismus gezählt werden kann, da sie auf dem klassischen Liberalismus basiert, diesen aber noch konsequenter ausführt. Friedman setzt auf eine Verantwortung der Individuen und geht davon aus, dass sie sich die Wirtschaft selbst reguliert. Dazu muss jedoch die Geldmenge stets von der Zentralbank an das Wirtschaftswach­stu­m der volkswirtschaft­lic­hen Produktion angepasst werden. Mehr Eingreifen des Staates, durch z.B. gegenzyklische Eingriffe in den Wirtschaftsabla­uf, sind laut Monetaristen weder notwendig, noch zielführend, wenn das Konzept vernünftig umgesetzt wird.
Hunger: Dokumentation über Menschen, die gegen Hunger kämpfen - ZDF: Inhaltsangabe und Diskussion zum Film
  1. Filminhalt


Der Dokumentarfilm Hunger greift die sozialen, politischen und ökonomischen Ursachen und Auswirkungen der weltweiten Ernährungskrise auf.

Vor dem Hintergrund, dass weltweit nahezu eine Milliarde Menschen am akutem und weitere zwei Milliarden Menschen am stillem Hunger leiden, produzierte der Redakteur und Dokumentarfilmautor Markus Vetter zusammen mit der Redakteurin Karin Steinberger diesen Film mit dem Ziel, das Thema „Hunger“ wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Im vorliegenden Film wird die Hungerproblematik exemplarisch an den fünf Ländern Mauretanien, Kenia, Indien, Brasilien und Haiti aufgezeigt.

Es werden die unterschiedlichen spezifischen Ursachen und die Auswirkungen auf die unmittelbar Betroffenen veranschaulicht. Vorrangig werden die Lebensbedingungen aus Sicht der Betroffenen geschildert, eine rein wissenschaftliche Betrachtung des Hungerproblems wird bewusst im Hintergrund gehalten.

Am Beispiel Mauretaniens wird das Problem der Überfischung aufgezeigt, mehr aber noch, dass der weltweite Hunger viele Menschen in letzter Konsequenz zwingt, trotz der damit verbundenen Kosten und Gefahren ihr Land zu verlassen in der Hoffnung in Europa ein menschenwürdiges Leben beginnen zu können.

Eine weitere Station im Film ist Kenia.

Im Norden herrscht aufgrund der globalen Klimaerwärmung und der Zunahme von Dürren permanenter Wassermangel. Tierhaltung und Ackerbau zur Nahrungs- und Einkommenssicherung ist nur noch sehr eingeschränkt möglich. Im Süden des Landes ist reichlich Wasser vorhanden, steht aber für den Großteil der Bevölkerung nicht ausreichend zur Verfügung. Es wird meistbietend verkauft und zum größten Teil nach Nairobi gepumpt, um eine weltweit exportierende Rosenfarm mit Wasser zu versorgen.

Unterstützung von Seiten der kenianischen Regierung beschränkt sich auf Hilfslieferungen, strukturelle Verbesserungen werden nicht eingeleitet.

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In Indien konnten die Bauern lange Zeit auf eine Saatgutauswahl zurückgreifen, die über die Jahre auf die verschiedenen klimatischen Bedingungen angepasst wurden.

Aufgrund falscher Versprechungen und nicht ausreichend vorhandenen Wissen setzten die Kleinbauern zunehmend auf kostenintensiveres genmanipulierte Saatgut. Ausbleibende Erträge und Überschuldung führten zu einer weiteren Verarmung, Hungerkrisen und Selbstmordwellen.

In Brasilien werden die Kleinbauern aufgrund fehlender Besitztitel von ihrer gewohnheitsrechtsmäßigen Nutzung des Landes von den Großgrundbesitzern verdrängt und gezwungen zu sklavenähnlichen Bedingungen zu arbeiten.

Raubbau an der Umwelt, zunehmende Nutzung der Agrarflächen für den Anbau von exportbestimmten Tiernahrungs- und Biospritpflanzen anstelle von Nahrungsmittel verschärfen die lokale und weltweite Ernährungskrise.

Haiti wurde Wohlstand in Aussicht gestellt, wenn der Agrarstaat der Freihandelszone beitritt.

Naturkatastrophen, Bodenerosionen und Überschwemmungen infolge der Rodung der Wälder sind weitere Faktoren, dass Haiti inzwischen als ärmstes Land der Welt gilt.

  1. Zusammenfassung der Diskussion


Grundkonsens aller Seminarteilnehmer war, dass der Film absolut sehenswert ist und in einer beeindruckenden Art und Weise die Thematik Hunger dargestellt wird.

Vor allem, weil er aus der Perspektive der Betroffenen erzählt und so die Problematik und das unmittelbare Leiden besonders greifbar macht. Als besonders schockierend wurde die Szene in Haiti empfunden, in der Menschen statt echter Nahrung gebackene Erde verzehren.

Kritisch wurde angemerkt, dass der Film kaum Lösungsansätze zeigt und keine neuen Informationen und Erkenntnisse bietet.

Bei der Frage wie Entwicklungshilfe zukünftig gestaltet werden muss, damit sie nachhaltig ist und wann Hilfe geleistet werden sollte, gab es verschiedene Meinungen.

Das Argument für diese Position war, dass die eigentliche Ursache der Hungerproblematik im aktuellen Wirtschaftssystem selbst und der dahintersteckenden Maxime der Profitorientierung begründet liegt. Um dieses Problem vollständig zu lösen müsste das komplette Wirtschaftssystem eine andere Ausrichtung erfahren.

