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German studies

University, School

Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Grade, Teacher, Year

2,6 , Dr. Knopf, 2011

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Text by Doreen N. ©
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Kommunikation oder Individualismus­, das ist hier die Frage Die Untrennbarkeit von Individualismus und Kommunikation in der Gesellschaft am Beispiel Hawthornes ’The Scarlet Letter’ Inhalt 1. Einführung 2. Begriffsklärung 1. Kommunikation  ­   ­       2. Individualismus­   ­         3. Puritanismus 3. Individualismus und Kommunikation in ‘The Scarlet Letter’ 1. Kurze Inhaltsangabe 2.   Das Beziehungsgefle­cht 3.   Hawthornes Kritik am Individualismus 4. Ausblick 5. Bibliographie  ­   ­       Einleitung Im Puritanismus des 17. und 18. Jahrhundert steht der Gedanke von Individualität und von der Verantwortung jedes Einzelnen für sich selbst im Vordergrund. Aber hat nicht jede Interaktion Auswirkungen auf die Mitmenschen einer Gesellschaft? Ist es nicht so, dass selbst der größte in der Verborgenheit begangene Verstoß kein isoliertes Phänomen ist, sondern es immer Mitschuldige oder anderweitig Beteiligte gibt? „I am because you are“[1] Dieses Zitat ist abgeleitet von dem Wort „ubuntu“, das aus der afrikanischen Philosophie kommt und sich auf die Komplexität von Gesellschaft und Kultur bezieht. Dieser Thematik hat sich bereits im 19. Jahrhundert der Schriftsteller Nathaniel Hawthorne (1804-1864) in seinem Roman ’The Scarlet Letter’ gewidmet. Eines der zentralen Themen in diesem Werk ist das Verhältnis des Einzelnen zur Gesellschaft, Hawthorne bietet eine „Einsicht
Lehrer-Wirth-Gr­und­schule Messestadt Riem 1.Klasse (11Mädchen, 11 Jungen, 22 Schülerinnen) Frau Lin Birgitt Aschenbrenner Stunde im Fach Sport (60 Minuten Zeit) „Blinde Kuh“ - Hilfe ich ich sehe nichts mehr! - Eine Stunde ohne das Sinnesorgan Auge in der der Fokus auf die verbleibenden eigenen Sinne sowie auch die Unterstützung und das Vertrauen durch/in die Sinne der Mitschüler/inne­n gelegt wird - Lehrplanbezug: Grundlegende Erfahrungen 1.1.1 Orientierung in neuer Gemeinschaft und Umgebung Gesundheit 1.2.2 Bewegungserlebe­n, Körpergefühl und Entspannung Gemeinschaft 1.3.2 Handeln in der Gemeinschaft 1.3.3 Helfen Grundidee: Ich möchte die Kinder durch ausschalten des vorherrschenden Sinnesorgans (die Augen) dazu bringen sich auf spielerische Art und Weise vor allem mit dem Tastsinn, aber auch dem Hörsinn zu beschäftigen. Sie sollen sich dabei auf ihr eigenes „Gefühl“ verlassen und damit vertrauen in ihren Körper gewinnen, aber auch in Partnerübungen lernen sich auf der einen Seite auf den Partner zu verlassen (als Blinde/r). Auf der anderen Seite sollen sie auch direkt selbst spüren wie wichtig es ist, dass man sich auch auf sie selbst verlassen kann. (als „Blindenführer/­­in“)

Gesprächserziehung in der Grundschule


Inhaltsverzeichnis

1  Die Kommunikation im Klassenzimmer

2   Theoretische Perspektive

2 1 Mündliche Kommunikation

2 2  Das Gespräch

2 3  Gesprächserziehung als Aufgabe des Deutschunterrichts

2 4 Gesprächsregeln nach Schwäbisch und Siems

3 Praxisbezug – didaktische Perspektive

3 1 Aufstellen von Gesprächsregeln

3 2 Gesprächsregeln nach Schwäbisch und Siems in der Grundschule?

