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Hartmann von Aue: Erec - Joie de la Curt

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German studies

University, School

Kath. Universität Eichstätt

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Hartmann von Aue
Kurzreferat: HARTMANN VON AUE Von den Dichtern des Mittelalters ist nichts Fundiertes erhalten; Informationen über ihr Leben erfährt man hauptsächlich aus schriftlichen Werken. Daher sind ihre Lebensdaten nur geschätzt, da nicht der Autor, sondern sein Werk im Vordergrund stand. Hartmann von Aue ist urkundlich nicht bezeugt, so dass die Rekonstruktion seiner Lebensumstände auf eigene Äußerungen in seinen Werken und Nennungen durch andere Autoren angewiesen ist. Die meisten Informationen über Hartmanns Lebensumstände…
Fragenkatalog Erec Autor - ca. 1160-1210 - Auskünfte zur Person stehen im Armen Heinrich - war Ministeriale zu Aue · Unfreien Standes · Gehörte sozialer Gruppe auf der untersten Stufe der Feudalhierarchi­e an · War vermutlich von Dienstherren mit Angelegenheiten der Verwaltung, der Rechtsberatung, der Aufsicht über Ländereien, über gleichfalls unfreie Bauern, der militärischen Organisation und Ähnlichem betraut · Später Etablierung als untersten Adelsschicht · Verschiedene Positionen · Kann Gutsverwalter, Hauptmann einer…

Hartmann von Aue:

Erec - Joie de la Curt


Inhaltsverzeichnis

1.       Aufbau der Joie de la Curt - Episode. 2

1.1.    Der Weg zu Burg Brandigan. 2

1.2.    Der Aufenthalt auf Burg Brandigan. 5

1.3.    Erecs Kampf mit Mabonagrin und Wiederherstellung der vreude. 8

2.       Funktion und Bedeutung der Joie de la Curt - Episode. 12

2.1.    Spiegelung der vorangegangen Ereignisse. 13

2.2.    Darstellung der Relation von Minne und Gesellschaft 14

2.3.    Modell richtigen Verhaltens in der Minne zwischen den Ehepartnern  15

3.       Bibliographie: 16


1.   Aufbau der Joie de la Curt - Episode

Die Joie de la Curt - Episode (V. 7788-9825) ist die letzte Episode der zweiten Aventiuresequenz in Hartmann von Aues höfischem Roman „Erec“. Sie folgt dem zweiten Guivreizkampf und geht der Schlußeinkehr bei Artus und dem Krönungsfest voraus.

Neben  ihrer symbolhaften Darstellung hebt ihre strukturelle und „kompositionelle Sonderstellung“[1] die Joie de la Curt - Episode hervor.

Sie ist das „Finale des Romans“[2], in dem sich die Handlung verdichtet und in der die Aussage des gesamten Romans in konzentrierter Form nochmals gefaßt wird. Sie zeigt noch einmal deutlich, was bereits Thema des ganzen Romans ist: „der Konflikt zwischen Minne und Ritterpflicht, zwischen Liebe und Herrscheramt“[3].

In ihr zeigt sich, daß die Buß- und Aventiurefahrt ein erfolgreiches Ende gefunden hat, indem Erec gereift ist und indem die Ehe und Minne zwischen Erec und Enite tadellos und beispielhaft geworden ist.


1.1.              Der Weg zu Burg Brandigan

Nachdem Erec sich von seinen Anstrengungen und Strapazen auf Guivreiz’ Burg Penefrec erholt hat, bricht er zusammen mit ihm und Enite zum Artushof in Britanje auf. Da sie den Weg dorthin nicht kennen, verirren sie sich.


 „nû trouc si der huofslac . 

  an eine wegescheide:

  welh ze Britanje in daz lant

  gienge, daz was in unerkant.

  die rehten strâze si vermiten:

  die baz gebûwen si riten“[4].


Deutlich läßt sich erkennen, daß der Vorgang des Verirrens, das Einschlagen des falschen Weges, sehr bildhaft-allegorisch und symbolhaft dargestellt ist. Denn die Reisenden gelangen an eine Weggabelung, an der sie bezeichnenderweise nicht den rechten, also richtigen, Weg einschlagen, sondern den linken und besser ausgebauten Weg gehen.

