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Linguistics

University, School

Otto-Friedrich-Universität Bamberg

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Mensch strukturiert die natürliche Komplexität seiner Umgebung Psychologisch Lernpsychologie­: Behaltensquote hängt von Art der Vermittlung und Art der Information ab unstrukturierte­s, unverstandenes, sinnloses, nicht assoziiertes Lernmaterial wird nicht gespeichert/sch­nel­ler vergessen als strukturiertes Erkenntnisse fordern: Anbindung von Neuem an bestehende Strukturen, klare Begrifflichkeit­, Strukturierung der Lernaufgabe in Teilkomponenten (v. a. ängstliche, lernschwächere und nicht sehr leistungsmotivi­ert­e…
Praxisaufgabe , Zertifizierter Experte der Fremdsprachendi­dak­tik Praxisaufgabe Zertifizierter telc Experte der Fremdsprachendi­dak­tik : : . , : : @hotmail.de Zielgruppe Lernziele Verwendete Materialien Feinplanung Reflexionsberic­ht Zielgruppe Teilnehmer/inne­n + Bildungshinterg­run­d 14 (männlich, weiblich), höchstes Bildungsniveau ist Universität Abschluss (1 Person Rechtanwalt aus Syrien) Alter 22 bis 55 Jahre Zeit in Deutschland 10 bis 24 Monate Länder Rumänien, Syrien, Irak, Iran, China, Bulgarien,…
Hörverstehen & Leseverstehen - Unterrichtsgestaltung

Inhalt

Hörverstehen. 1

1. Definitionen. 1

2. Psycholinguistische Grundlagen des Hörverstehens. 1

3. Hörverstehen im Englischunterricht 2

4. Unterrichtsgestaltung. 4

5. Verstehensüberprüfung. 4

Leseverstehen. 5

1. Definition und Allgemeines. 5

1.1. graphophonisch. 6

1.2. lexikalisch. 6

1.3. satzübergreifend. 6

2. Textverstehen umfasst verschiedene Einzelkomponenten (Grabe 1991): 7

3. Phaseneinteilung. 7

4. Lesearten im Englischunterricht (Haß 2006) 8

5. Lesetechniken/ Lesestrategien. 9


Hörverstehen

1.      Definitionen

Ø  Hören = Wahrnehmung von Geräuschen

Ø  Hörverstehen = Informationsentnahme aus der gesprochenen Sprache; dient dem Aufrechterhalten kommunikativer Beziehungen oder der Informationsvermittlung


2.      Psycholinguistische Grundlagen des Hörverstehens

Ø  Forschung der letzten Jahre über die, dem Sprachverstehen zugrunde liegenden, neuronalen Abläufe

Ø  Wichtig für Lehrer – wie laufen die mentalen Prozesse in den Sprachzentren des Gehirns ab?

à Konzeption von Übungen wird dadurch verbessert

1.Auditorische Analyse der Sprachlaute

2. Phonologische Analyse des Lautkontinuums

4. Erkennen derGesamtaussage

3. Lexikalisch-syntaktisch-semantische Integrations-prozesse auf der Satzebene

Der mentale Hörverstehensprozess:


Ø  Phasen müssen nicht seriell verlaufen – man muss nicht jedes Wort verstehen, um die Sprechabsicht des Gegenübers zu erkennen.

Ø  Komponenten des Hörverstehensprozess:

-          Auditorisch: Wahrnehmung von Schallwellen

-          Phonologisch: phonetische Repräsentation eines Wortes im mentalen Lexikon

-          Grammatikalisch & syntaktisch: deklaratives Wissen z.B. Satzstellung

-          Semantisch: kontextabhängige Bedeutung

-          Nonverbale Elemente: Mimik, Gestik, Körpersprache

und…

-          Handlungsumfeld!!

è Wer spricht mit wem über was, wann, wo? In welcher Absicht? Welcher Anlass? Welche Beziehung der Sprecher?

Ø  Zur Dekodierung von gesprochener Sprache ist themenadäquates Welt-, Erfahrungs- und Sprachwissen und ein „Verstehenwollen“ nötig!

