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Essay
German studies

University, School

Hochschule Bremen

Grade, Teacher, Year

1,3 Jahr 2012

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Heterogenität in der Grundschule

Das Verhalten zwischen Jungen und Mädchen


Inhaltsverzeichnis

1.     Einleitung. 1

2.     Heterogenität der Geschlechter in der Grundschule. 2

2.1.     Das Geschlechterverhältnis / das Verhalten zwischen Mädchen und Jungen. 2

2.2.     Geschlechterverhältnis zwischen Mädchen und Jungen und der Lehrkraft 3

2.3.     Aufmerksamkeitsverteilung an SchülerInnen seitens der Lehrkraft 4

3.     Schulerfolg von Mädchen und Jungen. 4

3.1.     Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen. 4

3.2.     Leistungsunterschieden von Mädchen und Jungen und möglichen Ursachen. 6

4.     Literaturverzeichnis 7


1.  Einleitung

 Eine Vielzahl von Kindern mit unterschiedlichen Interessen, Begabungen, Erwartungen, Verhaltensweisen und verschiedener Herkunft kommen in eine Klasse und müssen täglich, gemeinsam in einem Klassenzimmer unterrichtet werden.

Es geht darum, ob Mädchen und Jungen schon in den frühen Jahren gleich sind und wenn nein, warum sie verschieden sind. Diese Frage leitet zu den Begriffen, wie z.B. Gleichheit, Ungleichheit, Verschiedenheit und Differenz, welche neben dem Begriff Heterogenität auftauchen. Die beiden Begriffe „heterogen“ und „Heterogenität“ haben eine weitaus engere und größere Bedeutung.

Die engere Bedeutung bezieht sich auf den griechischen Ursprung und meint die „verschiedene Geburt“, womit die Geschlechter gemeint sind und der erweiterte Begriff meint laut dem Duden „ungleichartig oder anders geartet“. (Vgl. Wenning, N. 2007, S. 22f.)


2.  Heterogenität der Geschlechter in der Grundschule

2.1.            Das Geschlechterverhältnis / das Verhalten zwischen Mädchen und Jungen


 In den Augen Erwachsener sind es noch die kleinen Kinder, die aber auch schon in die Schule eingeschult wurden sind. Doch auch Kinder lernen schon sehr früh, dass es einmal die Mädchen und einmal die Jungen gibt und das ist unveränderlich. Bei Kindern ab einem Alter von zwei Jahren kann man davon ausgehen, dass sie eine Geschlechtsidentität angenommen haben.

Jetzt wissen sie nun ob sie ein Junge oder doch ein Mädchen sind. Was sie allerdings noch nicht besitzen, ist die Vorstellung, wie man sich als Angehöriger seines Geschlechts genau zu verhalten hat. Die Vorstellungen darüber erfolgt etwas später. Nach dem jetzt das Wissen besteht, dass Mädchen und Jungen bei der Einschulung wissen, dass sie einem Geschlecht angehören, würde es kein Sinn machen, die Verschiedenartigkeit der Geschlechter im Unterricht zu ignorieren, ihnen beizubringen, dass es keine Geschlechterunterschiede gäbe. (Vgl.

Aissen-Crewett, Meike 1996, S. 79.f)

 Schon im Kindergarten werden die Kinder ihrem Geschlecht entsprechend behandelt und je nachdem, wie weit Mädchen und Jungen entwickelt sind, unterschiedlich gefördert. Zu dem lernen sie auch sehr schnell, dass Jungen und Mädchen auch in ihrem Auftreten, Verhalten und ihrer Art sich zu geben, unterschiedlich bewertet werden. Kinder werden täglich mit Situationen konfrontiert, wo sie di.....[read full text]

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Um also ein unartiges Mädchen zu sein reicht es, die „natürlichen“ Verhaltensweisen eines Jungens vorzuführen. (Vgl. Aissen-Crewett, Meike 1996, S. 83f.) Die Lehrerinnen halten sich im Unterricht meistens nicht so streng an gegebene Regeln und Normen. Sie übernehmen eher die verständnisvolle und vermittelnde Rolle ein. Die Lehrer möchten nämlich ihren Unterricht soweit wie möglich unter eigener Kontrolle haben.

