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Biology

University, School

BG Bludenz 6700

Grade, Teacher, Year

1 maier 1992

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Entwurf für den Unterrichtsbesu­ch im Fachmodul katholische Religion (Modul 2) Thema der Reihe: Die Anfänge der christlichen Gemeinden Thema der Unterrichtstund­e: Was versteht man unter dem Begriff “Kirche heute“? Klasse 5 5. Stunde 1. Lerngruppenanal­yse­ Seit Anfang des 2. Schulhalbjahres hospitiere ich in dem zweistündigen Religionsunterr­ich­t der 5. Klasse, der von Frau Hübner-Faust erteilt wird. Die Lerngruppe setzt sich aus 12 Schülern und 14 Schülerinnen zusammen.[1] Die Lerngruppe ist aus allen…

Gesichtsrekonstruktion


Ziel jeder Gesichtsrekonstruktionstechnik ist es eine möglichst große Ähnlichkeit eines Kopfes, der vielleicht skelletesiert, verbrannt, schwer beschädigt oder verfault ist, mit dem Gesicht eines Individuums vor dem Tod herzustellen. Diese Rekonstruktion in Verbindung mit anderen Informationen und Charakteristiken wie zahnärztliche Daten, Radiographien, DNA usw. soll eine positive Identifizierung unterstützten.

Archäologen, Pathologen und Anthropologen im Bereich Forensik haben bereits sehr lange menschliche Skelette für unterschiedliche Zwecke untersucht. Hierzu gehören z.B. das Verstehen von ausgestorbenen Kulturen und Völkern, verschiedene Anwendungen in der Medizin und der Gerichtsmedizin, so wie das Identifiziern von Personen in einer polizeilichen Untersuchung.

Das Ziel einer forensichen Untersuchung ist es Antworten auf einige Fragen zu gewinnen, zu denen folgende zählen:


Was ist das genaue Alter des Individuums?

Welches Geschlecht gehörte das Individuum an?

Wie groß war die Person?
Welcher Rasse gehörte das Individuum an?

Welches Gewicht/Körperform hatte die Person?

Kann das Individuum identifiziert werden? Welcher Art sind die Verletzungen?
Wie ist das Individuum verstorben?
Wie hat sich die Person ernährt?


Häufig sind die skeletalen Überreste unvollständig, was es schwer macht die genauen Antworten auf all diese Fragen herauszufinden. Der Schädel ist jedoch sehr nützlich zum Bestimmen von vielen dieser Faktoren. Merkmale des Schädels werden z.B. dazu verwendet das Geschlecht und die Rasse zu identifizieren, während die dentalen Merkmale u.a. zum groben Bestimmen des Alters verwendet werden.


Traditionelle Techniken der Gesichtsrekonstruktion:


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Gesichtsrekonstruktion das was man unter dem Gesicht versteht
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Um 1920 begann der russische Paläontologe Gerasimov seine Studien der menschlichen Gesichtsform und entwickelte eine Technik der Gesichtsrekonstruktion, welche auf die Muskulatur über dem Schädel und nicht auf Tiefenmessungen des weichen Gesichtsgewebes beruhte.


Als erstes wird ein Abdruck des Schädels hergestellt und mit Gips ausgegossen. Dieses Gipsduplikat, auf dem die Konstruktion stattfindet ist notwendig, da die archäologischen Originale meist zu wertvoll sind. Als nächstes werden fundamentale Entscheidungen über das Alter, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit und Körperkonstituion des Subjekts getroffen.

Diese Information wird vom Schädel, dem kompletten Skelett und erhaltenen Artefakten wie Kleidung und andere Besitztümer, die sich in der Nähe des Fundortes befanden, extrahiert. Mit Hilfe eines Satzes von Messungen des Gesichtsgewebes wird der Schädel mit einer geeigneten Anzahl anatomischer Punkte markiert und kleine Löcher werden an diesen Stellen gebohrt und mit kleinen hölzernen Dübeln gefüllt.

Die Länge dieser Dübel wird mit Hilfe von durchschnittlichen Messtabellen bestimmt und entspricht der Dicke des weichen Gesichtsgewebes an dieser bestimmten Stelle. Diese kleinen Dübel formen die äußeren Begrenzungen des Gesichts welches rekonstruiert werden soll.



Computerunterstützte Techniken sind sowohl schneller, als auch wesentlich flexibler als traditionelle. Sie hängen aber ganz stark von der Größe und Qualität der Datenbasis von Gesichtern ab, mit deren Hilfe die Rekonstruktionen erschaffen werden.


3D Gesichtsrekonstruktionen:


Ein realistisches dreidimensionales Abbild des Kopfes konnte vom Chirurgen via Computer manipuliert werden, um die Auswirkungen auf das weiche Gewebe, bei chirugischen Eingriffen auf das harte Gewebe, einschätzen zu können.

Hierbei wird die 3D Gesichtsrekonstruktion verwendet. Anhand des zugrunde liegenden Schädelknochens und der Schädelstruktur werden die Gesichtseigenschaften der unbekannten Person aufgebaut.
Zusätzlich zu forensischen Fällen kann diese Technik für alle Fragen zum Aussehen von Persönlichkeiten historischer Bedeutung verwendet werden.



Die Untersuchungen an Leichen warfen wieder andere Probleme auf, z.B. mussten die Leichen vor deren Einbalsamierung 24 Stunden nach dem Tod untersucht werden und Fehler traten bei den Messungen auf, weil sich die Haut bei den Messungen deformierte oder nicht die korrekten anatomischen Punkte verwendet wurden.

Die bisherigen Methoden der Gesichtsrekonstruktion basieren auf dem Verhältnis zwischen dem Schädel und des darüber liegenden weichen Gewebes, weniger auf charakteristische Merkmale des Schädels selbst. Bis vor einiger Zeit wurde dieses Verhältnis durch einen Satz von spärlich gesetzten landmarks und Informationen über die Gewebedicke an diesen Punkten vereinfacht.


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