Aktivitäten und Voraussetzungen für das Hörverstehen

Ø  Konzentration

Ø  Vorwissen & kulturspezifisches Weltwissen

Ø  Vorstellen von Gesprächssituationen

Ø  Erkennen der Laute des Englischen

Ø  Erkennen der Bedeutung von Wörtern, Satzteilen und Sätzen

Ø  Wahrnehmen von Bedeutungseinheiten (Chunks)

Ø  Vertraut sein mit den Merkmalen der gesprochenen Sprache (z.B. Kontraktionen she’ll; question tags; …)

Ø  Interpretation der Prosodie (Intonation, Pausen, Rhythmus…)

Ø  Aktivierung von „Restaurationsprogrammen“ d.h. Verstehensprobleme meistern

Ø  Dialektale, idiolektale (individueller Sprecher) und funktiolektale (fachsprachliche) Merkmale „verkraften können“

Ø  Erkennen der Textsorte

Ø  Erkennen der Satzart, des Zeitbezugs und der Modalit.....[read full text]

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4.      Unterrichtsgestaltung


a)      Pre-listeningactivities

Einstimmung auf das Thema bei der eine Erwartungshaltung erzeugt wird und gleichzeitig Sprach-/Weltwissen der SS reaktiviert werden soll.

-          Vergleich von Bild, Titel oder Kontext mit Weltwissen

-          Hintergrundinformationen geben

-          Bildmaterial

-          Vermutungen anhand eines Titels anstellen ->VerstehensundTexterschließungsstrategie des „intelligenten Ratens“

-          Redemittel wiederholen

-          Schüler Fragen an den Text entwerfen lassen

-          über die Charaktere des Hörtexts Vermutungen anstellen


b)      While-listeningactivities

Fokussierung der Aufmerksamkeit der SS und Steuerung des Hörens = Sinnvolle, konkrete, unterstützende Aufgabe und Beschäftigung während des Hörens!

-          Wiederholung des Hörtextes = Basis der HV-Kompetenz

-          Bilder/Aussagen in richtige Reihenfolge bringen

-          MC-Aufgaben

-          Elemente  in einer Zeichnung markieren

-          Note-taking

-          Skizzen/Statements verändern


c)       Post-listeningactivities

Es wird deutlich, ob und inwieweit die SS den Hörtext verstanden haben. Inhalt und Sprache des Hörtextes werden vertieft und erweitert. Das ist somit die intensivste Phase der Bearbeitung und Aufbereitung.

-          Schreibaufg.....

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-          TPR z.B. picturedictations

-          Steckbriefe – Personen identifizieren

-          Fehlersuche

-          Identifizieren und Zuordnen von Bildern, Gegenständen usw.


Ø  Halbschriftliche Hörverstehensüberprüfung:

-          Tabelle, Diagramm, Grid ausfüllen

-          Memo ausfüllen

-          Hauptthemen notieren

-          Lückentext vervollständigen


Ø 

„Anspruchsvollere“ Fragen:

- questions of inference  - personal response

- questions of evaluation - drawing conclusion

- questions involving interpretation

- predicting outcome


Schriftliche Hörverstehensüberprüfung

-          Fragen zum Text

Globalverstehen:

What happened?

Detailverstehen:

How? Who? To whom? When? Where? Why?


Leseverstehen

à seit PISA 2000: Lesefähigkeit unserer Schüler ist nicht die beste!

1.      Definition und Allgemeines

Definition Lesen (Haß): stille Informationsentnahme aus geschriebenen Texten (gilt als Kulturtechnik)

·         beginnt im (vor)schulischen Leselehrgang, der zu einer lebenslangen Lesemotivation führen soll

·         Lesefertigkeit als höchst komplexes Zusammenspiel von Dekodieren und Wiedererkennen von graphischen Zeichen und Wörtern mit anschließender Bedeutungskonstruktion

·         LV wie HV oft als rezeptiver skill aufgefasst; Lesen gilt aber genauso w.....