Die Gefahr, dieses nicht tun zu können, könnte bei ihnen als ein Zeichnen mangelnder Männlichkeit auftreten. (Vgl. Aissen-Crewett, Meike 1996, S. 84)

2.3.            Aufmerksamkeitsverteilung an SchülerInnen seitens der Lehrkraft

Was sehr oft im Unterbewusstsein der Lehrkräfte geschieht, ist die Aufmerksamkeitsverteilung zu Jungen und Mädchen. Den Jungen zum Beispiel wird mehr Aufmerksamkeit entgegen gebracht als Mädchen. Das die Mädchen gutes Benehmen haben und artiger sind, gilt bei denen als Selbstverständlich. Ganz egal ob Lehrer oder Lehrerinnen, zwei Drittel ihrer gesamten auf Aufmerksamkeit wird den Jungen gegeben und die überbleibenden ein Drittel den Mädchen.

Diese Verteilung bezieht sich sowohl auf den Frontalunterricht als auch auf die Freiarbeitszeit. (Vgl. Jantz, O.; Brandes, S. 2006, S.30, nach Cornelißen u.a. 2003, S.233)

Bei den Freiarbeitszeiten ist es so, dass die Lehrkräfte den Kindern meistens gerne zur Verfügung stehen und den Kindern bei Nachfrage helfen. Sie begleiten die Kinder im selbstständigen Lernen. Da die Jungen oft dazu neigen, den Unterricht zu stören oder sich doch lieber mit dem Nachbar zu unterhalten, diese ablenken oder sich mit anderen Dingen zu beschäftigen, muss die Lehrkraft hier anders handeln und sie ständig im Auge behalten.

Häufig kommt es in solchen Situationen dazu, dass die SchülerInnen einen Kampf um die Aufmerksamkeit der Lehrkraft starten. In den meisten Fällen gewinnen die Jungen den Kampf. (Vgl. Jantz, O.; Brandes S. 2006, S. 41, na.....

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Mädchen und Jungen brauchen gleich viel Unterstützung, um ihre Fähigkeiten auszuüben, weiterentwickeln zu können und ihre Chance an Leistungsmöglichkeiten auch wahrzunehmen.

Bei den Jungen zählt Lesen nicht unbedingt zu ihren Lieblingshobbys, freiwillig lesen tun sie nicht gern. Vermutet wird auch, dass das wenige Interesse des Hobbylesens bei den Jungen ihre Leistung in dem Fach Deutsch zum Beispiel einschränkt. Während sich die Mädchen nachmittags gerne an ihre Lieblingsbücher setzen und sich damit in dem Fach Deutsch, in der Rechtschreibung, beim Lesen und auch im Verständnis weiterentwickeln oder verbessern holen sie gleichzeitig viele Jungs in ihrer Klasse in dem Fach auf.

Was sehr großen Einfluss darauf hat, wie die Jungen ihre Freizeit gestalten oder ihr Hobby wählen, sind die außerschulischen Rahmenbedingungen. Denn dort werden z.B. die Männlichkeitsbilder medial vermittelt, welches auch die Kinder erfahren. Der Junge wird nämlich meistens sehr stark, als Draufgänger, Kämpfer und auch als den Kriminellen dargestellt.

Diese übermittelten Männlichkeitsbilder, werden von den Kindern aufgenommen und auf einer Art umgesetzt. Ob es der starke beim beschützen der Freunde ist, der Kämpfer beim Hobbyboxen oder der als Krimineller verkleideter, beim Fasching. (Vgl. Stürzer, M.; Cornelißen, W.; Roisch, H.; Hunze, A. 2003, S. 229) Diese aufgezählten Helden sind für die Jungen der Inbegriff der Männlichkeit, mit der sie sich identifizieren.

Gleichzeitig bedeutet es für sie auch, die Vermeidung mit dem weiblichen Geschlecht, welche für sie als „schwach“ gesehen wird.

