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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

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SS 2011, Tausend, Mauritsch

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Grundprobleme der Alten Geschichte 1.VO:7.10.2010 PPP auf Institutshomepa­ge (Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde) Alte Geschichte und… Altertum: frühe Hochkulturen in Mesopotamien (Sumerer, Arcader, Asyrer), Ägypten, griechisch- römische Antike; Randvölker (Völker mit denen Griechen und Römer teilweise zu tun hatten z.B. Germanen) Antike: kommt von antiquus (lat. = alt); heute meinen wir damit speziell das griechische und römische Altertum Vor- und Frühgeschichte: Kulturen die vor dem Altertum…
Was weißt du über Sklaverei in der griechischen Antike? *Ökonomisch unersetzlich (Verfügbarkeit) *Als selbstverständl­ich­ empfunden (ius gentium) weil: a. Los des Unterlegenen (Kriegsgefangen­er)­ b. Los des „sozial Unterlegenen­220­ (Schuldsklave) c. Minderwertiger Fremder (Verbindung mit: Hellenen Barbaren-Antith­ese­, Klimatheorie; natürliche Bestimmung der Angehörigen „sklavisc­her­“ Völker: (vgl. Aristoteles, Politik) *Nur von wenigen hinterfragt (z.B. Sophisten);…

VO „Grundprobleme der Alten Geschichte“

SS 2011

Prüfung: zu jedem Block (VO) 2 Fragen, also in Summe 30 Fragen, die kurz zu beantworten sind.

(1) 3.3. 2011 (Mauritsch)

Altertum: weites zeitliches und räumliches Gebiet, wird weiters unterteilt:

·         Frühe Hochkulturen (Mesopotamien)

·         Griechisch-römische Antike

·         Randvölker (Steppenvölker, Kelten, Germanen)

Antike: Begriss enger gefasst als „Altertum“, ist auf griechische und römische Geschichte fokussiert.

Vor- und Frühgeschichte: Räumlich nicht abgetrennt, schlechte Überlieferung (keine schriftliche Überlieferung). Zeitlich: von Beginn des Menschen an (ca 1-2 Mio. Jahren) über steinzeitliche Kulturen bis hin zu Bronze- und eisenzeitlichen Kulturen.

Altertumskunde: Beschäftigt sich mit materieller Hinterlassenschaft der Antike, stellt sich die Aufgabe, Lebensgewohnheiten, Grundlagen der Verhaltensweisen etc. der Antike zu verstehen

Schrift: Abgrenzung Vor- und Frühgeschichte zur Antike: Aufkommen von Schriften (Keilschrift, Hieroglyphen), etwa um 3.000 v. Chr. Schrift im griechisch/römischen Bereich erst ab dem 8. JH. Im griechischen Bereich wurden in der minoischen Kultur (Kreta) die Linear – A – Schrift entwickelt, tritt etwa 17-15. JH v. Chr. auf. Ist jedoch nicht entzifferbar.

Dann gab es im bereich der mykenischen Kultur die Linear – B – Schrift (ca 15. – 13. JH), diese Zeugnisse sind eine frühe Form des Griechischen und sind entzifferbar. Es gibt jedoch weder historische Darstellungen noch Lyrik/Dichtung, es handelt sich ausschließlich um Verwaltungstexte. Diese Texte waren eigentlich nur für den aktuellen Bedarf verfasst, eine dauerhafte Archivierung war nicht vorgesehen.

Die Zeit, die nach dem 11. JH (Verschwinden von Linear B) bis zum 8. JH folgt, ist schriftlich gesehen eine „dunkle“.

Lateinische Buchstaben entwickelt sich im römischen Bereich ab dem 8. JH.

Ende der Antike: Viele Annahmen/Auffassungen:

·         270: Einfall der Alemannen

·         311/13: Mailänder Edikte (Christentum wird toleriert)

·         324: Alleinherrschaft Konstantins

·         391: Theodosius I. (Christentum wird Staatsreligion)

·         395: Teilung des Imperiums durch Theodosius

·         476: Völkerwanderung, Ende des weströmischen Reiches

·         451: Hunnen

·         590-604: Papst Gregor der Große

·         622: Hedschra

·         1453: Fall von Konstantinopel

·         1923: Ende des Hellenismus: Vertreibung der Griechen aus Kleinasien durch Atatürk

è    Die Einteilung ist sehr umstritten (weil ja willkürlich gesetzt). Je nach Standpunkt der verschiedenen Forscher setzen sich unterschiedliche Zäsionen durch.

