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Gottfried Keller: Kleider machen Leute

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Literature

Kleider Machen Leute Fragen

University, School

Bundesrealgymnasium Stockerau

Grade, Teacher, Year

Sehr Gut, Schindler, 2015

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Text by Fabio K. ©
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Buchprojekt Gottfried Keller Kleider machen Leute Inhaltsverzeich­nis 1 Zusammenfassung­. 1 2 Analyse. 2 2.1 Gattung/Aufbau. 2 2.2 Die Figuren. 2 2.3 Erzählperspekti­ve­. 4 2.4 Sprache des Textes 5 2.5 Eigene Ansätze und Fragestellungen­. 5 3 Interpretation. 5 3.1 Zentrale Problemstellung und Kernaussage. 5 3.2 Erklärungsansät­z­e gemäß der Sekundärliterat­ur 6 4 Textbeispiel mit Interpretation. 7 5 Hintergrund und Merkmale der Epoche. 8 5.1 Begriff und Gesellschaft 8 5.2 Historischer Hintergrund. 8 5.3 Merkmale realistischer…
Gottfried Keller, Kleider machen Leute - Textanalyse - Erzählabschnitt­: Besuch der Abendherren auf dem Gut des Amtsrats Textgrundlage: Hamburger Lesehefte 12,34 - 15,24 Einleitungssatz­: Thema/Handlungs­ker­n; Einordnung des Textabschnittes in den Handlungszusamm­enh­ang; W-Fragen beantworten (Wer? Wann? Wo? Was?); Dieser Textabschnitt handelt vom Besuch der Abendherren auf dem Gut des Amtsrats, an dem auch Wenzel Strapinski teilnimmt. Er ist eigentlich ein armer Schneider, aber die Goldacher halten ihn für einen…

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Gottfried Keller: Kleider machen Leute

Thema: Novelle



Inhaltsverzeichnis

Textteil

Kontext

Inhalt

Protagonistinnen und Protagonisten

Erzähltechnik und Erzählhaltung

Aufbau

Sprache

Anliegen und Aussage

Persönliche Stellungnahme

Rezension

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis


Textteil

Kontext

Gottfried Keller wurde am 19. Juli 1819 in Zürich geboren. Er besuchte die Armenschule, später die kantonale Industrieschule, von der er 1834 wegen eines Schülerstreichs verwiesen wurde. 1837-1838 nahm er Unterricht bei dem Maler Rudolf Meyer, da er Landschaftsmaler werden wollte. Ab 1840 studierte er an der Kunstakademie in München. Er brach ab und ging 1842 nach Zürich zurück. 1848-1850 studierte Keller in Heidelberg Geschichte, Philosophie und Literatur. 1850-1855 lebte er in Berlin und danach wieder in Zürich als freier Schriftsteller.

Ab 1861 war er als Erster Staatsschreiber des Kantons Zürich tätig. 1875 legte Keller das Amt nieder, um nur noch als Schriftsteller zu arbeiten. Gottfried Keller starb am 15. Juli 1890 in Zürich.

Keller ist in die Zeit des Poetischen Realismus einzuordnen. In dieser Epoche war deutsche Literatur aus der Schweiz das erste Mal über ihre Grenzen bekannt. Er schrieb besonders Romane und Novellen und thematisierte die Mängel und Schwächen von Menschen. In seiner Pension widmete er sich besonders dem Schreiben von Gedichten. (

Für „Kleider Machen Leute“ wurde Keller von einigen ähnlichen Vorfällen in seiner Nähe inspiriert, konkret übernommen hat er diese Geschichten jedoch nicht. Tatsächlich half er auch dabei, zwei Betrüger zu enttarnen, welche sich jedoch – im Gegensatz zum Protagonisten – absichtlich verstellten. Ihn faszinierte auch schon immer eine Figur, die gegen ihren Willen zu einem Betrug gebracht wurde.

Erschienen ist die Geschichte im Rahmen der Buchreihe „Die Bürger von Seldwyla“ im Jahr 1874, zu dem unter anderem die Novelle „Romeo und Julia aus dem Dorfe“ gehört. Es wird aber angenommen, dass „Kleider machen Leute“ schon um einiges früher verfasst wurde.( Das Manuskript wurde zwar nur geringfügig überarbeitet, jedoch machten diese Überarbeitungen für den Autor einen signifikanten Unterschied.

Er hob zum Beispiel einige politische Anspielungen hervor und ging auf die aktuelle politische Lage ein. (Rolf Selbmann 1985, S.14 ff.)


Inhalt

Wenzel Strapinski ist ein einfacher Schneidergeselle auf der Suche nach einer neuen Arbeit. Es ist Winter und sehr kalt, deshalb bietet ein Kutscher ihm an, in seiner Kutsche mitfahren zu dürfen, die sehr edel aussieht. Als er in Goldach, einem kleinen Ort, aussteigt, halten ihn die Bewohner für einen Grafen, da er auch noch einen eleganten Mantel trägt, der sein ganzer Stolz ist.

Um dieses Missverständnis aufzuklären ist Wenzel anfangs zu schüchtern, später wäre es ihm zu peinlich. Er macht immer wieder Ansätze, die Stadt zu verlassen, doch kann sich nie richtig dazu überwinden, auch, weil er s.....[read full text]

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Erzähltechnik und Erzählhaltung

Die Geschichte wird von einem auktorialem Erzähler beschrieben. Dies bedeutet, dass der Erzähler die Gedanken und Gefühle aller Personen kennt, also allwissend ist. Der Erzähler mischt sich im großen und ganzen nicht in die Geschichte ein und ist wenig wertend. Manchmal macht er ironische Bemerkung über diverse Zufälle, die dazu führen, dass die Leute immer überzeugter davon werden, dass Wenzel ein Graf ist.


