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Specialised paper
Health and Human Development

University, School

Alice-Eleonoren Schule Darmstadt

Grade, Teacher, Year

1, Frau Dies, 2015

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Text by Melitta T. ©
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Alice-Eleonoren-Schule Darmstadt

Ausbildung zur Heilerziehungspflege


Hausarbeit

Sozialwissenschaft

Epilepsie


Vorgelegt von :

Klasse: 01FSW


eingereicht bei: Anne Dies


Abgabetermin: 16.01.2015


Gliederung


  1. Einleitung

  2. Definition

  3. Ursachen

    1. Erhöhte Anfallsbereitschaft

    2. Unterteilung der Ursachen

      1. symptomatische Epilepsie

      2. ideopathische Epilepsie

      3. kryptogene Epilepsie

  4. Formen der Epilepsie

    1. fokale Epilepsie

      1. einfach fokale Epilepsie

      2. komplex fokale Epilepsie

    2. generalisierte Epilepsie

      1. Absencenepilepsie

      2. Generalisierte tonisch-klonische Anfälle

      3. Status epileptikus

  5. Diagnose

  6. Behandlung

  7. Quellenangabe


1. Einleitung


Epilepsie - die Krankheit der 1000 Namen

Kaum eine Krankheit hat historisch betrachtet so viele verschiedene Namen bekommen, wie die Epilepsie. Das zeigt, dass sich im Verlauf der Geschichte die Menschen immer wieder mit der Krankheit auseinandergesetzt haben.

Weshalb? Epilepsie war und ist eine sehr häufige Erkrankung – zwischen 0,5% bis 1% der Menschen weltweit sind an Epilepsie erkrankt. Weiterhin verbreitete Angst und Schrecken, vor etwas was man nicht benennen kann.

Oft wurde in der Geschichte Epilepsie in Zusammenhang mit Religion und Glaube betrachtet. So wurde Epilepsie auch als „dämonisches Leiden“, „Zuchtrute Christi“, „heilige Krankheit“ u.v.m. genannt.

In Deutschland spricht man auch von Fallsucht, Krampf- oder Anfallsleiden.

Was ist das für eine sagenumwobene Erkrankung? Welche Ursachen hat sie? In welchen Formen tritt sie auf? Diese und weitere Fragen sollen in der folgenden Arbeit geklärt werden.


2. Definition


Die Epilepsie ist eine chronische Erkrankung. Zunächst ist es wichtig einen epileptischen Anfall nicht gleichzusetzen mit einer Epilepsie. Die Epilepsie ist eine chronische Erkrankung. Die Internationale Liga gegen Epilepsie und das Internationale Büro für Epilepsie (IBE) einigten sich auf eine gemeinsame Definition zu epileptischen Anfällen und Epilepsie. Diese lauten: “Ein epileptischer Anfall ist das vorübergehende Auftreten von Befunden und/oder Symptomen aufgrund einer pathologisch exzessiven oder synchronen neuronalen Aktivität im Gehirn.“ Das beinhaltet die Aussage, dass ein epileptischer Anfall eine Hirnfunktionsstörung ist, in Form von unkontrollierter, elektrischer Entladung von Nervenzellen im Gehirn.

Dabei können verschiedene Gehirnareale unkontrollierte Aktionspotenziale erzeugen.

Die Epilepsie ist eine (Funktions)Störung des Gehirns, die durch eine dauerhafte Neigung zur Entwicklung epileptischer Anfälle sowie durch neurobiologische, kognitive, psychologische und soziale Konsequenzen dieses Zustands gekennzeichnet ist. Die Definition einer Epilepsie setzt das Auftreten mindestens eines epileptischen Anfalls voraus.“ Bei einer Epilepsie ist die normale N.....[read full text]

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4.1. fokale Epilepsie



Bei der fokalen Epilepsie ist nur eine Hirnregion einer Gehirnhälfte betroffen, bei der sich Neuronen im Gehirn entladen und Auslöser für einen Anfall sind. Man spricht bei dieser Form von „einem Krankheitsherd“ (Fokus = Herd). Bei fokalen Formen der Epilepsie bleibt der Patient meist bei Bewusstsein oder das Bewusstsein ist eingetrübt. Allerdings kann bei fokaler Epilepsie eine Ausweitung zu einem grand mal stattfinden.

Das bedeutet, dass sich der Herd auf weitere Teile des Gehirns ausweitet und sich dort auch Neuronen entladen. Diese Anfallsform nennt man „sekundär generalisiert


4.1.1. einfach fokale Epilepsie

Die fokale Epilepsie unterscheidet man nochmals in die einfach fokale Epilepsie, bei der das Bewusstsein erhalten bleibt und in die komplex fokale Epilepsie bei der das Bewusstsein eingetrübt ist. Patienten, die an einer einfach fokalen Epilepsie leiden, sind bei Bewusstsein und können auf den Anfall reagieren. Sie können dadurch den Anfall beschreiben. Während des Anfalls kann es zu motorischen Einschränkungen kommen, bei denen es zu Bewegungen in der Muskelgruppe kommt.

Auch besteht die Möglichkeit, dass Gefühle wahrgenommen werden, die keinem äußeren Reiz entsprechen – sensorische Einschränkungen. Bei vegetativen Einschränkungen kann es z.B. zu Herzrasen oder Schwitzen kommen. Auch können psychische Einschränkungen, wie z.B. Angstgefühle, Aggression.....