3 3 Förderung der Kompetenz Zuhören mit dem Spiel Bildpaare

4 Reflexion

Literaturverzeichnis


1  Die Kommunikation im Klassenzimmer


„Man kann nicht nicht kommunizieren“ – Dieser Grundsatz, den Watzlawik 1969 in seinem Buch „Die menschliche Kommunikation“ als erstes Kommunikationsaxiom postulierte, enthält eine wichtige Aussage: Kommunikation ist überall, wo sich Menschen begegnen.


Die Schule stellt dabei eine besondere Form der Kommunikationssituation dar. Im Unterrichts-alltag steht eine Gruppe, die Schüler*, einem Gruppenleiter, dem Lehrer*, gegenüber. Diese Gruppe hat sich aber nicht freiwillig zusammengefunden, um das gemeinsame Ziel Lernen zu erreichen.

Wenn sich ein Schüler eine Gruppe aussuchen könnte, würde er bestimmt am liebsten mit seinen besten Freunden zusammen arbeiten und lernen. Andere Schüler hingegen würde er, wenn er könnte, komplett meiden. Mit dem einen kommt man eben besser zurecht als mit dem anderen.

Da dies in der Schule aber nicht möglich ist, hat der Lehrer die Aufgabe den Schülern zu vermitteln, dass gegenseitiger Respekt  wichtig ist und ihnen auch praktische Hinweise für einen guten Umgang miteinander an die Hand zu geben. Dabei kann er sich auf eine Reihe von Theorien und Gesprächsregeln stützen, von denen im folgenden eine Auswahl vorgestellt wird.


Aus theoretischer Perspektive wird zunächst geklärt, was mündliche Kommunikation ist und was man bei Gesprächen beachten muss. Da der Lehrplan die rechtliche Grundlage für das Fach Deutsch zur Gesprächserziehung bildet, wird auf diesen kurz eingegangen.

Danach werden die Gesprächsregeln für die Gruppenkommunikation von Schwäbisch und Siems vorgestellt, die sich auf die Gesprächsregeln der themenzentrierten interaktionellen Methode TZI nach Ruth Cohns beziehen.

Im zweiten Teil werden diese Gesprächsregeln aus der didaktischen Perspektive beleuchtet. Welche Regeln sind sinnvoll für den Grundschul-Unterricht und welche nicht?

Zum Abschluss wird das Spiel Bildpaare vorgestellt, mit dem die grundlegende Gesprächs-kompetenz des Zuhörens thematisiert und .....[read full text]


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Gerade bei dem Prozess des Austausches kann es aber Verständigungsprobleme geben. Der Sender meint etwas, findet dafür aber nicht die passenden Worte und schon kommt es nicht richtig beim Empfänger an. Ganz leicht kommt es so zu Missverständnissen und dadurch auch zu Konfrontationen.


Schulz von Thun hat gerade wegen dieser Missverständnisse ein grundlegendes Modell konzipiert, in dem er die verbale Kommunikation analysiert. Er kommt zu dem Schluss, dass jede Nachricht vier Seiten hat:


(1) Der Sachinhalt: Worüber man den anderen informieren möchte.

(2) Die Beziehung: Was man von seinem Gesprächspartner hält, wie man zu ihm steht.

(3) Der Appell: Wozu man den anderen veranlassen möchte.

(4) Die Selbstoffenbarung: Was man von sich selbst preisgibt (vgl. Hertel et al. 2010, S. 16).


Diese vier Seiten gibt es sowohl beim Senden der Nachricht als auch beim Empfänger. Der Empfänger hat ebenfalls vier verschiedene Ohren, mit denen er die Nachricht aufnimmt.

Deshalb wird das Modell auch Vier-Ohren-Modell genannt.