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è im Deutschen herrscht eine relativ hohe Graphem-Phonem-Korrespondenz (beispielsweise: Baum <baum>), währenddessen dies im Englischen – auch aufgrund der historischen Veränderungen – nicht der Fall ist (tree<tri:> )


1.2.  lexikalisch

·         Erkennen der Wortformen

·         Einbeziehen des Kontextes zur Bedeutungserschließung à Grundlage für die Verarbeitung von Phrasen und Sätzen

·         Direkt = Erkennen des Lexems erlaubt direkten Zugriff auf die Bedeutung

·         Indirekt = Einbeziehung des Kontexts und Erschließung der Bedeutung

1.1   semantisch-syntaktisch

·         Verarbeitung auf Satzebene

·         Semantische Analyse ist meist ausreichend; syntaktisch nur nötig, wenn Bedeutung unklar oder Satz sehr komplex ist

·         Wichtige Rolle des Weltwissens, des lexikalischen und des syntaktischen Wissens àInferieren!

·         Ausbildung einer Proposition (= Repräsentation des Inhalts eines Satzes im Gedächtnis)


1.3.  satzübergreifend

·         Gelesenes wird mit dem bereits Gelesenen in Verbindung gebracht, um eine kohärente Repräsentation im Gedächtnis zu haben

·         verlangt viel Aufmerksamkeit; Autor vertraut auf die Infe.....

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3. formal discourse structure knowledge

4. content/world background knowledge

5. synthesis and evaluation skills/strategies

6. metakognitive knowledge and skills monitoring

3.      Phaseneinteilung

Wegen der vielen Textsorten, Lesearten und Leseanreize gibt es kein Rezept für die Konzeption von Unterrichtstunden. Für Expositorische Texte schrittweises Vorgehen empfehlenswert.

·         Pre-reading (1. Schritt):

Hinführung zum Thema, z.B. Anknüpfen an aktuelles, Selbterlebtes, Probleme…

·         Pre-reading (2. Schritt):

Aufbau von Lesemotivation, z.B. durch Aktivierung von Vorwissen, provokative statements, Präsentation von Schlagzeilen

·         Pre-reading (3. Schritt):

Konkrete Formulierung von Leseaufgaben, z.B. Spekulationen über Motive der Protagonisten oder, pragmatischer, Aufstellen von Reisewünschen vor dem Lesen von Reisekatalogen

·         .....

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·         stilles sinnentnehmendes Lesen à die alltäglich häufigste Leseart (Zeitung, Buch,…)

·         lautes Vorlesen unbekannter Texte durch den Schüler à Schwierigkeiten werden von Lehrern oft unterschätzt  (Es sollte fehlertolerant reagiert werden. Schwere Leseform, Dekodieren, Bedeutungseinheiten erkennen und intonatorisch-prosodisch umsetzen .)

·         Vorlesen durch den Lehrer und strukturerfassendes Lesen:

-          Durchaus gut. Lehrer demonstriert Vorlesetechniken, Aussprache, Flüssigkeit, nonverbale Elemente.

-          Schüler sollten nicht mitlesen, da sie sonst die Merkmale des gekonnten Vorlesens nur wenig beachten können

-          Struktur erfassendes Lesen: Eigenart der Textform wird herausgestellt, z.B. ein Dialog wird anders gelesen als ein Reisebericht


·         Lautes Lesen/Vorlesen bekannter Texte durch die Schüler

-          didaktische Funktion entscheidet über die Sinnhaftigkeit

-          Lautlesen kann nicht dafür herangezogen werden Leseverstehen zu fördern, aber für Aussprache, Intonation (da gut vorlesen voraussetzt, dass einem der Inhalt des Textes bekannt ist (bei Schülern)


·         skimming/ readingforgist/ Grobverständnis erfassen (überfliegendes Lesen) à Zum globalen erfassen eines Textes, Suche nach Schlüsselwörtern und Schlüsselfragmenten (nur bei Texten möglich, die wenig lexikalische und strukturel.....

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