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Geo Sciences

University, School

Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Grade, Teacher, Year

2,3, Dr. Lahr-Kurten, 2013

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Text by Magdalena K. ©
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Gewalt und Unsicherheiten

in lateinamerikanischen

Megastädten


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 3

2. Gewalt in Lateinamerika … . 4

2.1 Entwicklung der Gewalt – Geschichtlicher Exkurs … . 4

2.2 Aktuelle Situation 5

    2.3 Sicherheitspolitik … . 5

    2.4 Ursachen der Gewalt 6

3. Megastädte in Lateinamerika 8 3.1 Informalität … . 8

3.2 Gewalt & Unsicherheiten in Abhängigkeit der Regierbarkeit … . 8

4. Fazit … . 10

5. Quellenverzeichnis 11

            1. Einleitung

            Verschafft man sich einen kurzen Überblick über die aktuelle Medienlandschaft Lateinamerikas, so wird schnell klar, dass Gewalt, Unsicherheiten und Kriminalität zu der allgegenwärtigen, und beherrschenden Problematik, besonders der Megastädte, Mittel- und Südamerikas gehören. Gewalt und Unsicherheiten erreichen den Stand charkteristischer Phänomene. Sie müssen heut zu Tage als Realität und Normalität angesehen werden.

            Durch diese schwierige Problematik, ist nicht nur die Sicherheit der Bevölkerung gefährdet, sondern auch die Regierbarkeit von Megacities im großen Stil eingeschränkt.

            Gegenstand dieser Arbeit ist demzufolge die Untersuchung „Inwiefern ist die Regierbarkeit der Megastädte Lateinamerikas durch Gewalt und Unsicherheiten abhängig?“ unter dem Thema „Gewalt und Unsicherheiten in lateinamerikanischen Megastädten“.

            Seit dem zwanzigsten Jahrhunderts entstand eine Vielzahl an Formen der Gewalt und der Kriminalität. Diese sollen ebenfalls untersucht, und in Zusammenhang mit der Regierbarkeit von Megastädten gebracht werden. Denn nicht jede Form von Gewalt beeinflusst die Regierbarkeit im gleichen Maße. Kleinere Delikte wie Morde, oder Überfälle sind eher von kleinerer Bedeutung.

            Im Gegensatz dazu ist die Ausbildung von informellen Siedlungen, sowie die Entwicklung von territorios cerrados, dass heißt von kriminellen Banden regierte Stadtviertel, von großer, und ernst zu nehmender Relevanz.

            Diese Herrschaftsräume, welche auch No-Go Areas bezeichnet werden, bilden sich meist in den Stadtvierteln mit einer unterprivilegierten Bevölkerungsschicht und fungieren als Stützpunkte krimineller Aktionen. So entwickelt sich in realtiv kurzer Zeit ein Netzwerk dieser Herrschaftsräume in einer Megastadt, mit einem untereinander abgestimmten System All das geschieht meist sogar, ohne, dass die Regierung etwas davon erfährt.


            1. Gewalt in Lateinamerika

            In den Ländern Lateinamerikas treten viele Unsicherheitsphänomene mit den unterschiedlichsten Intensitäten auf. In diesem Zusammenhang soll ein kurzer Überblick vom Norden Lateinamerikas bis in den Süden gegeben werden. Im Norden Mexikos lässt sich das Phänomen von Morden, an einer Vielzahl junger Frauen verzeichnen, welches feminicidios bezeichnet wird. Des weiteren ist die Region Mexikos für Drogen- und Menschenhandel bekannt, sowie der Geldwäsche im großen Stil.

            Hinzu kommt, die seit dem 21. Jahrhundet bekannt gewordene „Expressentführung“. Bei dieser Art von Kriminalität zwingen die Entführer das Opfer, Kreditkarte und Geheimnummer preis zu geben, um den Kreditrahmen noch vor der Sperrung auszureizen. Diese Art von Entführung dauert, wie der Name schon sagt, allerdings nur wenige Stunden (Peetz 2007: 4).