Quellen:

·         Literatur: Historiographie – Epos – Drama – Lyrik
Reden, Gerichtsreden, Briefe etc. zählt für Altertumsforscher zu Literatur. Diese Zeugnisse wurden oft verschriftlicht.

·         Inschriften: Inschriften befanden sich sowohl auf Häusern sowie auf Grabsteinen etc. Auf Inschriften waren oft lange Texte vorhanden, die öffentlich ausgestellt wurden.

·         Münzen: Sind „Zwitterwesen“ zwischen schriftlicher Überlieferung (Inschriften) und bildlicher Überlieferung (Kaiserbildnisse)

·         Architektur, Statuen, Scherben: Dieses ist die „Spielwiese“ der Archäologie.

è    Hilfswissenschaften

o       Klassische Philologie: Hat die Aufgabe, überlieferte antike Texte für andere Menschen aufzubereiten. Manuskripte sind unterschiedlich überliefert, ein Großteil der Texte ist für immer verloren (Bibliothekenbrände, Kriege, Verrottung von Beschreibstoffen wie Papyrus).

Bekannteste Bibliothek: Alexandrien (abgebrannt). Zum Ende der Antike sind also nicht viele Texte erhalten. Antike Texte wurden gerne, sofern sie erhalten waren, im Mittelalter in Klöstern abgeschrieben. Hierbei kam es natürlich oft zu Abschreibungsfehlern, was die Bearbeitung der Texte erschwert. Die Philologie soll Texte wiederherstellen. Dies geschieht in der Edition, wo antike Texte gelesen, bearbeitet und wied.....[read full text]

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Alle Hilfswissenschaften sollen dazu dienen, dass man die Geschichte der Antike möglichst genau schreiben kann. (Darstellung dessen, was in der Antike geschehen ist) Alles, was in der Vergangenheit passiert ist, wird zur Geschichte, verschiedene Dinge werden aber verschieden berücksichtigt (Schwerpunkt liegt meist auf politischer Geschichte)

Griechische Historiographen:

·         (Homer): Eigentlich kein Geschichtsschreiber, aber sehr bekannt. Gibt keine Infos bezüglich seines Lebens.

·         Herodot (ca. 490-420): Beschreibt Krieg zwischen Persern und Griechen ausgehend vom ionischen Aufstand bis zu den Schlachten von Salamis. Das ist eingebettet in eine große und weite Erzählung, die mit der Geschichte der Perser beginnt. Man hat also nicht nur eine Geschichte der Schlachten, sondern eine sehr ausführliche.

·         Thukydides (ca. 460-395): Beschreibt Peloponnesischen Krieg, Datstellung bricht 411 mitten im Satz ab. Er ist „ein Kind seiner Zeit“ , es herrscht eine psychologische Analyse der Gesellschaft, er versucht das Handeln von Menschen rational zu erklären, Gottheiten werden vernachlässigt. (Rationalisierung)

·         Xenophon (ca. 430-350): (später mehr)

·         Polybios (ca. 200-120): Kommt als Geisel nach Rom und erlebt Feldzüge der Kathager mit. Er schreibt darüber, wie es Rom geschafft hat, innerhalb kurzer Zeit zu einer solchen Macht zu kommen, die es ihnen erlaubte, den gesamten Mittelmeerraum zu erobern. Er selbst war Politiker und Militär und möchte mit dieser Darstellung zeigen, wie es zu dieser Entwicklung kommen konnte.

Römische Historiographie:

Beginnt wesentlich später, ist stark von der griechischen beeinflusst.

Annalisten:

·         Sallust (86-35): Greift einzelne Ereignisse heraus, behandelt enges thema sehr genau.