Zur Vermeidung von Missverständnissen sollte der Sender also seine Intention prüfen und eine klare, verständliche Botschaft senden, während sich der Empfänger seiner eigenen Empfangsgewohnheiten bewusst werden soll, also auf welchem Ohr er aktuell hört (vgl. Hertel et al. 2010, S. 18).


2.3 Gesprächserziehung als Aufgabe des Deutschunterrichts


Dem Deutschunterricht kommt die fächerübergreifende Aufgabe der Gesprächserziehung zu. Dieser Prozess beginnt in der ersten Klasse und erstreckt sich über die gesamte Schulzeit.


Im bayerischen Grundschul-Lehrplan für das Fach Deutsch findet man an erster Stelle unter Punkt 1/2.1 den Lernbereich Sprechen und Gespräche führen. Darunter fallen die weiteren Grobziele:


1/2.1.1 Einander erzählen und einander zuhören


1/2.1.2 Si.....

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Diesem Ziel sollen die Gesprächsregeln dienen, die in den allen Jahrgangsstufen durch die Analyse  mündlicher Kommunikation geprüft, entwickelt und eingeübt werden können.

2.4 Gesprächsregeln nach Schwäbisch und Siems


Allgemein versteht man unter Regeln „Übereinkünfte der Interaktionspartner darüber, welches Verhalten in einer gegebenen Situation als angemessen gelten soll“ (Petermann 1999, S .47).


Ein angemessenes Verhalten meint nach außen getragene gesellschaftliche Wert- und Normvorstellungen, die das Zusammenleben in einer Gesellschaft ordnen. Dabei soll für jeden einzelnen der Sinn hinter den Werten und Normen ersichtlich sein, damit er auch innerlich motiviert ist, sich daran zu halten (vgl. Schuster 1998, S. 108).


Schwäbisch und Siems haben 1974 elf Gesprächsregeln für Gruppenkommunikationen aufgestellt. Grundlage dafür waren die Gesprächsregeln der themenzentrierten interaktionellen Methode TZI von Ruth Cohn, von der sie sechs Regeln übernahmen.


In der TZI wird das Thema (ES) als eine Aufgabe gesehen, die die Gruppe (WIR) lösen soll. Dies kann jedoch nur gelingen, wenn sich jeder einzelne (ICH) aktiv beteiligt. Die Schwierigkeit besteht darin, eine Balance zu schaffen zwischen den Grundkonstituenten ICH – WIR – ES.

„Das heißt je nach Situation ist es notwendig, sich mit der Gruppe oder der Einzelpersönlichkeit zu befassen, damit lebendiges Lernen am Thema möglich ist.....

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4. Es kann immer nur einer sprechen*

„Niemand kann mehr als einer Äußerung zur gleichen Zeit zuhören. Um sich auf verbale Interaktionen konzentrieren zu können, müssen sie nacheinander erfolgen. Der Gruppenzusam-menhalt ergibt sich aus konzentriertem Interesse füreinander und für die Aussagen oder Aktionen jedes Teilnehmers“ (Schuster 2003, S. 115).



5. Experimentiere mit dir

Diese Regel soll dazu ermutigen, öfter neues Verhalten auszuprobieren. Dabei sollte man prüfen, welches Verhalten man aus Angst nicht zeigen mag und überlegen, ob diese Angst aus alten Erfahrungen mit anderen Personen resultiert und immer wieder testen, ob die Befürchtungen  realistisch waren (Schuster 2003, S. 118).


6. Beachte deine Körpersprache*

Der Körper kann einem oft mehr über Gefühle und Bedürfnisse erzählen als der Kopf. Deshalb sollte man auch in sich hineinhorchen (vgl. Schuster 2003, S. 121).


7. Ich statt man oder wir*

Diese Regel besagt, dass man sich selbst in seinen Aussagen vertreten soll. Vor allem, wenn man eigene Gefühle, Wünsche, Bedürfnisse und Erfahrungen mitteilen möchte, sollte jeder  Verantwortung für seine Äußerungen übernehmen.