            Zudem lassen sich die kriminellen Organisation voneinander unterscheiden. Die Unterscheidung beginnt bei harmloseren cliquas, jugendlicher Krimineller, welche meist für zivile Überfälle verantwortlich sind. Aus diesen cliquas entwickeln sich oftmals Straßengangs wie in beispielweise El Salvador, oder Honduras, welche als maras bezeichnet werden. Zuletzt übergeornet sind dann comandos, oder bloques, die die höchsten Gewaltniveaus aufweisen.

              2.1 Entwicklung der Gewalt .....[read full text]

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Kommen dann noch soziale, oder wirtschaftliche Probleme hinzu, fehlt dem Präsidenten oftmals die Möglichkeiten, aufrgrund fehlender Hilfe durch das Parlament, schnell und effektiv zu handeln.


    2.3 Sicherheitspolitik

      Das Ende des Ost-West Konflikts hatte viele Veränderungen in der Sicherheitspolitik Lateinamerikas zu folge, wie beispielweise die tiefgreifende Verschränkung von Innen- und Außenpolitik. Zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts verschob sich der Interessenmittelpunkt auf innere Belange, wie Migration und Drogenhandel. Konfliktbeladen ist auch die gesamte Andenregion, weil man es hier mit dem Problem des illegalen Drogenanbaus zu tun hat.

      Alle Andenländer weisen ein hohes Maß an Instabilität auf ( Nolte 2000:12).

      Im Gegensatz dazu muss man sich in Zentralamerika mit anderen Problemen beschäftigen, mit denen der Konsequenzen nach dem Krieg. Verletzungen der Menschenrechte müssen neu aufgearbeitet werden, oder zivilmilitärische Beziehungen neu strukturiert werden.

Interne Konflikte beeinflussen die mexikanische Sicherheitspolitik am Beispiel des zapatistischen Aufstands. Denn Mexiko ist wie kein anderes Land in Lateinamerika noch so anhängig, in Bezug auf Nähe und Beziehungen, von den USA. Das verweist auf eine fragile Staatstruktur hin.

Der fragile Staat mit einem unvollständigem Gewaltmonopol bietet Freiräume für dezentral ausgehandelte Arrangements zur Einhegung von .....

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Die schnelle Entwicklung der Industrialisierung ruft Landflucht unter der ländlichen Bevölkerung hervor. Der Wunsch in eine höhere Bevölkerungsschicht aufzusteigen, Arbeit zu finden, zieht besonders junge Menschen in die Stadt. Der Arbeitsmangel auf dem Land zwingt sie außerdem das Hinterland zu verlassen. Die meisten Jugendlichen kappen ihre sozialen Beziehungen und werden zu entwurzelten, orientierungs- und abrbeitslosen Opfern der modernen Gesellschadt einer ubanisierten Stadt.

Aufgrund der Tatsache, dass die Jugendlichen eine mangelnde schulische Ausbildung besitzen und auch hier keine Chance auf Arbeit haben, schließen sie sich letztenendes an krimienelle Jugendbanden an, um ihre Existenz zu sichern. (s.Abb.1)



Abb. 1: Urbanisierung und Kriminalität/Gewalt Quelle: Hegmanns 1992: 91

Diese These hängt mit dem Erklärungsansatz des Rational-Choice-Ansatzes zusammen, welchem ein nutzenmaximierendes Handlungsmodell zugrunde liegt. In Gesellschaften mit extrem hohen Einkommensunterschieden und einem kleinen Sanktionsrisiko ist die Erfolgswarscheinlichkeit des geplanten Delikts sehr hoch.

Dies liegt an der institutionellen Schwäche in Lateinamerika. In Mexiko bleiben dem nach bis zu 95% der Täter ungestraft. Somit stellt die finianzielle Notsituation mit den Rahmenbedigungen eine wichtige Ursache der Gewalt dar. Der Einfluss von Verarmung auf die Häufigkeit von Straftaten kann also in einem Zusammenhang gebracht werden (Rehner 2008: 6) (s.Abb.2) .


Abb.2: Entwicklung der Armutsquote und der S.....

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                    3.1 Informalität

                    Die Untersuchung der Entstehung und Vernetzung der Informalität in Megastädten wird schon seit den 1970er Jahren betrieben. (Schamp 1989: 76) Die heutigen Megastädte verfügen über eine begrenzte Aufnahmekapazität für Menschen mit unzureichenden schulischen Ausbildungen, welche dann informelle Siedlungen Gründen, auf Grundstücken, deren sie sich einfach bemächtigen.