Das Verfehlen des Weges erscheint zunächst wie ein Zufall; „vom Ende [des Romans] her gelesen ist es natürlich Bestimmung.“[5]

Auch die Tatsache, daß Erec den Weg zum Artushof nicht kennt, hat Bedeutung: er ist für „die Rückkehr zu Artus noch nicht reif“[6]; Erec und Enite haben zwar auf der Aventiurefahrt ihre Minne bewährt und sind nicht nur durch körperliche, sondern auch durch geistig - seelische Liebe miteinander verbunden. Aber eine letzte, schwierige Probe muß das Paar noch zusammen durchstehen.

Die Reisenden gelangen nun irrtümlich zur Burg Brandigan. Diese wird als groß und prächtig beschrieben und ganz ohne jegliche negative Konnotation dargestellt. Doch Guivreiz kennt die Burg und weiß von einer dort drohenden Aventiure.

Er warnt Erec und versucht ihn davon abzuhalten, die Burg aufzusuchen. Zögernd erzählt Guivreiz schließlich über die dort drohende Aventiure. Ihr Name ist Joie de la Curt. Sie besteht darin, gegen einen bisher unbesiegten Ritter zu kämpfen, der in Isolation in einem Park nahe der Burg lebt und durch seine vor der Gesellschaft verschlossenen Lebensweise das Glück und die Freude seiner Mitwelt und der Gesellsc.....[read full text]

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„manlîcher sorgen

enwas sîn herze niht gar vrî,

wan man will daz er niht ensî

gar ein vollekomen man

der im niht vürhten enkan,

und ist zen tôren gezalt.

ez enwart nie herze alsô balt,

im enzaeme rehtiu vorhte wol.“[11]


„Gegen alle Warnungen und Befürchtungen ist er in der ihm zum Charakter gewordenen Tapferkeit (V. 8119-46; 8424-41) unerschütterlich, sein fröhlicher Gleichmut gründet auf dem Vertrauen in die gottgewollte Schicksalhaftigkeit (V. 8147-53, 8853-58).“[12]

Erec sieht die Joie de la Curt - Aventiure „als Ziel seiner Suche und schicksalhafte Bestimmung, in der er gegen geringen Einsatz alles gewinnen kann (V. 8521-61)“[13]:

Da der Ritter Mabonagrin bisher unbesiegt ist und er 80 andere Ritter erschlagen hat, ist sein Ruhm und Ansehen groß. Ihm gegenüber hat Erec nur geringe Ehre. Wenn Erec es nun schafft, den höchst tapferen und heldenhaften Ritter Mabonagrin zu besiegen, würden sich Erecs Ehre und Ruhm vermehren. Sein Einsatz ist sein Leben, das ihm aber angesichts seiner wenigen Ehre gering erscheint. Deshalb sagt Erec zu Guivreiz:


„got hât wol ze mir getân

daz er mich hât gewîset her

dâ ich nâch mînes herzens ger

vinde gar ein wunschspil

dâ ich lützel wider vil

mit einem wurfe wâgen mac .

dâ ich wider tûsent phunden

wâge einen phennic .

dâ von ich gerne wâgen mac

mîne kranken êre,

daz sich diu hie mêre

daz ich vol ze lobe stê

oder daz si gar zegê.“[14]


Erec geht ganz bewußt und aus eigenem Antrieb auf die Aventiure ein. Es ist kennzeichnend für den zweiten Teil des Romans, daß Erec selbst die Reise und die daraus folgenden Abenteuer bestimmt. Während Erec im ersten Teil immer wieder zufällig von einem Ereignis ins nächste gerissen wird, geht er im zweiten Teil die Ereignisse bewußt ein. „Die Abenteuer des zweiten Teils ., so sehr auch sie Erec ‘begegnen’, bestimmen nicht ihn, sondern er bestimmt sie: freiwillig wählt er die Reise, freiwillig auch Entsagungen darüber hinaus .“[15] 


1.3.             Erecs Kampf mit Mabonagrin und Wiederherstellung der vreude

Zusammen mit Ivreins, Guivreiz und Enite bricht Erec zu dem Park auf, in dem der Ritter Mabonagrin von der Auße.....

