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Hauptsache weit von Sibylle Berg - Analyse

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German studies

University, School

Gymnasium Schloß Neuhaus Paderborn

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2 2014

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„Nacht“ von Sibylle Berg Textinterpretat­ion Die von Sibylle Berg verfasste und 2001 erschienene Kurzgeschichte „Nacht“ thematisiert den vorerst erfolgreichen Ausbruchversuch zweier junger Menschen aus dem Alltagstrott einer Stadt. Er verdeutlicht sowohl den Mut und das Risiko, den es für den Schritt jenseits der Norm braucht, als auch die grandiose Chance, die in ihm liegt.  „(U)nabhängig voneinander“ (Z.12) beschließen zwei junge Menschen, sich der Monotonie des Alltags in einer Stadt zu entheben, indem sie dem Fluss der Masse, die am Feierabend nach  Hause drängt, widerstehen und auf einen „hohe(r)n Aussichtsturm“ (Z.14) steigen, der sich  außerhalb der Stadt befindet. Der anfängliche Ärger über die Anwesenheit des Anderen an diesem stillen Ort in der Nacht weicht nach und nach der Freude über die gefundene Nähe zu einem Du. Es sind die Gedanken und das Motiv, hierhergekommen zu sein, welche die beiden jungen Menschen verbinden und sie bis zum Morgen ihre Begegnung feiern lassen. Da beginnt die Stadt in ihrer Geschäftigkeit den Trott von Neuem und es bleibt unklar, ob die Nähe der jungen Menschen auc..
Nacht von Sibylle Berg Interpretation der Kurzgeschichte Die Kurzgeschichte „Nacht“ von Sibylle Berg handelt von dem Ausbruch aus der Monotonie des Alltags, der Mutlosigkeit und des Identitätsverlu­st­s der Großstadt. Die Kurzgeschichte beschreibt die Idee zweier Jugendlicher, die Stadt für eine Nacht zu verlassen, um den Alltagstrott der Stadt hinter sich zu lassen. Sie versuchen dem Identitätsverlu­st entgegenzuwirke­n und der Enge der Stadt zu entkommen. Sie schaffen es zu zweit den Konflikt zwischen sich selbst und der Mutlosigkeit zu lösen. Ein Jung und ein Mädchen kommen nachts, unabhängig voneinander auf die Idee der Stadt zu entfliehen. Beide begeben sich auf einen Berg und dort auf einen Aussichtsturm. Die anfängliche Abneigung gegeneinander verfliegt bald und sie kommen ins Gespräch. Dabei merken sie, dass sie die gleichen Ansichten über das Leben haben und verlieben sich ineinander. Sie verbringen die ganze Nacht miteinander. Als es dämmert realisieren sie, dass sie wieder zurück in die Stadt müssen. Um dem städtischen Alltag zu entkommen, flüchten sie sich in eine gemeinsame Traumwelt. Die Geschichte beginnt mit dem Einsetzen des Feierabends. Noch sind die Protagonisten für uns Unbekannte, da der Erzähler das Personalpronome­n „Sie“ (Z. 1) verwendet. Sie sind Teil einer großen Masse. „Sie waren mit Tausenden“ (Z. 1) Hier zeigt sich die Passivität

Hauptsache weit von Sibylle Berg

Analyse der Kurzgeschichte


 „Die Kurzgeschichte ist das Chamäleon der literarischen Gattungen.“ Sagt Hans Bender einmal. Die Geschichte „Hauptsache weit“ von Sibylle Berg ist in hervorragendes Beispiel für die Komposition und Wirkungsweise einer Kurzgeschichte. Diese erkennt man meist an ihrer Offenheit.

Der Leser wird ohne große Einleitung direkt in die Erzählung gestoßen. Hier wird außerdem der Name der Hauptperson nicht genannt und man erfährt sehr wenig von seinem früheren Leben. Auch das Ende ist offen. Ein weiteres Merkmal ist der Zeitpunkt, zu dem die Handlung stattfindet. Es ist wahrscheinlich einer der bedeutendsten Punkte im bisherigen Leben der Hauptperson.

Es handelt sich wohl um einen Wendepunkt, der sein weiteres Leben erheblich beeinflussen wird. Trotzdem ist der Protagonist, wie das in vielen Kurzgeschichten der Fall ist, kein Held. Es handelt sich um einen recht normalen Jungen, der gerade erwachsen wird oder geworden ist.

Dies und der fehlende Name tragen dazu bei, dass man die Geschichte universell sehen kann. Sie kann auf andere Menschen übertragen werden, denn dieser Text wurde nicht geschrieben, als wäre sie ein besonderer Einzelfall. Ein weiteres Merkmal der Kurzgeschichte ist die Simultaneität der Handlung.

Die Autorin springt in ihrer Erzählung mehr als einmal in die Vergangenheit, indem sich der Junge an die Zeit vor seiner großen Reise erinnert. So kann sich der Leser besser in seine Gefühlswelt hineinversetzen. Die Geschichte handelt von einem „Jungen“ (Z. 4) oder jungen Mann von 18 Jahren, der ab der ersten Zeile von der Autorin bzw. dem auktorialen Erzähler nur „er“ genannt wird.

