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Hedonismus versus Epikurismus

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Macht versus Marx
Albert-Ludwigs-­Uni­versität­/Sommersem­e­ster 96 Seminar zur allgemeinen soziologischen Theorie: Michel Foucault Nadja Parpart und Susanne Fohler vorgelegt von Macht versus Marx Zu Foucaults Machtbegriff I. Einleitung »Man kann sagen, daß das, was seit 68 geschehen ist - und wahrscheinlich dasjenige, was 68 vorbereitet hat -, zutiefst anti­marxistisc­h war. Wie werden die revolutionären Bewegungen Euro­pas sich vom Marx-Effekt freima­chen können, von den dem Marxis­mus des 19. und 20. Jahrhunderts eigenen Institu­tionen?­â€¦

Hedonismus versus Epikurismus


Mit dieser Gegenüberstellung hoffe ich einen kleine Beitrag zu eines jeden persönlicher Planung in Sachen Glück und Zufriedenheit zu leisten.


Hedonismus:

Der Hedonismus steht für das Lustprinzip (hedonistisches Prinzip, gr. hedone, Lust), das was am meisten Lust bereitet bzw. Unlust vermeidet gilt als moralisch gut, Ziel ist die höchstmögliche Bedürfnis-/Interessensbefriedigung.

Lustgewinn - oder vorsichtiger formuliert , das Wohlbefinden - als (wahres) Ziel menschlichen Handelns zu sehen, dafür steht der Hedonismus. Der Hedonist unterscheidet nicht zwischen dem, was er tun soll und dem was er tun will, denn das was er tun will seiner Lustbefriedigung wegen ist nicht angepasst an eine Handlungsnorm.

Sein Handlungsmotiv bezieht sich darauf, im Augenblick Lust zu erfahren, ohne an die langfristige Konsequenz zu denken.

So wird auch ein königliches Hochgefühl wie z.B. beim Rauschzustand herbeigeführt durch Drogen genossen , die folgenden Leiden danach wenn bspw. die bittere Realität des drogenfreien Alltages wieder einkehrt sind nicht im Kalkül des Hedonisten enthalten.


Epikurismus:

In Epikur spiegelt sich m.E. ein weiterentwickelter Hedonist wider. So berücksichtigt Epikur in der Wahl seiner lustbefriedigenden bzw. unlustvermeidendenen Handlung die Folgenträchtigkeit in punkto Erreichen eines längerfristigen Glücksgefühles , visiert also den langfristigen Lustgewinn an.

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Hedonismus versus Epikurismus
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Für Epikur ist ein Leben in Vernunft, Sittlichkeit und Gerechtigkeit mit leben in Freude verbunden. Wie in der Stoa das Glück in der Tugend zu finden wird im Epikureismus mißtrauisch betrachtet. Denn auch kann den Guten Unglück widerfahren und die Schlechten können mit Glück überhäuft werden.

Um nicht selbst mit zu hohen Glückserwartungen im öffentlichen Leben zu stehen und enttäuscht zu werden empfiehlt Epikur im Kreise der Familie bzw. im privaten Kreis das Glück zu suchen, also der Anspruchsreduzierung zu folgen.


Kritik:

Sowohl Hedonismus als auch Epikureismus übersehen bei der Glückserfahrung wesentliches. Und zwar ist das Glück machen in der Art, dass Glück direkt handelnd erreicht wird nicht möglich. Glück wie Sinn stellt sich modo obliquo ein.

Die Liebe zu einem Menschen ist Liebe weil ich den Menschen liebe, also ihn liebe und nicht meine Liebe zu ihm liebe.


Einzelhandlungen - wie bspw. Bonuspunkte bei Einkäufen - sind isoliert betrachtet wertlos , wie das auch beim Aufsummieren der einzelnen Boni der Fall ist. Erst eine Zuordnung zu einem Ziel, in diesem Beispiel dem Sparziel, ergibt Sinn. Dem Hedonist widerfährt bei diesem Kalkül ohne Zielbezug ein weiterer Fehler.


Ebenso kommt im hedonistischen Kalkül keinerlei Rechtfertigung Dritter vor, es fehlt damit jegliche soziale Komponente. Einer egoistischen Verfolgung von Zielen die anderen Menschen Schaden bzw. Einschränkung zufügt ist weit entfernt von einer auf sozialen Sinn bezogenen Praktischen Philosophie und kann damit als ethische Bedingung des Glücks nur ausscheiden.





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