Als ein möglicher Lösungsansatz in Bezug auf Nachhaltigkeit, wurde die Rückführung auf das kleinbäuerliche Wirtschaften, weg von Großgrundbesitzern genannt.

Die Bauern sollten durch Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt werden, um ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Als ein möglicher Ansatz wurde vorgeschlagen, in Bildung und Ausbildung in Bezug auf landwirtschaftliches Wissen zu investieren.

Desweitern wurde über die Beiträge, die jeder einzelne leisten kann diskutiert.

Zum Schluss wurde die Frage erörtert, für welche Schulart, welches Fach und welche Jahrgangsstufen der Film geeignet ist.

Die Mehrheit der Teilnehmer war der Auffassung, dass der Film abgesehen von der Grundschule für jede Schulart und alle Klassen geeignet ist. Aufgrund der Vielfalt und der Bandbreite der Themen die im Film behandelt werden, herrschte die Meinung vor, dass der Film insbesondere für Sozialkunde und Erdkunde geeignet ist, aber nahezu in allen Unterrichtsfächern gezeigt werden kann.

Es wurde aber auch die Meinung vertreten, dass der Film mit entsprechender didaktischer Aufbereitung durchaus in Ausschnitten in der Grundschule gezeigt werden kann.

Eine für die Grundschule geeignete Auswahl der Szenen ist dabei unbedingt notwendig.

Zusammenfassen lässt sich sagen, dass der Film durchweg gut angekommen ist und reichlich Diskussionsstoff geboten hat.

Einigkeit bestand darin, dass durch die Darstellung von konkreten Lebenssituationen der Film für alle leicht zugänglich ist und die Problematik „Hunger“ zurück ins Gedächtnis gerufen wird.


Stellungnahme

Drei Milliarden Menschen, die an Hunger und Mangelernährung leiden, zeigen deutlich, dass eines der elementarsten Grundbedürfnisse des Menschen trotz technischen Fortschritts und einer Überproduktion an Nahrungsmitteln bis heute ungelöst ist.

Durch das zahlenmäßige Ausmaß, die Intensität des Leidens und die gravierenden Folgen für die Betroffenen halte ich die Bekämpfung des Welthungers für eines der Schlüsselprobleme der heutigen Zeit.

Bildung und Befähigung zur Arbeit sind für Menschen ohne ausreichende Ernährung schon von vornherein einschränkt und teilweise unmöglich.

Durch die Medien wird häufig ein Bild suggeriert, dass die Ursachen des Hungers auf Naturkatastrophen, Wassermangel und Dürren reduziert. Also auf Faktoren, die nicht zu beeinflussen sind und die keiner zu verantworten hat.

Der Dokumentarfilm Hunger von Marcus Vetter und Karin Steinberger widerlegt diese oberflächige Sicht und zeigt auf bewegende und beeindruckende Art und Weise, dass vielmehr die ökonomischen Interessen von Staaten, Organisationen und Akteuren als Hauptursache des weltweiten Hungers zu sehen sind. Es ist also die zugrunde liegende Denkweise des liberalen Wirtschaftssystems, die mitverantwortlich für den weltweiten Hunger ist.

Umso wichtiger erscheint es mir den Schülern die weltweite Hungerproblematik wieder ins Bewusstsein zu rufen und die eigentlichen Ursachen herauszuarbeiten.

Auch wenn es keine einfache Lösung gibt, sollte man darauf aufmerksam machen, dass jeder einzelne z.B. durch richtiges Konsumverhalten, politisches Wahlverhalten und durch Demonstration einen Beitrag dazu leisten kann und nicht gleichgültig daneben stehen muss.

Um dieses Thema für den Unterricht aufzugreifen ist der vorliegende Film ein sehr geeignetes Mittel diese Problematik den Schülern zugänglich zu machen, da er aus der Sicht Betroffenen erzählt und somit das Leiden plastisch und für jeden begreifbar macht.

Er verweist auf die unterschiedlichen Gründe der Hungerproblematik ohne sich zu sehr in wissenschaftlichen Debatten zu verzetteln. Um im Unterricht genauer auf die jeweiligen Ursachen, Hintergründe und die einzelnen Länder einzugehen, bietet es sich an, das detaillierte und umfangreiche Zusatzmaterial zu nutzen, dass dem Film beiliegt. erleichtert die jeweiligen Fakten didaktisch angemessen vor-und aufzubereiten.

Notwendig ist es, den Altersstufen entsprechend, angemessene Themen und Schwerpunkte zu setzen. Grundschülern kann man für das Thema sensibilisieren und ein erstes Gefühl vermitteln, welches Leid Hunger für den Menschen bedeutet, indem man z.B. die Szene zeigt, in der Erde verspeist wird um den Hunger zu stillen. In der Mittelstufe kann man dazu übergehen, die einzelnen Ursachen und Zusammenhänge zu beleuchten, in der Oberstufe könnte man den Film zum Anlass nehmen, das Wirtschaftssystem kritisch zu diskutieren.

Die größte emotionale Wirkung erzielt man, wenn der Film als Ganzes gezeigt wird.

Man kann dies z.B. auf einem Projekttag realisieren, da sich diese Unterrichtsform durch die soziale Relevanz und die fächerübergreifende Vielfalt des Themas Hunger anbieten würde. Im normalen Unterricht halte ich es allerdings für sinnvoller aufgrund der Filmlänge und der beschränkten Unterrichtszeit, den Film in Sequenzen zu präsentieren und Teilaspekte zu behandeln.




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