Es ist sehr wichtig, den Kinder in der Grundschule täglich zu vermittel, dass sie nicht durch bestehende Normen eingeengt werden sollen. Über die mediale Vermittlung von Männlichkeitsbildern sollte mit den Kindern gesprochen werden. (Vgl. Hempel, M. 1996, S.81) Den Jungen nämlich könnte auch erklärt werden, dass ihre Stärke und Männlichkeit nicht nur darin besteht, zerstörerisch und dominant zu sein.

Sie sollen lernen, dass das helfen, unterstützen und auch auf die Mädchen zuzugehen große Stärke beweisen kann. (Vgl. Stürzer, M.; Cornelißen, W.; Roisch, H.; .....

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In diesen Bereichen werden von ihnen auch bessere Noten erzielt. Viele Mädchen zeigen meistens in diesen Bereichen eine Teilleistungsschwäche. Bei den Jungen dagegen wird eine Lese-Rechtschreibschwäche diagnostiziert. (Vgl. Stürzer, M. 2003, S. 87ff.) Sehr oft gibt es bei den Mädchen jedoch einen kleinen Vorsprung, wenn es um die Rechtschreibung geht. Das hält ungefähr bis Ende der Grundschule an. (Vgl.

Stürzer, M. 2003, S. 120f.)

Erste Untersuchungen zum geschlechtsspezifischen Interessewortschatz zeigen auch, dass der in der Grundschule vermittelte Wortschatz eher dem Interessewortschatz der Mädchen, als dem der Jungen entspricht, was ein Merkmal für die Teilleistungsschwäche im Schriftspracherwerb sein könnte. (Vgl. Stürzer, M. 2003, S. 121)

In Musik und Kunst sind die Mädchen wiederum stärker und zeigen mehr Kreativität. Die jeweiligen Stärken und Schwächen der Geschlechter kann man allerdings noch nicht am Anfang der ersten Klassen feststellen, da die Kinder in ihrer persönlichen Schulentwicklung noch ziemlich am Anfang sind.

Die Leistungen, die die Jungen und Mädchen aufweisen sind natürliche Begabungsunterschiede. Diese Begabungsunterschiede verweisen auf genetische Anlagerungen. Das heißt, dass die Kinder diese Begabungen von der Geburt an besitzen und die auch nicht beeinflussbar sind. (Vgl. Brake, A.; Büchner, P. 2012, S. 86) Bei nicht angeborenen Talenten darf man keine außergewöhnlichen Leistungen erwarten.

Besitzt man diese bestimmte Begabung in einem Fach nicht, kann man diese natürlich auch fördern und trainieren, doch wird dieses Kind viel mehr .....

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Anzenbach, Arno 2012: Grundfrage einer Theorie der Geschlechterdifferenz. In: Ladenthin, Volker; Billig, Peter; Frick, Rafael; Haep, Cristopher; Sajak, Klaus Peter; Wächter, Järg Dieter; Bachner, Prälat Gerd (Hrsg.): Jungen sind anders-Mädchen auch! Mono- Edukation, Ko-Edukation oder Bi-Edukation? Heft 2/2010. Engagement Zeitschrift für Erziehung und Schule.

Brake, Anna; Büchner, Peter 2012: Natürliche Begabungsunterschiede als Legitimation für Bildungsungleichheiten. In: (Hrsg.) Helsper, Werner; Kade, Jochen; Lüders, Christian; Radtke, Frank-Olaf; Thole, Werner: Bildung und soziale Ungleichheit, W. Kohlhammer.

Jantz, Olaf; Brandes, Susanne 2006: Geschlechtsbezogene Pädagogik an Grundschulen, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Kaiser, Astrid 2003: Projekt geschlechtergerechte Grundschule, Opladen: Leske+Budrich.

Roisch, Henrike 2003: Geschlechtsspezifische Interessengebiete und Interessenpräferenzen. In: Stürzer, Monika; Hunze, Anette, Hunze; Cornelißen, Waltraud; Roisch, Henrike: Geschlechtsverhältnisse in der Schule, Opladen: Leske+Budrich.

Stürzer, Monika; Roisch Henrike; Hunze Antette; Cornelißen Waltraud 2003: Geschlechterverhältnisse in der Grundschule, .....

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