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daz mir den vil langen tac

niht widere gewesen enmac.“[19]

 

Erec gelingt schließlich nach langem und schwerem Kampf der Sieg über den roten Ritter Mabonagrin. Er läßt ihn am Leben und kommt mit ihm ins Gespräch. Erec fragt Mabonagin:


„sô lange ir hinne gewesen sît,

saget, wie vertribet ir die zît,

iu enwaere mê der liute bî ?“[20]


Erec wundert sich, wie man so ein von den Mitmenschen ausgeschlossenes Dasein erträgt. In der Unterhaltung erfährt Erec, daß Mabonagrin sich das Leben im Park vor zwölf Jahren selbst gewählt hat aus Liebe zu seiner Frau. Diese hat von Mabonagrin ihre gemeinsame Isolation von der Gesellschaft und den Rückzug in den Park erbeten aus Angst, ihn an andere Frauen zu verlieren und aus dem Wunsch heraus, ihn ganz für sich allein zu haben.

Befreiung aus dem isolierten Minneleben im Park sei nur dann möglich, wenn Mabonagrin von einem überlegenen Ritter besiegt werde.

Erec spricht mit Mabonagrin und erklärt ihm, daß es viel besser ist, sich nicht mit seiner Liebe von der Gesllschaft auszuschließen. Erec formuliert es folgendermaßen:


„swie .....

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„ich waene hiute erworben hân

ein schadelôse schande,

sît mich von disem bande

hât erloeset iuwer hant.

Got der hât iuch her gesant

hiute ist mînes kumbers zil:

nû var ichûz und swar ich will.“[23]

 

Auch der Park ist nun wieder allen offen und zugänglich. Dadurch, daß Erec die Isolation des Paares beendet hat, ist die Freude des Hofes, die höfische Freude, Joie de la Curt, wiederhergestellt. Auch dafür dankt Mabonagrin Erec mit den Worten:


„ez hât von michelm sêre erlôst

iuwer ellenthaftiu hant

diz vil riuwige lant

und gar ze vreude gekêret .“[24]


Für Erec ist der Sieg über Mabonagrin also in zweifacher Hinsicht von Bedeutung:

Er hat Mabonagrin befreit und „damit die vreude, die Joie de la Curt, zu neuem Leben erweckt“[25]. Außerdem hat er „die höchste persönliche êre als Ritter, die ihm auf seiner Aventiurefahrt zuteil wird“[26], erlangt. Er hat nun den Ruf höchster Ehre, Tapferkeit und Heldenhaftigkeit, der sein Motiv für den Kampf gewesen ist, inne.


2.   Funktion und Bedeutung der Joie de la Curt - Episode

Ihre strukturelle und „kompositionelle Sonderstellung“[27] macht die Joie de la Curt - Aventiure zu der auffälligsten Episode des Romans. Sie ist keine der doppelnden Episoden des des zweiten Teils  und steht somit allleine eingeschoben vor dem Abschluß des Romans.

Auch durch ihre Allegorik und Symbolhaltigkeit fällt die Joie de la Curt - Episode auf. „Sie ist sicher .nicht erzählte Allegorie, sondern allegorische Erzählung, aber mit feinstem Takt ins Allegorische gewendet“[28]. Man kann sie ‘allegorische Erzählung’ nennen, weil sie zum einen selber Teil der Romanhandlung ist, zum anderen aber die vorangegangenen Ereignisse spiegelt und dadurch den Sinn des Romans in verdich.....

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Die Joie de la Curt - Episode ist also die Parallele zu Erecs und Enites Situation in Karnant. Aber nicht nur die Lebensweisen der Paare sind parallel, sondern auch die Merkmale der Paare. Beides sind adelige Liebespaare. Mabonagrin zeichnet sich wie Erec durch Rittertüchtigkeit aus, während die Dame im Park wie Enite durch Schönheit besticht. (Dabei bleiben Erec in ritterlicher Tugenghaftigkeit und Enite in ihrer Schönheit als die Protagonisten des Romans natürlich unübertroffen.) Doch im Unterschied zu Erec und Enite müssen Mabonagrin und seine Partnerin sich und ihre Minne noch bewähren und die richtige Relation von Minne und höfischer Gesellschaft herstellen.