„Wenn ich an meine eigene Aussage glaube, brauche ich keine fiktive, quantitative Unter- stützung des anderen. …``Wir´´ als Träger von Aussagen ist nur authentisch, wenn die Gemein-samkeitsfaktoren der Ichs definitiv überprüft worden sind. ``Man´´ bedeutet eine Aussage über alle Menschen oder eine definitiv bestimmte Gruppe größeren Ausmaßes“ (Schuster 2001, S. 110).

8. Eig.....

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3  Praxisbezug – didaktische Perspektive


Auf die Schule bezogen sind Gesprächsregeln ein notwendiges Instrument, das den Gesprächsprozess im Unterricht ordnet. Der Lehrer muss es schaffen, eine Balance zu finden  zwischen den Bedürfnissen der Gruppe (Klasse) und denen der Einzelpersönlichkeit (Schüler), wobei das Es (der Gegenstand, die Sache) nicht völlig aus dem Blickfeld geraten darf (vgl. Schuster 2001, S. 122).


3.1 Aufstellen von Gesprächsregeln


Schuster gibt eine Reihe von Hinweisen, die der Lehrer beachten sollte, wenn er in der Klasse Gesprächsregeln aufstellt und einübt:


u Nicht alle Regeln gleichzeitig einführen, sondern situationsbedingt thematisieren

u Von einfacheren zu komplexeren Regeln

u Regeln, die eingeführt wurden, sollten eingehalten werden

u Aber Fingerspitzengefühl! Nicht jedes Gespräch sollte unterbrochen werden, um die Einhaltung einer Gesprächsregel anzumahnen

u Es gibt auch die Möglichkeit Gesprächsregeln nach der Literatur zu thematisieren, hängt aber von der Klasse ab (Schuster 2001, S. 125).


Gesprächsregeln sollten nie als ``für-immer-gültig´´ angesehen werden. Sie dürfen auch in Frage gestellt werden. Sind sie noch hilfreich oder stören sie? Dann ist es Zeit für das Aufheben der Reg.....

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Es gibt also Situationen, in denen die Bedürfnisse des einzelnen hinten an gestellt werden müssen, damit die Gruppe beim Lernen nicht gestört wird.


Auf der anderen Seite sollte der Lehrer Seitengespräche nicht nur unterbinden, sondern auch hinterfragen, um vielleicht sein weiteres Vorgehen zu überdenken.

Seitengespräche können ein Hinweis darauf sein, dass die Personen oder ein Thema nicht genug Beachtung in der Gruppe finden. Der Schüler kann es vielleicht gar nicht abwarten seinen Beitrag im Plenum zu präsentieren oder er hat eine Meinung, traut sich aber nicht es vor der ganzen Klasse zu vertreten und probiert es erst einmal bei seinem Tischnachbarn.

Es ist auch möglich, dass der Schüler den Anschluss verloren hat und versucht wieder an den Gruppenprozess anzuknüpfen. Und oft ist einfach die Arbeit am Thema langweilig geworden, die Konzentration lässt nach und der Schüler sucht Ablenkung durch ein Gespräch.

Die Betroffenen können gefragt werden, ob das Ganze in der Gruppe besprochen werden soll. Dies sollte aber als ein Angebot, nicht als Zwang formuliert werden (vgl. Schuster 2001, S. 110).


Vor allem diese Regel erfordert vom Lehrer im Unterrichtsalltag ein genaues Fingerspitzen-gefühl. Er muss abwägen, ob es die Situation erfordert die Bedürfnisse des einzelnen hinten an zu stellen, damit die Gruppe beim Lernen nicht gestört wird oder gerade im Hinblick auf das individuelle Lernen Störungen Aufmerksamkeit zu schenken und zu versuchen diese zu klären.



3. Wenn du willst.....

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