Die Sätze sind gleichmäßig lang und einfach geschrieben. Der Autor verwendet kaum Umschreibungen. Keller beschreibt Situationen gerne mit vielen Verben. Er beschreibt auch mit einprägsamen Bildern, zum Beispiel „Gedanken an der schweren Kette“, „roter Schein“, „ eiskalter Hauch“, „auf dem knisternden Schnee“, „da stand er, gleich dem Jüngling am Scheidewege, auf einer wirklichen Kreuzstraße“.

Außerdem verbindet er Hauptsatz und Nebensatz mit Konjunktionen wie als, da, nachdem, während, wie es beim natürlichen Erzählen der Fall ist. Nur gelegentlich neigt er bei ausführlichen Beschreibungen zu sehr langen Sätzen, wie bei der Beschreibung des Ortes Goldach und dessen Läden oder der Beschreibung der vielen Schlitten zur Verlobungsfeier.


Aufbau

Das Buch ist mit 73 Seiten nur sehr kurz und ist deshalb „in einem Rutsch zu lesen“ ( , was typisch für eine Novelle ist.

Eigentlich erzählt Gottfried Keller in seiner Novelle zwei Geschichten. Zum einen die Verwechslung des Schneiders mit einem Grafen und zum anderen die Liebesgeschichte zwischen Nettchen und ihm. Die klassischen Kennzeichen einer Novelle sind jedoch in beiden Geschichten vorhanden.

Es gibt zum Beispiel nur eine beschränkte Anzahl an Charakteren und diese sind weitestgehend eindimensional, was bedeutet, dass sie nur wenige Merkmale haben ( . Außerdem geht es um ein außergewöhnliches Ereignis, denn für einen Grafen wird man auch nicht jeden Tag gehalten und Wenzel lebt für kurze Zeit ein Leben voll L.....

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Anliegen und Aussage

In dem vorliegendem Buch wird die Oberflächlichkeit der Menschen thematisiert und auch kritisiert. Wenzel wird nur auf Grund seines eleganten Aussehens gut behandelt. Zum Beispiel bekommt er sein erstes Essen im Gasthof Waage umsonst, der Wirt meint nur „es ist um die Ehre [ .] dafür soll ein großer Herr, wenn er durch unsere Stadt reist, sagen können, er habe ein ordentliches Essen gefunden“(Keller 1874, S.10).

Auch Nettchen lässt sich von dem guten Aussehen des vermeintlichen Grafen beeindrucken, verliebt sich aber auch in dessen Charakter. Dass sie ihn wirklich liebt wird deutlich, als sie ihn suchen geht, obwohl er sie gerade vor allen blamiert hat. Sie ist sehr wütend auf ihn, hört sich seine Geschichte jedoch geduldig an und verzeiht ihm im Anschluss.

Damit möchte der Autor vermutlich aussagen, dass wahre Liebe sich nicht so schnell zerstören lässt und nicht nachträglich ist.

Als sich in Seldwyla herumspricht, dass Nettchen den Wenzel trotzdem heiraten will, sind die Dorfbewohner zuerst skeptisch. Schließlich entscheiden sie sich aber dafür, sich auf die Seite der Liebenden zu schlagen und sie sogar mit Gewalt zu beschützen. Hier wird allerdings auch erwähnt, dass sie das mit Hintergedanken an Nettchen Vermögen tun, welche sich in Seldwyla niederlassen möchte.

Hier zeigt der Autor, dass auch unredliche Motive etwas Gutes bewirken können.


Persönliche Stellungnahme

Ich persönlich mag das Buch. Gottfried Keller vermittelt damit sehr gut die Hintergründe des Buches und regt zum nachdenken an. Damit meine ich, dass Reichtum nicht glücklich macht und das alle Menschen gleich viel wert sind, egal was sie anhaben oder welchen Titel sie tragen. Ebenfalls zeigt er an Wenzel Strapinski, dass er erst unter seinem wahren Ich glücklich werden kann.

Es wäre ebenfalls sehr interessant die gesamte Novellensammlung, aus der „Kleider machen  Leute“ entnommen wurde zu lesen. Aber ich glaube nach den 701 Seiten der Leute von Seldwyla, wird es etw.....

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Es ist eine literarische Meisterleistung, wie Gottfried Keller dieses Szenario schildert, beschreibt und mit Spannung füllt. Die menschlichen Beziehungen und deren Entwicklung, die Dialoge – all das ist ihm hervorragend gelungen. Ein echtes "Gustostückerl" der deutschen Sprache! Die Lektüre dieses schmalen Büchleins war eine absolute Freude und leider viel zu schnell vorbei.

Literaturverzeichnis

Kleider machen Leute – Wikipedia. Availableat:

Epik/1. Availableat:

Literatur - Poetischer und Bürgerlicher Realismus in der Schweiz. Availableat:

Merkmale einer Novelle | Aufbau und Kennzeichen. Availableat:

Figurenkonzeption. Availableat:

Keller, G., 1874. Kleider machen Leute, Anaconda Verlag.

Rolf  Selbmann, 1985. Gottfried Keller Kleider machen Leute - Interpretation von  Rolf Selbmann. Availableat:


Abbildungsverzeichnis

Seite 1:


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