2.2.             Darstellung der Relation von Minne und Gesellschaft

Wenn Erec Mabonagrin fragt, „wie ein Leben ohne Gesellschaft nur in einer isolierten Minne befriedigen könne“[33], so hätte man ihm diese Frage in Karnant selber stellen können. Nach seinem verligen hat Erec seine Minnegemeinschaft mit Enite durch den Auszug auf Aventiurefahrt auf eine harte Probe gestellt.

Dadurch ist er in seiner „Einstellung zu Minne und Gesellschaft“[34] gereift. Er weiß nun, daß eine „Ehe mit Zustimmung der Eltern und Verwandten, und in ein ritterliches und herrscherliches Leben eingefügt“[35], erstrebenswert ist, und nicht ein Liebesverhältnis in Isolation von der Mitwelt. „ .rechte minne [darf] nicht in Isolation als Besitz genossen werden ., sondern [muß] nach außen wirken ., um vreude zu bringen.“[36] Der Ausschluß der Gesellschaft aus dem Minneleben gereicht einerseits dem Liebespaar zum Unglück, andererseits ist er „gesellschaftsfeindlich, unhöfisch, es zerstört nicht nur die vreude des .[Liebespaares], sondern die des ganzen Hofes und darüber hinaus des ganzen Landes“[37]. „Die Überbetonung der Minne zerstört also die Harmonie des ritterlichen Lebens, die sich aus Ritterehre, Turnier, Schönheit und Minne zusammensetzt .und die sich nur in der ritterlich-höfischen Gesellschaft voll entfalten kann.“[38] Damit stellt die Joie de la Curt - Episode ein Sozial- und Verhaltensmodell dar, in dem musterhaftes Verhalten der Minnepartner zueinander und die richtige Relation von Minne und Gesellschaft präsentiert wird.

Damit ist Hartmann von Aue der erste Dichter eines in deutsch verfaßten, höfischen Romans, der seinem Werk gesellschaftskritische und sozialpragmatische Funktion gibt.[39]

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Leitzmann, A. (Hrsg.):          Erec von Hartmann von Aue, 6. Aufl.,              Tübingen, Niemeyer, 1985.

Müller, U., Hundsnurscher, F.

und Sommer, C. (Hrsg.):       Hartmann von Aue. Erec, Kümmerle,               1980.

Oh, E.:                                 Aufbau und Einzelszenen in Hartmann             von Aues höfischen Epen „Erec“ und                               „Iwein“, Hamburg, 1972.

Wapnewski, P.:                     Hartmann von Aue, 7., erg. Aufl.,                             Stuttgart, Metzler, 1979.                                   



[1] Kuhn, S. 38

[2] Müller / Hundsnurscher / Sommer, S. 302

[3] Wapnewski, S. 54

[4] von Aue: Erec, V. 7811; V. 7813-7817

[5] Cormeau / Störmer, S. 189

[6] Oh, S. 54

[7] von Aue: Erec, V. 8076-8084

[8] Müller / Hundsnurscher / Sommer, S. 302

[9]   Oh, S. 54

[10]  Cormeau / Störmer, S. 189

[11] von Aue: Erec, V. 8619- 8626

[12] Cormeau / Störmer, S. 189

[13] Cormeau / Störmer, S. 189

[14] von Aue: Erec, V. 8527-8532; V. 8535-8536; V. 8555-8559

[15] Kuhn, S. 43

[16] Müller / Hundsnurrscher / Sommer, S. 303

[17] Müller / Hundsnurscher / Sommer, S. 304

[18] Müller / Hundsnurscher / Sommer, S.304

[19] von Aue: Erec, V. 8868-8873

[20] von Aue: Erec, V. 9414-9416

[21] von Aue: Erec, V. 9417-9424

[22] von Aue: Erec, V. 9438

[23] von Aue: Erec, V. 9583-9589

[24] von Aue: Erec, V.9605-9608

[25] Oh, S. 56

[26] Oh, S.56

[27] Kuhn, S. 38

[28] Kuhn, .....

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