                    Eine Marginalsiedlung definiert sich nach Durand-Lasserve so: „an area or settlement where development (spatial expansion) and occupancy are not conforming to the legal, urban and environmental standards set by public authorities” (Durand-Lasserve 1996: 1f.). Heute liegt die Quote der informellen Bevölkerung bei 40%, obwohl diese Schätzungen zu Folge höher liegen muss (Bähr, Mertins 2000, S. 19f.).


            3.2 Gewalt & Unsicherheiten in Abhängigkeit der Regierbarkeit

Es gibt drei Bereiche in Lateinamerika zu unterscheiden, wenn es um die Regierbarkeit von Megastädten geht. Zum einen die Differenzierung der Kriminalitätsphänomene, die Organisationsformen der Krimienellen, und schließlich die Auswirkungen der kriminellen Ergeinisse auf die Gesellschaft.

Wichtig für die Auswirkungen von organisierten Verbrechen sind Herrschaftsräume, welche von krimienellen Banden berherrscht werden und in denen das öffentliche Recht unvollständig, bzw. gar nicht vorherrscht. Dieses Phänomen nennt sich politisch-territoritale Fragmentierung. Es fehlt an Präsenz von rechtlichen Instutitionen, wie Verwaltungen u.....

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4. Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Gründe für Gewalt und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Regierbarkeit von Megastädten sehr vielfältig sind. Die Herausbildung von illegalen Herrschaftssystemen und der Trennschärfe von Stadtvierteln ist nur möglich, wenn die politischen Rahmenbedigungen des Staates stimmen. Das institutionelle System ist im allgemeinen sehr fragil, durchsichtig und bietet den Nährboden für die Entwicklung, Organisierter Kriminalität.

Denn die kriminellen Entwicklungen hatten nur Spielraum wegen der völlig korrupten Sicherheits- und Verwaltungsorganen. Diese Spielräume trugen zur Ausbreitung der No-Go-Areas und der zones of fear bei (Souza 2009). Diese Tatsache wiederum begründet die Privatisierung der oberen Mittelschicht in die Gated Communities, da Wahrnehmung von Gewalt durch die Bevölkerung in hohem Maße gestiegen ist.

Jedoch betrachten wir hier nicht nur die aktuelle Situation, sondern sehen, dass im historischen Zusammenhang, Krisen und besonders die lang anhaltende Abhängigkeit der Kolonialmächte dazu beitrug, dass Unsicherheiten entstehen konnten, und sich somit die Kriminalität ausbilden konnte, wie sie .....

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  • LOPES DE SOUZA, M. J. (1993): Armut, sozialräumliche Segeregation und sozialier Konflikt in der Metropolitanregion von Rio de Janeiro. Tübinger Geographische Studien 111, Tübingen (Selbstverlag des Geographischen Instituts der Universität Tübingen).

  • MAURER, G. & P. MOLT (1968): Lateinamerika. Eine politische Länderkunde. Zur Politik und Zeitgeschichte 31; Berlin (Colloquium Verlag).

  • MERTINS, G. (2009): Megacities in Lateinamerika: Informalität und Unsicherheit als zentrale Probleme von Governance und Steuerung. Nr. 1, 18. Jahrgang, S. 52-61. ( 28.03.2014)

  • PEETZ, P. (2007): Innere Sicherheit in Lateinamerika –Probleme und Perspektiven. Nr. 7. ( 28.03.2014)


    • PLÖGER, J. (2006): Die nachträglich abgeschotteten Nachbarschaften in Lima (Peru). Kieler Geographische Schriften 112; Kiel (Selbstverlag des Geographischen Instituts der Universität Kiel).

  • REHNER, J. (2008): Kriminalität und Korruption in Lateinamerika. ( 28.03.2014)

  • WEHRHAHN, R. (Hrsg.) (2007): Risiko und Vulnerabilität in Lateinamerika. Kieler Geographische Schriften 117, Kiel (Selbstverlag des Geographischen Instituts der Universität Kiel).

  • WEHR, I. (Hrsg.) (2011): Latienamerika: Ein (un)sicherer Kontinet?. Studien zu Lateinamerika 11, Baden-Baden (No.....

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