·         Livius (64-17n.Chr.): Versucht erstmals, eine Gesamtgeschichte Roms zu schreiben. Lebt in Augustaeischer Zeit, Land ist befriedet. Vermittelt eine Verherrlichung der römischen Entwicklung.

·         Tactius (55-120)

·         Sueton

(weitere Namen s. PPT)


(2) 10.3. : Grundzüge der Geschichte des Alten Orients

Geographischer Raum: Mesopotamien (Irak, Syrien Ägypten, Kleinasien etc.).

Elam: ca. heutiger Iran. Hier entwickelten sich viele wichtige Errungenschaften. Westlich davon befidet sich Babylonien. Hier entwickelten sich Stadtkulturen.
Das nördliche Gebiet unterscheidet sich wesentlich: hier muss kein Bewässerungsbau gemacht werden, hier ist auch Regenfeldbau möglich.

Ägypten: zeigt grundsätzlich andere Struktur; Nil ist seit neolithischen Frühzeiten vom ersten Katarakt weg nach Norden geprägt durch Bewässerung durch Nil, durch natürlich auftretende jährliche Nilschwelle. Dies war ein Kriterium, nach dem man sich hier immer gerichtet haben (anders bei Euphrat und Tigris – hier musste man Kanäle anlegen).
Es steht fest dass ca um 6000 v.Chr. die Sahara eine blühende Landschaft war.

Infolge umfassender klimatischer Veränderungen wurde dieses Gebiet immer trockener und die Bevölkerung wich Richtung Osten (Kammiten, heute Ägypten) bzw Richtung Süden aus. Ägypten bleibt über lange Zeit hinweg eine .....

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In der Mitte des 4. Jahrtausends dürfte sich dieser Idealzustand aufgelöst haben , das Wasser trat zurück. Dies hatte zur Folge, dass sich die Bewohner immer mehr zu Euphrat und Tigris zurückzogen, hier war der Wasserstand konstant. Dieser Konzentrationsprozess findet seinen Höhepunkt etwa um 3.200 v.Chr.
Nach Uruk (heute Warka) zogen sich Menschenmassen zurück (50-100.000 Menschen).

Die inneren politischen Verhältnisse waren nicht mehr haltbar – der Tempel in der Mitte der Stadt besaß spezifisches Personal, das sich mit diesen Problemen auseinandersetzte („Priesterschaft“, nicht „Priester“ in unserem Sinne sondern eher Verwaltungsbeamte)). Man beginnt, die Masse zu organisieren. In dieser Zeit gibt es die ersten Verwaltungstexte, die es ermöglichten, eine ökonomische Organisation aufzuziehen.

Bevölkerung wurde dazu angehalten, Bewässerungsmaßnahmen durchzuführen. Politische Autoritäten haben es veranlasst, eine 9,5-km-lange Mauer zu errichten um den Siedlungsraum zu schützen. Scheinbar haben die Organisatoren die Probleme bewältigt. Weiters haben sie für den Kult zentrale Bauten errichtet. Die Bevölkerung dürfte großteils aus Sumerern bestanden haben.

Pyramiden: Grabmale der Pharaonen. Hier wird die überragende Stellung der Pharaonen deutlich. Bevölkerung wurde dazu angehalten, die Pyramiden in der „Erntefreien Zeit“ zu errichten. Sklavenmassen sind nicht belegt, für weniger qualifizierte Arbeit wurden Bauern herangezogen. Diese Menschen wurden nicht gezwungen die Arbeit zu verrichten – aber durch die Vorstellung, dass der Pharao eine gottgleiche Stellung innehat, wirkten diese Menschen „freiwillig“ mit.

Das System stützte sich auf einen schriftlich geprägten Beamtenapparat. Es entsteht eine strenge Hierariche mit dem Pharao an der Spitze. Die Bevölkerung war zu Steuerabgaben gezwungen, die sich nach der Fruchtbarkeit des Landes richteten, das bebaut wurde.

Die Schrift: Hieroglyphen umfassen etwa 700 unterschiedliche Zeichen. Man war in der Lage, eine recht komplizierte Sprache zu verschriftlichen. Der Schreiber/hohe Beamte stellte sich mit dem Schreibstift an der Schulter dar, symobolisiert Stolz auf Kenntnis der Schrift.

