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Interpretation von Pflichtlektüren zum Abitur: Schülerwerke zu Faust I, Iphigenie auf Tauris, Die Leiden des jungen Werthers (Pflichlektüren, Band 3)
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German studies

Gretchen Charakterisierung

University, School

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Johann Wolfgang von Goethe: „Faust 1“ Mephistopheles. Sie ist gerichtet! Stimme (von oben). Ist gerettet! (V. 4611-4612) Margarete, auch Gretchen genannt, ist ein sehr junges Mädchen, dass in dem Theaterstück „Faust­220­ von Johann Wolfgang von Goethe, Fausts Geliebte symbolisiert. Sie lebt in sehr armen bürgerlichen Verhältnissen ist aber trotzdem zufrieden mit ihrem Leben. Gretchen hat keinerlei Bildung und denkt nicht viel über ihr Leben nach. Sie ist sehr religiös und geht regelmäßig in die…

Gretchen


Eine Betrachtung ihrer Persönlichkeit unter besonderer Berücksichtigung von ‚Polarität und Steigerung’


„Die Anschauung der zwei großen Triebräder aller Natur: der Begriff von Polarität und von Steigerung, jene der Materie, insofern wir sie materiell, diese ihr dagegen, insofern wir sie geistig denken, angehören; jene ist in immerwährendem Anziehen und Abstoßen, diese in immer strebendem Aufsteigen. Weil aber die Materie nie ohne Geist, der Geist nie ohne Materie existiert und wirksam sein kann, so vermag auch die Materie sich zu steigern.“

Auszug aus „Die Natur“, J.W.Goethe, 1828


Polarität und Steigerung werden hier also als die fundamentalen "Triebräder" der Natur angesehen. Goethe spricht von Polaritäten, Gegensätzlichkeiten und der Notwendigkeit eines solchen Dualismus, eines polarisierenden Rythmus als Grundlage aller Existenz also, um Stillstand zu vermeiden.

Das Prinzip des ständigen Anziehens und Abstoßens als Grundlage der Existenz und als Grundlage des Aufteigens. Diese Prinzipien von Polarität und Steigerung durchwirken alles Sein, alles was ist.


Im „Faust I" verwendet Goethe das Prinzip der Polarität sehr häufig. Zentrale Polaritäten findet man zwischen Strebsamkeit und Zufriedenheit, die Polarität zwischen göttlichem und mephistophelischem Weltprinzip, zwischen Mephisto als Vertreter des Bösen und Faust als Strebendem. Auch an Faust Innerem zeigt er das Prinzip des Gegensätzlichen.

Gleichzeitig ist Faust jedoch

auch ein Gegensatz zu Gretchen.

Gretchen begegnet dem Leser erstmals als ein einfaches Mädchen aus der Mittelschicht, die kaum älter als vierzehn Jahre ist. Ihr erster Auftritt ist auch das erste Zusammentreffen mit Faust. Kaum hat Faust sie angesprochen und ist von ihr abgewiesen worden, kann er nicht mehr ohne sie sein. Er bezeichnet sie als schön, als „sitt- und tugendreich“. Er ist entzückt von Gretchens „schnippischer"-Art.

Durch seine hier geschilderten Eindrücke, wird sie schon etwas charakterisiert. Ergänzt wird das Bild Gretchens, wenn Mephisto von ihrer Unschuld spricht und aufgrund dieser Eigenschaft direkt einräumt, dass er über sie keine Macht hat. Auch bei Gretchen hinterlässt Faust einen Eindruck.

Naiv und voll von kindlicher Unschuld kann Gretchen nur noch an ihn denken. Ich finde das wird zum Beispiel deutlich, wenn Gretchen beginnt vom „König in Thule“ zu singen, dessen ganze Liebe keiner Ehefrau, sondern vielmehr .....[read full text]

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Gretchen, Eine Betrachtung ihrer Persönlichkeit. Faust I. Goethe
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Das jedoch das Gute, das sie bezweckt, solch schreckliche Konsequenzen hervorruft, treibt sie dann wohl letztendlich in den Wahnsinn.

Man könnte fast sagen, dass der tragische Ausgang der Beziehung von Faust und Gretchen schon von vornherein vorherbestimmt war, weil gerade Gretchens Natur, die dann ja schließlich ins Verderben führt, die Bedingung war, unter der sich Faust überhaupt für das Mädchen interessierte und unter der die Beziehung zustande kam.

Beide erkennen im Anderen das ihnen jeweils fehlende Element. So sieht Faust in Gretchen einen Teil, den er verlor, und den er durch sie zurückgewinnen will. Bei Gretchen waren es bestimmt die Eigenschaften Fausts, die sie selbst nicht besitzt, wie zum Beispi.....

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