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Sie ist bei Erwachsenen die häufigste Form des epileptischen Anfalls. Bei Kindern tritt sie hingegen sehr selten auf. Sie kommen (teils in kleinen Serien) mehrmals täglich bis zu Abständen von mehreren Wochen bzw. Monaten vor. In schweren Fällen der komplex fokalen Epilepsie kann es zu Persönlichkeitsveränderungen führen wie z.B. Verlangsamung, pedantisches Verhalten, erschwerte Umstellungsfähigkeit oder gewisse Selbstgerechtigkeit.




4.2. generalisierte Epilepsie


Bei der generalisierten Epilepsie sind zu Beginn des Anfalls bereits beide Hirnhälften betroffen. Entsprechend sind auch beide Körperhälften betroffen. Alle Neuronen des gesamten Gehirns entladen sich. Es kommt zu einem „Gewitter“ im Gehirn. Es gibt verschiedene Formen der generalisierten Epilepsie. Das sind Absencen, tonisch-klonische -, myoklonische- und atonische Anfälle.

Ich werde in dieser Arbeit nur auf die ersten beiden Anfallsformen der generalisierten Epilepsie eingehen, die Absencen und die tonisch-klonischen Anfälle.


4.2.1. Absencen


Absencen sind generalisierte Anfälle der Epilepsie. Sie sind die kleinste Form der generalisierten Epilepsie. Absencen beginnen und enden plötzlich. Sie zeichnen sich durch einen Bewusstseinsverlust aus, bei dem die Betroffenen nicht hinfallen. Sie wirken abwesend, verträumt, Tätigkeiten werden unterbrochen oder verlangsamt weiter ausgeführt oder sie halten inne im Gespräch.

Absence-Epilepsie tritt vornehmlich bei Kindern im Alter von 5-10 Jahren auf. Absencen bleiben oftmals lange unerkannt, aufgrund „fehlender“ Symptome. Dadurch können Patienten oft als verträumt, unfähig oder unwil.....

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Danach besteht die Möglichkeit, dass es zu einem Aussetzen der Atmung kommt, weshalb die Betroffenen auch blau anlaufen können.

Der tonische Krampf geht schnell in die klonische Phase über, in der rhythmische Zuckungen großer Muskelgruppen, mit daraus resultierenden unkoordinierten Bewegungen des gesamten Körpers sichtbar sind, dem eigentlichen „Krampfen“. Diese klonische Phase nimmt etwa eine halbe bis zwei ganze Minuten in Anspruch. Weitere Symptome in der klonischen Phase sind meist geöffnete Augen, die gelegentlich verdreht sein können, verstärkter Speichelfluss, der beim Ausatmen zur Schaumbildung führen kann.

Auch besteht die Möglichkeit eines Zungenbisses oder des Einnässens.

Die Nachphase beendet einen generalisierten tonisch-klonischen Anfall und dauert Minuten bis Stunden. Wenn die Betroffenen zu sich kommen, können sie erst nach einigen Minuten wieder normal reden. Sie haben keine Erinnerung an den Anfall. Nach einem generalisierten tonisch – klonischen Anfall, klagen Patienten oft über Kopfschmerzen, Muskelkater und andere Beschwerden.


4.2.3. Status epilepticus


Der Status epileptikus ist eine schwere und lebensbedrohliche Komplikation. Es treten längere Anfälle auf oder zwischen den Anfällen wird das Bewusstsein nicht wiedererlangt. Wie lange ein Anfall dauern muss, bis ein Status epilepticus vorliegt, ist noch nicht einheitlich geklärt. Viele Ärzte stellen diese Diagnose, wenn ein Anfall bereits fünf Minuten dauert, andere hingegen erst, wenn ein Anfall über zehn oder sogar 30 Minuten anhält.

Es ist ein lebensbedrohlicher Zustand, bei dem der Betroffene unverzüglich eingewiesen werden sollte. Der Status epilepticus kann im schlimms.....

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Eine weitere wichtige Untersuchung ist das Schreiben eines Elektroenzephalogramms (EEG).



nomales EEG


pathologisches EEG


Ein EEG dient dazu die elektrische Aktivität im Gehirn zu untersuchen. Das EEG misst die Spannungsschwankungen. Ziel dieser Untersuchung ist einen Nachweis über epilepsietypische EEG-Veränderungen zu bekommen. Auch kann damit der Herd einer Epilepsie herausgefunden werden. Je nach Anfallsart können unterschiedliche Formen von EEG´s geschrieben werden – Schlaf-EEG, Video-EEG und EEG-Langzeitableitung.

Mit Hilfe eines EEG´s können andere Krankheiten, wie Narkolepsie oder Herz-Rhythmus-Störungen ausgeschlossen werden. Weitere Möglichkeiten Epilepsie zu diagnostizieren, ist mit Hilfe eines CT´s oder eines MRT´s.



.....

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Es kann durch optimale medikamentöse Einstellung Anfallsfreiheit erreicht werden.




7. Quellenangabe<

Die cerebralen Anfallsleiden-Epilepsien“, Prof. Dr. med.Rolf Degen, Vieweg Verlag, Braunschweig; Wiesbaden

Diagnose Epilepsie“, Dr. med. Günter Krämer, Trias Verlag, Stuttgart

HE.....

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