Das alte Reich ist militärisch nicht gefährdet (niemand kann dem Reich „das Wasser reichen“)– es erweckt einen Eindruck einer „geraden“ Entwicklung.

Mesopotamien: Herrscher eines Stadtstaates ist niemals ein göttliches/vergöttlichtes Wesen. Dies ist der Stadtfürst. Der ist dazu angehalten, die Bevölkerung zu Wohlstand zu führen. Dies geschieht durch Arbeit (àDienstpflicht). Der angedeutete Prozess der Verschlechterung der Ackerbausituation führt dazu d.....

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2. Jahrtausend

Ägypten

Verhältnisse in Ägypten normalisierten sich nach dem Zusammenbruch des Alten Reiches. Es kommt zur Entstehung des Mittleren Reiches (21-18.JH). In dieser Zeit entstehen Belehrungstexte, wissenschaftliche Literatur etc. Wissenschaft bedeutet im Alten Orient praktische Anwendungen auf konkrete Fälle, aus denen keine allgemeinen Gesetze abgeleitet werden.

Man kennst z.B. also schon 1.800 v.Chr. den Pythagoras, formuliert ihn aber nicht.
Durch eine Dürre im Vorderen Orient (nicht in Ägypten durch Nil) erscheinen hungernde Nomadengruppen in Ägypten und bitten dort um Nahrung. Dafür müssen sie gewisse Dienstleistungen verrichten. Etwa ab 1650 löst die 16. Dynastie die ägyptischen Herrscher ab (Hyksos-Könige). Könige bauten Infrastruktur und kümmerten sich um Handelsbeziehungen mit Nachbarn.

Etwa um 1550 kommen sie in einen Streit mit Oberägypten. Die Hyksos Herrschaft wird beendet. In der Erinnerung der Ägypter bleibt diese Herrschaft aber immer (negativ) erhalten.

Mesopotamien

Altbabylonische Zeit (20.-16.JH). Politisch eher schwache Zeit. Dennoch große geistige Dynamik. Literarische Sammlertätigkeit, der wir viele Überlieferungen verdanken. Geschrieben wird nach wie vor Sumerisch.
Politisch: Unterschiedliche Staaten stehen in regem Kontakt (Austausch von Gesandten, Briefen etc.). In dieser Periode entwickeln sich Gepflogenheiten eines diplomatischen Verkehrs.

Das spektakulärste Werk aus dieser Zeit ist der Codex Hammurapi. Dies ist ein Gesetzbuch, eigentlich nur ein Königsbuch, das auflistet, welche Rechte der König Hammurapi gesprochen hat. Die Altbabylonische Zeit endet Mitte der 16. JH durch einen Überfall der Hethiter auf Babylon. Es folgt fast ein ganzes Jahrtausend der Bedeutungslosigkeit.
Die Macht in Babylon ergreifen Kassiten, die eine wesentliche Neuerung nach Mesopotamien mitbringen: Den 2-rädrigen von Pferden .....

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Nach dem Ende der Katastrophe weiß niemand genau, wo die Seevölker hin verschwunden sind. Sie hinterlassen jedenfalls eine politische Wüste, in der es über einige Zeit keine politischen Großmächte mehr gibt.

In Ägypten kommt es zur „Spätzeit“ (ab 1080): Zunehmende Infiltration von Lybiern. Autorität des Pharaos stützte sich immer mehr aus Gaufürsten, es kommt immer öfter auch zu Fremdherrschern. Die 26. Dynastie (saitische Dynastie; Zeit der Ägyptischen Restauration) wird von Männern gegründet, die den Syrern als Statthalter dienten. Diese Dynastie orientierte sich politisch am Neuen Reich.

Mesopotamien: Durch das Fehlen von Großmächten ergab sich für kleinere Mächte die Möglichkeit, sich gut zu entwickeln. So kommt es zum neuassyrischen Reich ( 9.-7.JH). Hierbei handelt es sich um einen Kriegerstaat, an dessen Spitze ein König steht, der sich als Beauftragter/Priester des Reichsgottes (Assur) versteht.