Er ist mit der Schule fertig und möchte nun sein Leben genießen, indem er seine dreimonatige Reise durch Asien antritt.

Allerdings macht ihm die Fremde zu schaffen: das Essen, die Kultur, der Schmutz. Er vermisst seine Sprache und wünscht sich nichts sehnlicher, als aus seiner Anonymität zu fliehen. Er vermisst Dinge, die ihm früher nicht so wichtig waren: deutsches Fernsehen, „Klatschgeschichten“ (Z. 36) und das Internet.

Dann entdeckte er ein Internetcafé und während er am Computer sitzt, fühlt er sich nach langer Zeit wieder geborgen. Sibylle Berg wurde 1962 geboren, die Geschichte schrieb sie 2001. In dieser Zeitspanne unterlag Deutschland einiger sowohl technischer als auch mentaler Veränderungen. Es entstand ein neuer Zeitgeist, der ständig neue Fortschritt rückte gerade um die Wende zum Jahr 2000 besonders in den Vordergrund.

Doch dem Thema werde ich mich später erneut zuwenden. Die Geschichte beginnt mit den Worten „Und weg, hatte er gedacht.“. Dies ist der tragende Gedanke, der Gedanke, mit dem die Misere des Jungen beginnt. Er fand die Vorstellung verlockend, ein fremdes Land zu entdecken. Er hatte das Gefühl, „sein Leben hatte noch nicht begonnen“ (Z. 2). Er wollte der Enge entfliehen, die in seinen Augen von der Schule ausging und von seiner Heimat. „Das ist so eng, so l.....[read full text]

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Obwohl man das Gefühl hat, er sei noch nicht allzu lang unterwegs, hat der Junge offenbar schon all seine romantischen Vorstellungen verloren. Es folgt ein Rückblick. Er erinnert sich an die Zeit, bevor er losgezogen ist. Neben der bereits genannten Enge wrid auch sein Bild von der Heimat, also Deutschland mit seinen „blassen Freunde[n]“ (Z. 19f) deutlich. Sie spiegeln auch die damalige Ansicht von seiner Heimat wider: blass und langweilig.

Damals war er sich noch sicher, dass er viele neue Menschen kennen lernt. Doch auhc diese Vorstellung hat sich weitestgehend geklärt. Er hatte „hauptsächlich Mädchen kennen gelernt“ (Z. 22), die auch auf der Reise waren, wie er. Sie seien zwar „nett“ (Z. 22), aber auch „komisch“ (Z. 26). Was ihm am meisten auffällt, ist die tatsache, dass sie zwar auch erst so alt sind wie er, sich jedoch nicht so benehmen, sondern als wären sie viel älter.

Es drängt sich ihm der Gedanke auf, dass er in wenigen Tagen in Laos sein wird, die nächste Station seiner Reise. Doch er möchte nicht weiter. Ihm ist nach Weinen zumute, doch nicht mal aufs Bett werfen kann er sich, weil er sich zu sehr vor dem Dreck ekelt. Auch fernsehen kann er nicht, weil er ja nichts versteht und ihm alles fremd ist. Das ist in seinen Augen „das Zeichen, dass man einsam ist“ (Z. 31).

Hier kommt zum Ausdruck, wie sehr alle Menschen heute an das Zeitalter der moderne.....

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Der Junge „sieht […] etwas, sein Herz schlägt schneller“. Diese heftige Aufregung wird verursacht durch ein Internetcafe, für ihn eine Verbindung zur Realität, also zu seiner Heimat, ein Seil, an dem er sich aus seiner Melancholie ziehen kann. Und plötzlich ist alles halb so schlimm und ganz selbstverständlich begibt er sich in die ihm gut vertrauten Weiten des Internets, wo er durch E-Mails endlich in seiner Sprache Kontakt zu seinen Freunden aufnehmen kann.

Ihnen schreibt er, „dass es ihm gut gehe“ (Z. 56) und seine ganzen bisherigen Probleme werden auf einmal ganz klein. Er ist auch plötzlich völlig unbeeindruckt von den „Insekten so groß wie Meerkatzen“ (Z. 58) auf dem Boden. Diese Hyperbel zeigt, wie schlimm sie noch vor wenigen Augenblicken für ihn waren und dass sie ihm auf einmal egal sind. Er fühlt sich so geborgen in dieser virtuellen Realität, dass „die fremde Welt um ihn verschwimmt“ (Z. 61).

Es ist für ihn eine solche Wohltat aus der echten Welt zu flüchten, dass der Bildschirm sogar mit einem „weichen Bett“ verglichen wird (Z. 62f). Wie er noch vor einigen Wochen dachte, er würde sich lebendig fühlen, wenn er durch Asien reise, so fühlt er sich jetzt lebendig, wenn er Sachen tut, die ihm früher nie so wichtig, sondern nur kleine Detai.....

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