Er hat eine große Aufgabe: Die Grenzen Assyriens weiter vorzutreiben und sie zu verteidigen. Abgesehen von diesem kriegerischen Aspekt gibt es auch eine eigene Literaturschöpfung, bzw. mit assyrischen Königsinschriften Versuche, die historischen Ereignisse zu verarbeiten. Administrativ befindet man sich erst jetzt wieder auf dem Niveau, das man bereits in UR III hatte.

Die Gesellschaft ist also höchst bürokratisch durchorganisiert. Ab 614 geht dieses Reich durch den Aufstand der Babyloner im Süden unter. Assyrien ist politisch „sehr gründlich“ untergegangen. Die Entwicklung wird aber im

Neubabylonischen Reich fortgesetzt. Dieses existiert von 626-538.

2. Hälfte des 1. JT:

Die Perser: Orient rückt, spätestens mit Kyros, in den Horizont der Griechen.

Innere Struktur des Perserreiches vereint mehrere Komponenten, die aus Jahrtausenden zusammenkommen. Verwaltung ist auf absolutem Höchststand dessen, was Assyrer zurückgelassen haben. Weiters ist ein gutes Militärwesen vorhanden. So kam das Reich zu großem Ansehen und Glanz. Perserkriege sind aus deren Sichtweise kaum fassbar, man muss sich auf Herodots Berichte berufen.

Persisches Reich übt prägenden Einfluss auf Entstehung der Maurier.....

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Schrifttechnisch: Alphabetschrift entwickelt sich (bisher wurden nur Konsonanten aufgezeichnet). Sehr bald nach der Schriftentwicklung findet diese Schrift auch Verwendung in Wiedergabe von Literatur (z.B. die homer‛schen Epen, entstanden um etwa 700). Die homer‛schen Epen wurden in ihrer Frühform nur mündlich vorgetragen und erst eine späte Form wurde verschriftlicht.

Die homer‛schen Epen beinhalten eine Zusammenfassung des gesamten Wissens der damaligen Zeit. Fragen der Etikette werden ebenso behandelt wie technische Anweisungen z.B. zum Bau eines Floßes.

Archaische Zeit (8.-6. JH)

Zeit nach den Dark Ages bis zum Ausbruch der Perserkriege. Mit dieser Zeit ist in der Literatur viel verbunden, was deprimierend klingt: „Krise der Archaik“. Dennoch fanden viele positive Entwicklungen statt (z.B. Entwicklung des Münzgeldes). In dieser Zeit werden ersten Münzen mit einfachster Gestaltung geprägt.

Weiters: Errichtung von Großtempeln, Beginn der Philosophie etc. Die sog. Krise manifestiert sich in erster Linie dadurch, dass man durch gesteigerte Bevölkerung einen Engpass in Verteilung von Besitz und Ackerland bekommt. Fruchtbare Flächen wurden also oft heftig umkämpft, es gab viele Konflikte im Hinterland (Leantischer Krieg, Messenische Kriege). Ansonsten stritt man sich auch gerne um Einfluss auf Heiligentümer (z.B. Delphi).

Außenpolitisch gibt es noch einen weiteren Streitpunkt: die Kleinasiatische Küste (besiedelt um 1000 s.oben) kommt in Konflikt mit Lyder- und Perserreich.

Innenpolitisch: Durch Zusammensiedlung entsteht spezielle Form: Ausformung der Polis. Eine Polis ist eine wirtschaftlich unabhängige, freie Gemeinde, die sich selbst ihre Gesetzt gibt („synoikismos“). In großen Polis hat man folgendes Problem: Soziale Spannungen („stasis“). Die Stuktur begünstigt das Aufkommen einer neuen Herrschaftsform: Alleinherrschaft (Tyrannis).

Tyrannenherrschaften gibt es nicht nur in Athen (z.B. Peisistratos). Beispiele in Griechenland, Athen etc. Wie Tyrannen „ausgerufen“ wurden ist unklar. Auftreten von politisch-sozialen Reformern (z.B. SOLON (594)!.....

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